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	<title>Magazin | Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</title>
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	<description>News, CD-Reviews, Interviews, Video-Berichte, Verlosungen, Neuerscheinungsliste uvm.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Apr 2026 06:55:27 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Avon &#8211; Black On Sunshine</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 07:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[avon]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ehemalige Mitglieder von Kyuss, Airbus und Queens Of The Stone Age widmen sich als Avon kompaktem Desert Rock der eingängigen Sorte.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53596" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53596" class="wp-image-53596 size-full" title="Avon" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/avon.jpg" alt="Avon" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/avon.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/avon-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53596" class="wp-caption-text">(c) Avon / Go Down Records</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wer sich nach einem Track von der allerersten <a href="http://www.demonic-nights.at/2025/06/queens-of-the-stone-age-alive-in-the-catacombs/">Queens Of The Stone Age</a>-Platte sowie frühen Desert Sessions-Releases nennt, muss Wüstenrock im Blut haben. Bei Avon kommt das wenig überraschend, denn neben Gitarrist und Sänger James Childs von den viel zu früh aufgelösten Airbus und Bassist June Kato (u. a. Kato &amp; Earth) schwingt der ehemals bei Kyuss und den <a href="http://www.demonic-nights.at/2023/06/queens-of-the-stone-age-in-times-new-roman/">Queens</a> tätige Alfred Hernández die Drumsticks. Nach etwas längerer Studiopause erscheint mit <strong>&#8222;Black On Sunshine&#8220;</strong> ihr mittlerweile drittes Studioalbum.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53595"></span>Und das wird weitestgehend schnörkellos und unmittelbar abgearbeitet &#8211; bei zehn Songs in gut 32 Minuten kein Wunder. Stattdessen setzt es Stoner-Gitarren, treibenden Rock und wütenden Drive dahinter. Der eröffnende Titelsong &#8222;Black On Sunshine&#8220; braucht nur ein mächtiges Drumintro und ein zackiges Riff, um abzuheben. Das getragene Tempo, der wuchtige Sound und ein letztlich auf die Basics reduzierter Track machen Laune. Im direkten Anschluss gibt sich &#8222;Awkwardness&#8220; ein bisschen verspielter, lässt die Gitarre reiten und den schwerfälligen Bass wichtige Arbeit verrichten. Natürlich erinnert das an diverse frühere Bands der Beteiligten, wenngleich das Gitarrensolo prima abhebt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur selten brechen Avon aus diesem bewusst reduzierten Rahmen aus. Wie im dröhnenden &#8222;Nineteen Bruises&#8220;, das in seiner verschwitzten, entschleunigten Heavyness ordentlich Blues mitbringt und zugleich einen Hauch von Psychedelic Rock anspielt. Letzteres setzt es auch in &#8222;Spacebar&#8220;, getragen von einem süffigen Wüstenriff und der vielleicht besten Gesangsperformance des gesamten Albums. Vergleichweise wütende, direkte Tracks, wie die leicht verpeilte Uptempo-Schlacht &#8222;Strangest Love&#8220;, das drückende bis schwülstige &#8222;Bandits&#8220; sowie der mit Hardcore, Punk und Metal flirtende Rausschmeißer &#8222;Oblivion&#8220;, machen ebenfalls richtig Laune.</p>
<p style="text-align: justify;">Selbstverständlich werden wieder und wieder Erinnerungen an diverse Wüstengrößen wach, das lässt sich kaum vermeiden. Stellenweise könnte man sogar glauben, Hernández dockt bei seinem früheren Arbeitgeber an. Und doch würde das Avon nie auch annähernd gerecht werden. Ja, die sehr kompakten, direkten und auf grundlegende Instrumentierung reduzierten Desert-Tracks haben etwas Vertrautes an sich. Gerade im Langformat, aber auch durch Childs&#8216; starken Gesang und Katos immer wieder herausfordenden Bass-Parts setzt es eine stimmige, vielschichtige und verspielte Platte, die Live-Charme mit Bock auf Musik vermischt. &#8222;Black On Sunshine&#8220; gewinnt vielleicht keinen Originalitätspreis, serviert dafür exquisite Kost von der ersten bis zur letzten Minute, ohne ein Gramm Fett zu viel.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 17.04.2026<br />
Erhältlich über: Go Down Records</p>
<p>Website: <a href="https://www.avondesertrock.com/" target="_blank" rel="noopener">www.avondesertrock.com</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/Avonband/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/Avonband</a></p>
<p><iframe title="AVON - Super Furry Antidote (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/NBSdzrDDwM0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/avon-black-on-sunshine/">Avon – Black On Sunshine</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>The Last Vinci &#8211; 15 Minutes At A Time</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/04/the-last-vinci-15-minutes-at-a-time/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 07:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[15 minutes at a time]]></category>
		<category><![CDATA[alternative rock]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[the last vinci]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alex Vinci musste sein Leben aufgrund einer chronischen Erkrankung komplett umstellen. Und doch zeigen sich The Last Vinci in Bestform.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53573" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53573" class="wp-image-53573 size-full" title="The Last Vinci" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/thelastvinci.jpg" alt="The Last Vinci" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/thelastvinci.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/thelastvinci-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53573" class="wp-caption-text">(c) Conor Bradley / Black Mantra Photography</p></div>
<p style="text-align: justify;">Vor etwa zwei Jahren hatte sich Alex Vinci mit dem Gedanken beschäftigen müssen, ein letztes Mal zu touren. Bloß zehn Tage vor einer Konzertreise durch Europa mit <strong>The Last Vinci</strong> war bei ihm eine chronische Krankheit festgestellt worden. Der Rückhalt seiner Frau und seiner sechs Kinder half ihm letztlich dabei, einen neuen Zugang zum Alltag und zur (kreativen) Arbeit zu finden, die für ihn funktioniert. Vincis Frau gab ihm folgenden Rat mit auf den Weg: &#8222;Take it 15 minutes at a time&#8220;. Dieses Leben und Planen in Viertelstundenabschnitten wurde zum Mantra und Titel für das neue Album seiner Band: <strong>&#8222;15 Minutes At A Time&#8220;</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53572"></span>Nach dem bewusst <a href="http://www.demonic-nights.at/2022/02/the-last-vinci-the-revolution-is-made-together/">kollaborativen Vorgänger</a> geht es dieses Mal mehr denn je um den eigenen Sound und die eigene Story. Und das sorgt für zahlreiche packende Songs, darunter das wüste &#8222;Living Certified Disaster&#8220;, das nach Antworten sucht, sich zu berappeln versucht und von drückender, metallisch angehauchter Wucht begleitet wird. Stellenweise erinnern die Iren sogar etwas an eingängige <a href="http://www.demonic-nights.at/2015/03/therapy-disquiet/">Therapy?</a> und erzeugen damit einen starken Kontrast zu den ruhigen, nachdenklichen Nummern. Dazu zählt der Fünfminüter &#8222;Everything Behind&#8220;, der wie eine Power-Ballade auftritt und spät abhebt, oder das bewegende, folkig-verspielte Duett &#8222;Moon Lullaby&#8220; am Ende des Albums.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer die mit Stoner flirtenden Riffs vermisst, wird beispielsweise in &#8222;Better To Never Know&#8220; fündig. Der legere, abgehangene Wüsten-Sound trifft auf kraftvollen Alternative Rock, geht mit wachsender Begeisterung nach vorne und lässt selbst in eingängigen Momenten die Muskeln spielen. Ähnliches vollbringt das betont laute, übersteuerte &#8222;Begging For Some Help&#8220;, das stellenweise wie der Fall in eine bodenlose Spirale des Schreckens anmutet und dabei eine knackige Hook aus dem Ärmel schüttelt. Das furiose &#8222;Unbalanced Unaddressed&#8220; packt hingegen wieder den Desert-Sprint aus und treibt den Track regelrecht vor sich her. Auch das steht dem Trio aus Cork gut zu Gesicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein berührendes, energiegeladenes Album später darf man sich über The Last Vinci in Bestform freuen und von Alex Vinci höchst beeindruckt zeigen. Die schiere Kraft und Energieleistung hinter dieser Platte ringen Respekt ab, von der musikalischen Vielfalt ganz zu schweigen. Denn &#8222;15 Minutes At A Time&#8220; bringt einige der ruhigsten und fragilsten Momente mit, nur um im nächsten Moment mit wachsender Begeisterung am Rad zu drehen, monolithische Riffwände und Lautstärke satt auszupacken, bevor feinsinnige, catchy Melodien das Heft in die Hand nehmen. Diese bekömmliche Wundertüte bietet maximalen Unterhaltungswert. Es ist alles andere als selbstverständlich, dass es dieses Album gibt (oder dass ein Nachfolger kommen wird), doch ist diese Energieleistung von The Last Vinci mehr als stark geworden.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 17.04.2026<br />
Erhältlich über: Narrow Door Records</p>
<p>Website: <a href="https://thelastvinci.com/" target="_blank" rel="noopener">thelastvinci.com</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/TheLastVinci/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/TheLastVinci</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="The Last Vinci - Living Certified Disaster [OFFICIAL VIDEO]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/LMDaqhuWj7k?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="The Last Vinci - Begging for Some Help [OFFICIAL VIDEO]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/A59NiG32B7g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="The Last Vinci - Better to Never Know [OFFICIAL VIDEO]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/ZxjdUhkvcag?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/the-last-vinci-15-minutes-at-a-time/">The Last Vinci – 15 Minutes At A Time</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Wage War &#8211; It Calls Me By Name</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 07:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[alternative metal]]></category>
		<category><![CDATA[deathcore]]></category>
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		<category><![CDATA[wage war]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fünfmal Florida: Wage War setzen sich laut, intensiv und druckvoll mit ihrer Heimat und ihren Wurzeln auseinander.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53680" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53680" class="wp-image-53680 size-full" title="Wage War" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/wagewar.jpg" alt="Wage War" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/wagewar.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/wagewar-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53680" class="wp-caption-text">(c) Wage War / Fearless Records</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ein lautstarker Gruß an die Heimat geht im Hause <strong>Wage War</strong> raus. Knapp zwei Jahre nach &#8222;Stigma&#8220; schüttelt das US-Quintett einen wütenden Dampfhammer aus dem Ärmel, der eng mit der eigenen Heimat verbunden ist. Die EP <strong>&#8222;It Calls Me By Name&#8220;</strong> ist zwar kein Konzeptwerk, dreht sich aber voll und ganz um einen sehr eigenen, bestimmten Mikrokosmos: Florida, der Sumpf und die kompromisslose Aggressivität der Natur.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53679"></span>Nach eigenen Angaben unterstreicht der Release den eigenen Sound und drängt noch etwas weiter in metallische Gefilde. Entsprechend wuchtig, vielfältig und gerne mal unvorhersehbar gestaltet sich das Ergebnis. &#8222;Song Of The Swamp&#8220; schraubt die Wucht ordentlich nach oben und gibt sich der Brutalität hin. Blast-Attacken, Core-Nackenbrecher, ein wenig Elektronik, geifernde Screams und sogar kleinere Death-Metal- bzw. Deathcore-Einlagen machen sich gut. Auf die etatmäßige melodische Auflösung wartet man vergeblich. Das folgende &#8222;4&#215;4&#8220; intensiviert die Überspitzung mit Nu-Metalcore-Breakdowns, schlägt wüst um sich und lässt Schläge hageln.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Blindfold&#8220; mag es ebenfalls ein wenig synthetischer, setzt jedoch auf Ruhe, auf Klargesang und anmutige, semi-balladeske Klänge. Die metallisch angehauchte Hymne zeugt zugleich von den noch besseren Songwriting-Skills des Quintetts, das richtig große Melodien angenehm unpeinlich umsetzen kann. In &#8222;Karma&#8220; geht es wieder zurück zu etwas klassischeren Metalcore-Klängen, wenn moderne Brutalität, feinsinnige Melodien und ein überlebensgroßer Refrain zusammenkommen. Damit erfinden <a href="http://www.demonic-nights.at/2021/10/wage-war-manic/">Wage War</a> zwar das Rad nicht neu (angedeutete Trap-Elemente in den Strophen ausgeklammert), stören aber ebenso wenig wie im abgedrehten, leicht chaotischen &#8222;Purify&#8220;, das die Urgewalt des Openers erneut aufgreift.</p>
<p style="text-align: justify;">Drei mutige Schritte in die richtige Richtung bekommen <a href="http://www.demonic-nights.at/2017/08/wage-war-deadweight/">Wage War</a> bestens. Signifikant nach oben geschraubte Intensität und mehr metallische Wut stehen dem US-Quintett exzellent zu Gesicht. Unmittelbare Explosivität, eine Orientierung in Richtung Nu Metal, Deathcore, Beatdown und Elektronik, dazu die gelegentlichen semi-vorhersehbaren Momente &#8211; die Mischung stimmt auf jeden Fall. In fünf Kapiteln entwickeln sich die Herren aus Florida weiter und zollen ihrer Heimat auf leicht schräge Weise Tribut. Das passt prima ins Bild und weiß zu unterhalten. Wie es weitergeht, darf schon jetzt mit Spannung erwartet werden.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 17.04.2026<br />
Erhältlich über: Fearless Records</p>
<p>Website: <a href="https://wagewarband.com/" target="_blank" rel="noopener">wagewarband.com</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/wagewar/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/wagewar</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Wage War - SONG OF THE SWAMP (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/2EjR1ovTpBc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/wage-war-it-calls-me-by-name/">Wage War – It Calls Me By Name</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Final Days Society &#8211; You Can</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/04/final-days-society-you-can/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 07:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[emo]]></category>
		<category><![CDATA[final days society]]></category>
		<category><![CDATA[post rock]]></category>
		<category><![CDATA[post-hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[screamo]]></category>
		<category><![CDATA[shoegaze]]></category>
		<category><![CDATA[you can]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pünktlich zum runden Geburtstag lassen Final Days Society die persönliche und kreative Unsicherheit der letzten Jahre erfolgreich hinter sich.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/final-days-society-you-can/">Final Days Society – You Can</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53746" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53746" class="wp-image-53746 size-full" title="Final Days Society" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/finaldayssociety.jpg" alt="Final Days Society" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/finaldayssociety.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/finaldayssociety-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53746" class="wp-caption-text">(c) Final Days Society</p></div>
