<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Interviews | Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</title>
	<atom:link href="http://www.demonic-nights.at/category/magazin/interviews/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.demonic-nights.at</link>
	<description>News, CD-Reviews, Interviews, Video-Berichte, Verlosungen, Neuerscheinungsliste uvm.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 22 May 2021 07:37:11 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Interview mit Joaquin Ardiles von The Safety Fire</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2014/02/the-safety-fire-interview/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2014/02/the-safety-fire-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[comastar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2014 09:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[experimental]]></category>
		<category><![CDATA[grind the ocean]]></category>
		<category><![CDATA[inside out music]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[mathcore]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[mouth of swords]]></category>
		<category><![CDATA[progressive metal]]></category>
		<category><![CDATA[the safety fire]]></category>
		<category><![CDATA[uk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=18215</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gitarrist Joaquin Ardiles erklärt was Zelda, Super Mario und Sonic mit The Safety Fire zu tun haben.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2014/02/the-safety-fire-interview/">Interview mit Joaquin Ardiles von The Safety Fire</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-18251" title="(c) The Safety Fire" alt="The Safety Fire" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2014/02/thesafetyfire.jpg" width="620" height="411" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2014/02/thesafetyfire.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2014/02/thesafetyfire-300x198.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ein progressives Metal-Paket der Extraklasse hat sich am 25.01. in der Wiener Szene eingefunden. Kanada war mit den verrückten, aber nicht minder talentierten <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/11/protest-the-hero-volition/">Protest The Hero</a> und den Hopefuls von Intervals vertreten. Aus dem Land des Fünfuhrtees gaben sich das Djent-Aushängeschild <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/06/tesseract-altered-state/">Tesseract</a> und die Prog-Coreler von <a href="http://www.thesafetyfire.com/" target="_blank">The Safety Fire</a> die Ehre. Letztere haben es mit ihrem zweiten Silberling <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/02/the-safety-fire-grind-the-ocean/">&#8222;Mouth Of Swords&#8220;</a> in zahlreiche Jahrespolls geschafft. Grund genug, Gitarrist Joaquin Ardiles ein paar Fragen zu stellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong><span id="more-18215"></span>Kannst du bisherige Bandgeschichte für diejenigen, die mit The Safety Fire nur begrenzt vertraut sind, bitte kurz zusammenfassen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Klar. Ich kann mich zwar nicht mehr an die genauen Daten erinnern, aber wir waren alle 15, als wir die Band gegründet haben. Wir kennen uns seit der High School und haben einige Zeit zusammengespielt, bevor es ernst wurde. Wir waren nicht wirklich gut, eigentlich waren wir sogar ziemlich scheiße. Irgendwann gingen wir alle auf die Uni. Das Problem war nur, dass wir alle verschiedene Unis besuchten. Das machte es nicht gerade einfach sich zu treffen und zusammen zu proben. Dennoch schafften wir es in dieser Zeit unsere erste EP &#8222;Sections&#8220; aufzunehmen. Als wir alle unseren Abschluss in der Tasche hatten, haben wir angefangen an unserem Debütalbum <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/02/the-safety-fire-grind-the-ocean/">&#8222;Grind The Ocean&#8220;</a> zu arbeiten. Nachdem die Aufnahmen beendet waren, haben wir uns auf die Suche nach einem passenden Label gemacht und wurden von Inside Out Records gesignt. Ich glaube ca. ein Jahr später fingen die Arbeiten zum zweiten Album an.<br />
<code><strong><br />
Warum habt ihr euch für Inside Out Records entschieden?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Sie haben eine Menge gute progressive Bands unter Vertrag. Das Label ist einfach sehr &#8222;proggy&#8220; ausgerichtet. Wir haben uns überlegt, welches Label am besten zu uns passen würde. Dabei haben wir uns bewusst nicht für eine größere Plattenfirma entschieden. Wir wollten keine x-beliebige Band unter vielen sein. Inside Out hat in der Hinsicht ein sehr familiäres Ambiente und wir sind glücklich damit.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Euer zweites Album "Mouth Of Swords" ist letztes Jahr erschienen. Rückblickend, wie zufrieden bist du mit der Platte?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(Lacht)</em> Ich bin immer noch sehr zufrieden damit. Klar, mit der Zeit entwickelt man sich natürlich weiter. Wenn du etwas aufnehmen willst, musst du in erster Linie glücklich damit sein. Aber du musst dich auch mal auf etwas festlegen. Wenn du immer nur Musik schreibst, aber nie aufnimmst oder veröffentlichst, ist das ein eindloser Prozess. Irgendwann willst du ein fertiges Produkt in den Händen halten. Während den Arbeiten habe ich mich aus bestimmten Gründen für ein Riff entschieden. Wie gesagt, auch wenn ich heute ein paar Dinge anders machen würde, bin ich immer noch sehr zufrieden damit.<br />
<code><br />
<strong>Wie gestalteten sich die Aufnahmen zu "Mouth Of Swords"? Habt ihre in der Herangehensweise im Vergleich zum ersten Album etwas geändert?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, absolut. An der ersten Platte haben wir in verschiedenen Orten gearbeitet. Ein bisschen hier, ein bisschen da. Somit hat sich der Aufnahmeprozess über einen längeren Zeitraum erstreckt. Bei &#8222;Mouth Of Swords&#8220; lief alles um einiges schneller und stimmiger ab. Beim ersten Album waren wir noch relativ unsicher, da wir nicht genau wussten, wie wir die Dinge angehen sollten. Ich glaube diese Dinge werden mit jedem weiteren Album einfacher, zumindest hoffe ich das.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Was sind eure Haupteinflüsse in musikalischer und textlicher Hinsicht?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Was die Lyrics angeht, kann ich dir leider nicht viel erzählen. Da müsstest du mit Sean (McWeeney, Vocals) reden, weil ich keine Ahnung habe worüber er schreibt.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>In anderen Worten, die Lyrics deiner eigenen Band interessieren dich nicht?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Nicht wirklich <em>(lacht)</em>. Solange es sich gut anhört und nicht komplett lächerlich ist, sind mir die Texte egal. Obwohl wir alle einen unterschiedlichen Musikgeschmack haben, hören wir auch viele gleiche Bands. Wir sind große Fans von <a href="http://www.demonic-nights.at/2011/09/mastodon-the-hunter/">Mastodon</a>, Alice In Chains, <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/11/deftones-koi-no-yokan/">Deftones</a> und <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/06/gojira-lenfant-sauvage/">Gojira</a>. Es gibt so viele Dinge, die uns inspirieren. Ich stehe total auf Videospiele. Die meisten in der Band sind da ähnlich, also kann es schon vorkommen, dass du ein paar Einflüsse von bestimmten Spielen heraushörst. Es gibt einige Spiele, welche mit einem unglaublichen Soundtrack aufwarten, und ich zähle viele Scores zu meiner absoluten Lieblingsmusik.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Zum Beispiel?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Zelda&#8220; hat einen großartigen Soundtrack. Wenn wir im Van unterwegs sind, kommt es auch mal vor, dass du uns den ganzen Tag &#8222;Super Mario&#8220;-Songs trällern hörst. Die Musik von alten Nintendo-Spielen oder &#8222;Sonic&#8220; und &#8222;Sonic 2&#8220; ist einfach der Hammer. Ich stehe auf dieses 8-Bit-Zeug.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Kommt es auch vor, dass ihr während dem Songwriting ein Spiel im Kopf habt und euch Gedanken darüber macht, wie eure Musik zu diesem Spiel passen würde?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Dez (Derya Nagle, Gitarre) schreibt die meiste Musik. Da müsstest du ihn fragen. Ich glaube jedoch nicht, dass das der Fall ist. Normalerweise weiß er immer in welche Richtung ein Song gehen soll. Aber ernsthaft, es wäre schon richtig geil einen Soundtrack für ein Videospiel zu schreiben. Auch deswegen, weil damit viel Geld zu machen ist <em>(lacht)</em>.<br />
<code><strong><br />
Habt ihr schon mit den Arbeiten zum nächsten Album begonnen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Nein, überhaupt nicht. Unser letztes Album haben wir in einer solch kurzen Zeit fertiggestellt, dass wir uns dieses Mal etwas mehr Zeit lassen. Wir beenden erst diese Tour. Danach machen wir wahrscheinlich eine kurze Pause und dann sehen wir weiter.<br />
<code><br />
<strong>Seit den ersten Djent-Bands wie <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/07/periphery-ii/">Periphery</a> oder Tesseract hat sich ein regelrechter Trend daraus entwickelt, technisch und progressiv zu sein. Was natürlich auch einiges an Müll, aber auch viel Konkurrenz mit sich bringt. Hältst du das für gut oder schlecht?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ach, für mich ist das einfach nur eine Sache. Das passiert in jeder Bewegung, in jeder Szene. Du hast die Jungs, die wirklich gut sind und etwas Neues probieren. Und dann gibt es alle anderen Bands, die zwar auch recht gut sind, aber auf langem Wege in der Masse untergehen. Wir versuchen uns nicht all zu viele Gedanken darüber zu machen und uns nicht an anderen Bands zu orientieren. Wenn wir Musik machen, die uns gefällt, reicht das schon. Wir wollen nicht so technisch wie möglich klingen. Wenn wir etwas schreiben, dann passiert das so natürlich wie möglich. Komplexität macht noch lange keinen guten Song.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wo fühlst du dich wohler, im Studio oder auf Tour?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Mir gefällt beides. Ich mag die Studiozeit, weil es mir die Möglichkeit gibt kreativ zu sein. Du kannst mit verschiedenen Sounds experimentieren und du machst dir Gedanken darüber, wie das Album klingen soll. Touren macht mir mindestens genauso viel Spaß. Was nützt die ganze Zeit im Studio, wenn du deine Mucke nicht live präsentieren kannst? Ich liebe es zu touren, vor allem wenn du mit Bands unterwegs bist, die du magst, wie z.B. Protest The Hero oder <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/10/between-the-buried-and-me-the-parallax-ii-future-sequence/">Between The Buried And Me</a>. Ich liebe diese Bands. Jeder Tag ist einfach nur unglaublich. Anders gesagt: Ich mag es Musik aufzunehmen, aber ich finde es genauso klasse, das Material vor einem Publikum zu spielen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Gibt es einen Künstler oder eine Band, mit der du gerne zusammenarbeiten möchtest?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wow. Naja, ich habe gehört, dass es sehr schwierig ist mit ihm zu arbeiten, aber ich würde gerne mit Prince zusammenarbeiten. Wenn es ums touren geht, würde ich unheimlich gerne mit den Deftones, Mastodon oder Gojira unterwegs sein. Wenn ich jemals mit einer dieser Bands touren sollte, kann ich als glücklicher Mann sterben.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Gibt es Tour-Erinnerungen, an die du gerne zurückdenkst?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ich denke an alle Tourneen gerne zurück. Wir machen keine wirklich verrückten Dinge, wenn wir auf Achse sind. Es ist schon was Besonderes, wenn du unterwegs bist und an allen möglichen Orten anhalten kannst. In den USA haben wir bis jetzt zweimal getourt und haben deshalb etwas mehr gesehen als in Europa. Da fällt mir z.B. ein wunderschöner See in Kanada ein, an dem wir Halt gemacht haben. Auch nur in der Nacht zu fahren und in der Ferne einen Blitz einschlagen zu sehen, ist einfach genial. Jeder pennt. Nur du und der Fahrer beobachten dieses Schauspiel mit passender Musik im Hintergrund. Das ist schon ein cooles Gefühl. Alle meine Erinnerungen sind wirklich nur positiv. Natürlich gibt es auch die nicht so angenehmen Seiten, wie am Boden schlafen zu müssen oder ständig hungrig zu sein. Aber das nimmst du einfach in Kauf.<br />
<code><strong><br />
Der Großteil der Bands auf dieser Tour ist nach der Euro-Tour auch in den USA gemeinsam unterwegs. Gibt es in dieser langen Zeit auch mal den einen oder anderen Streit?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Nein. Bis jetzt hatten wir Glück, weil wir immer mit Bands unterwegs waren, die wir mochten, auf musikalischer und auf persönlicher Ebene. Alle sind wirklich nett. Es ist schon verrückt, weil wir auch immer wieder Geschichten von anderen Bands hören, die mit angeblichen Arschlöchern unterwegs waren. Das ist uns nie passiert. Klopf auf Holz <em>(lacht)</em>. Falls es doch zu kleinen Meinungsverschiedenheiten kommt, spielen sich diese für gewöhnlich innerhalb der Band ab. Aber auch dann ist das kein großes Ding. Da kommt es schon mal vor, dass du am Morgen mies gelaunt aufwachst und etwas angepisster als sonst reagierst. Das ist aber nie von Dauer. Wir streiten uns nie, zumindest bis jetzt. Ich lass&#8216; es dich wissen, wenn es soweit ist <em>(lacht)</em>.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Habt ihr gehört, dass <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/11/dream-theater-live-at-luna-park/">Dream Theater</a> heute auch in Wien spielen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Haben wir, ja. Wir haben uns auch überlegt, hinzugehen, aber wir wissen nicht wann sie spielen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Dream Theater haben eine ähnliche Fanbase, wie dieses Package hier. Was verpassen die Leute, die sich lieber Dream Theater als The Safety Fire anschauen? Was bietet ihr eurem Publikum?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ich denke, dieses Tourpaket unterscheidet sich in erster Linie von Dream Theater, weil es bei uns etwas energischer und lebendiger zugeht. Ich spreche dabei von allen Bands und nicht nur The Safety Fire. Dream Theater zieht eine Menge Musiker an, die jede einzelne Note studieren wollen und wirklich für progressive Musik leben. Wir bieten den Leuten etwas mehr Energie und Seele. Ich muss aber auch gestehen, dass ich kein großer Dream Theater-Fan bin.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Gibt es noch etwas, dass du loswerden möchtest?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben vor im Sommer ein paar Festivals zu spielen, also haltet eure Augen und Ohren offen. Wir hoffen bald wieder durch Europa zu touren und falls ihr unseren Namen irgendwo sehen solltet, dann kommt zu einer Show und feiert mit uns.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Vielen Dank für das Interview und alles Gute für die nahe Zukunft!</strong><br />
</code><br />
Danke, das hat Spaß gemacht.</p>
<p>Website: <a href="http://www.thesafetyfire.com/" target="_blank">www.thesafetyfire.com</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/thesafetyfire" target="_blank">www.facebook.com/thesafetyfire</a></p>
<p><iframe src="https://embed.spotify.com/?uri=spotify:album:4Q1Swu23QucAExGcULnvLK" height="380" width="300" frameborder="0"></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2014/02/the-safety-fire-interview/">Interview mit Joaquin Ardiles von The Safety Fire</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2014/02/the-safety-fire-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>We Are The Enemy &#8211; die neuen Wiener Melodic-Prog-Core-Heroen im Interview</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2014/02/we-are-the-enemy-interview/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2014/02/we-are-the-enemy-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[SchorschTM]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2014 18:16:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[beneath the haze]]></category>
		<category><![CDATA[gold and stone]]></category>
		<category><![CDATA[hardcore punk]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[local band]]></category>
		<category><![CDATA[marrok]]></category>
		<category><![CDATA[melodic hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[melodic progressive metal]]></category>
		<category><![CDATA[offstage tv]]></category>
		<category><![CDATA[stupe-it]]></category>
		<category><![CDATA[we are the enemy]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=18185</guid>

					<description><![CDATA[<p>We Are The Enemy betonen im Interview mit OFFSTAGE TV die Wichtigkeit der heimischen Musikszene.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2014/02/we-are-the-enemy-interview/">We Are The Enemy – die neuen Wiener Melodic-Prog-Core-Heroen im Interview</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-18194" title="(c) Jörg Varga" alt="We Are The Enemy" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2014/02/wearetheenemy.jpg" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2014/02/wearetheenemy.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2014/02/wearetheenemy-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Sie sind die neuen Helden der österreichischen Metalszene. Mit einem beachtlichen Social-Media-Hype starteten <a href="https://www.facebook.com/WeAreTheEnemy" target="_blank">WE ARE THE ENEMY</a> Ende 2013 durch.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinter diesem Projekt stecken Marrok-Gitarrist Markus Kraus, Stupe-iT-Mitglieder Sebastian Seidl (Gesang) und Rupert Huber (Bass) sowie Schlagzeuger Alexander Wahringer von Beneath The Haze. Während die Hauptbands eine Pause einlegen, steckt das in Wien basierte (und über ganz Österreich verstreute) Quartett alle Energie in dieses neue Projekt, das sich melodischen, progressiven Hard- und Postcore-Klängen widmet. Den ersten Song <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/12/we-are-the-enemy-video-gratis-download/">&#8222;Gold And Stone&#8220;</a> gibt es aktuell sogar zum <a href="http://wearetheenemy.bandcamp.com/" target="_blank">Gratis-Download</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Was hinter dem Bandnamen steckt und wie wichtig die Unterstützung der heimischen Musikszene ist, erklärten die vier Jungs im Salzburger Studio FS1.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/RX_ENeKyhQ8" height="354" width="630" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2014/02/we-are-the-enemy-interview/">We Are The Enemy – die neuen Wiener Melodic-Prog-Core-Heroen im Interview</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2014/02/we-are-the-enemy-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DISTASTE: &#8222;Ein tausendprozentig ernst gemeinter Hassbatzen&#8220;</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2013/12/distaste-ein-tausendprozentig-ernst-gemeinter-hassbatzen/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2013/12/distaste-ein-tausendprozentig-ernst-gemeinter-hassbatzen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[SchorschTM]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Dec 2013 17:25:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[distaste]]></category>
		<category><![CDATA[grindcore]]></category>
		<category><![CDATA[linz]]></category>
		<category><![CDATA[offstage tv]]></category>
		<category><![CDATA[the black age of nihil]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=17708</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hass, Sozialkritik und extreme Musik vereinen sich im neuesten DISTASTE Output "The Black Age Of Nihil".</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/12/distaste-ein-tausendprozentig-ernst-gemeinter-hassbatzen/">DISTASTE: „Ein tausendprozentig ernst gemeinter Hassbatzen“</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-17850" title="(c) Distaste" alt="" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/12/distaste.jpg" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/12/distaste.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/12/distaste-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;The Black Age Of Nihil&#8220; nennt sich das neue Studioalbum der Linzer Grind-Urgesteine <a href="https://www.facebook.com/distastegrind?fref=ts" target="_blank">DISTASTE</a>. Mehr denn je vereinen die drei Masterminds Armin Schweiger, Phil Sejl und Lukas Haidinger all ihren Hass und ihre Sozialkritik in einer Platte, die wiederum das Projekt Distaste zu einem der &#8222;freiesten Bandprojekte&#8220; macht. Im Rahmen der Linzer Veranstaltungsreihe S.C.U.M. fand das Team von <a href="http://www.youtube.com/user/TheOffstageTV" target="_blank">OFFSTAGE TV</a> heraus, welche Rolle das Bandprojekt für die drei Band-Multitasker spielt .</p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/9gK6GsW4SkE" height="354" width="630" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/12/distaste-ein-tausendprozentig-ernst-gemeinter-hassbatzen/">DISTASTE: „Ein tausendprozentig ernst gemeinter Hassbatzen“</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2013/12/distaste-ein-tausendprozentig-ernst-gemeinter-hassbatzen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Dave Hause</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2013/12/dave-hause-interview/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2013/12/dave-hause-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[comastar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Dec 2013 09:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[chuck ragan]]></category>
		<category><![CDATA[dave hause]]></category>
		<category><![CDATA[devour]]></category>
		<category><![CDATA[folk rock]]></category>
		<category><![CDATA[frank turner]]></category>
		<category><![CDATA[graz]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[ppc]]></category>
		<category><![CDATA[punk rock]]></category>
		<category><![CDATA[the gaslight anthem]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=17620</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit neuem Album im Gepäck stand uns ein etwas mies gelaunter, aber nicht minder sympathischer Dave Hause vor seinem Gig in Graz Rede und Antwort.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/12/dave-hause-interview/">Interview mit Dave Hause</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-17709" title="(c) Andrew Stuart" alt="Dave Hause" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/12/davehause.jpg" width="620" height="400" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/12/davehause.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/12/davehause-300x193.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Über die letzten Jahre hat die Riege der Solo-Künstler mit Punk-Background einen regelrechten Boom erlebt. Frank Turner füllt mittlerweile ganze Stadien und Chuck Ragan (Hot Water Music) zieht mit seiner Revival-Tour in regelmäßigen Abständen durch die Lande.  Auch <a href="http://www.facebook.com/DaveHauseMusic" target="_blank">Dave Hause</a> (Ex-The Loved Ones) nimmt gerne mal an dieser besonderen Tour teil. Mit einem Mix aus Punk Rock mit Nostalgie-Faktor der Marke The Gaslight Anthem  und melancholischen Akustik-Klängen hat er es auch dem deutschen und österreichischen Publikum angetan. Mit seinem neuen Album &#8222;Devour&#8220; im Gepäck machte der Mann aus Philly im Rahmen seiner Europa-Tour auch in Graz halt. Trotz mieser Laune und einem nach Urin miefenden Backstage-Raum erklärte er sich bereit, uns ein paar Fragen zu beantworten.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-17620"></span><code><strong>"Devour" ist nun schon seit einer Weile auf dem Markt. Wie sind die Reaktionen bis jetzt auf das Album ausgefallen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Großartig! Die Platte ist nun seit fast zwei Monaten draußen und die Leute scheinen wirklich begeistert davon zu sein. Das Album verkauft sich gut und ich lese immer wieder nette Sachen darüber.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Kannst du mir etwas über die Bedeutung des Albumtitels erzählen? In welcher Verbindung steht das Album-Cover zum Titel?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Klar. Der Wanderfalke ist so ziemlich der schnellste Raubvogel, den es gibt. Ich glaub er erreicht eine Geschwindigkeit von 320 km/h. &#8222;Devour&#8220; ist einfach ein Begriff, der beschreibt, wie schnell etwas komplett verschlungen werden kann. Dieser Falke passt da gut ins Konzept.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Für das Album hast mit einer Gruppe neuer Leute zusammengearbeitet, die du vorher noch nicht wirklich kanntest. Wie sehr unterschied sich die Arbeitsweise zum Vorgänger "Resolutions"?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Naja, Mitchell (Townsend) ist der gemeinsame Nenner hier. Er hat an beiden Alben mitgearbeitet. Bei &#8222;Resolutions&#8220; hat er Gitarre, Lap-Steel-Gitarre und Mandoline gespielt. Bei &#8222;Devour&#8220; lief es ähnlich, nur dass er dieses Mal die Scheibe auch mitproduziert hat. Aber es stimmt schon. Ich habe mit einem Haufen Leute gearbeitet, mit denen ich vorher noch nie zusammengearbeitet habe. Einige davon hab ich gekannt, einige wiederum nicht. Aber&#8230; woher kommt dieser Gestank? Der Raum riecht total nach Pisse.<br />
<code><br />
<strong>Es ist nicht nur der Backstage-Bereich. Auch draußen riecht es merkwürdig.</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Was? Der ganze Club riecht nach Scheiße? Grauenhaft. Ich könnte kotzen. Es riecht wie Büffel-Pisse. Sorry, aber ich kann mich so nicht wirklich konzentrieren. Aber um auf deine Frage zurückzukommen: Es war wirklich eine großartige Erfahrung. Die Vibes stimmten einfach und jeder hat soviel Zeit wie möglich dafür geopfert.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Gibt es eine Song auf der Platte, der dir wirklich viel bedeutet?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Das tun sie alle. Auf eine Art sind diese Songs wie deine eigenen Kinder, verstehst du? Ich kann keinen Song dem anderen vorziehen. Ich denke, sobald die Songs für ein Album ausgewählt sind, gibst du schon zu verstehen, wer deine Lieblinge sind. Alle Tracks auf dem Album stehen mir wirklich sehr nahe.<br />
<strong><code><br />
Es gibt verschiedene Arten Songs zu schreiben. Manche Musiker brauchen ihre Ruhe zu Hause, andere schreiben, wenn sie auf Tour sind. Wie kann man sich das bei dir vorstellen?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei mir gibt es keine Formel, an die ich mich halte. Wenn es passiert, dann passiert es. Die Ideen kommen einfach so. Ich versuche dabei gegenüber allem offen zu sein und mir so viele Notizen wie möglich zu machen. Wenn dann die Zeit gekommen ist, daran zu arbeiten, mache ich das. Es gibt keine Hütte im Wald. Der Ort und die Zeit spielen dabei keine Rolle. Was gut funktioniert, ist gleich nach dem Aufstehen am Morgen alle Ideen niederzuschreiben, am besten bei einer Tasse Kaffee. Aber eine perfekte Art und Weise gibt es für mich nicht.<br />
<code><strong><br />
Was inspiriert dich am meisten, wenn du Songs schreibst?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Alles. Das alltägliche Leben, Geschichten von Leuten, Bücher und Platten von anderen Künstlern inspirieren mich sehr.<br />
<code><br />
<strong>Gibt es auch Momente in denen Fans zu dir kommen und dir ihre Geschichten erzählen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Nicht so oft. Ich habe nicht so viele intime Interaktionen mit den Fans. Meine Familie, meine Freunde, deren Freunde, Dinge, die ich in der Zeitung lese, und Filme, die ich gesehen habe, spielen in dieser Hinsicht eine weit größerer Rolle.<br />
<code><strong><br />
Wenn man so viel wie du auf Tour ist, fällt einem das Leben "on the road" mit der Zeit leichter oder wird es schwieriger?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ein bisschen von beidem.  Ab einem gewissen Zeitpunkt fühlst du dich auf der Straße zu Hause. Leute, die nicht so oft auf Tour sind, empfinden gewisse Dinge als nervig. Mich stören viele Sachen gar nicht mehr. Was nicht heißen soll, dass es nicht trotzdem anstrengend und ermüdend werden kann. Manchmal ist es hart, manchmal nicht. Es ist mein Job. Ich habe mir dieses Leben ausgesucht und ich liebe es. Es ist gut, wenn man eine Job hat, den man auch wirklich mag. Das ist genau dieser Treibstoff, der dich dann durch die mühsameren und langweiligen Momente bringt.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Welche Art von Tourneen bevorzugst du? Die normale "Headliner/Support-Band"-Tour oder etwas Unkonventionelleres wie die Revival-Tour?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Da mag ich wieder beides. Mir gefällt die Abwechslung. Es ist erfrischend neue Dinge auszuprobieren. Im Sommer komme ich zum Beispiel mit einer vollständigen Band wieder. Ich bin für vieles offen. Manchmal bin ich solo unterwegs, manchmal nur mit einem Piano und manchmal nur mit meiner Gitarre. Ich bin ständig unterwegs und lasse mich davon inspirieren nicht einem bestimmten Muster zu folgen.<br />
<code><strong><br />
Gibt es Pläne bei einer weiteren Revival-Tour mitzumachen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe schon lange nichts mehr von der Revival-Tour gehört. Ich glaube Chuck (Ragan) gönnt der Tour eine kleine Auszeit. Ich habe bei der Revival-Tour in den USA Anfang des Jahres mitgemacht. Es war großartig wie immer, aber ich glaube nicht, dass etwas für die nahe Zukunft geplant ist. Vielleicht übernächstes Jahr. Ich weiß es nicht.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wie spielt sich denn das Tour-Leben bei dir so ab? Geht es auch mal wild zu?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Die meiste Zeit passiert nichts Verrücktes. Es ist ein ständiges Auf und Ab. Wenn es mal wild zu geht, dann ordentlich. Der Großteil spielt sich aber immer gleich ab. Man hängt zusammen rum, lädt ein und macht den Soundcheck.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Man kommt also in eine gewisse Routine?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Im Großen und Ganzen, ja. Es gibt aber auch Momente, wo man etwas vom Alltag abschweift. Da gibt es dann schon mal die eine oder andere Party-Nacht oder es passiert sonst irgendetwas Komisches.<br />
<code><strong><br />
Gibt es eine verrückte Tour-Story, an die du dich erinnerst?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Oh, da gibt es hunderte.<br />
<code><br />
<strong>Kannst du eine Geschichte mit uns teilen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Um Gottes Willen, nein! <em>(lacht)</em> Ich spreche lieber über die Musik. Das andere Zeug ist für mich zweitrangig.<br />
<code><strong><br />
Alles klar. Wie geht es nach dieser Tour für dich weiter?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn wir in Europa unseren letzten Gig gespielt haben, geht die Tour in Nordamerika weiter. Da sind wir dann für weitere zehneinhalb Wochen unterwegs, wieder gemeinsam mit Northcote. Es beginnt an der Ostküste und endet an der Ostküste.<br />
<code><br />
<strong>Hast du Northcote selbst für diese Tour ausgewählt?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ja. Er ist ein Freund von mir und ich bin ein Fan seiner Musik. Das ist meine erste große Headliner-Tour und es freut mich, in der Lage zu sein, ihn mit auf Tour nehmen zu können. Wir verstehen uns großartig und es gibt immer etwas zu lachen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Gibt es noch etwas, das du loswerden möchtest?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Danke für das Interview und für den Support.</p>
<p>Website: <a href="http://www.davehause.com/" target="_blank">www.davehause.com</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/DaveHauseMusic" target="_blank">www.facebook.com/DaveHauseMusic</a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://embed.spotify.com/?uri=spotify:album:4PreOglIJygLnaYWVLbnad" height="380" width="300" frameborder="0"></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/12/dave-hause-interview/">Interview mit Dave Hause</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2013/12/dave-hause-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit John und Theodor von Hamferð</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2013/11/hamferd-interview/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2013/11/hamferd-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2013 09:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[doom metal]]></category>
		<category><![CDATA[evst]]></category>
		<category><![CDATA[färöer inseln]]></category>
		<category><![CDATA[hamferd]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[tutl]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=17164</guid>

					<description><![CDATA[<p>Doom Metal funktioniert auch auf den Färöern. John und Theodor und Hamferð sprechen über die bewegte Entstehungsgeschichte ihres Debüts.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/11/hamferd-interview/">Interview mit John und Theodor von Hamferð</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-17165" title="(c) Tutl" alt="Hamferð" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/11/hamferd.jpg" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/11/hamferd.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/11/hamferd-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Als Gewinner des Wacken Metal Battle 2012 hatten <a href="http://www.facebook.com/Hamferd" target="_blank">Hamferð</a> die Möglichkeit, einen Vertrag bei Nuclear Blast zu unterschreiben und ihr Album bei einem der größten Metal-Labels weltweit zu veröffentlich. Sie lehnten ab und blieben in ihrer Heimat. Nun steht <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/10/hamferd-evst/">&#8222;Evst&#8220;</a>, das Debütalbum der Doom Metal-Feinschmecker von den Färöer Inseln, international in den Leben. Wir sprachen mit den beiden Gitarristen John Egholm und Theodor Kapnas über die Beweggründe, beim Heimatlabel Tutl zu bleiben, über die bewegte Anfangszeit der Band und die Vorzüge, in der Landessprache zu singen, anstatt auf den englischsprachigen Zug aufzuspringen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-17164"></span><code><strong>Die meisten haben erstmals von Hamferð im Rahmen des Wacken Metal Battle 2012 gehört. Bevor wir darauf zu sprechen kommen, könnt ihr einen Überblick über eure Entstehung und die Geschichte von Hamferð bis zu besagtem Contest geben?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">John:<br />
Das können wir sicher. Wo sollen wir anfangen? Es begann wohl kurz vor einem Musikwettbewerb hier auf den Färöern 2008 namens &#8222;Global Battle of the Bands&#8220;. Ich habe einige Freunde um mich geschart, um eine Art von Musik zu spielen, die es auf den Färöern zuvor nicht gab, und das war natürlich Doom Metal. Bis dahin spielte ich schnelleren Melodic Death Metal, was mir jedoch langweilig wurde, also wollte ich etwas anderes versuchen. Wir haben dann Doom Metal zu jammen begonnen und einen Song geschrieben, denn wir konnten nur zehn Minuten spielen, was bei uns einem Lied entspricht. Wir haben es ins Finale geschafft und zwar nichts gewonnen, allerdings diese beiden Shows gespielt&#8230; und dann ist erst einmal ein Jahr lang nichts passiert. Um diese Zeit herum begann ich mit Theodor zu sprechen, der damals noch nicht Teil der Band war, und wir schrieben ein paar Songs. Ich besuchte ihn in Schweden, wo er damals lebte, um ein paar Demos aufzunehmen. Später fand ein weiterer Wettbewerb statt – wir sind eine sehr ehrgeizige Band <em>(lacht)</em> &#8211; und wir entschlossen uns dazu, es noch einmal zu versuchen. Theodor lebte damals noch in Schweden, unser Sänger und unser damaliger Bassist in Dänemark, weswegen die Drei von uns, die noch auf der Insel waren, gemeinsam mit zwei Live-Mitgliedern antraten. Wir gewannen Studiozeit und entschlossen uns, damit eine Platte aufzumachen. Die übrigen Mitglieder kehrten zurück und wir konnten loslegen <em>(lacht)</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Theodor:<br />
Wir gewannen eine Woche Studiozeit und Auftritte bei den größeren Festivals auf den Färöern. Ich studierte damals Tontechnik. So konnten wir aufnehmen, uns auf diesen Festivals warm spielen und von dort entwickelte es sich weiter.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Ihr habt das Metal Battle und damit einen Vertrag bei Nuclear Blast gewonnen, euch jedoch dazu entschlossen, diesen nicht zu unterschreiben. Wie habt ihr das Wacken Metal Battle erlebt und was hat euch dazu bewogen, euch nicht auf diesen Vertrag einzulassen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Theodor:<br />
Wacken Metal Battle war für uns fantastisch. Abgesehen von unserem Keyboarder Esmar (Joensen) waren wir alle schon mehrfach auf Wacken gewesen als Fans. Als wir dann die Chance erhielten, dort zu spielen, war für uns ein Traum wahr geworden. Dort auch noch zu gewinnen – damit hatten wir nie gerechnet.</p>
<p style="text-align: justify;">John:<br />
Nein, ganz und gar nicht. Es gibt es von Foto von uns nach dem Sieg, darauf sind wir alle seltsam gekleidet und sehr dreckig, weil es unmöglich schien, zu gewinnen. Unser Tour-Manager wollte, dass wir zur Siegerzeremonie gingen. Ich hatte keinen Bock, ich wollte in meinem Zelt bleiben und weiter trinken <em>(lacht)</em>. Irgendwie hat er mich doch dazu bewogen, und das war gut so.</p>
<p style="text-align: justify;">Theodor:<br />
Ich hatte zuvor Gerüchte gehört, dass es nicht schlecht aussehen würde, weswegen ich meinen Leuten sagte, sie sollen sich nicht zu sehr betrinken, aber letztlich haben wir es tatsächlich nicht erwartet, weil so viele gute Bands dabei waren. Ein Vorteil war sicher, dass wir gegen viele Death-, Thrash- oder Metalcore-Bands antraten. Wenn du 30 solcher Bands anhörst, wird es irgendwann gleichförmig. Unsere Musik unterschied sich dermaßen von all dem, was ich auf dem Battle hörte, weswegen wir sicher einen Vorteil haben. Was den Deal mit Nuclear Blast betrifft: Wir haben einen großartigen Rapport mit Tutl, was ein Hauptgrund dafür war, nicht bei Nuclear Blast zu unterschreiben. Schon vor dem Battle arbeiteten wir mit Battle an Vertrieb, internationalem Management und Partnern, weswegen wir unser Album zwar über Tutl, aber eben international veröffentlichen können. Die Leute dort haben mit uns hart gearbeitet, sie glauben an uns und wir kennen sie sehr gut. Für dieses Album, unser erstes Full-Length-Album und unser erstes Album seit drei Jahren, fühlten wir uns bei Tutl wohler, um zu sehen, wie weit sie uns tragen würden. Wenn es jetzt mit &#8222;Evst&#8220; gut läuft und große Labels bei uns anfragen, haben wir ganz andere Voraussetzungen. Wir sind dann keine Newcomer mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">John:<br />
Wir wollen Kontrolle über unser Schaffen haben, das ist für uns besonders wichtig.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Tutl nimmt als Plattenfirma eine Ausnahmestellung ein. Es ist das einzige Label der Inseln und veröffentlicht alles von Pop über RnB bis hin zu Metal. Wie bewertet ihr die Rolle von Tutl für euch und die Musikszene der Färöer Inseln?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Theodor:<br />
Kein Tutl, kein Hamferð. Tutl ist der wichtigste Faktor der Färöer-Musik-Szene der letzten 30 Jahre. Jeder erhält dort seine Plattform. Unser Mini-Album nahmen wir in Eigenregie auf und traten danach mit Tutl für dessen Veröffentlichung in Kontakt. Über die Jahre hat sich eine starke Beziehung entwickelt. Wenn wir beispielsweise zu einem Festival reisen wollen und etwas knapp bei Kasse sind, leihen sie uns Geld, das wir stets zurückzahlen. Es macht Spaß mit ihnen zu arbeiten, sie sorgen für Stabilität und bringen uns gerne weiter. Wir sind momentan so gut aufgestellt &#8211; mit unserem Label, unserem Management, unseren Vertriebswegen &#8211; dass schon ein verdammt gutes Angebot kommen muss, um unser Umfeld zu wechseln. Tutl veröffentlicht jedes Jahr so viele Alben und macht eigentlich keinen Sinn, dass an einem so kleinen Ort wie den Färöern so viele Platten erscheinen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>In eurer Facebook-Biographie, die vor dem Metal Battle verfasst wurde, wird erwähnt, dass ihr bereits an eurem Debüt-Album arbeitet. Wann begannen die Arbeiten und wann war für euch die Zeit gekommen, ins Studio zu gehen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Theodor:<br />
Warte mal eben, da muss ich nachsehen&#8230; gingen wir nicht im März ins Studio, um Demos aufzunehmen?</p>
<p style="text-align: justify;">John:<br />
Ja, das könnte hinkommen. Wir sind etwas langsam, wenn es darum geht, unsere Songs fertig zu bekommen <em>(lacht)</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Theodor:<br />
Unseren ersten Song von &#8222;Evst&#8220;, der damals &#8211; abgesehen von einem Riff &#8211; noch komplett anders klang, ist mittlerweile zwei Jahre alt. Ungefähr ein halbes Jahr später hatten wir dann mehr. Vergangenen Herbst haben wir dann konzentriert an der Fertigstellung gearbeitet, wofür wir in etwa ein halbes Jahr brauchten. Zumeist sitze ich Zuhause und nehme ein paar Ideen für Demos auf. Die bringe ich in den Proberaum mit, wo, wer auch immer gerade da ist &#8211; meist John, Remi (Johannesen, Schlagzeuger) und ich &#8211; an der Ausarbeitung der Arrangements arbeitet. Es dauert immer ein paar Wochen, bis ein Song fertig ist. Wir proben immer wieder daran herum. Danach kümmert sich Jón (Aldará) um Lyrics und Gesang, bevor wir letzte Details ausarbeiten. Dieses Mal waren auch einige ältere Songs dabei, weswegen wir diese, nachdem wir damit fertig waren, erst einmal ein paar Monate auf die Seite legen konnten, und damit im Studio, als wir sie erneut auspackten, frische Ideen dafür hatten. Ich glaube nicht, dass bei Hamferð jemals etwas komplett fertig ist. Irgendetwas ändert sich immer.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Bei eurer neuen Platte handelt es sich um ein Konzeptalbum, das Verlust, Trauer, Wut, Schmerz und Verzweiflung behandelt. Worum geht es genau und woher kam die Inspiration dafür?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">John:<br />
Ich glaube, darüber weißt du mehr, Theodor. Ich habe versucht, die Lyrics zu lesen, aber sie waren mir zu depressiv <em>(lacht)</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Theodor:<br />
Jón kümmert sich, wie schon auf dem Mini-Album, um alle Texte. Ich überlege, wie ich es am besten erklären kann&#8230; Die Geschichte, die sich durch das gesamte Album zieht, beginnt man einem Mann, der mit seinem Sohn in die Berge geht und seinen Sohn dort verliert. Verzweifelt such er nach ihm und findet sich letztlich im Berg, wo er auf das graue Volk, die Huldur, trifft. Sein Geist wird durch dieses Leben in der Höhle und der verzweifelten Suche nach seinem Sohn langsam vergiftet, und irgendwann dreht er durch, woraufhin einige schlimme Dinge passieren. Das ist die Kurzversion. Jón hat daraus eine detaillierte Hintergrundgeschichte, ein Universum erschaffen. Die Texte beschreiben nicht bloß eine Geschichte von einem zum anderen Punkt, sie drehen sich um die Gefühlswelt der Protagonisten durch den gesamten Albumverlauf. Das trifft auch auf die Musik zu. Es soll für Interpretationen offenbleiben.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Das eigenständige Interpretieren könnte schwierig werden, da ihr euch dazu entschlossen habt - im Gegensatz zu anderen Bands aus eurem Heimatland - in eurer Nationalsprache zu singen. Warum Färöisch oder, besser gesagt, warum nicht Englisch?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">John:<br />
Viele Bands singen auf Englisch und das ist auch verständlich, weil man ein gewisses Publikum erreichen will. Es ist die Weltsprache. Warum wir Färöisch gewählt haben? Ich glaube, wir wollten unseren Wurzeln treu bleiben und unseren Gefühlen auf unsere Art und Weise Ausdruck verleihen. Vielleicht können wir dadurch Interesse für unsere Sprache wecken.</p>
<p style="text-align: justify;">Theodor:<br />
Ich arbeite als Studiotechniker und damit mit vielen verschiedenen Sängern. So glaube ich, dass Sänger sich fast immer am besten in ihrer Muttersprache ausdrücken können. Das trifft auch auf das Verfassen und Texten zu. Jón spricht gutes Englisch, aber auf Färöisch sind die Nuancen feiner, er kann sich besser ausdrücken, womit seine Texte mehr Tiefgang erhalten, zumal Englisch eben doch eine Fremdsprache ist. In der Musik geht es doch darum, Gefühle auszudrücken. Auf Englisch würden wir uns dahingehend stark einschränken.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Was macht "Evst" zur perfekten Überschrift für dieses Album?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">John:<br />
Wenn ich mich recht erinnere, gab es große Diskussionen darüber. Wie soll das Album heißen? Soll es überhaupt einen Namen erhalten? Wir konnten uns auf keinen Titel einigen. Irgendwer sagte dann, wir sollen es doch einfach &#8222;Evst&#8220; nennen, was so viel wie &#8222;das Höchste&#8220; heißt. Gewissermaßen macht es Sinn: Es ist der erste Song des Albums und wenn man sich vor Augen hält, dass die Platte auf einem textlichen Höhepunkt beginnt, bevor der kontinuierliche Abstieg einsetzt, dann macht es für mich Sinn.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Gibt es irgendwelche Pläne, ein Video zum Album zu drehen und, wenn ja, habt ihr einen bestimmten Song oder ein bestimmtes Konzept für den Clip im Hinterkopf?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">John:<br />
Wir haben mit verschiedenen Kurzfilm-Regisseuren gesprochen, konnten uns aber bislang noch auf kein Projekt einigen können, aber das könnte sich bald ändern.</p>
<p style="text-align: justify;">Theodor:<br />
Wir wollen auf jedem Fall ein Video drehen und haben viele verschiedene Ideen dafür, aber es kommt einerseits auf die Finanzierung an &#8211; ein Video ist nicht gerade günstig &#8211; und andererseits sind wir sehr wählerische Individuen, mit denen man nur schwer arbeiten kann. Meiner Meinung sind viele Metal-Videos mies <em>(lacht)</em>. Wenn wir ein Video machen, muss es dem Standard der Musik entsprechen. Es muss gut aussehen und einen ähnlich tiefen Gedankenprozess wie jenen des Videos durchmachen. Noch haben wir keinen passenden Regisseur gefunden, aber wir arbeiten daran.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Zu sehen gab es bereits einen Ausschnitt aus eurem Konzert in der Havnar Kirkja, was wohl eine ziemlich große Sache gewesen sein muss. Für all diejenigen, die davon keine Ahnung haben, mich eingeschlossen, welche Bedeutung haben Havnar Kirkja und dieser Gig?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Theodor:<br />