<p style="text-align: justify;">Eine lange Phase des Zweifelns und Unsicherheit geht vorbei: Nach dem Release von &#8222;Firestarter&#8220; vor nahezu exakt sechs Jahren hatten <strong>Final Days Society</strong> mit kolossalen persönlichen und kreativen Hürden zu kämpfen. Bis das südschwedische Quartett wieder Land sah, sollte es eine ganze Weile dauern. Pünktlich zum 20jährigen gibt es neuen Stoff, der für sie selbst viel mehr als &#8217;nur&#8216; ein neues Album ist, sondern von Beständigkeit und Durchsetzungskraft zeugt. Passend dazu auch der Titel, das lebensbejahende Motto und zugleich Schlachtruf in einem: <strong>&#8222;You Can&#8220;</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53745"></span>Ist &#8222;You Are&#8220; die Fortsetzung, Erweiterung oder Anzweiflung des Albumtitels? Der überaus lebhafte, nervöse Auftakt lässt bestenfalls bedingte Rückschlüsse zu und rückt zugleich das vertraute Spiel mit musikalischen Ideen jenseits des Post-Rock-Fundaments erneut in den Fokus. Noisige Post-Hardcore-Strömungen ziehen zwei Minuten lang hibbelige Kreise, danach führt ein kompletter Bruch in deutlich harmoniebedürftigere Gefilde. Zarte Vocals tauchen wieder und wieder aus den Untiefen des Arrangements auf, ringen um Kraft und Selbstbewusstsein, während der Song langsam, aber sicher wächst. Dieser vergleichsweise klassische Aufbau zu einem gewaltigen Plateau reißt mit, lässt den Track weiter anschwellen, bevor der obligatorische Kollaps nach draußen begleitet.</p>
<p style="text-align: justify;">An ihrer sympathischen Eigentümlichkeit haben die Schweden rein gar nichts eingebüßt und toben sich gewohnt vielschichtig aus. Wie in &#8222;Gone&#8220;, das sich schnell von Shoegaze-artigen Klängen und Indie-Gitarren in Richtung Emo-Post-Rock entwickelt und mit erstaunlicher Härte entlädt. Der relativ typische Post-Rock-Track &#8222;Not Even Death&#8220; verfinstert sich zum Ende hin und eskaliert mit einem Hauch Screamo. &#8222;Waterfalls&#8220; reitet hingegen Uptempo-Attacken, paart diese mit wabernder Elektronik und drängt mit seinem energischen Gesang zwischenzeitlich sogar in proggige Gefilde. Das abschließende &#8222;Jag älskar dig&#8220; versprüht elf Minuten lang Magie und nimmt alles mit &#8211; fieberhaft, filigran, fantastisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Was Final Days Society hier machen, klingt weiterhin im besten Sinne eigentümlich und überaus sympathisch. Wiederholte kurze, prägnante Screamo- und Post-Hardcore-Ausritte sorgen für kleine Überraschungen, während gleichzeitig die ruhigen und eingängigen Kehrseiten der Medaille ebenso konzentriert kultiviert werden. Das verleiht dem Post Rock der Schweden eine abermals angenehm eigentümliche Note und geht weit über vermeintliche Genre-Limitierungen hinaus. Klar, über eine Stunde Musik ist eine ganze Menge Holz, doch verleitet &#8222;You Can&#8220; förmlich dazu, sich in diese sympathische Platte zu verbeißen und jeden Spannungsaufbau, jede subtile Wendung und jedes kathartische Plateau wieder und wieder mit allen Sinnen zu genießen. Das hier ist Kopfkino für Fortgeschrittene und ein mehr als deutliches Statement einer Band, die sich zum runden Geburtstag und nach einer kleinen Talsohle wieder in starker Form zeigt.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 17.04.2026<br />
Erhältlich über: Eigenvertrieb</p>
<p>Website: <a href="http://www.finaldayssociety.com/" target="_blank" rel="noopener">www.finaldayssociety.com</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/finaldayssociety/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/finaldayssociety</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="New album “YOU CAN”" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/m8AcMHTqaeo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/final-days-society-you-can/">Final Days Society – You Can</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Man Band &#8211; Strong Man</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 07:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[chaotic hardcore]]></category>
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		<category><![CDATA[metalcore]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ehemalige Mitglieder der famosen OHHMS sezieren als Teil von Man Band verschiedene Formen von Männlichkeit mit ausgesuchter Präzision.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53639" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53639" class="wp-image-53639 size-full" title="Man Band" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/manband.jpg" alt="Man Band" width="620" height="412" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/manband.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/manband-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53639" class="wp-caption-text">(c) Daniel Sargent</p></div>
<p style="text-align: justify;">Im November 2023 verabschiedeten sich <a href="http://www.demonic-nights.at/2023/03/ohhms-rot/">OHHMS</a> nach mehreren bekömmlichen Alben zwischen Doom, Sludge und Post Metal, sehr kurz und knapp, in Freundschaft. Gitarrist Daniel Sargent und der nun ans Mikrofon gewechselte Bassist Chainy Rabbit haben mit <strong>Man Band</strong> bereits ein neues Projekt am Start, das sich mit wachsender Begeisterung gegen etwaige Kategorisierungen stemmt und stattdessen einen wilden wie faszinierenden Mix verschiedener Metal- und Hardcore-Einflüsse praktiziert. Ihr erstes Album <strong>&#8222;Strong Man&#8220;</strong> setzt sich mit verschiedenen &#8211; toxischen und nicht-toxischen &#8211; Formen von Männlichkeit auseinander.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53638"></span>Der Opener &#8222;Dane Valley&#8220; handelt von Frontmann Chainy Rabbit, der wegen 50 Pfund im gleichnamigen Park überfallen wurde und sich fortan Krafttraining und Kickboxen widmete, damit ihm das nie mehr passieren würde. Dahinter steckt ein Song mit Groove, Heavyness und drückender Wut, von einem doppeltem Boden begleitet. Fast Nu-Metal in manchen Parts, dann schwerfällig und zermürbend, im nächsten Moment voller Testosteron und mitten in der Eskalationsspirale &#8211; sehr kaputt, sehr sympathisch. Ähnlich bizarr, wenngleich auf komplett andere Weise, ist &#8222;Ian&#8217;s Song&#8220; am anderen Ende des Albums. Wütende, geifernde Screams und minutenlange Sprachnachrichten ergeben eine unbequeme, überlange Klangcollage, die letztlich mit Fragezeichen en masse zurücklässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann doch lieber mit klarer Kante: &#8222;Men Don&#8217;t Cry&#8220; räumt mit der stumpfsinnigen Binsenweisheit auf und kleidet dies in Sludgecore und angepunkte Metal-Eruptionen. Rabbit wird immer lauter und schriller, dreht komplett am Rad, während die Gitarren wütend aufheulen. Der folgende Groove- und Noiseteppich kommt gut, trägt ein paar schiefe Melodien in sich. Ebenfalls sehr speziell, wenngleich auf ganz andere Weise, ist der Siebenminüter &#8222;The Nutter&#8220;. Schroffes Crossover-Appeal, chaotischer Hardcore und etwas Metalcore-Ursuppe finden zusammen, schließlich übernehmen endlose Noise-Schleifen das erdrückende Kommando.</p>
<p style="text-align: justify;">34 hochgradig seltsame Minuten später bleiben ordentlich Fragezeichen zurück. Zwischen Ernsthaftigkeit und Augenzwinkern entsteht eine wunderbar wilde, ungezähmte und verrückte Platte, die sich so gar nicht in irgendeine Schublade pressen lässt. Man Band geben selbst an, sich in den verschiedensten Bereichen zu bedienen und einfach zu machen. Das ist &#8222;Strong Man&#8220; auch anzuhören, wohlgemerkt im besten Sinne. Ja, es dauert schon eine ganze Weile, bis dieses Album Sinn ergibt, doch lohnt sich die intensive Auseinandersetzung mit diesem wunderbar schrägen Stück Musik. <a href="http://www.demonic-nights.at/2018/11/ohhms-exist/">OHHMS</a>-Fans werden hier vielleicht nur bedingt fündig, alle anderen erhalten eine wunderbar eigensinnige, eigenwillige Platte, die noch dazu viel Herz und Hirn mitbringt.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 17.04.2026<br />
Erhältlich über: Faith Healer Records</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/ManBandUK/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/ManBandUK</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Dane Valley [Official Music Video]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/aPX6zzNo6DI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/man-band-strong-man/">Man Band – Strong Man</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Abrams &#8211; Loon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 07:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[abrams]]></category>
		<category><![CDATA[desert rock]]></category>
		<category><![CDATA[loon]]></category>
		<category><![CDATA[post-hardcore]]></category>
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		<category><![CDATA[sludge]]></category>
		<category><![CDATA[stoner metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Chaos statt Nostalgie: Abrams entdecken drückende Aggression und feinsinnige Melodik für sich. Entstanden ist ein Album voller Widersprüche.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/abrams-loon/">Abrams – Loon</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53634" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53634" class="wp-image-53634 size-full" title="Abrams" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/abrams.jpg" alt="Abrams" width="620" height="412" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/abrams.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/abrams-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53634" class="wp-caption-text">(c) LK Konkoli</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die wahrlich beschissene Gegenwart macht auch vor <strong>Abrams</strong> nicht Halt. Von den durchaus nostalgischen Klängen der letzten Platten ist beim Quartett aus Denver aktuell herzlich wenig zu hören. Von komplettem Chaos und Hoffnungslosigkeit umgeben, entstanden sowohl die eingängigsten als auch die härtesten Songs der US-Band, gibt Gitarrist und Sänger Zach Amster zu Protokoll. Zudem ist nicht zu überhören, dass hier <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/02/converge-love-is-not-enough/#">Converge</a>-Gitarrist Kurt Ballou die Produktion übernahm. <strong>&#8222;Loon&#8220;</strong> ist ohne Frage im besten Sinne unvorhersehbar geworden.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53633"></span>&#8222;Last Nail&#8220; ist eines dieser kleinen Highlights voller Widersprüche, die letztlich doch absolut Sinn ergeben. Im eröffnenden Riff lassen <a href="http://www.demonic-nights.at/2024/04/high-on-fire-cometh-the-storm/">High On Fire</a> grüßen, die poppige Öffnung hat hingegen <a href="http://www.demonic-nights.at/2019/07/torche-admission/">Torche</a>-Charme und passt zugleich zum gelegentlich auftretenden Alternative Rock der letzten Platten. Ordentlich Dreck und Heavyness prasseln auf eine mächtige Hook ein, die ebenfalls sehr bekömmlichen Vocals dürfen natürlich nicht fehlen. Hymnischer Stoner-Sludge mit Post-Hardcore ist das Ergebnis. Davon will &#8222;A State Of Mind&#8220; möglichst wenig wissen und kleidet den Song in zähe Heavyness und mächtig Distortion. Nahezu doomige Wucht lässt wieder und wieder gegen eine überdimensionale Wand rennen, dennoch geht das Ding nicht mehr aus dem Ohr.</p>
<p style="text-align: justify;">So hektisch und chaotisch wie in &#8222;Remains&#8220; hört man <a href="http://www.demonic-nights.at/2024/05/abrams-blue-city/">Abrams</a> nur selten. Im Vorfeld getroffene Vergleiche mit <a href="http://www.demonic-nights.at/2023/07/mutoid-man-mutants/">Mutoid Man</a> erschließen sich in diesen dreieinhalb Minuten, schlägt dieser Track doch wunderbar widerspenstig, hektisch und unbequem aus, dringt in (Post-)Hardcore-Gefilde vor, nimmt metallische Kanten hinzu und zerlegt sich wiederholt selbst. Auch das eröffnende &#8222;White Walls&#8220; liebt das Chaos, häutet sich nach dem eröffnenden Drumroll wiederholt und schwingt die Fäuste mit sympathischer Präzision. Dass am anderen Ende des Albums ein gemächlicher, hymnischer Wüstenrocker wartet, überrascht da nur noch wenig: &#8222;Sirens&#8220; bringt sehnsüchtige Gitarren und etwas Psychedelia mit.</p>
<p style="text-align: justify;">Wohin die Reise geht, zeigt sich in der Regel erst, nachdem die Zelte abgebrochen wurden. Und das geht tatsächlich auf, weil <a href="http://www.demonic-nights.at/2022/09/abrams-in-the-dark/">Abrams</a> mit dieser gleichermaßen erdrückenden, chaotischen und mitreißenden Platte offene Türen einrennen. Über die chaotische, zermürbende, erschöpfende Gegenwart gibt es aktuell verdammt viel Musik, leider aus gutem Grund. &#8222;Loon&#8220; ragt dennoch aus der breiten Masse heraus, weil der Umgang mit Widersprüchen so natürlich rüberkommt, weil Amsters Ankündigung tatsächlich großartig umgesetzt wurde. Hier treffen mächtige Hooks auf bratende Härte, von purem Wahnsinn begleitet. Etwas schwer verdaulich und doch zuckersüß: Abrams überzeugen mit ihrem bislang besten Album.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 17.04.2026<br />
Erhältlich über: Blues Funeral Recordings (Cargo Records)</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/abramsrock/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/abramsrock</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Abrams - White Walls (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/2CVYP7HoYYQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Abrams - Glass House (Official Music Visualizer)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/C8ZSA7uM_vA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Abrams - Last Nail (Official Lyric Visualizer)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/KNr3HVJO8Mw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/abrams-loon/">Abrams – Loon</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>We Stood Like Kings &#8211; Pinocchio</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/04/we-stood-like-kings-pinocchio/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 07:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[full-image]]></category>
		<category><![CDATA[pinocchio]]></category>
		<category><![CDATA[post metal]]></category>
		<category><![CDATA[post rock]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[we stood like kings]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>We Stood Like Kings lassen ihren neo-klassischen Post-Rock-Ansatz in den Hintergrund treten und sind nun deutlich härter, düsterer unterwegs.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53705" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53705" class="wp-image-53705 size-full" title="We Stood Like Kings" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/westoodlikekings.jpg" alt="We Stood Like Kings" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/westoodlikekings.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/westoodlikekings-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53705" class="wp-caption-text">(c) Olivier Charlet</p></div>
<p style="text-align: justify;">Bei <strong>We Stood Like Kings</strong> war die Zeit für fundamentale Veränderungen gekommen. Nachdem die Belgier zuletzt mit ihren (teils imaginären) <a href="http://www.demonic-nights.at/2015/10/we-stood-like-kings-ussr-1926/">Soundtrack-Arbeiten</a> Post Rock und neo-klassische Musik zusammenbrachten, sollte der Piano-beeinflusste Sound dieses Mal deutlich düsterer und härter ausfallen. Die klassische Instrumentierung wurde weitestgehend zurückgefahren, dafür treten härtere bis metallischere Riffs sowie pointierte Synthetik vermehrt ins Rampenlicht. <strong>&#8222;Pinocchio&#8220;</strong> betrachtet die weltbekannte Geschichte des Marionettenjungen auf neue Weise &#8211; deutlich finsterer und brutaler.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53687"></span>&#8222;Assassins&#8220; zeigt als Opener bereits, wie es (anders) geht. Klar, die verspielten Piano-Töne zu Beginn sind nach wie vor vorhanden, werden nun allerdings in deutlich schroffere Riffs (zu Beginn lassen sogar Isis kurz grüßen, später stehen unter anderem <a href="http://www.demonic-nights.at/2020/01/caspian-on-circles/">Caspian</a> Pate) eingebunden, unterstützt durch marschierende Drums und understatete Synthetik. Konsequenter Aufbau, kleine Zäsuren und großformatige, episch angehauchte Plateaus bringen alles zusammen, was man sich aus dem metallisch angehauchten Post-Rock-Umfeld erwartet, wenngleich mit der stets greifbaren Handschrift der Belgier. Das ist anders, aber eben richtig stark.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Handschrift durchlebt eine Metamorphose nach der anderen. In &#8222;Attila Of The Sea&#8220; tritt sie filigran in Erscheinung, knüpft in der ersten Hälfte sogar weitestgehend an das Frühwerk an, bevor komplexe Klangwände und monumentale Wucht die Vorzeichen geschickt verschieben. &#8222;Dead Blue Fairy&#8220; ist ohne Frage einer der härtesten Songs der Bandgeschichte, intime Einschübe hin oder her. We Stood Like Kings heben wieder und wieder ab, packen gelegentliche abweisende Gitarrenwände aus und schaffen magische Kontraste. Und dann ist da noch &#8222;The Field Of Wonders&#8220;, das überlebensgroße Herzstück, das sich vor allem auf kleine Zwischentöne und sorgsamen Aufbau versteht. Wenn es jedoch losgeht, dann so richtig &#8211; <a href="http://www.demonic-nights.at/2024/08/collapse-under-the-empire-non-album-singles-and-bonus-tracks/">Collapse Under The Empire</a> lassen grüßen.</p>
<p style="text-align: justify;">Tatsächlich anders, tatsächlich besonders, tatsächlich verdammt gut: Pianistin Judith Hoorens gab im Vorfeld zu Protokoll, dies sei wahrscheinlich jenes Album, das die Band immer schon aufnehmen wollte. Exakt das ist nicht zu überhören, denn &#8222;Pinocchio&#8220; wirkt auf allen Ebenen freier, intensiver und immersiver. Die ungezügelte Wucht, das Spiel mit Laut-Leise-Dynamik und die sägende Aggression stehen den Belgiern bestens zu Gesicht. Vergleiche mit großen, metallisch angehauchten Post-Rock-Bands kommen nicht von ungefähr, zugleich konnte man sich die kleinen, sympathischen Eigenschaften beibehalten. We Stood Like Kings entdecken einen goldenen Mittelweg und legen ein angenehm anderes, mitreißendes Werk vor &#8211; ohne Frage ihr bislang bestes.</p>
<p><strong>Wertung: 9/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 10.04.2026<br />
Erhältlich über: Kapitän Platte (Cargo Records)</p>
<p>Website: <a href="https://www.westoodlikekings.com/" target="_blank" rel="noopener">www.westoodlikekings.com</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/westoodlikekings/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/westoodlikekings</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="We Stood Like Kings - Assassins [FROM THE ALBUM PINOCCHIO]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/KAANiKDkfn4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="We Stood Like Kings - Attila of the Sea [FROM THE ALBUM PINOCCHIO]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/hV50HphwqPg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>Slider-Pic (c) Olivier Charlet</em></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/we-stood-like-kings-pinocchio/">We Stood Like Kings – Pinocchio</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Truckfighters &#8211; Masterflow</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/04/truckfighters-masterflow/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 07:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[fuzz rock]]></category>
		<category><![CDATA[masterflow]]></category>
		<category><![CDATA[psychedelic rock]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[stoner rock]]></category>
		<category><![CDATA[truckfighters]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum ersten Mal seit fast zehn Jahren haben Truckfighters ein neues Album am Start und klingen, als hätte es die Studiopause nie gegeben.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/truckfighters-masterflow/">Truckfighters – Masterflow</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53448" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53448" class="wp-image-53448 size-full" title="Truckfighters" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/truckfighters.jpg" alt="Truckfighters" width="620" height="412" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/truckfighters.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/truckfighters-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53448" class="wp-caption-text">(c) Andreas Hylthen</p></div>
<p style="text-align: justify;">Anfang 2018 kündigten <strong>Truckfighters</strong> eine lange Auszeit an, Ende offen. Zwar begann das schwedische Fuzz-Duo relativ schnell wieder live zu spielen, mit neuem Material war aber lange Ebbe. Bis jetzt, denn Ozo und Dango haben endlich einen Nachfolger für das im Herbst 2016 (!) erschienene <a href="http://www.demonic-nights.at/2016/09/truckfighters-v/">&#8222;V&#8220;</a> im Gepäck. Inzwischen sind gefühlt zehn Erdzeitalter vergangen, die Welt ist eine andere, doch bleiben das heilige Riff und die mächtige Distortion wichtiger denn je. <strong>&#8222;Masterflow&#8220;</strong> ist wie dafür gemacht, im permanenten, alles umspülenden Fluss gehört und verzehrt zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53447"></span>Tracks wie das wunderbar monolithische, treibende und zugleich dezent überfordernde &#8222;Carver&#8220; machen binnen Sekunden klar, dass <a href="http://www.demonic-nights.at/2014/01/truckfighters-universe/">Truckfighters</a> rein gar nichts verlernt haben. Aus einem ellenlangen Intro schält sich eines der besten Riffs der gesamten Platte heraus und durchlebt sogleich unzählige kleine Variationen und Veränderungen. Mächtige Klangwälle und erstaunlich fragile Verspieltheit bemühen ein stetes Auf und Ab. Sechseinhalb Minuten nahezu permanenter Wachstum, mehrere kleine nebenherlaufende Erzählfäden und ein plötzliches Verschwinden hinterlassen etwas verwundert.</p>
<p style="text-align: justify;">Schlecht ist das keinesfalls und zugleich halbwegs repräsentativ für eine Platte, die mehr denn je auf Stimmungen setzt. Wie in &#8222;The Gorgon&#8220;, das zunächst erstaunlich blutleer anmutet, dies aber letztlich als Jump-off-Point für bratende Heavyness nützt. Oder &#8222;The Bliss&#8220;, einer der härtesten und unmittelbarsten Songs dieser Platte. Gerne mal frontale Uptempo-Drums, bratende Gitarrenwände und verschwitzte Leads geben sich die Klinke in die Hand. Das wunderbar verplante &#8222;Goin&#8216; Home&#8220; widmet sich hingegen mehr denn je dem Space Rock, steuert interstellare Gefilde an und findet sich im schrubbenden Nirgendwo wieder, bevor giftige Stoner-Harmonien ganz fest zupacken.</p>
<p style="text-align: justify;">Was auch immer Truckfighters hier anstellen, es funktioniert. Ihr Comeback-Werk mag kein Überalbum geworden sein, pendelt sich aber locker auf dem Niveau des Vorgängers ein. Und das, obwohl es die Herren aus Örebro etwas anders angehen, mehr denn je auf wechselnde Stimmungen und das Gesamtkunstwerk setzen, sogar kosmische Klangwelten ansteuern. Und doch ist immer klar, wer bei &#8222;Masterflow&#8220; das Sagen hat: das gute, alte Fuzz-Riff. Truckfighters bleiben Truckfighters, ohne Wenn und Aber.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 10.04.2026<br />
Erhältlich über: Fuzzorama Records (Cargo Records)</p>
<p>Website: <a href="https://www.truckfighters.com/" target="_blank" rel="noopener">www.truckfighters.com</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/truckfighters/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/truckfighters</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Truckfighters - The Bliss" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/2eBTomI6Q6I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Truckfighters - Truce" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/ILy1J02PXUk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/truckfighters-masterflow/">Truckfighters – Masterflow</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Long Distance Calling &#8211; The Phantom Void</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/04/long-distance-calling-the-phantom-void/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 07:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[instrumental rock]]></category>
		<category><![CDATA[long distance calling]]></category>
		<category><![CDATA[post rock]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[the phantom void]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf zwei intensive Konzeptalbum folgen traumwandelnde Erzählungen: Long Distance Calling bewegen sich auf gewohnt hohem Niveau.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53651" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53651" class="wp-image-53651 size-full" title="Long Distance Calling" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/longdistancecalling.jpg" alt="Long Distance Calling" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/longdistancecalling.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/longdistancecalling-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53651" class="wp-caption-text">(c) earMUSIC</p></div>
<p style="text-align: justify;">Über die herausragende Weise von <strong>Long Distance Calling</strong>, ohne Sprache immersives Storytelling zu betreiben, muss man nach zwanzig Jahren keine große Worte mehr verlieren. Zuletzt war das Quartett aus Münster &#8211; zumindest auf Studioebene &#8211; etwas ruhiger unterwegs, das <a href="http://www.demonic-nights.at/2022/08/long-distance-calling-eraser/">letzte Album</a> wird bald vier Jahre alt. Nach zwei relativ kompakten, eindringlichen Konzeptwerken wollen die deutschen Nachbarn &#8218;diesmal einfach eine Geschichte erzählen&#8216;, so Schlagzeuger Janosch Rathmer. <strong>&#8222;The Phantom Void&#8220;</strong> befasst sich mit Träumen in ihren verschiedensten Formen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53650"></span>Das ominöse Einzählen von &#8222;Mare&#8220; &#8211; ein erstaunliches finsteres, etatmäßig überlanges Intro &#8211; führt direkt in media res und macht Platz für &#8222;The Spiral&#8220;. Ob diese aufwärts oder abwärts führt, liegt wohl im Auge des Betrachters. Spannende Elektronik und kantige Dissonanzen überraschend mit Industrial-Anleihen, während in den Untiefen des Bewusstseins immer neue Abgründe lauern. Aber auch zwischenzeitliche, wenngleich kurze Momente zaghafter Hoffnung, die letztlich im grandiosen Finale kanalisiert wird. In &#8222;Shattered&#8220; tauchen ab der ersten Sekunde vorsichtig freundlichere Klänge auf, täuschen aber ein klein wenig &#8211; selbstverständlich, möchte man sagen. Die wuchtige, metallische Verschärfung mittendrin und das erhabene, dennoch nervöse Finale steuern erfolgreich dagegen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.demonic-nights.at/2025/12/long-distance-calling-live-at-lichtburg/">Long Distance Calling</a> zeigen sich über weite Strecken richtig schön heavy und nützen die Erforschung unterschiedlicher Bewusstseinssphären als Backdrop für erstaunlich schroffes, doch nie überbordendes Austoben. Wie in &#8222;Nocturnal&#8220;, dessen frontaler Auftakt sich sogar kurz angethrashten Gefilden annähert, dann aber doch zurück zu vertrauteren Klängen kehrt. Bevor die Reise von vorne losgeht und mit wütender Double-Bass-Action stellenweise sogar ein klein wenig Post Black Metal andeutet. Das kommt sehr unerwartet und richtig gut, gerade angesichts der verspielten, proggigen zweiten Hälfte. Schließlich macht &#8222;Sinister Companion&#8220; den Deckel drauf und seinem Namen alle Ehre. Verträumte bis psychedelische Ausritte beschwören eine andere Form von Düsternis und Zwielicht, die durch Mark und Bein fährt.</p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl sie nicht ganz an den mächtigen Vorgänger herankommen, pendeln sich <a href="http://www.demonic-nights.at/2021/02/long-distance-calling-ghost/">Long Distance Calling</a> einmal mehr auf richtig gutem Niveau ein. Ihre Abhandlungen über die Abgründe von Traumwelten treffen mitten ins Herz. Ingesamt mehr Heavyness und Metal-Einflüsse wissen ebenfalls zu unterhalten. Dass ausgerechnet der Versuch, von schwerer Konzeptkunst wegzukommen, gerne mal zermürbende Düsternis mitbringt, trägt natürlich eine gewisse Ironie in sich. &#8222;The Phantom Void&#8220; ist von vorne bis hinten eine richtig runde Sache, illustriert einmal mehr die exzellente Erzählkunst des Quartetts und reiht sich nahtlos in ihren hochklassigen Katalog ein. <a href="http://www.demonic-nights.at/2020/06/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live/">Long Distance Calling</a> bleiben großartig.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 10.04.2026<br />
Erhältlich über: earMUSIC (Edel)</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/longdistancecalling/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/longdistancecalling</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="LONG DISTANCE CALLING - A Secret Place (Official Video) | New Album &#039;THE PHANTOM VOID&#039; Out April 10" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/55qLwqLSQ4U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="LONG DISTANCE CALLING - The Spiral (Official Video) | New Album &#039;THE PHANTOM VOID&#039; Out April 10" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/vj7ffHqSQx0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="LONG DISTANCE CALLING - Sinister Companion (Official Video) | New Album &#039;THE PHANTOM VOID&#039;" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/q36Vc9l7DGQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/long-distance-calling-the-phantom-void/">Long Distance Calling – The Phantom Void</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Sugar Horse &#8211; Not A Sound In Heaven</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/04/sugar-horse-not-a-sound-in-heaven/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 07:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[experimental rock]]></category>
		<category><![CDATA[industrial]]></category>
		<category><![CDATA[noise rock]]></category>
		<category><![CDATA[not a sound in heaven]]></category>
		<category><![CDATA[post metal]]></category>
		<category><![CDATA[post punk]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[shoegaze]]></category>
		<category><![CDATA[sugar horse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sugar Horse widmen sich der Kriegsindustrie, Imperialismus und dem Töten für die vermeintliche gute Sache auf einem unerwartet aktuellen dritten Album.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/sugar-horse-not-a-sound-in-heaven/">Sugar Horse – Not A Sound In Heaven</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53555" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53555" class="wp-image-53555 size-full" title="Sugar Horse" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/sugarhorse.jpg" alt="Sugar Horse" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/sugarhorse.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/sugarhorse-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53555" class="wp-caption-text">(c) Katie Richards</p></div>
<p style="text-align: justify;">Falsche Zurückhaltung kannten <strong>Sugar Horse</strong> noch nie und widmeten sich auf ihren bisherigen Platten experimenteller Musik nebst sperrigen Themen. Die ungewollte Aktualität ihres dritten Albums trifft aber vermutlich sogar das Quartett aus dem englischen Bristol unerwartet. <strong>&#8222;Not A Sound In Heaven&#8220;</strong> setzt mit geopolitischen, industriellen Kriegsmaschinerie auseinander, die Gut und Böse &#8218;kennt&#8216;, die für das vermeintliche Wohl anderer tötet und die dahinterliegenden Mechanismen zu vertuschen versucht. Ganz schön starker Tobak, der speziell momentan mitten ins Herz trifft.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53554"></span>Den bitterbösen Zynismus trägt ein &#8222;Ex-Human Shield&#8220; bereits im Titel, von industriell angehauchten Tönen begleitet. Der schroffe, maschinelle Marsch, die gequälten Screams und die wütenden Gitarren kollidieren wieder und wieder mit harmoniebedürftigen, verträumten Synth-Pop-Momenten. Zwischen eskalierendem Sperrfeuer und erhoffter Erlösung liegt oft nur ein Wimpernschlag. Dass im direkten Anschluss &#8222;History&#8217;s Biggest T-Shirts&#8220; mit feinsinniger Melodik, Post-Punk-Anleihen, 80s-Wave und Erinnerungen an frühe <a href="http://www.demonic-nights.at/2015/10/killing-joke-pylon/">Killing Joke</a> loslegt, passt ins Bild. Wütende Schreie zerreißen die Luft wieder und wieder, zwei höchst gegenteilige Songs stehen sich gegenüber und führen in minutenlange instrumentale Meditation, bevor der rohe Terror die Oberhand behält.</p>