Einigen mag aufgefallen sein, dass einer der Songs auf unserem Mini-Album und auf unserer Demo ein Gedicht rezitiert. Wir sind nicht gerade religiös, aber die färöische Geschichte und Gesellschaft sind eng mit Religion verbinden. Unsere Kirchen unterschieden sich stark von dem, was man aus Europa kennt. Traditionen, Spiritualität und Aberglauben stehen hier im Vordergrund. Vor zehn Jahren hätte die Idee, ein Metal-Konzert in der ältesten Kirche des Landes zu spielen, den Leuten Gelächter entlockt, als ob dies nie passieren würde. Wir hatten eine Idee dazu und sprachen mit der Kirche darüber. In unserer Musik geht es darum, dass man keine voreiligen Schlüsse ziehen sollte. Wenn wir religiöse Themen verwenden, heißt das weder, dass wir besonders religiös noch anti-religiös sind. Wir beschreiben und die Leute können ihre eigenen Schlüsse ziehen. Als wir auf die Kirche zukamen, waren sie sehr interessiert.</p>
<p style="text-align: justify;">John:<br />
Wobei es sicher nicht geschadet hat, dass wir jenen Psalm vertonten, den die Kirchenglocken täglich spielen.</p>
<p style="text-align: justify;">Theodor:<br />
Es ist nicht gestattet, für Kirchenveranstaltungen Eintrittsgeld zu verlangen. So waren die 400 Tickets innerhalb von 24 Stunden weg. Wir haben das Interesse der Leute geweckt, denn eine Heavy Metal-Show in einer Kirche dehnt und verschiebt die Grenzen des bisher Erlaubten gewaltig.</p>
<p style="text-align: justify;">John:<br />
Die Mitglieder des Kirchenrates haben uns am meisten unterstützt.</p>
<p style="text-align: justify;">Theodor:<br />
Es gab Leute, die dagegen waren &#8211; natürlich, weil es immer Leute gibt, die es nicht mögen, wenn man mit dem Status Quo bricht, aber die meisten unterstützten uns stark. Jene, die etwas dagegen hatten, besaßen den Respekt, es für sich zu behalten. Bislang gab es keine negativen Reaktionen, was fantastisch ist.</p>
<p style="text-align: justify;">John:<br />
Die Medien haben sich um Negativpresse bemüht, aber das wollte nicht so recht funktionieren <em>(lacht)</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Theodor:<br />
Eine Woche nach der Show sollte es eine Fernsehdebatte geben, für die den Leiter der Kirche von Tørshavn einlud und ein anderes Kirchenmitglied suchte, das gegen das Konzert war, aber die Fernsehleute konnten niemanden finden, was zeigt, wie weit unser Land gekommen ist in dieser kurzer Zeit.</p>
<p style="text-align: justify;">John:<br />
Wir wurden sogar eingeladen, in anderen Kirchen zu spielen <em>(lacht)</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Theodor:<br />
Es war ein großartiges Konzert und ein Erlebnis, das wir mit Sicherheit nie vergessen werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Das Konzert wurde mit Bild und Ton mitgeschnitten, ein wenig davon konnte man bereits auf Youtube sehen. Gibt es Pläne, das Konzert irgendwann in seiner vollen Länge zu veröffentlichen, beispielsweise als Live-Album oder DVD?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Theodor:<br />
Vielleicht in fünf Jahren, aber nicht jetzt. Wir hatten vor dem Konzert einige hektische Tage – Soundchecks und Proben, oft zwölf Stunden pro Tag. Das Konzert war gut, aber als Video alleine und ohne es vor Ort erlebt zu haben, war es sicher nicht unsere beste Show. Wir arbeiten aber daran, etwas davon zu veröffentlichen, und wenn es uns in ein paar Jahren noch gefällt, haben wir all das Material vorliegen, um daraus eine DVD zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Im Zusammenhang mit eurem Album bin ich immer wieder auf den Ausdruck "Sigur Rós des Metal" gekommen. Was haltet ihr davon?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">John:<br />
Das war nicht meine Idee und auch nicht deine, Theodor <em>(lacht)</em>. Unser guter, deutscher Freund hat damit angefangen <em>(lacht)</em>. Natürlich schmeichelt es, denn Sigur Rós sind sehr gut bei dem, was sie tun <em>(lacht)</em>, und das trifft hoffentlich auch auf uns zu.</p>
<p style="text-align: justify;">Theodor:<br />
Ich weiß nicht. Natürlich kenne ich Sigur Rós, aber eben nicht so gut, weswegen ich nicht wirklich etwas zu etwaigen Vergleichen sagen kann. Ich glaube, dass das von unserem Manager kommt aufgrund der langen, atmosphärischen Songs. Dem kann man zustimmen, muss man aber nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">John:<br />
Es wird immer Vergleiche geben.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wenn wir schon dabei sind: Mit welchen Bands würdet ihr lieber verglichen werden und wer hat euch musikalisch inspiriert?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">John:<br />
Einige sind offensichtlich, wobei es keine Band gibt, auf die wir alle uns einigen. Wir sind alle Metal-Fans, unsere Geschmäcker sind aber unterschiedlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Theodor:<br />
Einigen können wir uns, ich glaube Esmar ist kürzlich darauf gekommen, einzig auf den früheren Eminem <em>(lacht)</em>. Alles andere &#8211; die einen mögen uns, die anderen nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">John:<br />
Anfangs inspirierten mich beispielsweise My Dying Bride, dazu kommen für Esmar und mich Swallow The Sun.</p>
<p style="text-align: justify;">Theodor:<br />
Für mich war es auf unserem Mini-Album klarer. Einiges war deutlich von anderen Bands befasst, während man das auf &#8222;Evst&#8220; nicht so offensichtlich hören kann.</p>
<p style="text-align: justify;">John:<br />
Das neue Material ist meiner Meinung nach nicht bewusst von anderer Musik befasst.</p>
<p style="text-align: justify;">Theodor:<br />
Für mich war es klassische Musik der Spätromantik, unter anderem Rachmaninov, was sich wohl kein anderer anhören würde. Ich glaube, wir versuchen unser eigenes Ding zu setzen.</p>
<p style="text-align: justify;">John:<br />
Man kann uns gerne mit allem vergleich, was man möchte.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Kommen wir langsam zu einem Ende: Wann wird man euch live in Österreich erleben?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Theodor:<br />
November. Wir sind am 30. November in Wien und eröffnen Corvus Corax.</p>
<p style="text-align: justify;">John:<br />
Das ist irgendwie seltsam. Wir spielten zwei Touren, beide mit Folk Metal-Bands gespielt, was in Europa offensichtlich ein großes Ding ist. Wir hängen uns halt an. Einige andere Bands spielen wir mit Doom-Bands, zum Beispiel in Frankreich.</p>
<p style="text-align: justify;">Theodor:<br />
Wir spielen drei Konzerte mit Corvus Corax, ein paar mit Amorphis und geben bei anderen den Headliner für örtliche Supports. Auch die Venues sind unterschiedlich. Die Markthalle in Hamburg ist riesig, die Venues in London und Paris winzig. Wir werden in Orten spielen, an denen wir noch nie waren, weswegen es sicher interessant sein wird, ob jemand kommen wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Was macht Hamferð einzigartig?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">John:<br />
Nichts! <em>(lacht)</em> Ich weiß nicht, Theodor, warum soll irgendwer zu unseren Konzerten kommen?</p>
<p style="text-align: justify;">Theodor:<br />
Ähhhhhh&#8230; Ich glaube, es ist der Färöer-Faktor, der uns auf natürliche Art und Weise etwas Einzigartiges gibt. Manche mögen das, andere nicht, aber man hört, dass wir das, was wir tun, gerne machen &#8211; gute Musik, die sich von dem, was es sonst so gibt, stark unterscheidet. Man sollte uns eine Chance geben. Wenn man es hasst &#8211; ist halt so, aber zumindest hat man uns eine Chance gegeben.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Damit wären wir am Ende angelangt. Vielen Dank für eure Zeit und viel Spaß mit "Evst" und der dazugehörigen Tour.</strong></code></p>
<p>Facebook: <a href="http://www.facebook.com/Hamferd" target="_blank">www.facebook.com/Hamferd</a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/uzaU_8h9XuI?rel=0" height="473" width="630" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/11/hamferd-interview/">Interview mit John und Theodor von Hamferð</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2013/11/hamferd-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Bryce Lucien von Seeker</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2013/11/seeker-interview/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2013/11/seeker-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2013 09:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[deathcore]]></category>
		<category><![CDATA[deathgrind]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[noise rock]]></category>
		<category><![CDATA[seeker]]></category>
		<category><![CDATA[unloved]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=16984</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mastermind und alleiniger Songwriter Bryce Lucien macht das sperrige Auftreten seiner Band Seeker im Interview verständlich.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/11/seeker-interview/">Interview mit Bryce Lucien von Seeker</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-16985" title="(c) Jason Link" alt="Seeker" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/11/seeker.jpg" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/11/seeker.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/11/seeker-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Mit <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/10/seeker-unloved/">&#8222;Unloved&#8220;</a> veröffentlichten die Texaner <a href="http://www.facebook.com/seekertx" target="_blank">Seeker</a> vor ein paar Tagen eines der härtesten und sperrigsten Alben des Jahres. Demonic-Nights sprach mit Frontmann Bryce Lucien darüber, was hinter dieser Band steckt, wie er seine musikalischen Visionen verwirklichen konnte und wie sehr ihn sein eigener Plattenvertrag letztlich überraschte. Außerdem erklärt Lucien, wie schwer er es sich selbst machte, dieses Album zu schreiben, und welche überaus kreativen Gedanken hinter dem Bandnamen Seeker stecken.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16984"></span><code><strong>Eurer Biographie zufolge gründeten sich Seeker vor zwei Jahren aus den Ruinen verschiedener texanischer Metal-Bands. Kannst du mir ein wenig über eure früheren Bands, die Entstehungsgeschichte von Seeker und die Schwierigkeiten, ein stabiles Lineup zu finden, erzählen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ich hatte mit unserem Drummer bereits 2008/2009 für eine kurze Zeit getourt und war mit ihm in Kontakt geblieben. Als wir unterschiedlichen Bands beitraten und ich weiterhin auf Tour ging, haben wir uns langsam aus den Augen verloren. Schließlich hatten wir beide keine Projekte oder Konzerte am Laufen – ich arbeitete einige Zeit als Tour-Manager &#8211; also trat ich mit ihm in Kontakt und wir schrieben Material für eine Band, die letztendlich Seeker wurde. Zu dieser Zeit war ich sehr daran gewöhnt, gemäß sehr strengen Regeln zu schreiben sowie mich und meine Kunst zu präsentieren. Die Bands, in denen ich zuvor gespielt hatte, waren bedeutend älter und etablierter, das heißt bereits einen Sound, ein Image etc. hatten. Seeker begannen als Reaktion darauf. Ich wollte eine Band, die mir erlauben würde, jene Art von Musik zu schreiben, auf die ich Lust hatte, jene Dinge zu erforschen, die ich erforschen wollte, und die Präsentation so extrem wie möglich zu gestalten. Seeker bedeutet für mich absolute Freiheit. Leider ist es extrem schwer, absolute Freiheit sowie den Wunsch, betont Dinge anders zu machen, um sich nicht sicher oder normal zu fühlen, mit einer Band zu realisieren. Dieser Arbeitsmoral, von der ich wusste, dass sie uns weit bringen würde, mussten alle unsere gegenwärtigen und ehemaligen Mitglieder Tribut zollen. Wir spielten unsere erste Show und gingen bereits in der folgenden Woche auf unsere erste Tour. Diese DIY-Tourneen zogen wir ein Jahr lang durch, verloren einen Bassisten, einen Sänger und mussten zeitweise ohne unseren Schlagzeuger touren. Erst im Dezember vergangenen Jahres erreichten wir ein solides, gesundes, funktionierendes Lineup.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Woher kommt euer Bandname? Wonach sucht ihr?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Drogen. Unsere Band sucht nach Drogen. Wir alle konsumieren täglich einen Cocktail aus Meskalin, Ecstasy und PCP. Es ist auf keinen Fall möglich, dass wir uns mit einem bedeutungslosen Namen abgefunden haben, weil unsere ersten Live-Shows ins Haus standen und wir uns nicht entscheiden konnten&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Vor den Aufnahmen und dem Releases eures Debütalbums wart ihr ordentlich unterwegs. Wie weit euer Material vor eurem ersten Studioaufenthalt fertig und in wie weit stand euch Material für eure Konzerte zur Verfügung?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir waren definitiv einiges auf Tour vor der Veröffentlichung. Momentan haben wir sechs Wochen Pause – abgesehen von jenem Monat, das wir uns für die letzte Songwriting und die Aufnahmen im Juli gebraucht haben, ist das unsere längste Tour-Pause. Als wir Ende April bei Victory unterschrieben hatten, standen uns gerade einmal vier fertige Songs zur Verfügung, die es auch auf das Album geschafft haben. Wir spielten diese wie auch einen oder zwei Songs unserer alten EP, aber erst nach eine der Aufnahmen im Juli fühlte sich unser Live-Set meiner Meinung nach komplett an.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wie kam es zu eurem Victory-Deal?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir engagierten im Januar eine PR-Firma, die uns bei der Promo einiger neuer Songs und kommender Konzerte helfen sollte. Diese Firma brachte uns ein Feature für den Album-Track &#8222;Alone&#8220; ein, was die Victory-Crew sah und mochte. Sie kontaktierten uns und warfen mich damit regelrecht um; nicht nur, weil sie die Initiative ergriffen, sondern weil sie so unglaublich enthusiastisch sind, was Musik betrifft. Wir begannen Gespräche, trafen uns in Chicago und verstanden uns auf Anhieb. Den Deal schlossen wir Ende April ab und sind seither sehr zufrieden mit ihnen. Für uns war Victory nie eine Option. Sie waren immer dieses Label mit diesen riesigen oder legendären Bands, weswegen wir nie daran gedacht hätten, dass sie auf eine so extreme und nicht vermarktbare Band wie uns stehen würden. Dass Victory auf uns zukam und uns seither gezeigt haben, wie leidenschaftlich sie sich um das kümmern, was sie mögen, war eine gewaltige freudige Überraschung. Sie gaben uns großzügige Freiheit, um genau das zu tun, was wir wollten, und halfen uns mit allen erdenklichen Mitteln dabei, unsere Vision für diese Band in die Realität umzusetzen. Es haut mich vom Hocker, wie sehr sie uns unterstützen und wie begeistert sie verfolgen, in welche Richtung wir uns künstlerisch entwickeln. Ich könnte nicht glücklicher mit unserer Erscheinung, bei ihnen zu unterschreiben, sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wie kann man sich den Songwriting-Prozess bei Seeker vorstellen? Erarbeitet ihr alles gemeinsam oder gibt es einen Hauptsongwriter?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ich schreibe so gut wie alles. Unser Songwriting-Prozess sah in etwa so aus, dass ich 10-15 Stunden pro Tag mit einer Gitarre in meiner Schlafzimmer saß und zwischen Tourneen versuchte, das Album fertigzustellen. Ich bin wirklich schlecht darin, Arbeit und Privatleben zu trennen, und da ich selbst mein größter Kritiker bin, forderte dieses Album einen gewaltigen Tribut. Ich hatte riesige Angstattacken, mit Depressionen zu kämpfen und war während dieser Zeit ein extrem unangenehmer Umgang. Das Album fertig zu stellen und aufzunehmen, war für mich wahrhaft die lohnenswerte Erfahrung meines Lebens, überaus kathartisch.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wofür steht der Albumtitel "Unloved"?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Textlich ist das Album extrem persönlich und behandelt intensive Depressionen, Selbst-Verletzungen, Selbsthass und Geisteskrankheiten. Im Kern geht es schlicht darum, extrem und unwiederbringlich alleine zu sein. Für mich fasst der Titel &#8222;Unloved&#8220; das Album emotionell zusammen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Kannst du in Bezug auf die Lyrics noch weiter in die Tiefe gehen? In wie weit steht es mit dem Artwork in Verbindung?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte keine Spezifika auflisten, weil die Texte sehr persönlich sind. Wer mich kennt, weiß schnell, worum sich die einzelnen Songs drehen. Die Hauptthemen lassen sich wohl mit den Schlagworten extreme Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung und der Realisation, dass das Leben absolut bedeutungslos ist, zusammenfassen. Das Album ist eher emotional zu sehen als es wörtlich zu nehmen ist, aber ja, ich finde, dass die Lyrics mit dem Artwork in Verbindung stehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Ihr habt euch dazu entschlossen, ein sehr intensives Video zum Titelsong "Unloved" zu veröffentlichen. Warum habt ihr euch speziell für diesen Song entschieden und was war die Idee hinter diesem Video?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Musikalisch und emotional fasst &#8222;Unloved&#8220; das Album meiner Meinung nach zusammen. Es ist ein unheimlich intensiver Song und ich wollte ein Video dazu, das schmerzhaft anzusehen ist. Ich weiß nicht, wie angenehm das Album ist. Ich glaube, es soll weh tun, also wollte ich ein Video dazu, das sich so anfüllt, als würde einem Sand in die Augen geblasen werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Euer Sound ist einerseits knüppelhart und aggressiv, andererseits kommen dezente Sludge- und Doom-Elemente zum Vorschein, beispielsweise in "Escape". Wo siehst du euch musikalisch und welche Bands haben euch deiner Meinung nach beeinflusst?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ich weiß nicht so recht, wo ich uns einordnen würde. Ich finde, dass wir extrem und chaotisch sind, uns jedoch jenes trostlose und monolithische Gefühl jener Doom-Bands, die uns beeinflusst haben, behalten haben. Wir schreiben einfach, was wir schreiben, ohne daran zu denken, zu welchem Genre oder welcher Szene wir passen könnten. Wir bieten unsere Kunst an und wer darauf Bock hat, kann reinhören. Wir machen das für uns. Musikalisch wurden wir besonders von Converge, The Dillinger Escape Plan, The Locust, Rotten Sound, Amenra, Neurosis, Old Man Gloom, Godspeed You! Black Emperor, Discharge, Liars, Sunn O))), Daughters, Watain und weiteren Bands – viel zu viele, um diese aufzuzählen – beeinflusst.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wird man euch in Österreich zu Gesicht bekommen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir versuchen momentan unser Bestes, im kommenden Frühjahr nach Europa zu kommen, und würden sehr gerne in Österreich spielen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Was sind generell eure Pläne für die nächste Zeit?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Im November gehen wir auf eine kleine CD-Release-Tour, haben gerade ein paar Gigs für Dezember bestätigt bekommen, die wir bald bekannt geben werden, und dann gehen wir im Januar mit Death Before Dishonor auf Tour. Wir sind eine totale Live-Band. Dort fühlen wir uns am wohlsten, also versuchen wir so lange wie möglich unterwegs zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was macht Seeker einzigartig?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Darüber denke ich kaum nach, aber vielleicht ist es genau das: Der Fakt, dass unsere Musik einfach dazu dient, uns auszudrücken. Unser Album und unsere Konzerte sind eine sehr echte, brutale und ehrliche Erweiterung unserer selbst.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Die letzten Worte gehören dir:</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Hört euch &#8222;Unloved&#8220; an. Wenn ihr Musik mögt, die euch glücklich macht, anheizt oder eure Partys begleitet, werdet ihr unser Album wahrscheinlich hassen. Was großartig ist. Hasst unser Album ab dem 2. November.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Danke für das Interview und alles Gute für die kommenden Gigs.</strong></code></p>
<p>Facebook: <a href="http://www.facebook.com/seekertx" target="_blank">www.facebook.com/seekertx</a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/8s9KLzcygQo" height="354" width="630" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/wNUUcwaaKzg" height="354" width="630" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/11/seeker-interview/">Interview mit Bryce Lucien von Seeker</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2013/11/seeker-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Toni Toivonen von Hanging Garden</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2013/10/hanging-garden-interview/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2013/10/hanging-garden-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2013 09:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[at every door]]></category>
		<category><![CDATA[dark metal]]></category>
		<category><![CDATA[doom metal]]></category>
		<category><![CDATA[gothic metal]]></category>
		<category><![CDATA[hanging garden]]></category>
		<category><![CDATA[i was a soldier]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[melodic doom metal]]></category>
		<category><![CDATA[paradise lost]]></category>