<p style="text-align: justify;">Einfach ist an dieser Platte rein gar nichts, siehe und höre &#8222;Company Town&#8220;. Noise Rock kollidiert mit den nächsten Post-Punk-Hooks, die beiden Welten werden weiter verschränkt und ergeben einen hymnischen, desolaten und dystopischen Ritt auf der letzten Bombe vor dem kapitalen Untergang. Auch &#8222;Fire Graphics&#8220; hat ein Herz für finstere Beinahe-Romantik und Melodrama, umgeben von einstürzenden Alt- und Neubauten. Das ausufernde Chaos ist der perfekte Schlusspunkt. Die zähen, angestochenen Post-Metal-Schleifen von &#8222;You Can&#8217;t Say Dallas Doesn&#8217;t Love You&#8220; am anderen Ende des Albums verbreiten Angst und Schrecken auf unwiderstehlich fiese Weise.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollte der <a href="http://www.demonic-nights.at/2024/10/sugar-horse-the-grand-scheme-of-things/">Vorgänger</a> noch bewusst direkter und eingängiger klingen, zeigt sich nun ein anderes Extrem: <a href="http://www.demonic-nights.at/2021/08/sugar-horse-the-live-long-after/">Sugar Horse</a> ignorieren Konventionen und arbeiten die Schrecken der Maschinerie hinter dem tatsächlichen Krieg auf brutalistische Weise auf. Rückgriffe auf die 80er Jahre passen prima dazu, ebenso die insgesamt deutlich noisigere und experimentellere Präsentation mit Industrial-Einschlag. &#8222;Not A Sound In Heaven&#8220; lässt besonders in den lichten, vorsichtig freundlichen Momenten kalte Schauer über den Rücken laufen &#8211; eine gespenstische, unbequeme, schroffe und wichtige Platte, die unter Haut und Nägeln brennt.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 10.04.2026<br />
Erhältlich über: Fat Dracula Records (Rough Trade)</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/sugarhorseruinedmybirthday/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/sugarhorseruinedmybirthday</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Sugar Horse - Secret Speech" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/_uZe30Qc-DE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Sugar Horse - Ex-Human Shield" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/rtQSpoymulk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/sugar-horse-not-a-sound-in-heaven/">Sugar Horse – Not A Sound In Heaven</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>The Neptune Power Federation &#8211; Mondo Tomorrow</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/04/the-neptune-power-federation-mondo-tomorrow/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 07:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[hard rock]]></category>
		<category><![CDATA[mondo tomorrow]]></category>
		<category><![CDATA[psychedelic rock]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[the neptune power federation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Abgründe zunehmender Technologisierung begleiten das siebte Album der australischen Hard-Rock-Heroes The Neptune Power Federation.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/the-neptune-power-federation-mondo-tomorrow/">The Neptune Power Federation – Mondo Tomorrow</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53592" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53592" class="wp-image-53592 size-full" title="The Neptune Power Federation" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/theneptunepowerfederation.jpg" alt="The Neptune Power Federation" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/theneptunepowerfederation.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/theneptunepowerfederation-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53592" class="wp-caption-text">(c) The Neptune Power Federation / Cruz Del Sur Music</p></div>
<p style="text-align: justify;">Immer noch ein viel zu gut gehütetes Rock-Geheimnis, immer noch für Großartiges gut: <strong>The Neptune Power Federation</strong> ziehen seit Jahren ihre Kreise und veröffentlichen geschmackvollen Rock mit ordentlich Heavyness, Hooks und bittersüßer Note. Dieses Mal geht es jedoch ausnahmsweise nicht um die skurrilen bis fantastischen Geschichten von Frontfrau Imperial Priestess (besser bekannt als Screaming Loz Such), sondern um eine pointierte Auseinandersetzung mit den Gefahren moderner Technologie. Das sorgt auch für etwas frischen musikalischen Wind: <strong>&#8222;Mondo Tomorrow&#8220;</strong> ist zugänglich härter und verplanter unterwegs.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53584"></span>Unter anderem kommen die etwas punkigeren Wurzeln wieder durch, siehe und höre unter anderem der eröffende Titeltrack. Hohes Tempo, knackige Riffs und mächtige Gesangsmelodien mit ein wenig Garagen-Charme finden schnell zusammen. Die getriebene Atemlosigkeit steht dem Quintett bestens zu Gesicht, macht ordentlich Feuer unterm Hintern und rundet mit einem feinen Solo ab. In &#8222;Cybernetic Times&#8220; gibt es stellenweise ein leichtes Näheverhältnis zu The Runaways zu bemerken, wenngleich der Härtegrad aus dem gefühlten Nichts deutlich nach oben geschraubt wird. Donnernde Wucht, sympathische Melodieteppiche und psychedelisch angehauchte Effekte finden für einen bekömmlichen, widersprüchlichen Track zusammen.</p>
<p style="text-align: justify;">Einmal mehr zeigen sich die Australier:innen im Langformat von ihrer besten Seite. &#8222;Living In The Gutter&#8220; ist alleine schon aufgrund seines abgehangenen Riffs ein Ohr wert. Das Spiel mit 70s- und 80s-Rock kommt gut, Screaming Loz Such packt gefühlt noch mehr Kraft als sonst rein, während im Midtempo-Bereich sogar eine kleine Portion Blues durchschimmert. Ein weiterer Psych-Mittelteil, schön langgestreckt und doch bekömmlich, darf natürlich nicht fehlen. Dafür nimmt sich &#8222;The Barbarian Dominion&#8220; fast durchgehend ein wenig zurück, steht für Coolness und haut aus dem Nichts einen der eingängigsten Momente der gesamten Platte raus. Die endlosen Schleifen und die verplante Coda in der zweiten Hälfte haben dafür Methode.</p>
<p style="text-align: justify;">Einen Tacken härter, punkiger und unmittelbarer zuletzt, dennoch im richtigen Moment so schräg und verplant wie immer: The Neptune Power Federation setzen auf vereinzelte Rückgriffe, um sich weiter nach vorne zu arbeiten. Dieser Plan geht auf, denn ihr mittlerweile siebtes Studioalbum fällt mit seinen Muskelspielen und seinen zunehmend frontalen Momenten mehr auf als zuletzt, geht dennoch ohne gröbere Umwege ins Ohr und tobt sich dort mit aller gebotener Heavyness und psychedelischer Sinnsuche aus. &#8222;Mondo Tomorrow&#8220; macht von der ersten bis zur letzten Sekunde Laune und wirft einmal mehr die Frage auf, warum diese fantastische australische Band nicht schon längst auf ganz großen Bühnen unterwegs ist.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 10.04.2026<br />
Erhältlich über: Cruz Del Sur Music / High Roller Records</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/theneptunepowerfederation/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/theneptunepowerfederation</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="The Neptune Power Federation: Mondo Tomorrow [OFFICIAL VIDEO]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/A1xYnz_Et4o?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/the-neptune-power-federation-mondo-tomorrow/">The Neptune Power Federation – Mondo Tomorrow</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Witch Ripper &#8211; Through The Hourglass</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/04/witch-ripper-through-the-hourglass/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 07:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[progressive metal]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[sludge]]></category>
		<category><![CDATA[stone rock]]></category>
		<category><![CDATA[through the hourglass]]></category>
		<category><![CDATA[witch ripper]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stoner-Prog und Sludge aus unendlichen Weiten: Witch Ripper liefern eine Fortsetzung ihres packenden Sci-Fi-Konzeptalbums.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/witch-ripper-through-the-hourglass/">Witch Ripper – Through The Hourglass</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53490" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53490" class="wp-image-53490 size-full" title="Witch Ripper" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/witchripper.jpg" alt="Witch Ripper" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/witchripper.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/witchripper-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53490" class="wp-caption-text">(c) Brittne Lunniss</p></div>
<p style="text-align: justify;">Gute Geschichten verdienen sich Fortsetzungen, wenngleich diese mit gewissen Erwartungen vorbelastet sind. Das Sci-Fi-Konzeptwerk <a href="http://www.demonic-nights.at/2023/02/witch-ripper-the-flight-after-the-fall/">&#8222;The Flight After The Fall&#8220;</a> brachte <strong>Witch Ripper</strong> sofort ins Visier von Stoner-Prog- und Sludge-Feinschmeckern. Der zuvor in ein Schwarzes Loch geflogene Protagonist fand dort den erhofften Frieden nicht und erwacht nun in einer zeitlosen Welt, begleitet von einer ihm vertrauten düsteren Entität. <strong>&#8222;Through The Hourglass&#8220;</strong> spinnt die interstellaren Erzählfäden des Quartetts aus Seattle gekonnt weiter.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53489"></span>Tracks wie &#8222;Symmetry Of The Hourglass&#8220; zeigen einerseits, dass Witch Ripper ihre konsequente, konstante Weiterentwicklung geschickt vorantreiben, und brechen andererseits rein gar nichts übers Knie. Eine komplette Evolution des musikalischen Ansatzes ist nicht notwendig, doch machen die kleinen Details einiges her. Hier kommt vor allem das Wechselspiel zwischen harschen, aggressiven Vocals und feinsinnigem Klargesang richtig gut. Natürlich lassen sich die <a href="http://www.demonic-nights.at/2009/03/mastodon-crack-the-skye/">Mastodon</a>-Vergleiche einmal mehr nicht von der Hand weisen, doch sind diese nur ein kleiner Teil des hier präsentierten Wahnsinns. Das stete Operieren am Midtempo-Limit, geifernde Fanfaren und ruppige Intensität &#8211; all das kollidiert mit hymnischen Momenten purer Erhabenheit.</p>
<p style="text-align: justify;">Das spacige &#8222;Proxima Centauri&#8220; kann damit nicht komplett mithalten, gerade ob des in die Länge gezogenen Auftakts, doch zeigt das US-Quartett hier zugleich eindrucksvoll, wie sehr sie sich als Songwriter entwickeln konnten. Zwischen erstaunlich beklemmenden, semi-balladesken Passagen und purer Katharsis im Schlussakt liegen längst keine Welten mehr. Hingegen schlägt &#8222;The Portal&#8220; mit harschen Hieben um sich, zieht das Tempo stellenweise ein wenig an, groovt zwischendurch und findet doch immer wieder zu dieser überdimensionalen Hook, die nicht loslässt. Der überlange Abschluss &#8222;The Spiral Eye&#8220; nähert sich hingegen der kompletten Überforderung mit fast spirituellem Nachdruck und schemenhafter Finsternis.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist ein etwas bizarrer, überzeichneter Abschluss einer über weite Strecken hochgradig unterhaltsamen und ambitionierten Platte, die gelegentlich mit ihren eigenen Ansprüchen zu kämpfen hat. Manchmal lehnt sich &#8222;Through The Hourglass&#8220; etwas zu weit aus dem Fenster, keine Frage, und gerät leicht außer Balance. Wenn aber alles stimmt, dann liefern Witch Ripper fantastisch ab. Ein wenig Genie und Wahnsinn, das zeichnet ihren neuesten Streich aus &#8211; sehr mutig, sehr kreativ, manchmal einen Tacken too much. Und doch lässt sich die Klasse dieses Albums nicht von der Hand weisen. Sollte der Fokus auf einem etwaigen Nachfolger stimmen, dann wird es künftig spektakulär.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 10.04.2026<br />
Erhältlich über: Magnetic Eye Records</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/Witchripper/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/Witchripper</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Witch Ripper - The Portal [Official Music Video]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/WZZwhXDlIkA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Witch Ripper - The Clock Queen [Official Single]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/nZldFbZyxsg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/witch-ripper-through-the-hourglass/">Witch Ripper – Through The Hourglass</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Ten East / SoftSun &#8211; Turned To Stone Chapter 10</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/04/ten-east-softsun-turned-to-stone-chapter-10/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 07:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[desert rock]]></category>
		<category><![CDATA[psychedelic rock]]></category>
		<category><![CDATA[softsun]]></category>
		<category><![CDATA[stoner rock]]></category>
		<category><![CDATA[ten east]]></category>
		<category><![CDATA[turned to stone chapter 10]]></category>
		<category><![CDATA[yawning man]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus dem erweiterten Umfeld von Yawning Man legen SoftSun und die reaktivierten Ten East eine gemeinsame "Turned To Stone"-Split-Platte vor.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53498" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53498" class="wp-image-53498 size-full" title="Turned To Stone Chapter 10" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/turnedtostonechapter10.jpg" alt="Turned To Stone Chapter 10" width="620" height="370" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/turnedtostonechapter10.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/turnedtostonechapter10-300x179.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53498" class="wp-caption-text">(c) Ripple Music</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die mittlerweile legendäre Split-Serie &#8222;Turned To Stone&#8220; geht in die nächste Runde und bringt zwei Bands zusammen, die kaum enger miteinander verbunden sein könnten. Bei beiden bilden Gitarrist Gary Arce (<a href="http://www.demonic-nights.at/2025/11/yawning-man-pavement-ends/">Yawning Man</a>) und Bassistin / Sängerin Pia Isaksen (Superlynx) das Rückgrat. Nach den Aufnahmen für den <strong>SoftSun</strong>-Einstand <a href="http://www.demonic-nights.at/2024/11/softsun-daylight-in-the-dark/">&#8222;Daylight In The Dark&#8220;</a> (Drummer Dan Joeright ist auch Teil dieses Trios) waren noch ein paar Songs übergeblieben. Arce schlug vor, diese als Split mit einem anderen seiner Projekte zu veröffentlichten. Dafür reaktivierte er nach fast einem Jahrzehnt <strong>Ten East</strong>, holte sich <a href="http://www.demonic-nights.at/2023/06/yawning-man-long-walk-of-the-navajo/">Yawning Man</a>-Drummer Bill Stinson ins Boot und ließ Isaiah Mitchell von <a href="http://www.demonic-nights.at/2021/04/live-in-the-mojave-desert-volume-1-5/">Earthless</a> weitere Gitarrenparts einspielen. Das Ergebnis liegt nun als <strong>&#8222;Turned To Stone Chapter 10&#8220;</strong> vor.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53497"></span>Ten East erinnern ein wenig an das, was man auf bislang drei &#8211; demnächst vier &#8211; Alben von <a href="http://www.demonic-nights.at/2025/02/yawning-balch-volume-three/">Yawning Balch</a> hören dürfte. Die gemächlichen, rein instrumentalen Meditationen über Transistor-Party-Chic führen durch zeitlose Weiten. Der Zehnminüter &#8222;First Light&#8220; hat tatsächlich etwas vom gemächlichen Sonnenaufgang inmitten der Wüste, wenn die starre Nacht langsam, aber sicher dem hellen Leben weicht und erste Betriebsamkeit einsetzt. Hingegen funkelt &#8222;Slow Motion War&#8220; regelrecht, gibt sich schillernd und psychedelisch. Die Lead-Gitarre steuert wiederum direkt in Desert-Rock-Gefilde und tankt sich durch schemenhaftes Stottern mit erstaunlicher Anmut.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf SoftSun-Seite gibt es hingegen so etwas wie den Missing Link zwischen dem Debüt und <a href="http://www.demonic-nights.at/2025/11/softsun-eternal-sunrise/">&#8222;Eternal Sunrise&#8220;</a>. Drei Kapitel lang geht das Trio seinen Weg unbeirrt weiter. In &#8222;Nowhere Else&#8220; taucht Isaksens Stimme aus den Tiefen des Arrangements auf, mit ein paar Effekten versehen, und wirkt wie eine Luftspiegelung. Das passt zum angenenhm unwirklichen und doch drückenden Auftreten, das in &#8222;Open Shelter&#8220; eine zurückgenommene Fortsetzung findet. Etwas Melancholie hier, ein Hauch Traumwandlerei da &#8211; selten klang emotionale Schwere derart leichtfüßig. Hingegen macht &#8222;Emotional Overdrive&#8220; seinem Namen alle Ehre. Isaksen wählt tiefere Register und legt den Grundstein für eine geradezu spirituelle Erfahrung inmitten kompletter Desert- und Psych-Entschleunigung.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Aufeinanderprallen zweier Welten, die alles andere als weit voneinander entfernt sind, gelingt laut und deutlich. Wüste, zurückgelehnte und psychedelische Eigentümlichkeit steht natürlich im Mittelpunkt dieser Split; alles andere wäre angesichts der beteiligten Personen eine dicke Überraschung gewesen. Während SoftSun ihren Weg mit Shoegaze- und Doomgaze-Einschlag weitergehen, besinnen sich Ten East auf fast puristische Wüsten-Psychedelia mit doppeltem Boden, mit feinen unerwarteten Wendungen und dem etatmäßigen Verharren im Nirgendwo. &#8222;Turned To Stone Chapter 10&#8220; setzt eine starke Reihe ebenso mächtig fort und lädt dazu ein, der Wirklichkeit für 40 Minuten zu entfliehen.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 03.04.2026<br />