		<category><![CDATA[toni toivonen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=15872</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nur zehn Monate nach ihrem Debütalbum veröffentlichen Hanging Garden eine neue EP. Toni Toivonen spricht über die Motivation hinter den Songs.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/10/hanging-garden-interview/">Interview mit Toni Toivonen von Hanging Garden</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-15873" title="(c) Mari Jämbäck" alt="Hanging Garden" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/09/hanginggarden1.jpg" width="620" height="420" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/09/hanginggarden1.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/09/hanginggarden1-300x203.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.hanging-garden.net/" target="_blank">Hanging Garden</a> haben ein starkes Jahr hinter sich. Nach diversen Umbesetzungen veröffentlichten sie im Januar <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/01/hanging-garden-at-every-door/">&#8222;At Every Door&#8220;</a>, einen düsteren Death&#8217;n&#8217;Doom-Brocken mit Gothic-Einschlag. Nach diversen Konzerten ging man frühzeitig zurück ins Studio, um die Veröffentlichung der neuen EP &#8222;I Was A Soldier&#8220; vorzubereiten. Sänger Toni Toivonen spricht über die Entstehungsgeschichte der neuen Songs und verrät, dass man bereits über ein neues Album nachdenkt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-15872"></span><strong><code>Das Jahr 2013 begann für euch stark mit der Veröffentlichung eures Lifeforce-Debüts "At Every Door". Rückblickend, wie zufrieden bist du damit und gibt es etwas daran, das du nachträglich ändern würdest?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">In punkto Equipment waren wir etwas schlecht auf die Schlagzeug-Aufnahmen vorbereitet und mussten einige Kompromisse eingehen. Auf musikalischer Ebene gibt es keine Beschwerden, wir sind ziemlich zufrieden mit dem Ergebnis.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Nun legt ihr mit einer neuen 7" nach. Was hat euch dazu bewogen, schon wieder zurück ins Studio zugehen?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Momentan fühlen wir uns sehr kreativ. Mit so vielen Songwritern in der Band hatten wir eine gewisse Menge in der Hinterhand und wollten nun eine andere Art von Release an den Start bringen. Vinyl ist ein reizvolles Medium. Wir haben unser Label gefragt, ob sie eine Platte herausbringen wollen, und da sie darauf Bock gehabt haben dürften, legten wir los.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Wurden die Songs exklusiv für diese EP geschrieben oder handelt es sich dabei um Überbleibsel von den Aufnahmen zu "At Every Door"?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Keine Überbleibsel. Wir haben, wie erwähnt, viele Songs in Reserve, haben einige unserer Favoriten gewählt, die kurz genug für eine Vinyl-Single waren, und begannen daran zu arbeiten. Da wir uns nicht auf zwei Songs festlegen konnten, nahmen wir gleich drei auf. Der Extra-Track wird digital erhältlich sein mit einer Download-Möglichkeit für Vinyl-Käufer.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Wie funktioniert das Songwriting bei Hanging Garden? Gibt es so etwas wie einen Hauptsongwriter?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Jeder der drei Songs wurde von einem anderen Bandmitglied geschrieben: Jussi H. (Hämäläinen, Gitarrist), Jussi K. (Kirves, Bassist) und Mikko (Kolari, Gitarrist). Ich bin für alle Texte verantwortlich. Am Fertigstellen der Songs sind alle zu einem gewissen Teil beteiligt. Jeder beeinflusst sein Instrument und liefert neue Ideen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>"I Was A Soldier" wirft, um eure Bio zu zitieren, "einen apokalyptischen Blick auf eine von Menschen dominierte Welt und eine unheilvolle Zukunft". Kannst du weitere Einblicke in die Texte dieser EP gewähren?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Songs verleihen dem Ende aller Zeiten, in denen wir gerade leben und die wir erleben, sowie einer möglichen nahen Zukunft (sofern wir nichts an unserer Lebensweise ändern) Ausdruck. Den Titel der EP lasse ich für Interpretationen offen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Wie du bereits erwähnt hast, ist "Will You Share This Ending With Me?" nur digital erhältlich, was natürlich daran liegt, dass ihr nur eine gewisse Menge Musik auf eine Vinyl-Single pressen könnt. Was hat euch dazu bewogen, gerade diesen Song als Bonus verfügbar zu machen?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das liegt tatsächlich nur an der Länge des Songs. Er dauert knapp sechs Minuten. Würden wir einen so langen Song auf eine 7&#8243; packen, könnte das die Klangqualität maßgeblich beeinträchtigen. Den Song zu kürzen, damit er rauf passt, wäre ein zu großer Kompromiss in Bezug auf das Songwriting und das Arrangement gewesen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Atmosphäre ist ein entscheidender Faktor für eure Songs. Ihr taucht tief in doomige Gefilde ab, misch ein wenig Gothic-Einfluss, Melancholie und extremere Klänge hinzu. Wo siehst du euch musikalisch und welche Bands würdest du als eure wichtigsten Einflüsse bezeichnen?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir lassen uns von einer großen Bandbreite an Musik, Kunst, Filmen und Literatur beeinflussen. In punkto Sound mögen wir post-metallische Klänge, die, wie ich finde, gut zu unseren musikalischen und lyrischen Themen passen. Musikalisch betrachtet, würde ich Bands wie <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/09/cult-of-luna-vertikal-ii/">Cult Of Luna</a>, <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/10/neurosis-honor-found-in-decay/">Neurosis</a> oder Russian Circles nennen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Wird man euch demnächst auf Österreichs Bühnen sehen können?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auf jeden Fall! Wir versuchen so bald wie möglich eine Tour zu arrangieren. Österreich wäre großartig für einen Besuch und ein paar Konzerte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Wie sehen generell eure Pläne für die nächste Zeit aus?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir müssen die neuen Songs für die paar Konzerte, die in diesem Jahr noch anstehen, proben. Außerdem wollen wir natürlich noch mehr neues Material schreiben. Irgendwann werden wir wohl auch Pläne für unser nächstes Album schmieden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Was macht Hanging Garden einzigartig?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Unsere Musik ist perfekt, wenn man in sich gehen will. Wir haben unsere Seele in die Musik gelegt, und versuchen damit unsere Gedanken und Gefühle auszudrücken.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Die letzten Worte gehören dir:</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Ende wird höchstwahrscheinlich auf eine Art und Weise kommen, die wir nicht zu erkennen vermögen. Carpe diem!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Vielen Dank für das Interview und alles Gute für eure neue EP.</code></strong></p>
<p>Website: <a href="http://www.hanging-garden.net/" target="_blank">www.hanging-garden.net</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/HangingGardenOfficial" target="_blank">www.facebook.com/HangingGardenOfficial</a></p>
<p><iframe loading="lazy" width="630" height="473" src="//www.youtube.com/embed/FNLf4PsJib4?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/10/hanging-garden-interview/">Interview mit Toni Toivonen von Hanging Garden</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2013/10/hanging-garden-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Stuart Hunter von Anacondas</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2013/10/anacondas-interview/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2013/10/anacondas-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Oct 2013 09:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[alternative rock]]></category>
		<category><![CDATA[anacondas]]></category>
		<category><![CDATA[brighton]]></category>
		<category><![CDATA[grunge]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[johnny truant]]></category>
		<category><![CDATA[post metal]]></category>
		<category><![CDATA[post-hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[sludge]]></category>
		<category><![CDATA[stuart hunter]]></category>
		<category><![CDATA[sub contra blues]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=16467</guid>

					<description><![CDATA[<p>Stuart Hunter spricht über seine neue Band Anacondas und das Ende seiner alten Band Johnny Truant.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/10/anacondas-interview/">Interview mit Stuart Hunter von Anacondas</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-16468" title="(c) Prosthetic Records" alt="Anacondas" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/10/anacondas.jpg" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/10/anacondas.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/10/anacondas-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Aus den Ruinen von Johnny Truant formten sich <a href="http://www.facebook.com/AnacondasBrightonBand" target="_blank">Anacondas</a>, die seit drei Jahren gemeinsam unterwegs sind. In Eigenregie veröffentlichte man im Frühjahr das Debütalbum <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/10/anacondas-sub-contra-blues/">&#8222;Sub Contra Blues&#8220;</a> via Bandcamp und stieß prompt auf Prosthetic Records, die den Briten einen CD-Release ermöglichten. Wir sprechen mit Gitarrist und Sänger Stuart Hunter über das Ende von Johnny Truant, toughe Schlangen und drei Vokalisten, die gleichzeitig ihre Instrumente beherrschen sollten.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16467"></span><code><strong>Fangen wir mit einer Frage an, die euch mittlerweile nerven dürfte: Warum haben sich Johnny Truant eigentlich aufgelöst?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Aaaaarrrrrgggghhh! Ja, das werden wir oft gefragt. Es passierte sehr plötzlich, als wir uns finanziell in einer schwierigen Lage befanden und deswegen nicht mehr weitermachen konnten. Außerdem gab es Truant bereits fast eine Dekade lang und wir wollten etwas anderes mit unseren Leben anfragen, darüber hinaus hätten wir vielleicht nicht Freunde bleiben können, wenn wir uns nicht zu jenem Zeitpunkt getrennt hätten. Es war besser, an einem Höhepunkt aufzuhören.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Was hat euch dazu bewogen weiter Musik zu machen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">James (Hunter, Bassist und Sänger) und ich sind Brüder, und haben immer schon gemeinsam Musik gemacht, obwohl wir oft streiten.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Was bedeutet euer Bandname?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Es klang passend für unseren Sound: fett, lang und schwer. Ich glaube, ich habe zu viele Videos mit Anacondas, die gegen Krokodile, Tiger und andere Tiere kämpfen, auf Youtube gesehen, als ich mir darüber Gedanken gemacht hatte.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Zwischen Bandgründung und der Veröffentlichung via Prosthetic vergingen drei Jahre. Was passierte in der Zwischenzeit und wie kam es zum Deal mit Prosthetic?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Band zu starten, bedarf viel Zeit, vor allem wenn man sie nur als Teilzeitprojekt betreibt. Wir haben alles selbst finanziert und das Album in mehreren Sessions zwischen 2011 und 2012 aufgenommen. Ursprünglich veröffentlichten wir „Sub Contra Blues“ im April diesen Jahres in Eigenregie und wurden im Mai von Prosthetic kontaktiert, die die Platte auf Bandcamp gehört hatten und weltweit veröffentlichen wollten.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wie du bereits erwähnt hast, war "Sub Contra Blues" vorab als "Name your price"-Download via Bandcamp erhältlich. Wie waren eure Erfahrungen mit diesem Download-Modus? Haben viele Leute dafür bezahlt?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben stets erwartet, dass es weit mehr Gratis- als Bezahl-Downloads geben würde. Deswegen waren wir freudig überrascht, dass einige Leute für unser Album bezahlen wollen, obwohl sie es gratis hätten haben können. In der Zwischenzeit haben wir die Platte offline genommen, bevor sie im Oktober schließlich erschienen ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wie unterscheidet sich die CD-Veröffentlichung vom ursprünglichen Release?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Die CD- und Vinyl-Versionen beinhalten mehr Artwork.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Was bedeutet "Sub Contra Blues"?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Sub Contra&#8220; ist der Name des Tunings, das wir verwenden. &#8222;Blues&#8220; deswegen, weil wir den Blues hatten, als wir dieses Album schrieben.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Kannst du mir ein paar Einblicke in die Lyrics dieses Albums geben?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Es geht darum, den Blues zu haben; Liebe, Verlust, Selbsthass, Tod und Wiedergeburt. Wir schrieben das Album, als ich eine schwere Trennung durchlebte, die sich unweigerlich auf das Songwriting ausgewirkt hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Gibt es bei Anacondas einen Hauptsongwriter?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, mich <em>(lacht)</em>. Wir tragen aber alle einiges zum Songwriting bei. Wir bevorzugen es, gemeinsam im Studio Material zu schreiben als daheim alleine daran zu arbeiten. Das macht es stets frisch.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Ihr teilt euch den Gesang auf. Gibt es eine gewissen Grad an Spezialisierung?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Einigermaßen, auch wenn es nicht immer so funktioniert, wie wir uns das vorstellen. James kümmert sich um Shouts und Screams, Tim (Newman, Schlagzeuger und Sänger) singt die großen, melodischen Parts und ich übernehme alles dazwischen, wobei es oft so läuft, dass immer der schreit oder singt, der zur gleichen Zeit sein Instrument richtig spielen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Euer Sound ist facettenreich, beinhaltet Spuren von Sludge, groovendem Grunge, Post Metal, technischer Brillanz und Power. Welche Bands haben euch dahingehend beeinflusst und wie viel Johnny Truant steckt in Anacondas?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Bands wie <a href="http://www.demonic-nights.at/2011/07/cave-in-white-silence/">Cave In</a>, Isis und Botch sowie 90er-Zeug wie Alice In Chains und Pantera haben mich immer schon bei Johnny Truant und Anacondas beeinflusst.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wann wird man euch in Österreich zu Gesicht bekommen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Hoffentlich, Österreich ist schön. Wir können durch die Alpen fahren und uns mit Schnaps besaufen. Hoffentlich nächstes Jahr.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wie sehen generell eure Pläne für die nächste Zeit aus?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Album veröffentlichen, ein paar Shows in Großbritannien spielen und hoffentlich eine Europatour organisieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Was macht Anacondas einzigartig?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ich weiß nicht, du solltest einfach nur reinhören. Wenn du Musik magst, die gleichzeitig echt, roh, dreckig, hässlich, schön, ekelhaft und sexy ist, wirst du uns vielleicht mögen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Die letzten Worte gehören dir:</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Letzte Worte? Warum? Heißt das, dass du uns umbringen wirst? In den berühmten spanischen Worten des bekannten Österreichers Arnold Schwarzenegger: Hasta la vista, Baby.</p>
<p>Facebook: <a href="http://www.facebook.com/AnacondasBrightonBand" target="_blank">www.facebook.com/AnacondasBrightonBand</a></p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=354717723/size=medium/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/transparent=true/" height="240" width="320" seamless=""></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/10/anacondas-interview/">Interview mit Stuart Hunter von Anacondas</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2013/10/anacondas-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Joe McGlynn von Man Must Die</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2013/10/man-must-die-interview/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2013/10/man-must-die-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2013 08:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[death grind]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[extreme metal]]></category>
		<category><![CDATA[grindcore]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[joe mcglynn]]></category>
		<category><![CDATA[man must die]]></category>
		<category><![CDATA[melodic death metal]]></category>
		<category><![CDATA[peace was never an option]]></category>
		<category><![CDATA[schottland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=15916</guid>

					<description><![CDATA[<p>Man Must Die-Sänger Joe McGlynn spricht sich kurz vor Album-Release den Frust der letzten Jahre von der Seele.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/10/man-must-die-interview/">Interview mit Joe McGlynn von Man Must Die</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-15917" title="(c) Lifeforce Records" alt="Man Must Die" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/09/manmustdie1.jpg" width="620" height="412" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/09/manmustdie1.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/09/manmustdie1-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Veröffentlichung ihres starken Albums &#8222;No Tolerance For Imperfection&#8220; 2009 wurde es erst einmal still um die schottischen Extreme-Metaller <a href="http://www.facebook.com/ManMustDie" target="_blank">Man Must Die</a>. Label-Probleme und die Trennung von zwei Bandmitgliedern brachte die Band beinahe zum Erliegen. Man raffte sich wieder auf, spielte eine neue Platte ein und veröffentlicht nun &#8222;Peace Was Never An Option&#8220; via Lifeforce. Sänger Joe McGlynn erklärt, wie er die schweren letzten Jahre durchlebt hat und welche Rolle der Fans für das Überleben von Man Must Die eingenommen haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-15916"></span><code><strong>Seit der Veröffentlichung eures letzten Albums ist einiges passiert. Ihr habt einige Mitglieder verloren (Bassist und Gründungsmitglied Danny McNab, Matt Holland, René Hauffe) und zwei dazugewonnen (Dan Firth, James Burke). Wie kam es zu diesen Änderungen und wie seid ihr auf eure Neuzugänge gestoßen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Die vergangenen vier Jahre waren ohne Frage wie eine Achterbahnfahrt. Unser Bassist Danny hat uns verlassen und Matt wurde aus Gründen rausgeschmissen, auf die ich lieber nicht eingehen würde. René war nicht wirklich in der Band, er hat ein paar Shows mit uns gespielt und das war’s. Nachdem wir uns von Matt getrennt hatten, suchten wir online nach einem Schlagzeuger und stießen so auf James. Bei Dan war das ganz anders: Ich habe aus Spaß mit ein paar Freunden eine Misfits-Cover-Band gegründet und nach einem Bassisten gesucht. Einer meiner Mitstreiter kannte jemanden und als wir mit Dan jammten, merkte ich, was für ein großartiger Bassist und Metalhead er war, also habe ich ihn für Man Must Die gestohlen <em>(lacht)</em>.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Euer letztes Album "No Tolerance For Imperfection" erschien 2009 noch auf Relapse. Lief euer Vertrag aus oder gab es andere Gründe, weswegen ihr euch anderweitig umgesehen habt?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Die Situation mit Relapse war echt seltsam. Die Kommunikation mit diesem Label war, gelinde gesagt, sehr schlecht. Ehrlich gesagt schien es, als hätten sie sich überhaupt nicht um uns gekümmert. Im Endeffekt haben wir uns einvernehmlich getrennt: Sie wollte uns nicht mehr bei sich haben, wir wollten nicht mehr bei ihnen sein, also hat es für beide Parteien gepasst.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wann war für euch die Zeit gekommen, zurück ins Studio zu gehen um neues Material aufzunehmen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Alan (McFarland, Gitarrist) und ich begannen gleich nach den Aufnahmen zu &#8222;No Tolerance For Imperfection&#8220; mit einigen Ideen für eine neue Platte, die 2011 hätte erscheinen sollen, zu jonglieren, aber in der Zwischenzeit fiel einiges vor, darunter der Split mit Relapse und der Abgang von einigen Mitgliedern. Wie du dir vorstellen kannst, waren wir ziemlich niedergeschlagen, richteten uns aber wieder auf und hatten dann die Idee, eine Pledge-Kampange in die Wege zu leiten. Unsere Fans sind großartig und haben uns auch in schlechten Zeiten unterstützt. Ohne ihren Support hätten wir vielleicht nicht weitergemacht.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wie funktioniert das Songwriting bei Man Must Die? Gibt es einen Hauptsongwriter oder erarbeitet ihr alles gemeinsam?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Alan und ich schreiben seit Bandgründung alles gemeinsam. Ich kümmere mich um so gut wie alle Texte und wir beide schreiben die Musik zusammen. Meist fängt es mit einem Riff von Alan oder mir an, dann programmiere ich Drums dazu und wir bauen rundherum die Songs. Wenn diese erst einmal fertig geschrieben sind, lassen wir die anderen Jungs sie proben und ihre eigene Note hinzufügen, die das fertige Produkt bereichern.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Ihr habt, wie bereits erwähnt, eine Pledge Music-Kampagne ins Leben gerufen, um die Aufnahmen zu finanzieren, während ihr euch nach einem neuen Label umgesehen habt. Wie seid ihr darauf gekommen und habt ihr euch diese Unterstützung erwartet?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Mir fiel auf, dass einige Bands Pledge Music versucht hatten. Für uns machte es ebenfalls Sinn, da wir zu diesem Zeitpunkt nichts zu verlieren hatten. Die Unterstützung unserer Fans war sehr inspiriert und brachte uns wieder zurück in die Spur, da nach all dieser Zeit immer noch so viele an uns glaubten. Ohne diese Ermutigung wäre dieses Album wahrscheinlich nicht entstanden.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Eure Kampagne war erfolgreich. Wie hättet ihr, theoretisch, das Album veröffentlicht, wäre kein Plattenvertrag zustande gekommen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir hätten es wohl selbst hergestellt und vertrieben oder über das kleine Vertriebslabel eines Freundes an den Mann gemacht. Ich bin froh, dass wir mit Lifeforce und Grindscene Records zusammenarbeiten können, beide Firmen unterstützen uns sehr.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wie kam der Deal mit Lifeforce zustande?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich haben wir bloß mit Lifeforce Kontakt aufgenommen und gefragt, ob sie denn unser Album veröffentlichen wollen. Sie waren sofort interessiert, also ging es recht leicht.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>"Peace Was Never An Option" - euer neues Album klingt für eure Verhältnisse ungewohnt melodisch, ohne jedoch die extreme, brutale Seite zu vernachlässigen. Warum war Frieden niemals eine Option?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir versuchen unsere Musik immer ehrlich zu schreiben und nichts im Vorfeld auszutüfteln. Uns ist egal, was andere Bands machen. Wir konzentrieren uns auf das, was uns glücklich macht. Wenn es andere Leute mögen, ist das ein Bonus. Was mich jedoch verdammt wütend macht, ist wenn man uns als „Technical Death Metal Band“ bezeichnet. Wir haben uns nie so genannt, das haben die Plattenfirmen heraufbeschworen, um uns besser verkaufen zu können. Wir sind eine Metal-Band, Ende der Geschichte. Genres sind der Tod jeglicher Kreativität. Wie zum Henker soll sich Musik weiterentwickeln, wenn du dir Grenzen setzt, über die hinaus du nicht experimentieren darfst? Das ist dumm und einschränkend.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Kannst du mir ein paar Einblicke in die Texte auf diesem Album gewähren?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wie bei jedem Man Must Die-Album geht es um das gegenwärtige Weltgeschehen, Persönliches und alles dazwischen. Den Albumtitel kannst du auf zwei Arten interpretieren. Einerseits könnte er für die Korruption von Unternehmen und Weltführern stehen. Es ist in deren besten Interesse, alle anderen gegenseitig aufzuhetzen, so dass sie mächtiger und reicher werden. Solange es Krieg gibt, kann man daraus Kapital schlagen. Die andere Interpretations-Möglichkeit liegt in unserer Haltung als Band. Wir hätten uns hinlegen und sterben können, aber wir haben weitergemacht, egal was man uns in den Weg gelegt hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wie bereits erwähnt, ist dies euer bislang abwechslungsreichstes Album. Man findet vermehrt Midtempo-Passagen, lange Songs, klare Gitarren und sogar einen Hauch von Klargesang. Wie bewusst bzw. unbewusst geschah dies?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Es geschah, wie bereits gesagt, organisch. Wir schreiben unsere Musik nicht, um irgendwo dazuzugehören oder mehr Platten zu verkaufen. Wir waren immer schon melodisch, wir mögen Melodien. Ich glaube, dass uns das von anderen extremen Bands unterscheidet: Wir haben keine Angst davor, langsamere oder melodischere Songs zu schreiben. Ja, wir mögen extreme Musik, aber wir hören auch viele andere Sachen, beispielsweise Rock, Rap, Punk, Industrial oder klassische Musik. Wir sind schlicht und ergreifend Musikfans. Einer meiner Haupteinflüsse ist Queen, aber das kannst kaum zu einem Death Metal-Hörer sagen <em>(lacht)</em>.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Auf "Abuser Friendly" ist kein Geringerer als Max Cavalera zu hören. Wie kam es dieser Zusammenarbeit und wie ist euer gemeinsamer Song entstanden?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Sein Sohn Zyon kontaktierte uns über Facebook und erzählte uns, dass sein Vater ein großer Fan sei. Von da an nahm es seinen Anfang. Ich nahm mit Max&#8216; Frau und Managerin Gloria Kontakt auf, wir fragten ihn, ob er einen der neuen Songs einsingen wollte und der Rest ist Geschichte. Ich schickte ihm zwei Versionen &#8211; eine, auf der ich alles sang, sodass er die Vocalmuster lernen konnte, und eine, über die er seine Zeilen singen konnte. Außerdem schickte ich ihm die Lyrics, damit er wusste, was ich brüllte <em>(lacht)</em>.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wann wird man euch in Österreich zu Gesicht bekommen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir wollen einige Shows in Europa spielen. Österreich wird da sicher dabei sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Die letzten Worte gehören dir:</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Vielen Dank an alle Fans für ihre unendliche Unterstützung.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Danke für das Interview und alles Gute für die Zukunft.</strong></code></p>