Erhältlich über: Ripple Music</p>
<p>Ten East: <a href="https://www.facebook.com/teneast/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/teneast</a><br />
SoftSun: <a href="https://www.facebook.com/people/SoftSun/61557870166741/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/people/SoftSun/61557870166741</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="First Light" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/Mjbo-IV83Ms?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/ten-east-softsun-turned-to-stone-chapter-10/">Ten East / SoftSun – Turned To Stone Chapter 10</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Neurosis &#8211; An Undying Love For A Burning World</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 07:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[an undying love for a burning world]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[full-image]]></category>
		<category><![CDATA[neurosis]]></category>
		<category><![CDATA[post metal]]></category>
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		<category><![CDATA[sludge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast zehn Jahre nach ihrem letzten Album melden sich Neurosis lautstark und überraschend zurück und legen einen kleinen Meilenstein hin.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53608" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53608" class="wp-image-53608 size-full" title="Neurosis" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/neurosis.jpg" alt="Neurosis" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/neurosis.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/neurosis-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53608" class="wp-caption-text">(c) Bobby Cochran</p></div>
<p style="text-align: justify;">Bald zehn Jahre ist es her, das <a href="http://www.demonic-nights.at/2016/10/neurosis-fires-within-fires/">letzte musikalische Lebenszeichen</a> von <strong>Neurosis</strong>. Schlagzeilen gab es im August 2022, als Scott Kelly seinen Ausstieg und Rückzug als Musiker bekanntgab, begründet durch jahrelangen verbalen, physischen, emotionalen und finanziellen Missbrauch seiner Frau und Kinder. Der Rauswurf bei <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/10/neurosis-honor-found-in-decay/">Neurosis</a> erfolgte bereits drei Jahre zuvor, wurde aus Rücksicht auf Kellys Familie jedoch nicht kommuniziert. Und nun das: ein neues Album, ein Surprise Drop, ohne Vorankündigung, dafür mit absoluter Szeneprominenz als Neuzugang. Aaron Turner (<a href="http://www.demonic-nights.at/2024/06/sumac-the-healer/">Sumac</a>, ehem. Isis) mischt an vorderster Front mit. Ob <strong>&#8222;An Undying Love For A Burning World&#8220;</strong> die unfassbar hohen Erwartungen erfüllen kann?</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53607"></span>Was der Band besonders wichtig ist: Das hier ist keine Reunion, denn Neurosis hatten sich nie aufgelöst. Geboren wurde dieses neue Album aus dem Verlangen, wieder Musik zu machen. Man braucht die Band, man braucht die Musik, man konnte nicht einfach hinschmeißen. Wenig überraschend steckt viel Kampf in dieser Platte, aber auch ein durchaus vertrautes Spiel mit den Gezeiten, mit Laut-Leise-Dynamik, mit emotionalem Tiefgang. &#8222;First Red Rays&#8220; zählt zu den unbestrittenen Highlights. Vertraute bleierne Schwere, donnernde Wucht und infernale Vocals fackeln ein gemächliches Post-Sludge-Feuerwerk ab. Kaum nimmt der Track halbwegs Fahrt auf, kollabiert er regelrecht und überrascht mit nahezu melodischer Fragilität, einer singenden Gitarre und fast intimen Klängen. Nach erneutem Aufbäumen verbreitet die Schlussminute pure Magie mit himmlischem Klargesang &#8211; ein Silberstreif, während der Horizont zusammenbricht.</p>
<p style="text-align: justify;">Großartiges gibt es von der ersten bis zur letzten Sekunde. Wie in &#8222;Seething And Scattered&#8220; mit seinem Doom-Schlamm und den konkurrienden Screams, die sich gegenseitig überlagern, die Fäuste schwingen und schließlich einmal mehr zu kompletter Reduktion im Auge des Sturm führen. &#8222;Mirror Deep&#8220; explodiert nach dem Intro geradezu aus den Boxen und kommt zunächst hart, brutal rüber. So frontal und drückend sind Neurosis eher selten unterwegs, doch begeistert diese furiose, donnernde Entladung erst recht. Der 17 Minuten lange Abschluss &#8222;Last Light&#8220; stellt all das jedoch in den Schatten. Das Epos über Tod, Trauer und Vergänglichkeit mit seinem hektischen Herzschlag überrascht mit zwischenzeitlicher Hoffnung, mit hymnischen Momenten und einem geradezu majestätischen Abgang.</p>
<p style="text-align: justify;">Regelrecht rührend und emotional geht dieses Album-Comeback zu Ende &#8211; Qualitäten, die man mit Neurosis nur bedingt assoziieren würde, die hier jedoch eine wahre Tour de Force mehr als gebührend abrunden. Über eine Stunde Musik nach fast einem Jahrzehnt Studio-Stille bedeutet eine ganze Menge Holz. Und doch ist das Ergebnis über jeden noch so kleinen Zweifel erhaben. &#8222;An Undying Love For A Burning World&#8220; bringt alles mit, was man sich von dieser wegweisenden Post-Metal- und Sludge-Band erhoffen konnte, und noch so viel mehr. Aaron Turner ist der perfekte Neuzugang, stammt aus einem ähnlichen Umfeld und sorgt für frischen Wind, ohne auch nur irgendetwas umzuwerfen. Stattdessen erschaffen Neurosis ein wahres Bollwerk, erdrückend und zugleich erstaunlich vitalisierend, aufwühlend, überlebensgroß &#8211; eine der hässlichsten und zugleich bewegendsten Schönheiten seit langem.</p>
<p><strong>Wertung: 9/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 20.03.2026<br />
Erhältlich über: Neurot Recordings</p>
<p>Website: <a href="https://www.neurosis.com/" target="_blank" rel="noopener">www.neurosis.com</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/officialneurosis/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/officialneurosis</a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3490671532/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless=""><a href="https://neurosis.bandcamp.com/album/an-undying-love-for-a-burning-world">An Undying Love For A Burning World by Neurosis</a></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/neurosis-an-undying-love-for-a-burning-world/">Neurosis – An Undying Love For A Burning World</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Lantlos &#8211; Nowhere In Between Forever</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 07:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[alternative metal]]></category>
		<category><![CDATA[alternative rock]]></category>
		<category><![CDATA[lantlôs]]></category>
		<category><![CDATA[nowhere in between forever]]></category>
		<category><![CDATA[post rock]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[shoegaze]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lantlos melden sich nach einer erneut etwas längeren Pause mit einem schillernden, überaus vielfältigen Album samt deutlichem 90s-Einschlag zurück.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/lantlos-nowhere-in-between-forever/">Lantlos – Nowhere In Between Forever</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53474" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53474" class="wp-image-53474 size-full" title="Lantlos" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/lantlos.jpg" alt="Lantlos" width="620" height="414" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/lantlos.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/lantlos-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53474" class="wp-caption-text">(c) Dan Trautwein</p></div>
<p style="text-align: justify;">Es erscheint heute geradezu abstrus, dass <strong>Lantlos</strong> je etwas mit Black Metal am Hut hatten, veränderte sich der Sound in den letzten Jahren doch so dramatisch. Mit <a href="http://www.demonic-nights.at/2021/07/lantlos-wildhund/">&#8222;Wildhund&#8220;</a> ging es im Sommer 2021 sogar erstmals in die Top 20 der deutschen Album-Charts. Markus &#8218;Herbst&#8216; Siegenhorst hält aber nichts davon, den Kurs einfach nur beizubehalten, sondern treibt die permanente Metamorphose weiter voran. Ein glitzernder, schimmernder Gruß an die 90er Jahre geht in Form von <strong>&#8222;Nowhere In Between Forever&#8220;</strong> hinaus.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53473"></span>Und der kann schon mal richtig schön schräg ausfallen, wie im Kaleidoskop-Stomp von &#8222;Numb TV Superstar&#8220;, der stellenweise wie eine noisige Shoegaze-Version von &#8222;Ray Of Light&#8220; klingt, herrlich bunt, überdreht und überzeichnet. Der doppelte Boden lässt jedoch wenig Raum für Glückseligkeit. In &#8222;Daisies&#8220; ist es ein kantiges, furioses Riff mit metallischer Schlagseite, das grandios mit dem hemmungslosen Pop-Bewusstsein der Vocals kollidiert. Pure Eingängigkeit trifft auf rohe, schroffe Energie &#8211; eine gelungene Mischung zwischen Ohrwurm und leichter Weirdness. Davon hat auch das kurze, aber prägnante &#8222;AutoGuard&#8220; mehr als genug im Gepäck. Drum&#8217;n&#8217;Bass-Beat trifft auf hektische Melodien.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu den Highlights der anderen Sorte zählt &#8222;Clockworks&#8220;, eine sympathische <a href="http://www.demonic-nights.at/2025/08/deftones-private-music/">Deftones</a>-Hommage zwischen durchdringender Wucht und trippigen Vocals. Die gemächliche Entfremdung mit Metal-, Alternative- und Shoegaze-Einschlag macht Laune, die schiere Wucht erdrückt förmlich. &#8222;Planets&#8220; könnte der marginal besser gelaunte kleine Bruder sein, mit etwas mehr Tempo und doch greifbarer Schwere. Deutliche Ermattung kollidiert mit einer mächtigen Melodie. Ein ähnliches Rezept wendet &#8222;Oxygen&#8220; an, bloß schnell, peitschend bis punkig vorgetragen &#8211; eine Form von Hektik, die <a href="http://www.demonic-nights.at/2014/04/lantlos-melting-sun/">Lantlos</a> gut zu Gesicht steht. Das wunderbar zermürbende und unverschämt eingängige &#8222;Windhunter&#8220; macht das Licht aus und erdrückt mit dem vielleicht besten Soundwall der gesamten Platte.</p>
<p style="text-align: justify;">Ja, das war tatsächlich noch einen Tacken wilder und vielschichtiger als zuletzt. &#8222;Nowhere In Between Forever&#8220; ist eine richtig schön bunte, auf schönste Weise unvorhersehbare Platte geworden, die doch wieder und wieder zu überraschen weiß. Die erstaunliche Härte neben gefühlvoller Magie reißt mit, baut mächtigen, gewaltigen Druck und verliert sich im nächsten Moment in endlosen, luftigen Weiten. Atmosphäre ist eines der wichtigsten Buzzwords dieses Album, denn was hier in sympathischer Gesamtheit und Kompaktheit entsteht, macht richtig viel Laune. Diese weitere kleinere Häutung bekommt Lantlos hörbar gut.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 03.04.2026<br />
Erhältlich über: Prophecy Productions</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/lantlos/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/lantlos</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Lantlos - Daisies [Official Music Video]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/GYUnIF7bHZI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Lantlos - Solar Death [Official Music Video]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/RYdvHFbAtCM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Lantlos - Oxygen [Official Visualizer]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/_c5waiuvaDQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/lantlos-nowhere-in-between-forever/">Lantlos – Nowhere In Between Forever</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Poison Ruïn &#8211; Hymns From The Hills</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 07:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[dark rock]]></category>
		<category><![CDATA[hardcore punk]]></category>
		<category><![CDATA[horror punk]]></category>
		<category><![CDATA[hymns from the hills]]></category>
		<category><![CDATA[poison ruin]]></category>
		<category><![CDATA[post punk]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einfach mal mehr von allem und mit Anlauf auf die Post-Punk-Kacke hauen: Poison Ruïn finden neue Ansätze für alte Finsternis.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/poison-ruin-hymns-from-the-hills/">Poison Ruïn – Hymns From The Hills</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53506" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53506" class="wp-image-53506 size-full" title="Poison Ruïn" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/poisonruin.jpg" alt="Poison Ruïn" width="620" height="414" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/poisonruin.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/poisonruin-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53506" class="wp-caption-text">(c) Kat Bean</p></div>
<p style="text-align: justify;">Düstere Geschichten und gerne mal unbequeme Fantasy-Ästhetik inmitten finsterer Punk-Klänge: <strong>Poison Ruïn</strong> machen vielleicht nicht gerade Musik, die für ihre Labelheimat Relapse typisch ist, doch lässt sich das US-Quartett von derlei Kleinigkeiten nicht abhalten. Der Label-Einstand &#8222;Härvest&#8220; suchte noch nach einer klaren Definition des an Post Punk angelehnten Sounds, etwa drei Jahre später wäre diese nun gefunden &#8230; und noch viel mehr. <strong>&#8222;Hymns From The Hills&#8220;</strong> geht seinen eigenen Weg &#8211; mit mittelalterlich inspirierten Fantasygeschichten, die bewusst keinerlei historischen Hintergrund besitzen, zudem mehr Härte, Synthetik und Melodie.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53505"></span>Wie es geht, zeigt der Titelsong &#8222;Hymn For The Hills&#8220;. Hibbelige Punk-Hektik, ein wenig Rock aus der Garage und dezente synthetische Einflüsse treiben den dreckigen Sound an &#8211; einmal mehr wurde bewusst auf professionelles Aufnahme-Equipment verzichtet &#8211; und verbinden beklemmende Melodik mit roher Intensität. Zwischen <a href="http://www.demonic-nights.at/2015/10/killing-joke-pylon/">Killing Joke</a> und Misfits war hörbar noch ein wenig Platz. Selbst ein räudiges Gitarrensolo musste noch sein. Dass &#8222;Eidolon&#8220; danach zwar die nervöse Hektik beibehält, aber den Horror-Punk-Faktor maximiert und auf mehr Härte setzt, passt prima ins Bild. Immer wieder taucht ein angenehm gruseliges Gitarrenmotiv auf, das nicht loslässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wohin die Reise geht, machen Poison Ruïn bevorzugt viel zu spät klar. Wie in &#8222;Serpent&#8217;s Curse&#8220;, dessen gesprochene Vocal-Fetzen vorsichtig an die Oberfläche dringen. Metallisch-punkige Heavyness und ein gewisser Gruselfaktor nehmen das Heft fest in die Hand. Das erstaunlich massive &#8222;Crescent Sun&#8220; erinnert stellenweise sogar an frühe <a href="http://www.demonic-nights.at/2023/09/kvelertak-endling/">Kvelertak</a>, ist dreckig und unfassbar böse, auf gewisse Weise dennoch catchy. Und verdammt laut &#8211; wie auch der Opener &#8222;Lily Of The Valley&#8220;, der mit einer besseren Produktion ein Hit geworden wäre. Das US-Quartett macht daraus einen Post-Punk-Wellenbrecher, der immer wieder dezent abkackt, der Gothic- und Dark-Rock-Vibes weiterbringt, und doch bewusst räudig rüberkommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese absichtliche Unterproduktion, der konzentrierte Underground-Fokus, das möglichst rohe und ungeschliffene Soundgewand &#8211; klar stehen Poison Ruïn damit kleineren Hits im Wege, doch passt eben das absolut ins Bild und zeichnet den sympathischen Wahnsinn des US-Quartetts aus. &#8222;Hymns For The Hills&#8220; möchte keine Ohrwürmer abwerfen, sondern DIY-Ethos betonen und schroffe Abrissbirnen in den Mittelpunkt rücken, selbst wenn diese über grandiose Hooks verfügen. Manchmal etwas zu roh und ungeschliffen, doch immer sympathisch und in seinen schwer nachvollziehbaren Gedankensprüngen absolut mitreißend: Jetzt sind Poison Ruïn endlich dort gelandet, wo sie hingehören, und zwar mit Nachdruck.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 03.04.2026<br />
Erhältlich über: Relapse Records (SPV)</p>
<p>Website: <a href="https://www.poisonru.in/" target="_blank" rel="noopener">www.poisonru.in</a><br />
Instagram: <a href="https://www.instagram.com/poisonruin/" target="_blank" rel="noopener">www.instagram.com/poisonruin</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="POISON RUÏN - Eidolon (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/VzQAPQT3kF4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="POISON RUÏN - Hymn From the Hills (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/zvXfdWbS5W4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/poison-ruin-hymns-from-the-hills/">Poison Ruïn – Hymns From The Hills</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>TESA &#8211; Interval</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 07:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[doom metal]]></category>
		<category><![CDATA[interval]]></category>
		<category><![CDATA[post metal]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[tesa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vier monumentale Songs, ein in sich geschlossenes Werk und ein begleitender Musikfilm: TESA schicken sich erneut an, Grenzen zu sprengen.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/03/tesa-interval/">TESA – Interval</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53382" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53382" class="wp-image-53382 size-full" title="TESA" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/02/tesa.jpg" alt="TESA" width="620" height="412" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/02/tesa.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/02/tesa-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53382" class="wp-caption-text">(c) Filmikaader</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wenige können mit so übersichtlichen Mitteln so mächtige Musik erzeugen wie <strong>TESA</strong>. Die Band aus der lettischen Hauptstadt veröffentlicht seit mittlerweile zwei Jahrzehnten kunstvolle wie herausfordernde instrumentale Musik mit Fokus auf Post Metal, Doom und gelegentliche Avantgarde. Besonders attraktiv und hochspannend ist die Geschlossenheit ihres Werks, die sich in imposanter Gesamtheit zu einer mächtigen Klangszenerie zusammenfügt. Begleitet vom Musikfilm &#8222;TESA MAN&#8220;, der im April erstmals auch abseits Filmfestivals zu sehen sein wird, arbeitet sich <strong>&#8222;Interval&#8220;</strong> einmal mehr in eindrucksvolle Untiefen vor.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53376"></span>Vier mächtige Tracks von siebeneinhalb bis elfeinhalb Minuten Spielzeit ergeben ein grandioses wie erdrückendes Gesamtbild, das im besten Sinne an die Substanz geht. Das kantige &#8222;Interval I&#8220; zu Beginn legt ohne wirklichen Aufgalopp los, strahlt ab der ersten Sekunde eine gewisse Bedrohlichkeit aus und ist dabei tatsächlich noch relativ nett unterwegs. In weiterer Folge beginnen die Muskelspiele, nimmt die Distortion zu, drängt in doomige Sludge-Gefilde und noisiges Chaos. Die Letten operieren konstant am Limit und zermürben nach allen Regeln der Kunst. Selbst die in ihrer Länge zunehmenden Zäsuren in der zweiten Hälfte ändern daran wenig, der unbequeme Gesamteindruck bleibt bestehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Schwer verdaulich ist ebenso &#8222;Interval IIII&#8220; am anderen Ende dieser Platte, zugleich ihr längster Song. Dank bewusst anderer Taktik &#8211; das Arrangement rollt dieses Mal langsam und leise an, fast unscheinbar &#8211; fällt das etatmäßige, unvermeidbare Überrollen um Welten härter aus. Folglich breiten TESA einen kolossalen Klangwall aus, dessen gelegentlich singende Gitarre wie Feuer unter den imaginären Fingernägeln brennt. Wenn schließlich fast so etwas wie filigrane Melodik im Mittelteil entsteht, die letztlich doch wieder in puren, ungefilterten Wahnsinn umschlägt, ist alles eitel. Das beklemmende ausgedehnte Finale zwischen Noise, Drone und Avantgarde raubt den letzten Nerv.</p>
<p style="text-align: justify;">Eben jene Kompromisslosigkeit lässt &#8222;Interval&#8220; so großartig und intensiv wirken. Die pure Wucht dieser vier Giganten überstrahlt alles, raubt jegliches Licht und reißt auf hässlichste Weise mit. TESA wissen nach all den Jahren ganz genau, was sie machen müssen, um ihren Sound so kantig, kauzig und massiv wie menschenmöglich zu gestalten, und reizen jede Sekunde maximal aus. Monumentale Hässlichkeit in sympathischer Präzision unterstreicht einmal mehr die große Klasse der Letten, die in ihrer Nische Garanten für grandiosen Wahnsinn bleiben.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 03.04.2026<br />
Erhältlich über: My Proud Mountain</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/bandtesa/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/bandtesa</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="TESA - INTERVAL III (Edited version) music video by Ieva Balode / Baltic Analog Lab" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/TYeEekdOINg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/03/tesa-interval/">TESA – Interval</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>No Terror In The Bang &#8211; Existence</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/03/no-terror-in-the-bang-existence/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 07:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[existence]]></category>
		<category><![CDATA[groove metal]]></category>
		<category><![CDATA[no terror in the bang]]></category>
		<category><![CDATA[progressive metal]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fünf Songs über fünf Ebenen, die sich mit dem Zusammenbruch der Zivilisation auseinandersetzen: No Terror In The Bang geben sich ambitioniert.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/03/no-terror-in-the-bang-existence/">No Terror In The Bang – Existence</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53386" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53386" class="wp-image-53386 size-full" title="No Terror In The Bang" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/02/noterrorinthebang.jpg" alt="No Terror In The Bang" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/02/noterrorinthebang.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/02/noterrorinthebang-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53386" class="wp-caption-text">(c) Aurélien Cardot</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der fortsetzende Zusammenbruch der Zivilisation und der Welt um uns herum beschäftigt Musiker aller Genres und Altersgruppen seit geraumer Zeit intensiver denn je &#8211; wer könnte es ihnen verübeln. Auch <strong>No Terror In The Bang</strong> wagen sich nun in ähnliche Sphären vor. Das Quintett aus dem französischen Rouen bemühte auf seinen beiden bisherigen Alben einen modernen, mal groovenden und mal knüppelharten Progressive-Metal-Ansatz, der unter anderem zu Vergleichen mit Jinjer und <a href="http://www.demonic-nights.at/2021/04/gojira-fortitude/">Gojira</a> führte. Ihre neue EP <strong>&#8222;Existence&#8220;</strong> legt den unvermeidbaren Untergang nun Schicht für Schicht offen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53385"></span>Jeder der fünf Songs widmet sich einer anderen Ebene &#8211; kosmisch, physisch, gesellschaftlich, in der Umwelt und in der Finalität des Seins. Gute Laune hat da keinen Platz, wohl aber gute Musik. Hoch am Himmelszelt geht erst einmal &#8222;Moon&#8220; auf, hat mit Space Rock jedoch nichts am Hut. Sofia Bortoluzzi läutet das Geschehen mit heiseren Screams ein, Djent und Groove machen sich breit und ziehen sich ebenso schnell wieder zurück. Die erst zurückgenommenen, dann verspielten Strophen setzen auf Klargesang, auf filigrane Melodien und legen zugleich den Grundstein für einen wechselhaften, drückenden Song. Geschicktes Spiel mit Laut-Leise-Dynamik und derbe, fast Core-artige Wände lassen Hören und Sehen vergehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Davon will das folgende &#8222;Heroine&#8220; zumindest anfänglich nichts wissen, gibt sich ruhig und nachdenklich, bevor die erste kolossale Druckwelle alles zerlegt und auf einen großen, hymnischen Refrain hinarbeitet, der mit wachsender Begeisterung ausrastet. Hingegen bringt &#8222;Goat&#8220; erst einmal eine herzhafte Portion <a href="http://www.demonic-nights.at/2023/03/periphery-periphery-v-djent-is-not-a-genre/">Periphery</a> mit, erinnert im kauzigen Aufgalopp und der warmen, feinsinnigen Melodieführung sogar ein wenig an <a href="http://www.demonic-nights.at/2024/10/better-lovers-highly-irresponsible/">Better Lovers</a>, bevor der Dampfhammer erneut zuschlägt. Die beste Hook hat jedoch &#8222;Human Race Kills&#8220;, ein dramaturgisches Meisterstück mit zermürbender Intensität. Schließlich rundet &#8222;Chasm&#8220; das Geschehen ab, ertrinkt beinahe in einer Pluralität an Stimmen und Sounds &#8211; der perfekte Soundtrack zum nahenden Ende.</p>
<p style="text-align: justify;">Gerade einmal 20 Minuten benötigen No Terror In The Bang, um alles auf den Kopf zu stellen. Klar, die Idee hinter ihrer neuen EP ist mittlerweile alles andere als neu (wenn man vom einen oder anderen Detail absieht), doch setzen nur wenige diese so gut um wie das französische Quintett. &#8222;Existence&#8220; stellt gekonnt vor proggige Herausforderungen, eskaliert immer wieder, nimmt in den Arm und zeigt tiefe, unüberwindbare Abgründe auf. Metallische Prog-Kunst, Core-Wahnwitz, Groove-Intensität und vertrackte Husarenritte finden auf erst schwer verdauliche, dann unheimlich packende Weise zusammen &#8211; all killer, no filler, und hoffentlich ein gutes Omen für das nächste Album.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 03.04.2026<br />
Erhältlich über: Klonosphere Records</p>
<p>Website: <a href="https://www.noterrorinthebang.com/" target="_blank" rel="noopener">www.noterrorinthebang.com</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/noterrorinthebang/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/noterrorinthebang</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="No Terror in the Bang - Moon (official Lyrics video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/yhV6pCmmKJg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="No Terror in the Bang - Heroine (official Lyrics video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/FkEqOraSzxA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/03/no-terror-in-the-bang-existence/">No Terror In The Bang – Existence</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Void Of Light &#8211; Asymmetries</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/03/void-of-light-asymmetries/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 07:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[asymmetries]]></category>
		<category><![CDATA[post metal]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[void of light]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wilde Kontraste in Musik, Text und Konzept vereinen Void Of Light unter dem Post-Metal-Banner. Ihr erstes Album fordert wieder und wieder heraus.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/03/void-of-light-asymmetries/">Void Of Light – Asymmetries</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53565" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53565" class="wp-image-53565 size-full" title="Void Of Light" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/voidoflight.jpg" alt="Void Of Light" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/voidoflight.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/voidoflight-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53565" class="wp-caption-text">(c) Void Of Light / Ripcord Records</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wenn die Vergangenheit die Maske fallen lässt und die Gegenwart nach definitiven Wahrheiten sucht, dann entstehen Spannungen, innere Konflikte, aber auch Reflexion und neue Perspektiven. Diesem abstrakt anmutenden Konzept widmen sich aktuell <strong>Void Of Light</strong>. Nach zwei Kleinformaten wagt sich das schottische Sextett an ein komplettes Album, das sich mit bislang vertrauten Post-Metal-Klängen auseinandersetzt und zugleich nach frischen, kontrastreichen Ansätzen sucht. <strong>&#8222;Asymmetries&#8220;</strong> ist der überaus passende Titel für diesen spannenden Full-Length-Einstand.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53564"></span>Fünf überlange Kapitel zwischen acht und elf Minuten Spielzeit zwingen wieder und wieder in die Knie. Als erster Vorbote erschien ausgerechnet das Finale: &#8222;Mirrorings&#8220; illustriert den Spagat dieser Platte dafür richtig stark. Schnell bäumt sich das Konvolut auf, mit wütender Aggression, bleierner Schwere und heiseren Screams. Vergleiche mit Isis und <a href="http://www.demonic-nights.at/2022/02/cult-of-luna-the-long-road-north/">Cult Of Luna</a> kommen nicht von ungefähr. Mehr und mehr Melancholie hält Einzug, doomig und anmutig, von Klargesang mit drastischen Gesten begleitet. Das hat einen überraschenden Dark-Metal-Touch, trägt sogar gewisse Gothic-Elemente in sich, und geht mit seiner konsequenten Reduktion in der zweiten Hälfte unter die Haut. Erneutes Durchstarten im Schlussakt passt ins Bild.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie &#8222;Ends&#8220; hingegen direkt in media res startet und erst einmal mit Nachdruck überrollt, hat ebenso Charme. Die drückende, dreckige Intensität und fast unerträgliche Heavyness macht Laune, speziell wenn semi-klare Gitarren mit donnernden Drums kollidieren. Konsequente Entschleunigung in weiterer Folge, erneut dezent doomige Ansätze, gefolgt von einer schwarzmetallischen Explosion im Vollsprint &#8211; kann man machen, brennt sich ebenso ein wie der majestätische Opener &#8222;The Passing Hours&#8220;. Getragenes Tempo und schroffe Wucht finden prima zusammen, wieder und wieder von kurzen Zäsuren unterbrochen und auf bizarre Weise schimmernd.</p>