<p>Facebook: <a href="http://www.facebook.com/ManMustDie" target="_blank">www.facebook.com/ManMustDie</a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/mnhQFus1kLg?rel=0" height="473" width="630" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/10/man-must-die-interview/">Interview mit Joe McGlynn von Man Must Die</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2013/10/man-must-die-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Ole Christian Helstad von Tombstones</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2013/10/tombstones-interview-2013/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2013/10/tombstones-interview-2013/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2013 08:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[doom metal]]></category>
		<category><![CDATA[drone]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[ole christian helstad]]></category>
		<category><![CDATA[red skies and dead eyes]]></category>
		<category><![CDATA[sludge]]></category>
		<category><![CDATA[tombstones]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=16462</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie schon vor eineinhalb Jahren sprechen wir mit Ole Christian Helstad über ein neues Tombstones-Album. In der Zwischenzeit hat sich einiges getan.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/10/tombstones-interview-2013/">Interview mit Ole Christian Helstad von Tombstones</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-16463" title="(c) Soulseller Records" alt="Tombstones" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/10/tombstones.jpg" width="620" height="350" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/10/tombstones.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/10/tombstones-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Zu viele Köche verderben den Brei? Nicht bei den Norwegern <a href="http://www.facebook.com/tombstonesoslo" target="_blank">Tombstones</a>, die für ihr neues Album <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/10/tombstones-red-skies-and-dead-eyes/">&#8222;Red Skies And Dead Eyes&#8220;</a> mit gleich zwei Produzenten arbeiteten und nahtlos an die bleierne Schwere von <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/04/tombstones-year-of-the-burial/">&#8222;Year Of The Burial&#8220;</a> anknüpfen konnten. Nach einer <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/05/tombstones-interview/">ersten Gesprächsrunde</a> vor anderthalb Jahren ließ sich Bassist und Sänger Ole Christian Helstad ein weiteres Mal nicht bitten. Helstad spricht über die Arbeit mit zwei Produzenten, luftigere Drums und hebt die Einzigartigkeit ihres Wien-Konzerts aus dem vergangenen Jahr hervor.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16462"></span><code><strong>Als wir das letzte Mal unterhalten haben, habt ihr euch gerade auf die Veröffentlichung von "Year Of The Burial" auf eurem neuen Label gefreut. Rückblickend, wie zufrieden bist du mit dem Album und würdest du gerne etwas daran ändern können?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Danke, dass du dich wieder für Tombstones interessierst. Ja, wir waren froh wieder einmal etwas auf Vinyl zu veröffentlichen und Teil der Soulseller-Familie zu sein. Rückblickend sind wir mehr als zufrieden mit &#8222;Year Of The Burial&#8220;. Die meisten darauf enthaltenen Songs sind mittlerweile ein fixer Bestandteil unseres Livesets und es wird einfach nicht langweilig, sie zu spielen. Allerdings finden wir immer etwas, das man besser machen könnte. Ich weiß nicht, vielleicht hätten wir den Drums im finalen Mix mehr Platz, mehr &#8222;Luft&#8220; geben sollen. Das sind aber nur kleine Details, wir lieben den Sound von &#8222;Year Of The Burial&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wann war für euch die Zeit gekommen, zurück ins Studio zu gehen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Im November 2012 hat uns Vidar von Deathcrush (ex-<a href="http://www.demonic-nights.at/2013/08/arabrot-dto/">Årabrot</a>) darüber informiert, dass er im Frühjahr 2013 mit Billy Anderson in Norwegen aufnehmen würde. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits ein paar neue Songs geschrieben, allerdings noch keine Pläne gehabt, diese aufzunehmen. Allerdings waren die Songs gut, und als wir hörten, dass Billy zurück nach Oslo kommen würde, haben wie die Gelegenheit beim Schopf gepackt und intensiv zu proben begonnen, um diese Ideen zu finalisieren und aufzupolieren. Für uns war das neu, denn normalerweise lassen wir uns Zeit, damit sich die Dinge in ihrer eigenen Geschwindigkeit entwickeln. Rückblickend war das jedoch eine erfolgreiche Arbeitsweise. So hatten wir einen großen Vorteil, als es ins Studio ging und wir bereit waren, diese Jams aufzunehmen. Die Songs fühlten sich nach wie vor frisch an, wir konnten diese Energie auf Platte einfangen. Wenn wir nun Konzerte geben, fühlen sich die Songs weiterhin recht neu für uns an, weswegen es doppelt Spaß macht, sie einem Live-Publikum zu präsentieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Ihr habt euch mit der Idee, jedem Instrument mehr Platz einzuräumen, ins Studio begeben. Wie habt ihr auf einer technischen Ebene versucht, dies zu erreichen, und ist euch das deiner Meinung nach geglückt?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, ich denke, wir haben unser Ziel erreicht. Billy hat uns sicher dabei sehr geholfen, er ist großartig, was Schlagzeug-Aufnahmen betrifft. Petter Svee hat uns ebenfalls ein paar feine Tricks gezeigt, wir haben sicher öfter Re-Amping verwendet. Das Schlagzeug klang bei den Live-Aufnahmen voller. Wir haben uns stets auf die Drums konzentriert und versucht, den Gitarren- und Bass-Sound im Vergleich zu &#8222;Year Of The Burial&#8220; ein wenig davon abzutrennen, ohne die brutalen Low-Ends zu verlieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Du hast es bereits angesprochen: Ihr habt mit Petter Svee gearbeitet, der euch mit "Year Of The Burial" geholfen hat, sowie Billy Anderson, der für "Volume II" verantwortlich war. Was hat euch dazu bewogen, mit beiden zusammenzuarbeiten - du hattest bei unserem letzten Gespräch bereits erwähnt, dass du erneut mit Billy arbeiten würdest - und wie ist es dazu gekommen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir wussten, dass wir mit Petter am Nachfolger zu &#8222;Year Of The Burial&#8220; arbeiten würden. Es war großartig mit ihm im Studio, wir haben uns gut verstanden, es gab keine Zweifel. Ebenso gefiel uns, was Billy zuletzt gemacht hatte. Als wir seine Produktion der neuen Amenra-Platte hörten, klappte uns die Kinnlade herunter. Wahrscheinlich ist das der beste Sound, den wir je auf einem Album gehört haben. Als sich die Möglichkeit bot, wieder mit ihm zu arbeiten, organisierten wir uns ein Studio, versicherten uns, dass Petter Zeit hatte, und begannen wie wahnsinnig zu proben.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Der Sound eures neuen Albums "Red Skies And Dead Eyes" ist sehr interessant. Einerseits folgt ihr der bleiernen Schwere von "Year Of The Burial", andererseits finden sich kleine Querverweise auf den Sound vor dieser Platte, sogar Spuren von Sludge und Stoner. Wie hat sich euer Sound deiner Meinung nach entwickelt und wo siehst du euch musikalisch momentan?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Gute Frage, tatsächlich etwas schwer zu beantworten. Wir haben stets gewisse Riffs von eigentlich vergrabenen Songs aus der Vergangenheit parat, die wir sehr gerne mögen, die wir irgendwo im Hinterkopf behalten. Manche dieser tendenziell nach Uptempo bzw. Stoner klingenden Riffs haben wir in einer neuen Umgebung reanimiert. Wenn wir hier und da ein wenig Tempo hinzunehmen, macht es die Heavy-Parts heavier, was live Spaß macht. &#8222;Year Of The Burial&#8220; war ziemlich gereift, vielleicht hat &#8222;Red Skies And Dead Eyes&#8220; mehr &#8222;Wohlfühl-Momente&#8220;. Ich weiß nicht. Die Energie im Studio war auch ein wenig anders, weil die Songs während den Aufnahmen komplettes Neuland für uns waren. Die Songs auf &#8222;Year Of The Burial&#8220; hatten wir zuvor bereits ein oder zwei Jahre lang immer wieder gespielt. Unser neues Album zeigt sehr gut, wo wir uns momentan befinden. Es ist unser neuestes Material, wir haben auch im Proberaum aktuell nichts Neueres &#8211; bis jetzt. Mittlerweile ist es schwer geworden, eine Setlist zusammenstellen, weil wir beide Alben lieben.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Woher kommt der Albumtitel "Red Skies And Dead Eyes" und welche Bedeutung trägt er für euch?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Der Titel kommt von einem Song auf unserem Album und fühlt sich irgendwie cool an. Außerdem kann er in verschiedene Richtungen interpretiert werden. Glyn Smyth kannte den Titel, als er das Artwork gestaltete, also hängen Titel und Cover zusammen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Kannst du mir ein wenig mehr über Glyn Smyths faszinierendes Artwork erzählen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Das sind seine Eindrücke unseres Albums. Als er mit seiner Arbeit begann, hatte der die Musik und die Songtitel vorliegen, aber seinen genauen Gedankenprozess kenne ich nicht. Für mich passt es perfekt zusammen, es schlägt richtig ein. Außerdem unterscheidet sich dieses Artwork stark von seinen anderen Arbeiten, gerade was den roten Hintergrund betrifft, aber es fühlt sich so intensiv an und hebt sich von der Masse richtig ab.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wie sieht es mit den Texten auf dieser Platte aus?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Bjørn (Viggo Godtland, Sänger und Gitarrist) und ich schreiben unsere eigenen Texte, da wir die Worte unserem jeweiligen Rhythmus anpassen müssen. Wir mögen zwar einen Titel haben, über den wir schreiben, aber zumeist ergibt sich die Bedeutung erst, wenn wir unsere Texte zusammenfügen <em>(lacht)</em>. Wir haben, bedingt durch unsere Vergangenheit, die Tendenz über Leben und Tod sowie Verlust zu schreiben.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Für das Video zu "Red Skies And Dead Eyes" habt ihr euch einmal mehr in die Natur begeben, nachdem ihr den Clip zu "Unveiling" bereits in einem Wald in eurer Nähe gefilmt habt. Kannst du mir ein paar Einblicke zur Idee hinter diesem Video geben? Was hat euch dazu bewogen, einen Clip zum Titeltrack eures neuen Albums zu drehen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Bjørn hat das Video gefilmt. Er war im Wald rund um die Gegend, wo er als Kind gewohnt hatte. Wir alle wuchsen im Wald auf und finden, dass es zu unserer Musik passt. Bäume sind toll! Es war schwer, sich auf einen Song zu einigen. Der Titeltrack ist das letzte Stück, das wir für dieses Album geschrieben haben und ich denke, es war jener Song, den wir damals am meisten herzeigen wollten. Es ist wichtig Videos auf Youtube zu haben, um sein Album zu promoten, und wir wollten mehr als bloß ein Bild von unserem Artwork.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Vergangenen Herbst habt ihr in Wien gespielt. Welche Erinnerungen hast du an das Konzert?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir liebten das Escape und hatten eine großartige Zeit in Wien. Jürgen (Schachinger, Escape Metalcorner) war ein herzlicher Gastgeber, alles war toll. Rückblickend war es eines der Highlights unserer Tour, wenn nicht sogar das Highlight. Gutes Publikum, großartiger Sound und eine fantastische Bar mit starker Musik. Außerdem lernten wir die Jungs von Torso und The Grand Astoria kennen, die wir im weiteren Tour-Verlauf wieder getroffen haben. Im Endeffekt hatten wir eine großartige Zeit, ein gutes Set gespielt, gutes Bier getrunken und neue Freunde gemacht. Was will man mehr?</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wird man euch hier wieder live zu Gesicht bekommen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, wir wollen im Frühjahr 2014 zurückkommen. Wir hoffen, dass es funktioniert, denn wir wollen unbedingt wieder hier spielen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wie sehen eure Pläne für die nächste Zeit aus?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir waren gerade auf einer viertägigen Releasetour durch Großbritannien. Eventuell spielen wir in ein paar Monaten noch einmal in Manchester. Dann gibt es ein Releasekonzert in Oslo und wir kommen im Februar nach Europa, wo wir unter anderem Deutschland, die Niederlande, Frankreich, Schweiz und Belgien bespielen werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Die letzten Worte gehören dir:</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Danke, dass du Tombstones unterstützt, und danke an all unsere österreichischen Fans. Hört in unser neues Album rein, dreht es live auf und kommt zu unseren Konzerten. Live sind wir am besten. Prost!</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Danke für das Interview und alles Gute für die nächste Zeit.</strong></code></p>
<p>Facebook: <a href="http://www.facebook.com/tombstonesoslo" target="_blank">www.facebook.com/tombstonesoslo</a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/WH9-H6KsRjk?rel=0" height="473" width="630" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/dEKn6-nLXvI?rel=0" height="473" width="630" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/10/tombstones-interview-2013/">Interview mit Ole Christian Helstad von Tombstones</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2013/10/tombstones-interview-2013/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Ryan Waste von Volture</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2013/09/volture-interview/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2013/09/volture-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2013 08:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[cannabis corpse]]></category>
		<category><![CDATA[diamond head]]></category>
		<category><![CDATA[heavy metal]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[iron maiden]]></category>
		<category><![CDATA[judas priest]]></category>
		<category><![CDATA[municipal waste]]></category>
		<category><![CDATA[new wave of british heavy metal]]></category>
		<category><![CDATA[on the edge]]></category>
		<category><![CDATA[ryan waste]]></category>
		<category><![CDATA[volture]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=16011</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn sich Ryan Waste (Municipal Waste) und Nick Poulos (ex-Cannabis Corpse) bei ein paar Bieren zusammensetzen, wird es zwangsläufig spektakulär. Das Ergebnis eines solchen Abends hört auf den Namen Volture und dient als Spielwiese für die NWOBHM-Vorlieben der beiden Herren. Nach einen Minialbum erschien kürzlich das Debüt &#8222;On The Edge&#8220;, das sich wie eine Zeitreise [&#8230;]</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/09/volture-interview/">Interview mit Ryan Waste von Volture</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-16012" title="(c) High Roller Records" alt="Volture" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/09/volture.jpg" width="620" height="412" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/09/volture.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/09/volture-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn sich Ryan Waste (Municipal Waste) und Nick Poulos (ex-Cannabis Corpse) bei ein paar Bieren zusammensetzen, wird es zwangsläufig spektakulär. Das Ergebnis eines solchen Abends hört auf den Namen <a href="http://www.volture.us/" target="_blank">Volture</a> und dient als Spielwiese für die NWOBHM-Vorlieben der beiden Herren. Nach einen Minialbum erschien kürzlich das Debüt <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/09/volture-on-the-edge/">&#8222;On The Edge&#8220;</a>, das sich wie eine Zeitreise in die späten 70er und frühen 80er anfühlt. Im Interview spricht Ryan Waste über sein Faible für die NWOBHM und seine eindrucksvolle Sammlung.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16011"></span><strong><code>Der Legende nach spielte Bier eine entscheidende Rolle in der Gründung von Volture. Kannst du mir einen Überblick über die Entstehungsgeschichte deiner Band geben?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bier ist Teil vieler Diskussionen und führt zu leeren Versprechungen oder hochmütigen Ideen, die nie realisiert werden. Im Fall von Volture hatte ich ein ernsthaftes Gespräch über Heavy Metal mit meinem Freund Nick Poulos (Gitarrist). Biere wurden konsumiert, Ideen tatsächlich zum Leben erweckt. Gemeinsam haben wir ein paar neue, stark von der New Wave of British Heavy Metal und frühem europäischen Heavy Metal inspirierte Songs geschrieben. Ich habe ein paar alte Freunde kontaktiert, um eine echte Band zu gründen. Ich wollte zu meinem ersten Instrument, dem Bass, zurückkehren, Nick kümmere sich um die Gitarren, Barry Cover gerbte die Felle und Brent Hubbard sollte mein Sprachrohr werden. Dave Boyd von Twisted Tower Dire übernahm später die zweite Gitarre und vor kurzem wurde Jack Bauer unser neuer Sänger. Sein Vorgänger wollte nicht touren, aber jetzt sind wir stärker denn je zuvor und bereit dafür.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Woher kommt euer Bandname? Hat er mit einem Hochspannungs-Geier (engl. "high-voltage vulture")? zu tun?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Du hast recht, jedoch ein paar Eigenschaften außer Acht gelassen. Geier sind Aasfresser, aber ein Volture ist eigentlich ein Raubtier. Er feuert Hochspannungslaser, die seine Beute schocken, und verschlingt sie mit seinen rasiermesserscharfen Krallen. Die Flügel des Volture bestehen aus Stahl und stehen unter Heavy Metal-Strom. Er beschwört Blitze in der Nacht und schockt Poser am Tag.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Vor "On The Edge" habt ihr ein Mini-Album veröffentlicht. Rückblickend, wie zufrieden bist du damit, und was konntest du vom Songwriting und den Aufnahmen für künftige Releases mitnehmen?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass das Mini-Album cool klingt. Es wurde roh und analog aufgenommen, was ihm Charakter gibt. Das Schlagzeug wurde teils schlecht aufgenommen und hat daher Blut gelassen, aber das ist eben Rock&#8217;n&#8217;Roll. Wir klingen Old School, ohne es darauf angelegt zu haben, dazu hat es jene Energie, die Zeiten überdauern kann. Ich würde nichts daran ändern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Wie funktioniert das Songwriting bei Volture? Gibt es einen Hauptsongwriter oder erarbeitet ihr alles gemeinsam?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nick ist ein Riff-Zauberer und hat stets ein Ass im Ärmel, was seine Gitarrenarbeit betrifft. Ich bin für die Strukturierung verantwortlich, fülle Leerstellen und überlege mehr, in welche Richtung ein Song gehen soll. Gemeinsam schreiben wir beide zunächst so ziemlich die gesamte Musik. Ich habe eine ungefähre Vorstellung davon, wie die Drums zu klingen haben, aber Barry verleiht diesen mit Fills und Übergängen seine eigene Note. Jack und ich arbeiten normalerweise gemeinsam an den Texten und Phrasierungen, aber gelegentlich haben er oder ich bereits lange vorher ein Gesangskonzept. An einigen Texten auf &#8222;On The Edge&#8220; hat die gesamte Band mitgearbeitet.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Wofür steht der Albumtitel "On The Edge"?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Als Band waren wir an einem entscheidenden Punkt angelangt. Ohne einen Sänger wurden wir in die Ecke gedrückt und wussten eine Zeit lang nicht, wie es mit uns weitergehen sollte. Es geht darum, sich zurück zu kämpfen und allen Widrigkeiten zu trotzen; der Sieg eines Underdogs. Wir setzen uns mit der Hilfe unseres Maskottchens, dem Volture, durch.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Kannst du mir ein paar Einblicke in die Texte des Albums gewähren?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Einige der Songs sind in Verbindung mit dem Artwork des Albums zu sehen. Der Song &#8222;On The Edge&#8220; behandelt jene auf dem Cover illustrierte Konfrontation, über die ich in meiner vorangegangenen Antwort gesprochen habe. &#8222;Desert Pursuit&#8220; beschreibt das apokalyptische Ödland und die entstehende Verfolgungsjagd genauer. &#8222;Ride The Nite&#8220; ist Jacks Hommage an das Motorradfahren, was nicht notwendigerweise mit dem Artwork zu tun hat, obwohl dort einige geile Bikes zu sehen sind. Es gibt einige Songs, die sich um Wasser drehen, beispielsweise &#8222;Brethren Of The Coast&#8220;, in dem es um Piraten und Verrat geht, sowie &#8222;Deep Dweller&#8220;, das eine wahre Geschichte über Tiefenrausch erzählt, die auf Jacks Arbeitserfahrung auf einer Unterwasser-Bohrinsel beruht. &#8222;Heat Seeker&#8220; warnt dich vor tödlichen Nutten und &#8222;Hot Wired&#8220; prahlt von unserem gesetzlosen Benehmen. AUf diesem Album ist für jeden Metalhead etwas dabei.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Ihr seid offensichtliche NWOBHM-Fans. Woher kommt deine Liebe für dieses Genre und welche "versteckten Schätze" dieser Ära kannst du empfehlen?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin auf jeden Fall seit langer Zeit NWOBHM-Besessener. Die Sampler-Reihe &#8222;Heavy Metal Heroes&#8220; hat mich als Jugendlicher in diese Richtung gedrängt und seither grabe ich mich immer tiefer in die Schätze dieser Ära ein. Auf Vol. 2 des Samplers fand ich Mendes Prey herausragend. Mir gefällt ihre andere Single &#8222;On To The Borderline&#8220;. Vor einiger Zeit bin ich an die dazugehörige 7&#8243;-Single gekommen, vielleicht werden Volture den Song irgendwann covern. Einige andere Singles, deren stolzer Besitzer ich bin, sind &#8222;Back On The Road&#8220; von Joker, &#8222;Take It Or Leave It&#8220; von Crucifixion, &#8222;Highway Rider / Red Lights&#8220; von Black Axe, &#8222;Mad Mad World&#8220; von Weapon und &#8222;Lions In Winter&#8220; von Bleak House. Ich könnte stundenlang von meinen wertvollen Platten sprechen, aber das will ich dir ersparen und nenne stattdessen einige Bands, die du antesten must: Trespass, Dealer, Hammer, Ritual, Paralex, Slander, Wikkyd Vikker, Dark Star, Tytan, Wildfire, Fast Kutz und so weiter. Die Liste könnte endlos weitergehen. Kürzlich habe ich Satan bei &#8222;Wings of Metal&#8220; in Montreal gesehen, sie haben alles in Schutt und Asche gelegt. Seither bin ich mit deren Gitarrist Russ in Kontakt und wir tauschen Platten unserer Bands. Tu dir selbst einen gefallen und kauf dir ihr neues Album &#8222;Life Sentence&#8220; &#8211; eine Killerplatte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Ihr seid alle in anderen Bands aktiv, speziell du bei Municipal Waste. Wie viel Zeit bleibt da für Volture?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin, gelinde gesagt, sehr beschäftigt, aber so gefällt mir das. Zuletzt habe ich mich hauptsächlich auf Volture konzentriert – einerseits auf das neue Album, andererseits gehen wir demnächst mit Diamond Head und Raven auf eine Tour quer über die amerikanische Westküste. Ich verbringe so ziemlich jede wache Stunde mit Brainstorming, Songwriting, Proben, Networken, Pressearbeit und Ideen für meine verschiedenen Bands. Aktuell bin ich in vier Bands tätig, dazu zählen meine neuen Projekte BAT (mit Felix Griffin von D.R.I. und Nick von Volture) und Wedlock (mit Mitgliedern von Cauldron und Enforcer).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Wird man euch auch in Österreich live erleben können?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ja! Volture und Cauldron planen eine Europatour für kommenden März, die uns auch nach Österreich führen wird. Bei unserer ersten Tour haben wir es leider nicht zu euch geschafft, also werden wir ein Extra-Heavy-Set für euch spielen?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Wie sehen generell eure Pläne für die kommenden Wochen und Monate aus?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im Rahmen unseres gerade veröffentlichten Albums &#8222;On The Edge&#8220; haben wir in unserer Heimatstadt ein Konzert mit Raven gespielt. Wer die Platte noch nicht hat, kann sie auf unserer Bandcamp-Seite herunterladen oder sich eine LP / CD direkt bei High Roller Records kaufen. Danach spielen wir eine weitere Show in der Umgebung, bevor es nach Kalifornien für eine kurze Tour, zu der auch unsere Konzerte mit Diamond Head und Raven zählen, geht. Ich arbeite an einer Heavy Metal Video-Show mit dem Titel &#8222;Living Fast Video Cast&#8220;, die diesen Winter auf Youtube landen wird; moderiert von mir mit einigen Gästen und wildem Entertainment.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Was macht Volture einzigartig?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Unsere Musik ist ehrlich und ohne Schnickschnack. Geradliniger, kraftvoller Heavy Metal mit Außenseiter-Attitüde. Wir respektieren unsere Einflüsse und halten unseren Sound klassisch. Das Tempo ist hoch – zwecks Intensität – und wir wissen, wann wir ein Riff atmen lassen müssen. In jedem Song hörst du brennende Soli, wilde Bassläufe und Hochspannungs-Vocals. Das wird sich nie ändern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Die letzten Worte gehören dir:</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Diese Band existiert aus Liebe zu Heavy Metal. In den USA gibt es kaum Bands, die diesen Stil spielen – es kommt aus unseren Herzen. Unterstützt Metal weltweit. Ich werde laut rocken, bis ich sterbe.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Danke für das Interview, alles Gute für eure kommenden Tour-Aktivitäten.</code></strong></p>