<p style="text-align: justify;">Sehr vertraut und sehr frisch zugleich &#8211; dieser Spagat geling Void Of Light auf mitreißende Weise. Das erdrückende, monolithische Grundgerüst nimmt alles mit, was zu einer guten Post-Metal-Platte gehört, und garniert das mit einer mal beklemmenden, mal bizarren Form von Melodik, deren Düsternis bekömmliche, angenehm unerwartete Akzente setzt. &#8222;Asymmetries&#8220; mag diese kleinen, aber feinen Ungereimtheiten, die mit Gleichförmigkeit brechen und die eigene Identität in den Mittelpunkt rücken. Gezieltes Operieren neben der Spur unterstützt die omnipräsente Heavyness erstaunlich gut und sorgt für die nötige Würze. Void Of Light legen ein von vorne bis hinten richtig feines, mitreißendes erstes Album vor und schicken sich an, schon bald an vorderster Front mitzuspielen.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 03.04.2026<br />
Erhältlich über: Ripcord Records</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/voidoflightband/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/voidoflightband</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Void of Light - Mirrorings" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/O-LanUlJyHQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/03/void-of-light-asymmetries/">Void Of Light – Asymmetries</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Architects Of Aeon &#8211; Dead Dreamer</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/03/architects-of-aeon-dead-dreamer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2026 08:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[architects of aeon]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[blackened death metal]]></category>
		<category><![CDATA[dead dreamer]]></category>
		<category><![CDATA[post metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die betont präzise, anspruchsvolle Wut und Intensität des Duos Architects Of Aeon geht in die nächste spektakuläre Runde.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53518" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53518" class="wp-image-53518 size-full" title="Architects Of Aeon" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/architectsofaeon.jpg" alt="Architects Of Aeon" width="620" height="412" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/architectsofaeon.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/architectsofaeon-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53518" class="wp-caption-text">(c) Architects Of Aeon</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wenn sich wüste, undurchdringliche Finsternis über das Land legt, sind <strong>Architects Of Aeon</strong> in der Regel nicht weit. Das Duo aus Kassel bewegt sich bevorzugt in metallischen Extremen und überschreitet (Genre-)Grenzen mit wachsender Begeisterung, rund um verschiedene wütende Post- und Prog-Präfix-Kombinationen aufgereiht. Gut zwei Jahre nach der exzellenten EP <a href="http://www.demonic-nights.at/2023/12/architects-of-aeon-still-devastation/">&#8222;still | devastation&#8220;</a> landet nun mit <strong>&#8222;Dead Dreamer&#8220;</strong> der nächste kurze, aber intensive Nachschlag und zwingt mit Anlauf in die Knie.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53517"></span>Der mächtige Auftakt &#8222;This Impending Doom We Carry&#8220; setzt sogleich das absolute Highlight frei. Von falscher Bescheidenheit halten Architects Of Aeon hörbar wenig und starten sofort in media res mit einer Mischung aus Death, Doom, Black und Post Metal. Giftige Growls aus den Untiefen einer ertrinkenden Seele passen sich sogleich dem schwerfälligen Marsch an, bevor ein paar klare Einschübe überraschen. Dieses Auge des Sturms, dieser Flirt mit instrumentaler Epik &#8211; so lässt man sich gerne auf die falsche Fährte führen, denn aus dem Nichts startet das Duo erneut durch, von mächtigen Double-Bass-Salven begleitet und in weiterer Folge sogar noch brutaler und zerstörerischer unterwegs.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn in &#8222;&#8230;Where Lights Can Thrive&#8220; etwas mehr Vocal-Dynamik einkehrt, ohne jedoch die bis zum Zerreißen gespannte Atmosphäre zu stören, ist alles eitel. Architects Of Aeon reiten auf einem Pulverfass, gehen wieder und wieder durch die schwarzmetallische Decke und lassen doch Platz für etwas Licht. Davon gibt es in &#8222;Dead Dreamer&#8220; definitiv mehr &#8211; stellenweise mit Post Rock und etwas Dark Folk flirtend, bevor sich die zweite Hälfte ordentlich mit Härte und Finsternis auflädt. Gemächliche Eskalation arbeitet auf einen kolossalen Siedepunkt zu, der Zusammenbruch kommt plötzlich. Dass sich der ellenlange Abschluss &#8222;Pyre Echo, Still Glowing&#8220; auf kraftvolle, ausdrucksstarke Instrumentalkunst konzentriert, ist eine willkommene Überraschung.</p>
<p style="text-align: justify;">Einmal mehr überzeugt das Massiv in seiner Gesamtheit und unterhält zugleich mit frischen Facetten. Gerade die instrumentalen Welten &#8211; die beiden reduzierten Interludes wollen hier ebenfalls lobend erwähnt werden &#8211; kommen richtig gut, zudem stimmt die gerne brachiale, regelrecht überrollende Intensität ein weiteres Mal. &#8222;Dead Dreamer&#8220; entwickelt sich auf Raten weiter und serviert ein erdrückendes Gesamtpaket, einem gewissen Maß an Kapitulation nahe und doch stets mit dem nötigen Mut ausgestattet, weiterzumachen, den nächsten Schritt zu gehen. Ob der Traum bzw. der Träumer noch lebt, sei dahingestellt, doch Architects Of Aeon machen ihre Sache einmal mehr verdammt gut.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 19.03.2026<br />
Erhältlich über: Eigenvertrieb</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/architectsofaeon/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/architectsofaeon</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Architects of Aeon - ...Where Lights Can Thrive [Visualizer]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/3wM1OzT0WcA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/03/architects-of-aeon-dead-dreamer/">Architects Of Aeon – Dead Dreamer</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Wildernesses &#8211; Growth</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/03/wildernesses-growth/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 08:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[alternative rock]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[full-image]]></category>
		<category><![CDATA[growth]]></category>
		<category><![CDATA[post rock]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[shoegaze]]></category>
		<category><![CDATA[wildernesses]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die enge Auseinandersetzung mit Trauer und vielfältigen persönlichen Erinnerungen führt Wildernesses zu purer Post-Rock-Magie.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53423" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53423" class="wp-image-53423 size-full" title="Wildernesses" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/02/wildernesses.jpg" alt="Wildernesses" width="620" height="385" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/02/wildernesses.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/02/wildernesses-300x186.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53423" class="wp-caption-text">(c) Joey Atchison</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ein mittlerweile ausgestiegener Gitarrist, als &#8218;unsichtbares fünftes Mitglied&#8216; bezeichnet, lieferte den Stein des Anstoßes für <strong>Wildernesses</strong> aus London, die nach und nach zusammenfanden. Die vier Musiker spielten in verschiedenen Bands und erzeugen gemeinsam neue, etwas andere Magie. Angeführt werden sie von Sänger Phillip Morris, der mit Late Night Fiction ein paar Singles veröffentlichte, bevor er sich der Pflege seiner schwer erkrankten Mutter widmete. Begleitet von seinen Erfahrungen als Mental-Health-Experte für das staatliche Gesundheitssystem NHS sowie verschiedenen Funden aus der Vergangenheit seiner Familie entstanden die Eckpfeiler für das magische erste Album <strong>&#8222;Growth&#8220;</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53422"></span>&#8222;Four Hour Drive&#8220; wurde beispielsweise von einem Foto aus dem Jahr 1957 inspiriert, das Morris&#8216; Großvater und Vater zeigte, und zu Gedanken über Abstammung, Herkunft und die damit verbundene Verantwortung führte. Der vergleichsweise frontale, kantige Track erhöht die eigene Distortion massiv, lässt imaginäre Muskeln spielen und umreißt zugleich den stets emotional aufgeladenen eigenen Sound. Post Rock, Shoegaze, Alternative und etwas Indie finden zusammen, dazu kommt der kraftvolle und bewegende Gesang, der gegen das Dickicht ankämpft und in eng verwobenen Erinnerungen nach der eigenen Identität sucht, Generationen überdauerndes Trauma überwinden möchte. Dreieinhalb Minuten am Limit der Katharsis operierend, danach fragil und intim auf instrumentalen Schwingen der Finalität entgegengleiten &#8211; ein echtes Kunstwerk.</p>
<p style="text-align: justify;">Und davon gibt es auf diesem Einstand mehrere zu hören. Wie &#8222;English Darkness&#8220;, deutlich schleppender und melancholischer angelegt. Hier können alle strahlen &#8211; ob die anmutige, energische Rhythmusabteilung, die den stillen Motor gibt, oder die mächtige Gitarre, die erst vorsichtig singt, erst spät im noisigen Chaos eskaliert. Und natürlich die erneut aufwühlenden Vocals &#8211; gewisse Vergleiche mit The Twilight Sad, Whirr und Explosions in The Sky drängen sich auf. Das grandiose Finale &#8222;Summertime, 1917&#8220; &#8211; von bei einer Renovierung entdeckten Liebesbriefen inspiriert &#8211; reitet durchgehend auf einer Welle magischer Sehnsucht, gepaart mit zarter Euphorie. Als würden Elbow kantigen Post Rock zocken. Doch auch das rein instrumentale &#8222;Sleepless&#8220; funktioniert wunderbar, orientiert sich an vergleichsweise klassischen Genre-Ideen.</p>
<p style="text-align: justify;">Welch anmutige, gefühlvolle, berauschende und zermürbende Platte dieser Einstand doch geworden ist! Wildernesses verstehen es wie nur wenige andere, Post Rock mit einer gewissen Frische zu versehen, die doch letztlich der ehrlichen, aufrichtigen und emotionalen Magie des Storytellings untergeordnet ist. Denn die sehr speziellen, ungewöhnlichen und bewegenden musikalischen Erkundungstouren mit verschiedensten Einflüssen leben einerseits von einer großartigen Stimme und andererseits von diesen mitreißenden Geschichten. Erstaunliche Intimität, selbst inmitten lautmalerischer und schroffer Momente, unterstreichen die Einzigartigkeit von &#8222;Growth&#8220;, die sich trotz verschiedener vertrauter Anleihen eine faszinierende Nische schafft. Schon jetzt eines der besten (Debüt-)Alben des Jahres.</p>
<p><strong>Wertung: 9/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 27.03.2026<br />
Erhältlich über: Floodlit Recordings</p>
<p>Bandcamp: <a href="https://wildernessesband.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">wildernessesband.bandcamp.com</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/p/Wildernesses-Band-61571495411914/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/p/Wildernesses-Band-61571495411914</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Wildernesses - English Darkness (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/5goiPcIB7Qs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Wildernesses - Maintenance (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/joheuZe_23I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Wildernesses - Summertime, 1917 (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/_n5QHFJAg2w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>Slider-Pic (c) Joey Atchison</em></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/03/wildernesses-growth/">Wildernesses – Growth</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Only Human &#8211; Planned Obsolescence</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/03/only-human-planned-obsolescence/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 08:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[only human]]></category>
		<category><![CDATA[planned obsolescence]]></category>
		<category><![CDATA[progressive metal]]></category>
		<category><![CDATA[progressive rock]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Technokratie wird auch der Mensch zum Wegwerfprodukt. Only Human setzen sich auf progressiv-anspruchsvolle Weise mit der Dystopie auseinander.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53294" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53294" class="wp-image-53294 size-full" title="Only Human" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/02/onlyhuman.jpg" alt="Only Human" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/02/onlyhuman.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/02/onlyhuman-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53294" class="wp-caption-text">(c) Nikolaj Bransholm</p></div>
<p style="text-align: justify;">Herzlich willkommen in der Technokratie, wo nicht nur die Technik und Gadgets, sondern auch die Menschen zu Wegwerfprodukten werden. <strong>Only Human</strong> &#8211; der Name stammt aus einer zentralen Szene des ersten Matrix-Films &#8211; befassen sich mit zumindest apokalyptisch angehauchten Zukunftsvision. Die Wurzeln des dänischen Quintetts reichen ins Jahr 2022 zurück, zwei Jahre später war das Line-up vollständig und die Arbeiten am ersten Album nahmen Fahrt auf. <strong>&#8222;Planned Obsolescence&#8220;</strong> steht mit beiden Beinen fest auf progressivem Boden und lebt die vielfältigen Ansätze des Genres mit Wonne aus.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53293"></span>Tracks wie &#8222;Techno Fascist&#8220; machen bereits im Titel klar, wohin die Reise führt bzw. wo sie bereits längst angelangt scheint. Dabei legt der Sechsminüter vergleichsweise schüchtern los, setzt erst einmal auf intensive Atmosphäre und zarten Aufbau mit synthetischer Untermalung. Die ruhige Klänge täuschen jedoch, denn mehr und mehr schleicht sich stoische Härte ein, Prog-Death-Anleihen und Extreme-Metal-Schlagseite, die mit filigraner Gitarrenarbeit und einem gewissen Verständnis für melancholischen Neo Prog kollidiert. Wer die etwas nachdenklicheren, betont melodischen Only Human mag, wird auch in &#8222;The Sun And The Moon&#8220; fündig, das gemächlich anrollt und trotz einiger Screams im Schlussteil stellenweise fast meditativ, in sich ruhend wirkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Im abschließenden &#8222;Breach&#8220; geht das Quintett gänzlich aus sich heraus, mit Djent-artigen Wänden, wütenden Screams und Growls, einer Prise Nu Metal zum Drüberstreuen und atemlosen, stakkatoartigen Attacken. Dass dabei höchster technischer Anspruch gewahrt wird, passt ebenso ins Bild wie die feine Klinge, die &#8222;Drift&#8220; am anderen Albumende bemüht. Auf eine fragile, fast introvertierte Hälfte folgt die wütende, rasende Eskalation. Derber <a href="http://www.demonic-nights.at/2024/10/devin-townsend-powernerd/">Townsend</a>-Druck, überdrehte Soloarbeit und die Rückkehr zur feinsinnigen Gesangsmelodie kommen ähnlich gut wie &#8222;Steep Descent&#8220;. Der monumentale Gigant pendelt fast durchgehend zwischen den Extremen, schüttelt magische hymnische Momente aus dem Ärmel und langt ein aufs andere Mal beherzt zu.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass hier so unterschiedliche Bands wie <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/06/tesseract-altered-state/">TesseracT</a>, <a href="http://www.demonic-nights.at/2023/03/haken-fauna/">Haken</a> und <a href="http://www.demonic-nights.at/2011/09/textures-dualism/">Textures</a> Paten standen, lässt sich nicht überhören. Only Human mögen es komplex und hymnisch zugleich, zwischen mehreren Schulen, Rock und Metal, melodisch und extrem angesiedelt. Zudem haben sie mit Patrick Grønbæch Christensen einen exzellenten, vielseitigen Sänger, der ohne Frage zu den Meistern seines Fachs zählt. Die utopisch angehauchten und doch sehr realistischen, stark in der (Beinahe-)Gegenwart verhafteten Themen und Texte sind der passende Bonus. &#8222;Planned Obsolences&#8220; berührt und verstört auf allen Ebenen, stimuliert die Denkmurmel und überzeugt musikalisch sowieso. Mit Only Human könnte ein neuer Stern am Prog-Himmel aufgehen.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 27.03.2026<br />
Erhältlich über: Season of Mist (SPV)</p>