<p>Website: <a href="http://www.volture.us/" target="_blank">www.volture.us</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/voltureofficial" target="_blank">www.facebook.com/voltureofficial</a></p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=3182117611/size=medium/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/transparent=true/" height="240" width="320" seamless=""></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/09/volture-interview/">Interview mit Ryan Waste von Volture</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2013/09/volture-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Ontto von Oranssi Pazuzu</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2013/09/oranssi-pazuzu-interview/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2013/09/oranssi-pazuzu-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2013 08:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[finnland]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[krautrock]]></category>
		<category><![CDATA[ontto]]></category>
		<category><![CDATA[oranssi pazuzu]]></category>
		<category><![CDATA[psychedelic rock]]></category>
		<category><![CDATA[valonielu]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=15715</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bassist Ontto spricht über das dritte Album von Oranssi Pazuzu und erklärt die Wichtigkeit von Atmosphäre sowie der Rolle der finnischen Sprache.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/09/oranssi-pazuzu-interview/">Interview mit Ontto von Oranssi Pazuzu</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-15716" title="(c) Svart Records" alt="Oranssi Pazuzu" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/09/oranssipazuzu1.jpg" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/09/oranssipazuzu1.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/09/oranssipazuzu1-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Legende nach unter dem Eindruck eines Emperor-Konzertes gegründet, vereinen die Finnen <a href="http://www.oranssipazuzu.com/" target="_blank">Oranssi Pazuzu</a> das ruppige Auftreten von Black Metal mit Krautrock, Psychedelia und 70s Prog für einen besonders bewusstseinserweiternden, spirituellen Effekt. Vorläufiger Höhepunkt dieser musikalischen Entdeckungsreise durch Zeit und Raum ist das dritte Album &#8222;Valonielu&#8220; (dt. &#8222;Lichtsenken&#8220;), das ab dem 11. Oktober in den Läden steht. Vorab sprachen wir mit Bassist Ontto über die Magie der finnischen Sprache, die Rolle der Farbe Orange und der Wichtigkeit von Atmosphäre in der Musik des Quintetts.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-15715"></span><code><strong>Für einen Teil eures Bandnamens habt ihr Pazuzu, den mythischen Dämon des Windes, der medial durch den Film "Der Exorzist" bekannt wurde, gewählt. Was hat euch zu dieser Wahl genommen und wie passt das zu der Farbe Orange?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Für mich ist Pazuzu in unserem Bandnamen ein Symbol für Mystizismus, nicht etwa Okkultismus oder babylonische Mythen. Es repräsentiert für uns das Unbekannte und die Dunkelheit unserer musikalischen Philosophie. Wir wollen Gebiete erkunden, mit denen wir nicht vertraut sind, um mit deren Hilfe die dunkle Seite unseres Geistes zu erkunden. Orange steht im Widerspruch zur &#8222;traditionellen&#8220; Farbe Schwarz. Meiner Meinung nach fühlt sich die Musik der meisten klassischen Black Metal-Bands schwarz-weiß an, wie ein alter Horrorfilm, und das ist ein Teil von dem, was sie so großartig macht, aber wir wollten eine andere Sichtweise haben. Orange ist gewissermaßen eine gesättigte, bunte Version davon, die auf den psychedelischen Aspekt unserer Musik hinweist.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Gerade der Sound von Oranssi Pauzuzu ist eine Besonderheit. Black Metal trifft auf Krautrock und Psychedelia verschiedenster Art - abgefahren und doch großartig. Wie würdest du euren Sound beschreiben und welche Bands haben euch maßgeblich beeinflusst?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Früher haben wir unseren Sound als &#8222;Musik für die dunklen Ecken des Weltraums und des Geistes&#8220; beschreiben. Es ist eine Fusion vieler verschiedener Dinge, von Dunkelheit und Psychedelia. Wir stehen einerseits auf die rituelle, repetitive Seite von Black Metal, mögen andererseits 70s Prog wie King Crimson, Can und Pink Floyd sowie elektronische Musik. Wenn es um spezielle Bands geht, die uns beeinflusst haben, muss man Circle aus dem finnischen Pori nennen, Ihre alten Platten, beispielsweise &#8222;Zopalki&#8220; und &#8222;Taantumus&#8220; waren visionär in ihrer Fusion von Metal-Klängen und hypnotischer Musik.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Ihr habt bereits zwei Alben veröffentlicht. Wann war für euch die Zeit gekommen, zurück ins Studio zu gehen und neues Material aufzunehmen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben bereits seit einiger Zeit ganz entspannt an diesen musikalischen Ideen gear-beitet, ohne Stress und Eile. Unsere Musik schien ganz natürlich eine neue Perspektive zu finden, die sich für uns frisch anfühlte. Dann wurden wir von Jaime Gomez Arellano kontaktiert, der mit uns zusammenarbeiten wollte. Wir hatten das Gefühl, dass wir dieser Herausforderung gewachsen waren, und nahmen sein Angebot an. Er stellte sich als großartige Wahl heraus, weil er die Ästhetik der Band sehr gut verstand und das nötige Wissen besaß, um diese im Studio umsetzen zu können.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wie hat das Songwriting funktioniert? Gibt es bei Oranssi Pazuzu einen Haupt-Songwriter - egal ob für Musik oder Texte - oder arbeitet ihr alles gemeinsam aus?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir jammen gerne und sehr viel, und verwenden das, was dabei entsteht, für unsere Songs. Jun-His (Sänger und Gitarrist) und ich bringen zahlreiche Riffs oder Ideen ein, aber wir jammen stets mit der ganzen Band, um das Kollektiv neue Aspekte einbringen zu lassen. Das ist für mich der interessanteste Aspekt am Bandleben. Jeder bekommt die Möglichkeit, die Richtung der Musik und seine Rolle darin zu beeinflussen. Man wird vom Endergebnis immer wieder überrascht.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>"Valonielu", der Titel eures neuen Albums, hat etwas Mysteriöses an sich. Wofür steht der Titel und was macht ihn zur perfekten "Überschrift" für dieses Album?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Auf den Titel kam ich, als ich das Artwork des Albums betrachtete, das von einem rumänischen Künstler namens Costin Chioreanu in Handarbeit erstellt wurde. Es bedeutet so viel wie &#8222;Lichtsenken&#8220;. Für mich passt der Titel gut zum Bild und zum Sound der Platte. Es ist weniger rationaler Gedanke und mehr ein Gefühl.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Orange ist, eurer Biografie folgend, die Farbe der ersten Lichtstrahlen des Urknalls, was gut zu einem Titel wie "Valonielu" passt. Ist Licht das Element dieses Albums?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Das Licht des Artwork repräsentiert den menschlichen Geist und unsere Vorstellungen von Realität. Viele der Texte drehen sich um das menschliche Bewusstsein. Das Licht steht somit in Verbindung mit den Texten, allerdings mit einem Twist. Licht bezieht sich nicht auf die Metapher christlich-satanisch, sondern agiert auf einer psychologischen und evolutionären Ebene. Es ist das Licht des Bewusstseins.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Kannst du weitere Einblicke in die Texte dieser Platte gewähren? Ist "Valonielu" möglicherweise ein Konzeptalbum und inwiefern steht es in Zusammenhang mit dem Artwork?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Valonielu&#8220; ist kein Konzeptalbum im engeren Sinn, aber es gibt ein Thema, das in verschiedenen Formen auf Albumlänge wiederholt wird. Die Texte behandeln das menschliche Bewusstsein und dessen limitierten Fähigkeiten, die Realität zu erfassen, was bedeutet, dass es Löcher in unserem Verständnis der Welt gibt. Es ist möglich, die mystische Seite der Realität, die Dunkelheit zu akzeptieren und in diese zu starren; oder man leugnet diese Seite und versucht sie zu vergessen. Ideologien können dich vergessen lassen an die Realität zu denken. Costin hat das Artwork erschaffen, nachdem wir über die Philosophie hinter den Song gesprochen haben, und ich denke, er hat diese großartig visualiert.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Während viele Bands um Internationalität bemüht sind, singt ihr in eurer Muttersprache. Warum Finnisch oder, besser gesagt, warum nicht Englisch?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Finnisch mag einige Leute nerven, aber wir haben diese Sprache schlicht und ergreifend deswegen gewählt, weil sie unseren Texten und unserem Gesang mehr Bedeutung sowie weitere Nuancen zugesteht. Außerdem gefällt uns der Klang der Sprache, der sich von jenem des Englischen unterschiedet. Damit geben wir unseren Hörern, die des Finnischen nicht mächtig sind, die Gelegenheit, ihre Interpretationen freier zu gestalten. Das trägt meiner Meinung nach zum psychedelischen Geist der Songs bei. Wenn jemand mehr über die Texte wissen möchte: Wir haben englische Exzerpte in das Booklet gegeben, sodass man seine Ahnung hat, worum es geht. Für mich ist es am wichtigsten, dass man, basierend auf Intuition und Gefühl, seine eigene Interpretation erstellen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Eure Songs leben von Atmosphäre. Selbst wenn man kein Wort von dem, was ihr singt, versteht, nimmt einen die Musik vollends ein, man fühlt sich wie in Trance. Wie wichtig ist Atmosphäre für euch und wie sollte man "Valonielu" am besten konsumieren?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, Atmosphäre ist definitiv der Schlüssel zu unserer Musik! Die Atmosphäre eines Songs hat für uns großes Gewicht. Wenn du, egal für welche Art von Musik, den größtmöglichen Effekt erzielen willst, solltest du dich einfach entspannen &#8211; entspanne dich so, wie es für dich am besten funktioniert &#8211; und deine Gedanken bzw. deinen Geist wandern lassen. Setze deinen Geist frei und lass dich von der Atmosphäre einnehmen. Mit ein bisschen Glück wirst du neue Facetten der Realität kennenlernen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wird man euch irgendwann live in Österreich sehen können?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Das hoffe ich sehr. Letztes Jahr haben wir auf einem coolen, kleinen Festival namens Sauzipf gespielt, das in einem Tal umgeben von Bergen stattgefunden hat und großartig war. Momentan arbeiten wir an einer Tour durch Europa, aber ich weiß leider nicht, ob uns diese auch nach Österreich führen wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wie sehen generell eure Pläne für die kommende Zeit aus?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Die Europatour steht demnächst an. Momentan warten wir auf die Veröffentlichung unseres Albums und machen uns für die Konzerte bereit. Es wird unsere erste richtige Tour durch Mitteleuropa sein, weswegen wir uns besonders darauf freuen. Nach den Konzerten werden wir vermutlich weiterjammen und uns dadurch hoffentlich wieder inspirieren las-sen können.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Was macht Oranssi Pazuzu einzigartig?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir führen dich an seltsame, neue Orte, von denen du zuvor nie gehört hast.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Die letzten Worte gehören dir:</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Vergesst nicht kosmisch zu denken!</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Vielen Dank für das Interview. Demonic-Nights.at wünscht euch alles Gute für euer Album und die anstehende Tour.</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Danke für das Interview!</p>
<p>Website: <a href="http://www.oranssipazuzu.com/" target="_blank">www.oranssipazuzu.com</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/pages/Oranssi-pazuzu/58437793552" target="_blank">www.facebook.com/pages/Oranssi-pazuzu/58437793552</a></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/09/oranssi-pazuzu-interview/">Interview mit Ontto von Oranssi Pazuzu</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2013/09/oranssi-pazuzu-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Video-Interview mit Edenbridge</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2013/07/video-interview-mit-edenbridge/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2013/07/video-interview-mit-edenbridge/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[SchorschTM]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2013 08:53:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[edenbridge]]></category>
		<category><![CDATA[gothic metal]]></category>
		<category><![CDATA[lanvall]]></category>
		<category><![CDATA[linz]]></category>
		<category><![CDATA[offstage tv]]></category>
		<category><![CDATA[power metal]]></category>
		<category><![CDATA[sabine edelsbacher]]></category>
		<category><![CDATA[symphonic metal]]></category>
		<category><![CDATA[the bonding]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=14638</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erst in die "Krone", dann in die Charts - Die Linzer Symphonic-Metaller EDENBRIDGE auf ihrem Weg in den Mainstream.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/07/video-interview-mit-edenbridge/">Video-Interview mit Edenbridge</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-14639" alt="(c) Edenbridge" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/07/Edenbridge_6087.jpg" width="620" height="541" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/07/Edenbridge_6087.jpg 640w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/07/Edenbridge_6087-300x262.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Die Female-Fronted Symphonic-Metaller <a href="https://www.facebook.com/pages/Edenbridge/65841432999?ref=ts&amp;fref=ts" target="_blank">EDENBRIDGE</a> sind wohl der heißeste Export Österreichs auf ihrem Sektor, betourten bereits die halbe Welt und beliefern ihre Fans seit einigen Jahren mit qualitativ hochwertigen Alben. Das neueste und vielleicht reifste Werk der Bandgeschichte hört auf den Namen &#8222;The Bonding&#8220;. Auf der gemütlichen Veranda zu Hause bei Songwriter Lanvall und Sängerin Sabine unweit von Linz plauderten wir im Rahmen von <a href="www.youtube.com/user/TheOffstageTV" target="_blank">OFFSTAGE TV</a> über ihre Verbindung zu den Fans, ihrem Weg in die Charts und die Arbeit dahinter. Was bei dem wirklich sehr interessanten Video-Interview rausgekommen ist, seht ihr hier:</span></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/bun5mXPbgyo" height="354" width="630" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/07/video-interview-mit-edenbridge/">Video-Interview mit Edenbridge</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2013/07/video-interview-mit-edenbridge/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Video-Interview mit Peter Tägtgren</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2013/05/video-interview-mit-peter-tagtgren/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2013/05/video-interview-mit-peter-tagtgren/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[SchorschTM]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 May 2013 21:59:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[end of disclosure]]></category>
		<category><![CDATA[gasometer]]></category>
		<category><![CDATA[hypocrisy]]></category>
		<category><![CDATA[offstage tv]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=13911</guid>

					<description><![CDATA[<p>HYPOCRISY Mastermind Peter Tägtgren philosophiert über sein neues Meisterwerk und verrät Details zu seinen aktuellen Projekten.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/05/video-interview-mit-peter-tagtgren/">Video-Interview mit Peter Tägtgren</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13912" alt="(c) Hypocrisy" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/05/hypocrisy2013h.jpg" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/05/hypocrisy2013h.jpg 800w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/05/hypocrisy2013h-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Damit hatte wohl keiner gerechnet, dass ein Ereignis die Tour von <a href="https://www.facebook.com/hypocrisy?fref=ts" target="_blank">HYPOCRISY</a> zum aktuellen Album &#8222;End Of Disclosure&#8220; derartig beeinflusst, wie der plötzliche Tod des HATE Bassers Mortifer. Aber &#8222;The show must go on&#8220; sagt auch &#8222;Alltime Workaholic&#8220; Peter Tägtgren kühl in einem Interview mit <a href="http://www.youtube.com/theoffstagetv" target="_blank">OFFSTAGE TV</a> am 14. April 2013 in der Szene Wien, nur wenige Tage nach dem Zwischenfall. Ist es Schockzustand oder steht er wieder einmal kurz vor einem Burn Out? Der Mastermind philosophiert müde und entkräftet über sein neues Meisterwerk und anstehende Projekte.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="http://www.youtube.com/embed/TlYdblwSZ9o" height="354" width="630" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/05/video-interview-mit-peter-tagtgren/">Video-Interview mit Peter Tägtgren</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2013/05/video-interview-mit-peter-tagtgren/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Fredrik Norrman von October Tide</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2013/03/october-tide-interview/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2013/03/october-tide-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2013 09:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[death'n'doom]]></category>
		<category><![CDATA[doom metal]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[katatonia]]></category>
		<category><![CDATA[melodic doom metal]]></category>
		<category><![CDATA[october tide]]></category>
		<category><![CDATA[tunnel of no light]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=13179</guid>

					<description><![CDATA[<p>October Tide sind zurück und wollen nie wieder fort sein. Frederik Norrman spricht über Lineup-Wechsel und das neue Album "Tunnel Of No Light".</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/03/october-tide-interview/">Interview mit Fredrik Norrman von October Tide</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13180" title="(c) Pulverised Records" alt="October Tide" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/03/octobertide.jpg" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/03/octobertide.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/03/octobertide-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Nach seinem Ausstieg bei Katatonia im Jahr 2009 reaktivierte Gitarrist Fredrik Norrman sein Death&#8217;n&#8217;Doom-Projekt <a href="http://www.facebook.com/octobertideband">October Tide</a>, ursprünglich in den 90ern während einer Katatonia-Pause ins Leben gerufen, und veröffentlichte ein Jahr später das dritte Album &#8222;A Thin Shell&#8220;, unterstützt von diversen neuen Mitstreitern, darunter Sänger Tobias Netzell. Dieser ist, wie auch In Mourning-Bassist Pierre Stam, schon wieder Geschichte. Nachfolger wurden bereits gefunden, mit &#8222;Tunnel Of No Light&#8220; steht eine neue Platte in den Startlöchern. Mastermind Frederik Norrman verrät, wie es zu den Umbesetzungen kam, und verspricht, dass October Tide gekommen sind, um zu bleiben.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-13179"></span><code><strong>Ihr habt euch 2010 mit eurem dritten Album "A Thin Shell" zurückgemeldet. Rückblickend, wie zufrieden bist du damit?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin immer noch sehr zufrieden damit, die Songs sind so geworden, wie ich mir das vorgestellt hatte. Es hätten allerdings ein oder zwei Tracks mehr sein können.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Nachdem du 2009 Katatonia verlassen hast, wurde October Tide erneut zum Leben erweckt. Seid ihr gekommen, um zu bleiben?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Das glaube ich ganz sicher. Das neue Lineup fühlt sich stabil an und wir alle sind mit dem neuen Album sehr glücklich, also wird es eine schöne Herausforderung sein, an einem Nachfolger zu arbeiten, wenn die Zeit dafür reif ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wie ist es, rückblickend, zur Auferstehung von October Tide gekommen? Hatte es mit deinem Abgang bei Katatonia zu tun?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Nein, damit hatte es nichts zu tun. Ich hatte von Zeit zu Zeit daran gedacht und mehrfach Jonas (Renske, Katatonia-Sänger und October Tide-Gründungsmitglied) gefragt, ob er nicht mitmachen wolle, aber er war nie daran interessiert. Als ich bei Katatonia aussteigen musste, hatte ich bereits einige Ideen in der Hinterhand.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Im Vorfeld der Aufnahmen zu "Tunnel Of No Light" musstest du Bassist Pierre Stam und Sänger Tobias Netzell ersetzen. Warum haben sie die Band verlassen und wie bist du auf ihre Nachfolger gestoßen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Mischung aus Familienleben und ihrer anderen Band In Mourning war der Grund für den Abgang. Mattias (Norrman, neuer Bassist) ersetzte kurzzeitig Pierre, als dieser bei seiner schwangeren Frau blieb, also war diese Personalie einfach. Einen neuen Sänger zu finden, war ein wenig komplizierter, aber Daniel Liljekvist von Katatonia schlug einen Typen aus seiner Heimatstadt vor, von dem er glaubte, dass er zu uns passen würde. Was er auch tat&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Nicht zum ersten Mal musstet ihr euren Sänger ersetzen, dennoch finden October Tide immer zurück in die Spur. Warum ist Neuzugang Alexander Högbom der perfekte Kandidat für deine Band?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Vier Alben und vier verschiedene Sänger! Natürlich wollte ich nie, dass es dazu kommt. Mit Alex stimmt alles, er hat richtig Bock und mag, rein zufällig, wie wir anderen auch, Bier <em>(lacht)</em>.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wann war die Zeit gekommen, neues Material zu schreiben und zurück ins Studio zu gehen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Es dauerte nach &#8222;A Thin Shell&#8220; ein wenig, bis ich wieder Inspiration fand. Das ist immer so, nachdem ich ein Album fertig gestellt habe – ich bekomme dieses Gefühl kompletter Ermüdung und frage mich, wie ich jemals ein weiteres Riff schreiben soll. Als ich sie wieder fand, ging es ziemlich leicht.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Du hast einmal mehr mit Jonas Kjellgren gearbeitet. Was hat dich dazu bewogen, erneut mit ihm zu arbeiten, anstatt etwas Neues auszuprobieren?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Jonas ist ein alter Freund. Außerdem gefällt uns der Standort seines Studios. Dort aufzunehmen, ist stets sehr entspannt; nur wir und die Geister von dieser alten psychiatrischen Anstalt in der Nähe des Studios.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Gibt es bei October Tide einen Hauptsongwriter, oder erarbeitet ihr alles - egal ob Musik oder Texte - gemeinsam?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Zumeist schreibe ich die Musik, Emil (Alstermark, Gitarrist) hat ein schönes Stück für dieses Album geschrieben. Um die Arrangierung und den Feinschliff kümmern wir uns aber alle zusammen. Auf diesem Album haben uns einige Freunde mit den Texten geholfen, da Alex erst spät während den Aufnahmen zu uns gestoßen ist. Er musste gleichzeitig die alten Songs für einige Konzerte und die neuen Songs fürs Studio lernen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wofür steht der Titel eures neuen Albums, "Tunnel Of No Light"? Was bedeutet er für dich?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Für mich hat der Titel mehrere Bedeutungen. Er fasst die Atmosphäre dieses Albums zusammen, das gespenstische Cover, das düsterste October Tide-Album bis jetzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Ihr habt Candlelight Records verlassen und seid nun bei Pulverised unter Vertrag. Wie ist es dazu gekommen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Candlelight wollte uns nicht mehr, was uns gut gepasst hat. Ich hatte es mir anders vorgestellt. Die Leute bei Pulverised scheinen deutlich entspannter zu sein, ich bin bislang sehr zufrieden.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Noch gibt es keine Konzert-Ankündigungen für die nächste Zeit. Wie sehen eure Pläne für die nächste Zeit aus? Wird man euch auch in Österreich zu Gesicht bekommen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Noch ist nichts geplant. Wir werden viel proben, Ende März eine Release-Party haben, spielen im April in Moskau und im Mai in Rom. Für Österreich gibt es noch keine Pläne.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Was macht October Tide einzigartig?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn du klassischen Gloom Metal mit einigen experimentellen Elementen magst, könnten wir deine Band sein. Wir haben unseren Sound seit dem ersten Album beibehalten, bloß neue Pfade versucht.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Die letzten Worte gehören dir:</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Danke für das Interesse, bringt uns nach Österreich!</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Vielen Dank für deine Zeit, alles Gute für "Tunnel Of No Light".</strong></code></p>
<p>Website: <a href="http://www.octobertide.net/" target="_blank">www.octobertide.net</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/octobertideband" target="_blank">www.facebook.com/octobertideband</a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F79561126" height="166" width="100%" frameborder="no" scrolling="no"></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F66745721" height="166" width="100%" frameborder="no" scrolling="no"></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/03/october-tide-interview/">Interview mit Fredrik Norrman von October Tide</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2013/03/october-tide-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Øyvind Moland von Dominic</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2013/03/dominic-interview/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2013/03/dominic-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 09:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[dominic]]></category>
		<category><![CDATA[hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[persona]]></category>
		<category><![CDATA[post rock]]></category>
		<category><![CDATA[post-hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[punk rock]]></category>
		<category><![CDATA[screamo]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=13129</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit mehr Zeit und einem wütenden Genremix zwischen Screamo und Post-Hardcore zeigt sich Dominic-Schlagzeuger Øyvind Moland zufrieden.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/03/dominic-interview/">Interview mit Øyvind Moland von Dominic</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13130" title="(c) Håvard Johansen" alt="Dominic" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/03/dominic.jpg" width="620" height="416" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/03/dominic.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/03/dominic-300x201.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Seit mehr als einer Dekade sind <a href="http://www.facebook.com/dominicnord" target="_blank">Dominic</a> aus Trondheim gemeinsam unterwegs. Das Quartett aus Norwegen agiert musikalisch im Spannungsfeld zwischen Screamo, (Post-)Hardcore, Punk und Post Rock, ohne sich so recht auf einen bestimmten Sound festnageln zu lassen. Für ihr drittes Album versuchen sie nun etwas Neues. Nahm man sämtliche vorangegangenen Groß- und Klein-Releases stets möglichst schnell und live auf, ließ man sich dieses Mal deutlich mehr Zeit, reduzierte bereits 2010 die Zahl an Live-Auftritten, um konzentriert an neuem Material zu arbeiten. &#8222;Persona&#8220; zeigt, dass sich dieser Mehraufwand gelohnt hat. Ob sich dieser neue Ansatz gelohnt hat, verrät uns Schlagzeuger Øyvind Moland, und spricht über den Persona-Begriff des schweizerischen Psychologen Carl Jung.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-13129"></span><code><strong>Nachdem ihr eure bisherigen Veröffentlichungen möglichst schnell und live aufgenommen habt, habt ihr für euer drittes Album "Persona" eine neue, deutlich langsamere Variante gewählt. Was hat euch dazu bewogen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Die meisten Songs unserer früheren Aufnahmen waren fertig, bevor wir ins Studio gingen. Dort lag unser Hauptaugenmerk darauf, sie schlicht und ergreifend auf Platte zu bannen. Außerdem hatten wir mit knapp bemessenen Deadlines, was das rechtzeitige Abliefern der Aufnahmen an das Presswerk betrifft, zu kämpfen, weswegen wir in manchen Fällen nicht 100%ig zufrieden mit dem Ergebnis waren, aber dennoch fertig werden mussten.</p>
<p style="text-align: justify;">Das wollten wir dieses Mal vermeiden und begannen im Frühjahr 2012 mit der ersten Aufnahme-Session für &#8222;Persona&#8220;. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch kein konkretes Veröffentlichungsdatum und einige jener Songs, die es schließlich auf das Album schafften, waren noch nicht einmal geschrieben. Wir haben uns dazu entschlossen, die Songs rund um unsere Studiozeiten herum zu schreiben, um mehr Zeit zu haben, uns ohne den Stress einer Deadline auf das Songwriting, Abmischen und die Produktion zu kümmern. Zum Ende hin wurde es dennoch ein wenig stressig und wir haben uns dazu entschieden, einige der Songs, die wir eigentlich auf dem Album haben wollten, zu überschrieben, aber insgesamt sind wir mit dem Ergebnis und der Platte glücklich.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Ihr seid also mit dieser Aufnahmemethode zufrieden? Was waren für dich die Vorteile, was die Nachteile?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, ich glaube schon. Es gab uns genug Zeit, Songs aufzunehmen und die Ideen in Ruhe anzuhören. Ebenso konnten wir das Songwriting mit unserem Alltag kombinieren. Nachteil ist wohl, dass dieser Prozess ziemlich zeitaufwendig war.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Zwischen eurem letzten Album "Nord" und "Persona" habt ihr ein paar Klein-Releases veröffentlicht. Stammen diese von besagten Aufnahme-Sessions?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Die 2011 erschienene 7&#8243; mit &#8222;Skin Deep&#8220; und &#8222;A New Day&#8220; wurde im selben Jahr, ich glaube innerhalb eines Tages, aufgenommen. &#8222;Right For Me&#8220; von der letztjährigen 10&#8243; stammt aus einer &#8222;Persona&#8220;-Session.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Die Songs dieser Vinyl-Singles haben es letztendlich auch auf euer neues Album geschafft. In wie weit ähneln die ursprünglichen Aufnahmen jenen auf "Persona"?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Skin Deep&#8220; und &#8222;A New Dawn&#8220; wurden neu aufgenommen, wodurch sie anders klingen, aber größtenteils den Single-Versionen entsprechen. Die Drums in &#8222;Skin Deep&#8220; sind anders, der Beat wurde leicht verändert. &#8222;Right For Me&#8220; wurde neu gemischt und gemastert, die Aufnahme entspricht der 10&#8243;-Version.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Gibt es bei euch - egal ob für Lyrics oder Musik - einen Hauptsongwriter?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Dan (Ove Nilsen, Sänger und Bassist) schreibt alle Texte, das ist seine Domäne. Die Musik schreiben wir gemeinsam. Wir bringen alle unsere Ideen ein, egal ob das nun ein Riff, ein Beat oder ein kompletter Song ist. Meistens bringen wir diese Ideen in den Proberaum und machen aus verschiedenen Ideen und Entwürfen einen Song.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Euer neues Album trägt den Titel "Persona", angelehnt an Carl Jungs Persona-Begriff. Wie ist es dazu gekommen, dass ihr euch mit Jungs Theorien und Terminologie befasst habt?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Dan hat einige Texte geschrieben, die sich mit diesem Begriff befasst haben, was uns dazu bewogen hat, dieses Konzept zu diskutieren. Es ist ein interessantes Konzept, mit dem sich viele Leute, uns inkludiert, zu einem gewissen Grad identifizieren können. Ich glaube, dass viele Menschen verschiedene Rollen in einem normalen modernen Leben einnehmen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Rollen, die wir in Beziehung zu oder in Beziehungen mit den verschiedenen Menschen, mit denen wir interagieren, spielen, können ebenso die Frage aufwerfen, ob es so etwas wie ein konstantes und echtes Ich gibt. Ich will jedoch nicht zu tief in diese Materie eintauchen, finde das Thema aber interessant und halte es für etwas, das wir in unseren Leben erkennen können. Die Rollen als jemandes Bandmitglied, Vater, Sohn, Lebenspartner, Vorgesetzter, Angestellter etc. sind Beispiele für &#8222;Light-Versionen&#8220; verschiedener Persona.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wie weit habt ihr den Persona-Begriff in die Texte eures neuen Albums eingebaut? Würdest du von einem Konzeptalbum sprechen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Persona&#8220; ist kein Konzeptalbum, aber manche Texte können mit dem Titel in Verbindung gebracht werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Das Artwork von "Persona" ist, gelinde gesagt, faszinierend ausgefallen. Auf der einen Seite hat man all diese Bilder, möglicherweise von ein und derselben Person, auf der anderen Seite diese alte Küche und das dreckige Fenster. Wo wurden diese Fotos gemacht und wie weit sind sie mit dem Albumtitel und den Lyrics verbunden?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Die Fotos hat Thomas Hack von Denovali Records gemacht, ich weiß allerdings nicht wo. Die Frage nach dem Bezug zum Albumtitel kann ich nicht mit Sicherheit beantworten. Was ich jedoch sagen kann, ist, dass jeder, der Visuals für uns macht &#8211; egal, ob es sich dabei um das Artwork für eine Platte oder ein Video handelt &#8211; die relevanten Songs und Lyrics sowie unsere Gedanken zum entsprechenden Artwork vorab erhält. Das war auch hier der Fall, also vermute ich, dass Thomas dies als Inspiration für das Artwork verwendet hat. Wie du richtig bemerkt hast, sieht es ganz danach aus, und wir sind sehr zufrieden damit.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Musikalisch tanzt ihr auf zahlreichen Hochzeiten, behaltet dabei aber stets klare Strukturen und ein homogenes Gesamtbild im Auge. Man findet Elemente von Screamo, Hard Rock, Punk, Post-Hardcore, ja sogar so etwas wie Prog in eurem Sound. Wo siehst du euch musikalisch?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist schwer, auf diese Frage eine Antwort zu finden, aber ich glaube, dass wir uns irgendwo zwischen all den Genres bewegen, die du gerade aufgezählt hast. Die Bands, die wir vor allem in unseren jungen Jahren gehört haben, vereinen diese und weitere Genres zu einem gewissen Grad in sich. Nun, da wir schon so lange zusammen spielen, haben wir angesichts der breiten Palette an Quellen der Inspiration hoffentlich etwas erzeugt, das zusammenhängend und strukturiert klingt. Wir beziehen unsere Inspiration immer aus dem, was wir als Nächstes machen; egal, ob das nun eine Platte, ein Konzert oder eine Tour ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Noch habt ihr keine Tourdaten bekannt gegeben. Wird man euch irgendwann in Österreich live erleben können?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir werden im April und Mai einige Release-Shows in Norwegen spielen, und wollen im Herbst nach Mitteleuropa kommen. Wir wissen noch nicht genau, wohin es uns verschlagen wird, aber es wäre cool, zurück nach Österreich zu kommen. Wir hatten einige gute Shows in Wien. Die norwegischen Termine werden bald bekannt gegeben.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wie sehen generell eure Pläne für die kommenden Wochen und Monate aus?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Persona&#8220; erscheint offiziell am 22. März. Wir können es kaum erwarten, zu enthüllen, woran wir so lange gearbeitet haben. Im April und Mai werden wir die Konzerte in Norwegen spielen. Darüber hinaus gibt es momentan noch keine konkreten Pläne, aber wir überlegen uns, wie erwähnt, etwas für den Herbst.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Was macht Dominic einzigartig?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Diese Frage ist schwer zu beantworten, aber ich glaube, es ist der zuvor angesprochene Genre-Mix sowie die Art und Weise, wie wir diese verschiedenen Einflüsse zu etwas klar Strukturiertem und Homogenen (in Ermangelung besserer Beschreibung leihe ich mir deine Worte), dabei aber stets Energiegeladenen zusammenfügen. Über die Jahre haben wir, glaube ich, einen Sound entwickelt, der Dominic einzigartig macht. Generell finde ich es schwer, Musik mit Worten zu beschreiben, und lasse lieber die Musik für sich sprechen, aber ich hoffe, wir können mit unserer Musik und unseren Texten Emotionen hervorrufen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Die letzten Worte gehören dir:</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Zieht euch &#8222;Persona&#8220; rein, sobald es erscheint, und schaut vorbei, wenn wir in eurer Nähe spielen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Vielen Dank für deine Zeit. Im Namen von Demonic-Nights wünsche ich euch alles Gute für "Persona" und hoffe euch bald auf Tour zu sehen.</strong></code></p>
<p>Facebook: <a href="http://www.facebook.com/dominicnord" target="_blank">www.facebook.com/dominicnord</a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F81250734" height="166" width="100%" frameborder="no" scrolling="no"></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/03/dominic-interview/">Interview mit Øyvind Moland von Dominic</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2013/03/dominic-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Video-Interview mit Olemus</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2013/03/video-interview-mit-olemus/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2013/03/video-interview-mit-olemus/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[SchorschTM]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 16:46:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[dark metal]]></category>
		<category><![CDATA[demonic-nights]]></category>
		<category><![CDATA[linz]]></category>
		<category><![CDATA[Local Bands]]></category>
		<category><![CDATA[metal overdose]]></category>
		<category><![CDATA[offstage tv]]></category>
		<category><![CDATA[olemus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=13053</guid>

					<description><![CDATA[<p>Olemus ist tot, hoch lebe Olemus! Wie geht's weiter nach 20 Jahren im Business? OFFSTAGE TV stellte die fünf Dark Metaller zur Rede.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/03/video-interview-mit-olemus/">Video-Interview mit Olemus</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13054" style="width: 920px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13054" class="wp-image-13054 size-full" title="(c) Olemus" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/03/200153_147720345375054_603994534_n.jpg" alt="" width="910" height="605" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/03/200153_147720345375054_603994534_n.jpg 910w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/03/200153_147720345375054_603994534_n-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 910px) 100vw, 910px" /><p id="caption-attachment-13054" class="wp-caption-text">(c) Olemus</p></div>
<p style="text-align: justify;">Bekanntgeworden durch Klassiker wie &#8222;Living Your Hell&#8220; und &#8222;Bitter Tears&#8220; sind sie nach wie vor nicht aus der Linzer Metalszene wegzudenken. Als Mitglied der &#8222;Negative Action Group&#8220; haben sie dieser erheblichen Aufschwung verliehen. In den letzten Jahren wurde es zunehmend still um die Dark Metal Formation <a href="http://www.facebook.com/olemusOFFICIAL?fref=ts" target="_blank" rel="noopener">OLEMUS</a>. Sind es familiäre Gründe, Nebenprojekte wie In Slumber, U.G.F und Co oder sind die fünf gebürtigen Mühlviertler ihrem Projekt entwachsen? Am 16. Februar 2013 hatte das Team von <a href="http://youtube.com/theoffstagetv" target="_blank" rel="noopener">OFFSTAGE TV</a> die Gelegenheit herauszufinden, ob die Besucher des <a href="http://www.facebook.com/Art.of.noise.peilstein?fref=ts" target="_blank" rel="noopener">ART OF NOISE</a> im Kikas Aigen wohl den letzten Gig dieser 20 jährigen Bandgeschichte  erlebt haben.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="http://www.youtube.com/embed/Uy5Ghgb0sd8" width="630" height="354" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/03/video-interview-mit-olemus/">Video-Interview mit Olemus</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2013/03/video-interview-mit-olemus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Erlend Hjelvik von Kvelertak</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2013/02/kvelertak-interview/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2013/02/kvelertak-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2013 09:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[bruane brenn]]></category>
		<category><![CDATA[erlen hjelvik]]></category>
		<category><![CDATA[hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[hardrock]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[kvelertak]]></category>
		<category><![CDATA[meir]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[sludge]]></category>