<p>Website: <a href="https://onlyhuman.band/" target="_blank" rel="noopener">onlyhuman.band</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/OnlyHumanDK" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/OnlyHumanDK</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Only Human - Automata (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Pn-DFYukecM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Only Human - Techno Fascist (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/vk6sZAeccB4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Only Human - Breach (Official Lyric Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/wtdVOVRM5_k?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/03/only-human-planned-obsolescence/">Only Human – Planned Obsolescence</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Growth &#8211; Under The Under</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/03/growth-under-the-under/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2026/03/growth-under-the-under/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 08:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[growth]]></category>
		<category><![CDATA[progressive death metal]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[tech death]]></category>
		<category><![CDATA[under the under]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einem emotional aufwühlenden Einstand brauchten Growth eine längere Pause. Weder Musik noch Inhalt haben sich seither entspannt, glücklicherweise.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/03/growth-under-the-under/">Growth – Under The Under</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53479" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53479" class="wp-image-53479 size-full" title="Growth" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/growth.jpg" alt="Growth" width="620" height="412" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/growth.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/03/growth-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53479" class="wp-caption-text">(c) Growth / Wild Thing Records</p></div>
<p style="text-align: justify;">Eine beabsichtigte und zugleich hochgradig notwendige Pause von über fünf Jahren liegt hinter <strong>Growth</strong>. Ende 2020 veröffentlichten die Australier den ersten Teil einer Trilogie, die sich mit einer signifikanten psychologischen Erkrankung, dem absoluten Tiefpunkt und der Zeit danach befasste. Letztere setzt nun ein, denn ein alles anderer als sanfter Heilungsprozess beginnt. Der proggig-technische Death-Metal-Sound des Quintetts passt prima zu dieser chaotischen und schmerzvollen Phase, die brutalst herausfordert. <strong>&#8222;Under The Under&#8220;</strong> beginnt die Neuorientierung.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53478"></span>Und die geschieht natürlich intensiv, in sechs überlangen Kapiteln. Der Opener &#8222;Remember Me As Fire&#8220; geht mit gut fünfeinhalb Minuten noch als halbwegs radiofreundlich durch, zumindest hinsichtlich Spielzeit. Growth explodieren regelrecht aus den Boxen und lassen Höllenfeuer herabregnen. Urgewalt und zumindest schemenhafter Groove gehen Hand in Hand, eng verbunden und in aller durchdringender Brutalität doch schwer zu greifen. Das liegt mitunter am steten Auf und Ab dieses Tracks, an teils nervösen Zuckungen, höllischen Riffs und wütenden bis heiseren Vocals, welche die Seele zur Mördergrube erklären. Komplettes, kompromissloses Chaos mit einem dezenten roten Faden ist das unorthodoxe Ergebnis.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Pain Is Never Far Away&#8220; könnte die Überschrift dieses Albums sein &#8211; sowohl im Storytelling, in der Fortsetzung dieser Trilogie, aber auch in der aufbrausenden, sich gerne auf Raten entladenden Musik, die wieder und wieder brachial zuschlägt. Growth leben permanent auf der Rasiermesserklinge der Zurechnungsfähigkeit und lassen die Gezeiten der metallischen Extreme wieder und wieder auf sich zukommen. Das klingt mal nach <a href="http://www.demonic-nights.at/2022/08/psycroptic-divine-council/">Psycroptic</a>, mal nach <a href="http://www.demonic-nights.at/2023/02/entheos-time-will-take-us-all/">Entheos</a>, stellenweise sogar nach aggressiven <a href="http://www.demonic-nights.at/2021/04/gojira-fortitude/">Gojira</a>. Erstaunlich kauzige Gesangseinlagen (<a href="http://www.demonic-nights.at/2024/05/red-rot-borders-of-mania/">Red Rot</a> lassen grüßen) und nahezu hoffnungslose Ansätze einer Melodie strecken das Ding zwischendurch und torpedieren sämtliche Sinne mit wachsender Begeisterung.</p>
<p style="text-align: justify;">Tatsächlich ist das nur die Speerspitze einer Platte, die wieder und wieder durch die Decke geht, in ihrer Atemlosigkeit komplett überfordert und selbst in vorsichtig melodischen Momenten nicht den Hauch von Ruhe lässt. &#8222;Under The Under&#8220; bewegt sich stets am Limit und passt sich somit auch musikalisch dem Weg zurück aus dem psychologischen Rock Bottom an. Der nächste Kollaps ist stets viel zu nahe, die Überforderung und Überlastung kommt ebenso in Wellen wie die Erinnerung an noch hässlichere Tage. Growth kultivieren exzellente Zerstörung auf allen Ebenen und lassen das Finale dieser Trilogie mit Spannung erwarten. Auch wenn die nächste kleinere Pause bis dahin mehr als verständlich wäre.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 27.03.2026<br />
Erhältlich über: Wild Thing Records (SPV)</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/growthnoise/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/growthnoise</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Growth - Remember Me As Fire (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/BFx0u27Buro?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Growth - Under The Under (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/BEogEfRerHQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/03/growth-under-the-under/">Growth – Under The Under</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Mallavora &#8211; What If Better Never Comes?</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/03/mallavora-what-if-better-never-comes/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 08:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[alternative metal]]></category>
		<category><![CDATA[mallavora]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[what if better never comes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einzigartige Stimme, mitreißende Verletztlichkeit und Alternative Metal der besonderen Art: Mallavora legen eine Punktlandung hin.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53269" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53269" class="wp-image-53269 size-full" title="Mallavora" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/02/mallavora.jpg" alt="Mallavora" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/02/mallavora.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/02/mallavora-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53269" class="wp-caption-text">(c) Derek Bremner</p></div>
<p style="text-align: justify;">Obwohl sie ihre erste Single erst 2019 veröffentlichten, konnten sich <strong>Mallavora</strong> schnell einen Namen in ihrer englischen Heimat machen. Das Quartett aus Bristol veröffentlichte bislang drei EPs und diverse Songs, spielte verschiedene Festivals, supportete Skindred und ging schließlich 2024 erstmals auf UK-Headliner-Tour. Die sehr offene und verletzliche Auseinandersetzung mit Beeinträchtigungen und Erkrankungen sowie die spannenden musikalischen Einflüsse zwischen hymnischem Rock, metallischen Extremen und den jüdisch-nahöstlichen Wurzeln von Frontfrau Jessica Douek (ihre einzigartige Stimme war zuletzt in der britischen Promi-Version von &#8222;Die Verräter&#8220; zu hören) lassen wieder und wieder aufhorchen. <strong>&#8222;What If Better Never Comes?&#8220;</strong> wagt sich erstmals an ein komplettes Album.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53268"></span>Geworden ist es eine Auseinandersetzung mit Krankheit &#8211; ob auf persönlicher oder auf gesellschaftlicher Ebene. Der Sprung zwischen dem Privaten und großen Zusammenhängen bemüht sich um Katharsis für alle, die mit Gefühlen ringen, deren schieres Ausmaß sich nicht in angemessene Worte kleiden lassen. &#8222;Walking On The Edge Of The Knife&#8220; lässt sich somit auf verschiedensten Ebenen verstehen und geht mit seinen drei Minuten ins Ohr. Wie Douek spielerisch von kraftvollen Gesang zu wütenden, aussdrucksstarken Screams, Frys und Growls wechselt, begeistert ebenso wie die mal hymnische, mal melancholische, mal brachiale musikalische Umsetzung.</p>
<p style="text-align: justify;">Und das ist nur der Anfang, denn für packende, mitreißende Abwechslung ist hier wieder und wieder gesorgt. Wie in &#8222;Make The World Wait&#8220;, dessen dramatischer Minimalismus Eindruck hinterlässt, oder im explosiven &#8222;Lilith &amp; Esther&#8220; das sowohl nahöstliche Einflüsse als auch radiofreundliche Melodien einbringt, bevor Douek den Track nach allen Regeln der Kunst zerbrüllt und gelegentlich Banshee für Magie sorgen lässt. Ein &#8222;Birth Of A Sun&#8220; spielt zwischenzeitlich mit Alternative- und Nu-Elementen, mag die monumentale Melodik aber wesentlich lieber als den kaputten Crossover-Breakdown. Stark ist auch &#8222;Waste&#8220;, eine unheimlich präzise, brutale und gerade zynische Replik auf Misogynie und unmögliche Erwartungen an Frauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Pure, wertige und angenehm zermürbende Zerstörung reitet durch diesen Erstling, nur um im richtigen Moment wieder und wieder fest in den Arm zu nehmen. Mallavora realisieren die großen Versprechen ihrer bisherigen EPs mehr als souverän und schaffen eine packende, herausfordernde Platte, die über magische, wunderschöne Momente verfügt, die man sich aber dennoch erst &#8217;schön hören&#8216; muss. Denn gerade textlich gibt es weder eitel noch Sonnenschein auf &#8222;What If Better Never Comes?&#8220;. Der vorgehaltene Spiegel bereitet schon mal einiges an Schmerzen, wenn man sich in die Protagonist:innen versetzt. Spätestens jetzt sollte man diese starke Band unbedingt im Auge behalten.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 27.03.2026<br />
Erhältlich über: Church Road Records</p>
<p>Website: <a href="https://www.mallavora.co.uk/" target="_blank" rel="noopener">www.mallavora.co.uk</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/mallavora/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/mallavora</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Mallavora - Smile [Official Music Video]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/NaWNvlwdqck?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Mallavora - Waste [Official Music Video]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/inHQrWFWz4k?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Mallavora - Hopeless [Official Music Video]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/GJyzhQGfF3k?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/03/mallavora-what-if-better-never-comes/">Mallavora – What If Better Never Comes?</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Threat Signal &#8211; Revelations</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 08:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[groove metal]]></category>
		<category><![CDATA[melodic death metal]]></category>
		<category><![CDATA[melodic thrash metal]]></category>
		<category><![CDATA[metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[modern thrash metal]]></category>
		<category><![CDATA[revelations]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[threat signal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Längere Pausen, fast obligatorische Besetzungswechsel, doch Threat Signal bleiben einmal mehr eine Thrash-Death-Core-Bank.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/03/threat-signal-revelations/">Threat Signal – Revelations</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53406" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53406" class="wp-image-53406 size-full" title="Threat Signal" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/02/threatsignal.jpg" alt="Threat Signal" width="620" height="414" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/02/threatsignal.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/02/threatsignal-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53406" class="wp-caption-text">(c) Andrew Minarik</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Wartezeiten zwischen ihren Alben mögen mehr und mehr zunehmen, doch an Klasse haben <strong>Threat Signal</strong> seit ihrem Einstand, der heuer 20. Geburtstag feiert, rein gar nichts eingebüßt. Mit Frontmann und Gründungsmitglied Jon Howard, Gitarrist Travis Montgomery und Bassist Pat Kavanagh hat man mittlerweile ein stabiles personelles Rückgrat am Start, zudem meldet sich Joey Muha an den Drums zurück, während der zweite Gitarrist Oswin Wong erstmals mit den Kanadiern aufnimmt. Mehr als acht Jahre nach <a href="http://www.demonic-nights.at/2017/11/threat-signal-disconnect/">&#8222;Disconnect&#8220;</a> gibt es in Form von <strong>&#8222;Revelations&#8220;</strong> neues Material.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53405"></span>&#8222;Non-Essential&#8220;, der an zweiter Stelle befindliche Vorbote, bringt weite Teile des aktuellen Bandsounds gekonnt auf den Punkt. Wütende, angethrashte Attacken, technischer Anspruch, ein wenig Melodic Death und Metalcore zwischendurch, dazu mörderischer Groove und zermürbende Extreme &#8211; fertig ist ein gleichermaßen anspruchsvoller wie hymnischer Track, der sich wiederholt häutet und mit einem klassischen Gitarrensolo das sprichwörtliche Tüpfelchen auf das I setzt. Davor bemüht &#8222;The Great Tribulation&#8220; noch mehr Melodik, einen Hauch Düsternis und weit offene, fast proggig angehauchte Flächen, die wieder und wieder in giftige Sprints umschlagen.</p>
<p style="text-align: justify;">Selbst die etwas käsige Melodie in &#8222;NME&#8220; macht Laune, weil nebst ein paar generischen Tönen geschickte rhythmische Variationen und ein offensichtlich in den Jungbrunnen gefallener Jon Howard den Song wiederholt zerlegen und neu zusammensetzen. Der Chorus brennt sich ein, wie auch im imposanten Rausschmeißer &#8222;Live For You&#8220;. Getragenes Tempo, ein Überangebot an Melodien und stellenweise fast (rock-)radiofreundliche Klänge machen Laune. So nahe waren Threat Signal dem Stadion noch nie. Wer hingegen eher auf ruppige, drückende Action im Stile der früheren Platten steht, lässt sich den Dampfhammer &#8222;Death Will Find Us All&#8220; und das mal grantige, mal eindringliche &#8222;Exercise The Demon&#8220; nicht entgehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Keine große Revolution, kein Stillstand, dafür ein spannender Mittelweg: Threat Signal verbinden Dienst am Fan mit Weiterentwicklung auf Raten. Ihr neuer Longplayer fällt insgesamt eine Spur weniger technisch aus, widmet sich stellenweise noch eingängigeren und hymnischeren Gefilden, nur um wieder und wieder mit der Urgewalt der Anfangstage zuzulangen. &#8222;Revelations&#8220; bringt all das zusammen, was die Kanadier ausmacht, brennt sich mit wachsender Begeisterung ein, schmerzt immer wieder, hat weiterhin seine komplexen bis anspruchsvollen Ausreißer und geht stärker denn je ins Ohr. Die Mischung stimmt einmal mehr: Threat Signal pendlen sich auf gewohnt gutem Niveau ein.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 27.03.2026<br />
Erhältlich über: Agonia Records</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/threatsignal/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/threatsignal</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="THREAT SIGNAL - Non-Essential (Official Track Stream)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/fLrgLASCgvY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="THREAT SIGNAL - Exercise The Demon (Official Track Premiere)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/hPwMnRQtzQI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/03/threat-signal-revelations/">Threat Signal – Revelations</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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