		<category><![CDATA[stoner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=12678</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kvelertak sind die Senkrechtstarter der letzten Jahre. Sänger Erlend Hjelvik gewährt Einblicke in die Welt der Norweger und spricht über das neue Album "Meir".</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/02/kvelertak-interview/">Interview mit Erlend Hjelvik von Kvelertak</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12679" title="(c) Meghan McInnis" alt="Kvelertak" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/02/kvelertak2.jpg" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/02/kvelertak2.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/02/kvelertak2-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Langweilig wird es bei <a href="http://www.facebook.com/Kvelertak">Kvelertak</a> aktuell nicht. Nach dem Überraschungserfolg ihres <a href="http://www.demonic-nights.at/2010/07/kvelertak-dto/">eponymen Debütalbums</a> spielten sie über 300 Shows weltweit und erspielten sich mit ihrem breit gefächerten Genre-Mix aus Rock, (extremem) Metal, Hardcore und penetrant eingängigen Momenten ein stetig größer werdendes Publikum. Für die Aufnahmen ihres zweiten Albums taten sich die Norweger einmal mehr mit Converge-Gitarrist Kurt Ballou zusammen. Bevor &#8222;Meir&#8220; am 22. März erscheint und Kvelertak zwei Tage später die <a href="http://www.facebook.com/events/537295919614132/" target="_blank">Arena Wien</a> in Schutt und Asche legen, spricht Sänger Erlend Hjelvik über seine musikalischen Wurzeln und die abgedrehte Welt des norwegischen Sextetts.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-12678"></span><strong><code>Es wäre untertrieben zu behaupten, dass es für euch nach der Veröffentlichung eures mehr als unterhaltsamen Debütalbums durch die Decke ging. Hattet ihr auch nur ansatzweise mit diesem Erfolg gerechnet?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ganz und gar nicht. Bjarte (Lund Rolland, Gitarrist) und ich gründeten die Band, als wir 2006 ein paar Freunde in unseren Keller einluden. Wir wollten uns nur die Zeit vertreiben, wir hatten keinerlei Pläne oder Ambition. Ja, man kann sagen, dass mich die Geschehnisse überrascht haben, aber ich hatte wohl eine Vermutung, als Kurt Ballou und John Baizley für unser Debütalbum an Bord kamen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Rückblickend, wie zufrieden bist du mit eurem ersten Album? Gibt es Dinge daran, die du nachträglich ändern würdest?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin sehr zufrieden damit, wie es geworden ist und was es für uns bewirkt hat, zumal wir im Studio ziemlich unerfahren waren. Ich denke, wir haben unser Bestes gegeben und finde auf jeden Fall, dass es einen gewissen Charme hat und die Songs grundsolide sind. Es macht keinen Sinn zurückzublicken und zu sehen, was wir anders hätten machen können, aber nach all unseren Tour-Aktivitäten für diese Platte &#8211; über 300 Shows &#8211; haben wir uns stark verbessert. Daher bin ich viel zufriedener mit meiner Performance auf unserem neuen Album.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Euer Publikum ist mit Sicherheit größer geworden. Habt ihr angesichts dieser gesteigerter Aufmerksamkeit darüber nachgedacht, auf Englisch zu singen, um für ein internationales Publikum "zugänglicher" zu sein? Was würde dafür, was dagegen sprechen?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nein, das Singen in norwegischer Sprache ist mittlerweile zu einem wichtigen Teil unseres Sounds geworden. Es gab nie Wünsche unserer Fans, dies zu ändern. Ich glaube, sie wären ziemlich enttäuscht und würden uns Sellouts nennen, begännen wir plötzlich auf Englisch zu singen <em>(lacht)</em>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Für einige Regionen seid ihr nun bei Roadrunner Records unter Vertrag. Wie ist es dazu gekommen und warum war dieser Schritt notwendig?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es war ein natürlicher Schritt für uns. Sie haben uns verfolgt, seitdem wir 2011 auf dem &#8222;SXSW&#8220; gespielt haben und wollten uns unbedingt unter Vertrag nehmen. Wir haben mit verschiedenen Plattenfirmen gesprochen, aber &#8211; wie bei allen anderen Dingen auch &#8211; bevorzugen wir es mit Leuten zu arbeiten, die auch mit uns arbeiten wollen, weswegen Roadrunner im Endeffekt die beste Wahl zu sein schien. Wir sind gespannt, was sie mit unserem neuen Album anstellen können, und es ist gut zu wissen, dass es überall verfügbar sein wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Wann war die Zeit gekommen, zurück ins Studio zu gehen?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem wir über 300 Shows für unser erstes Album gespielten hatten, realisierten wir, dass wir mehr Songs benötigten. Unsere größte Sorge war, genug Zeit für das Songwriting zur Verfügung zu haben, also baten wir unseren Booker, ein wenig langsamer zu machen. Die Songs entstanden im vergangenen Sommer.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Gibt es, egal ob für Musik oder für die Texte, einen Haupt-Songwriter, oder erarbeitet ihr alles gemeinsam?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Sowohl als auch. Bjarte ist unser Haupt-Songwriter, er schreibt mehr oder minder fertige Songs bei sich zu Hause, die er in den Proberaum mitbringt, wo alle Ideen beisteuern und für den Feinschliff sorgen. Ich kümmere mich um alle Texte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Erneut habt ihr Kurt Ballou als Produzent verpflichten können. Was hat euch dazu bewogen, abermals mit ihm zu arbeiten?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Er hat ein gutes Ohr dafür, wie etwas klingen soll. Er sagt dir sofort, wenn etwas nicht stimmt und sorgt dafür, dass du mit keiner schlechten Aufnahme nach Hause gehst. Kurt holt das Beste aus uns heraus.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Euer neues Album trägt den Titel "Meir", zu Deutsch "mehr". Natürlich habt ihr mehr Musik (sowie mehr Elan und mehr Energie) am Start, aber was bedeutet der Titel für dich?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das freut mich zu hören! Der Albumtitel bezieht sich auf den Sound und die Stimmung des Albums. Die eingängigen Momente sind eingängiger, die proggigen proggiger, die harten härter. Im Prinzip ist es mehr von allem, ergo der Albumtitel.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Im <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/02/kvelertak-oesterreich-premiere-bruane-brenn/">Video zu "Bruane Brenn"</a> werdet ihr von Kids gespielt, die verdammt hart rocken. Warst du in diesem Alter ein Rocker oder Metalhead? Was sind deine musikalischen Wurzeln und wie bist du zu Metal gekommen?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Alter waren The Prodigy meine Lieblingsgruppe, glaube ich. Zu Metal bin ich mit 14 oder 15 gekommen. Anfangs hörte ich Nu Metal, danach kam ich über kitschige Black Metal-Bands wie Cradle Of Filth und Dimmu Borgir zum Ende meiner Teenager-Zeit zu richtigem Black Metal, beispielsweise Darkthrone, Carpathian Forest, Mayhem und Gorgoroth. In den letzten Jahren habe ich mich anderen Genres wie Doom, Classic Rock, Prog, 80s Metal, Stoner etc. gewidmet.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Der letzte Song eures neuen Albums heißt schlicht und ergreifend "Kvelertak". Geht es in diesem Song um euch als Band oder handelt er vom norwegischen Wort für "Würgegriff"?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist einfach nur eine schamlose Bandhymne über uns und unser Leben auf Tour. Es wird künftig unser Live-Rausschmeißer sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Wo wir gerade bei den Texten sein: Mit welchen Themen befasst sich diese Platte? Hängen die Texte auf "Meir" in irgendeiner Form zusammen?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im Gegensatz zu unserem ersten Album habe ich mich dieses Mal von nordischer Mythologie fern gehalten. Die Texte behandeln eine Vielzahl an Themen. Um dir ein paar Beispiele zu geben: es gibt Songs über das Trepanieren (das Aufbohren eines Schädels), das Durchführen einer Zeremonie zur Beschwörung des großen Eulen-Geistes, einen Wanderer, der einen Pakt mit dem Teufel abgeschlossen hat und bis zum Ende aller Zeiten auf Erden wandern muss, sowie den Antichristen, der aus einem schwarzen Loch auf die Erde kommt und alles zerstört. Ich singe gerne über Themen, die ich hammer finde.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Zu den interessantesten Aspekten an Kvelertak zählt euer Sound, der so unheimlich breit gefächert ist, der viel Rock, (extremen) Metal, Hardcore und unverschämt eingängige Momente beinhaltet. Es ist wohl eine alte, erschöpfend behandelte Frage, aber dennoch: Was macht den Sound von Kvelertak aus?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im Prinzip hören wir Bands aus all jenen Genres, die du gerade erwähnt hast. Das gilt insbesondere für unseren Songwriter Bjarte, er ist wie eine Mediathek auf zwei Beinen. Es ist schwer zu sagen, welche Bands ihn beeinflussen. So gibt es beispielsweise auf unserem ersten Album eine versteckte Beach Boys-Referenz, die ich selbst unmöglich ausmachen kann. Ich glaube, wir klauen das Beste von all diesen Bands, die wir mögen, und werfen es in den Kvelertak-Mixer.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Zwei Tage nach der Veröffentlichung von "Meir", am 24. März, tretet ihr in Wien auf. Was kann jemand, der euch noch nie live gesehen hat, von einer Kvelertak-Show erwarten?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Verstärker, Gitarren, ein Schlagzeug&#8230; <em>(lacht)</em> nur ein Scherz. Erwartet sechs verschwitzte Typen auf der Bühne und massig Energie, Adrenalin und Testosteron. Wir freuen uns schon auf Wien, es ist eine unserer Lieblings-Städte, und das sage ich nicht bloß, weil ich höflich sein will.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Habt ihr, nachdem das Video eurer Straßen-Performance in Singapur um die Welt ging, mit dem Gedanken einer Straßen-Tour gespielt?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(lacht)</em> Nein, nicht bevor du es vorgeschlagen hast. Das hört sich auf jeden Fall spaßig an, aber wir haben nur das Ende unseres Sets auf der Straße gespielt. Wir traten auf unserem Heimweg vom &#8222;Soundwave&#8220; in Australien in einem kleinen Club vor ca. 100 Leuten auf, das Publikum war wild und es wurde eine unvergessliche Show.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Wie sehen eure Pläne für die kommenden Monate aus?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Momentan proben wir für unsere Europatour, die Anfang März beginnt. Am 22. März erscheint unser Album, der Rest des Jahres werden wir wohl auf Tour verbringen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Was macht Kvelertak einzigartig?</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich glaube, dass wir etwas Neues und Frisches an uns haben. Natürlich gab es vor uns Bands, die verschiedene Stilrichtungen miteinander vermischt haben, aber ich glaube, bei uns geschieht das sauber und ehrlich. Wir sind heavy, ohne auf die nötigen Hooks zu vergessen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Die letzten Worte gehören dir:</code></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Kommt zu unseren Shows und kauft, stehlt oder ladet euch unser neues Album herunter, wenn es erscheint! Heil dem großen Eulen-Satan (und bringt Gras mit)!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><code>Vielen Dank für deine Zeit. Im Namen von Demonic-Nights wünsche ich euch alles Gute für "Meir". Man sieht sich auf Tour.</code></strong></p>
<p>Facebook: <a href="http://www.facebook.com/Kvelertak" target="_blank">www.facebook.com/Kvelertak</a></p>
<p><object id="flashObj" width="630" height="374" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" bgcolor="#FFFFFF"><param name="flashVars" value="@videoPlayer=2140880324001&amp;playerID=2140673448001&amp;playerKey=AQ~~,AAAAAyiIY-k~,nwbxG65xosWuGTKZO6ljArx7lLNfbkwM&amp;domain=embed&amp;dynamicStreaming=true" /><param name="base" value="http://admin.brightcove.com" /><param name="seamlesstabbing" value="false" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="swLiveConnect" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9?isVid=1" /><param name="flashvars" value="@videoPlayer=2140880324001&amp;playerID=2140673448001&amp;playerKey=AQ~~,AAAAAyiIY-k~,nwbxG65xosWuGTKZO6ljArx7lLNfbkwM&amp;domain=embed&amp;dynamicStreaming=true" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="swliveconnect" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="pluginspage" value="http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash" /><embed id="flashObj" width="630" height="374" type="application/x-shockwave-flash" src="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9?isVid=1" flashVars="@videoPlayer=2140880324001&amp;playerID=2140673448001&amp;playerKey=AQ~~,AAAAAyiIY-k~,nwbxG65xosWuGTKZO6ljArx7lLNfbkwM&amp;domain=embed&amp;dynamicStreaming=true" base="http://admin.brightcove.com" seamlesstabbing="false" allowFullScreen="true" swLiveConnect="true" allowScriptAccess="always" flashvars="@videoPlayer=2140880324001&amp;playerID=2140673448001&amp;playerKey=AQ~~,AAAAAyiIY-k~,nwbxG65xosWuGTKZO6ljArx7lLNfbkwM&amp;domain=embed&amp;dynamicStreaming=true" allowfullscreen="true" swliveconnect="true" allowscriptaccess="always" pluginspage="http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash" bgcolor="#FFFFFF" /></object></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/02/kvelertak-interview/">Interview mit Erlend Hjelvik von Kvelertak</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2013/02/kvelertak-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zu Gast bei Replica</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2013/02/zu-gast-bei-replica/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2013/02/zu-gast-bei-replica/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[SchorschTM]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2013 08:42:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Local Bands]]></category>
		<category><![CDATA[bandportrait]]></category>
		<category><![CDATA[demonic-nights]]></category>
		<category><![CDATA[earshot]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[offstage tv]]></category>
		<category><![CDATA[replica]]></category>
		<category><![CDATA[thrashcore]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=12890</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Team von OFFSTAGE TV gastierte diesmal in Marchtrenk im Proberaum der Thrashcore Maniacs von REPLICA.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/02/zu-gast-bei-replica/">Zu Gast bei Replica</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12910" title="(c) Shoother" alt="" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/02/000620121103_BP_Replica_094.jpg" width="620" height="326" /></p>
<p style="text-align: justify;">Das Team von <a href="http://www.youtube.com/theoffstagetv" target="_blank">OFFSTAGE TV</a> gastierte diesmal in Marchtrenk im Proberaum der Thrashcore Maniacs von <a href="http://www.soundofreplica.com" target="_blank">REPLICA</a>. Neben Themen wie der neuen Platte &#8222;The Bright Side of Death&#8220; plaudern die vier anwesenden Musiker erstmals ganz persönlich aus dem Nähkästchen.</p>
<p style="text-align: justify;"><iframe loading="lazy" src="http://www.youtube.com/embed/Kpw-vL_U2yY" height="354" width="630" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/02/zu-gast-bei-replica/">Zu Gast bei Replica</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2013/02/zu-gast-bei-replica/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Robert Bogner von Olemus</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2013/02/olemus-interview/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2013/02/olemus-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heavymaxx]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2013 18:46:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Local Bands]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[dark metal]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[gothic metal]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[local band]]></category>
		<category><![CDATA[olemus]]></category>
		<category><![CDATA[robert bogner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=12581</guid>

					<description><![CDATA[<p>Anlässlich des 20. Jubiläum der heimischen Heroen Olemus haben wir im Archiv gekramt und präsentieren euch ein Interview aus dem Jahr 2008.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/02/olemus-interview/">Interview mit Robert Bogner von Olemus</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12582" title="(c) Olemus" alt="Olemus" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/02/olemus.jpg" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/02/olemus.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2013/02/olemus-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Anlässlich des Abschieds der heimischen Heroen <a href="http://www.facebook.com/olemusOFFICIAL" target="_blank">OLEMUS</a> haben wir im Archiv gekramt und präsentieren euch ein Interview mit Robert Bogner aus dem Jahr 2008.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Hallo Robert, was gibt es neues bei Olemus? Das letzte Album bzw. die letzte EP liegt ja doch schon einige Jahre zurück?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Hi. Es ist seit unserer letzten EP &#8222;Living Your Hell&#8220; im Jahr 2005 tatsächlich sehr still um Olemus geworden. Damals wollten wir mit dieser EP einen Deal ergattern, haben aber nicht den richtigen Partner gefunden. Schön langsam beginnen wir wieder Songs zu schreiben, und haben vor, in nächster Zeit wieder ein ganzes Album aufzunehmen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Einige von euch sind ja auch bei In Slumber tätig. Wie ist diese Zusammenarbeit entstanden und wie wirkt sich dies auf Olemus aus?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Tatsächlich ist es, so dass aktuell alle Mitglieder von Olemus bei In Slumber spielen. Angefangen hat es damit, dass Wolfgang Rothbauer Musiker gebraucht hat, die ihm bei der Live-Umsetzung des Materials von &#8222;Stillborn Rebirth&#8220; helfen sollten. Nach und nach hat sich aus dem Soloprojekt von Wolfgang eine Band entwickelt. Die Auswirkungen betreffen eher die Live-Aktivitäten. Wir spielen mit In Slumber soviel wie möglich, um das aktuelle Album &#8222;Scars: Incomplete&#8220; zu promoten.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Außerdem beehrt ihr auch noch weitere Bands, bei denen ihr eure Finger im Spiel habt. Dadurch glaube man bereits, dass Olemus ad acta gelegt worden seien. Wie geht sich das zeitlich alles aus und wie weit gibt es euch noch?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, wir sind sehr umtriebige Menschen. Unser Drummer Max ist neben Olemus und In Slumber noch bei Legacy Of Hate und Edenbridge tätig. Simon, unser Gitarrist, war lange Zeit mit Thirdmoon unterwegs und hat ein eigenes Projekt, das sich 7on&#8217;s Rastgarden nennt, wo er wunderschöne meditative Musik komponiert. Bei Wolfgang ist Olemus die sechste Band in seiner Liste (neben In Slumber, Thirdmoon, GodHateCode, Eisblut etc.) und ich singe noch in der Dark Metal-Band Scargod. Die Band ist uns aber allen zu wichtig, um einfach aufzuhören, auch wenn es den Anschein macht. Es geht definitiv weiter.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Zurück ins Jahr 2005: Ihr habt das ganze Album in den ZigZound Studios in Dänemark produziert. Warum gerade in Dänemark? Gibt bzw. gab es in Österreich keinen Produzenten oder Studio, welches euch zufrieden stellen konnte?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Vorweg mal, es gibt in Österreich sehr fähige Leute und auch gute Studios. Wir haben damals einfach nach einem Studio und einem Produzent gesucht, der etwas mit unserer Musik anfangen und uns den Sound machen konnte, den wir uns vorstellten. Dann kam der Kontakt mit Ziggy zustande, dem unsere Musik gefiel, und der uns daraufhin ein wirklich tolles Angebot für eine EP machte. Wir kannten seine Arbeit schon vom hervorragenden Illdisposed-Album „1-800 Vindication“, Hatesphere oder Mercenery, und buchten daraufhin das Studio.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Plaudere doch ein wenig aus dem Nähkästchen. Wie war der Aufenthalt in Dänemark? Gibt es Geheimnisse, die lieber nicht ans Tageslicht kommen sollten?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Es war wirklich ein super Erlebnis. Wir haben den Studioaufenthalt mit unserem jährlichen Bandurlaub verbunden. Unser Drummer hat sich als hervorragender Koch und noch abgedrehterer Zeitgenosse, als wir geglaubt haben, entpuppt, was auch auf dem Video zu sehen ist, das wir gemacht haben. Eventuell gibt es mal Ausschnitte auf einer DVD zu sehen. Außerdem haben Dänen scheinbar eine seltsame Vorliebe für deutsche Pornos&#8230; Die einzigen Fetzen Deutsch die unser Produzent sprach, waren aus solchen. <em>(grinst)</em> Die entspannte Atmosphäre hat zudem dazu beigetragen, dass wir vor Ort noch Keyboard und Gesangslinien ausprobiert haben, was dem Material sehr gut getan hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Es gab auch ein Video zu "Living Your Hell". Wie kam dieses nicht alltägliche Video zustande?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Das Video ist ein Studienprojekt an der FH Hagenberg gewesen. Es ist eine Kombination aus realen Bildern, 3D-Animation und Clay-Animation. Es war nicht als Musikvideo gedacht, sondern als Kurzfilm. Mir gefiel das Video so gut, dass ich meine damaligen Studienkollegen fragte, ob ich es nicht als Musikvideo für uns verwenden könnte. Ich finde, dass die Atmosphäre des Videos die Aussage und das Feeling des Songs sehr gut unterstützt und rüberkommt.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Aus den vorangegangen Fragen bzw. Antworten stellt sich die Frage, ob ihr auch wieder live spielen werdet, wenn das geplante Album da ist?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Geplant ist momentan nichts. Wenn uns allerdings wer engagieren will und es sich aufgrund unserer anderen Verpflichtungen ausgeht, würden wir natürlich spielen. Wenn dann ein neues Album kommt, werden wir auch wieder versuchen, dieses live vorzustellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wie gestaltete sich dein Einstieg in die Metal-Szene bzw. die Entwicklung der eigenen Identität als Subkultur-Mitglied?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Rockmusik mochte ich schon immer. Schon seit dem ich zwölf bin, war ich mit Simon schon in Bands, mit dieser wir Tanzmusik spielten und weiters immer mehr Rockmusik coverten. Das ganze steigerte sich soweit, dass wir dann bei Bandwettbewerben mit unseren zarten 14 Jahren unter anderem &#8222;Seasons In The Abyss&#8220; spielten. Dann haben wir im Religionsunterricht als Abschreckung einen Film über Satanismus gesehen. Das Thema interessierte uns zwar überhaupt nicht, aber die Bands, die vorkamen, um so mehr. Wahrscheinlich waren Deicide und Co. Schuld, dass wir dem gut bezahlten Zeltfestmusik-Leben ade sagten und 1993 Godless gründeten. Kurze Zeit später nannten wir uns dann in Olemus um.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wie wird sich die Zukunft der Subkultur gestalten bzw. ist Metal für euch überhaupt noch eine Subkultur oder bereits vollends in die Gesellschaft integriert?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ich mache mir ehrlich gesagt keine Gedanken um die Auswirkungen des Metals in der Gesellschaft, und wie er sich entwickelt. Ich bin auch keiner, der einer bestimmten Metal-Epoche nachweint. Von wegen &#8222;früher war alles gut, früher war noch alles echt oder true&#8220;. Ich bin in erster Linie Musikliebhaber. Es werden neue Trend-Musikrichtungen kommen, die dann, gewollt oder nicht, den Sprung in den Mainstream schaffen werden. Und ich werde das dann sicher nicht verfluchen, sondern mir die Bands raussuchen, die mich ansprechen; egal ob Metalcore oder was da sonst noch kommen mag. Da der Trend dahin geht, dass es immer wichtiger wird, wie die Aufmachung, Vermarktungsmöglichkeiten und der Look der Band sind, wird es halt ein weniger schwieriger, wirklich gute Musik für einen selbst zu entdecken. Ich mache und höre gerne Metal, gehe gerne an Orte, wo dieser zu hören ist, und ein Großteil meiner Freunde macht das auch. Wenn ich jetzt Musik hören würde, nur um unbedingt Teil dieser Subkultur zu sein, dann müsste ich mir ja mittlerweile eine Unterkategorie aussuchen, zu der ich gehöre, mich den Szeneregeln unterwerfen und dann auch meine Kleidung, Ansichten, uvm. dementsprechend wählen bzw. anpassen. Darauf sch&#8230; ich.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Deine letzten Worte?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Stay open-minded!</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Vielen Dank für das Interview!</strong></code></p>
<p>Facebook: <a href="http://www.facebook.com/olemusOFFICIAL" target="_blank">www.facebook.com/olemusOFFICIAL</a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="http://www.youtube.com/embed/mulZGDUazYk?rel=0" height="473" width="630" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/02/olemus-interview/">Interview mit Robert Bogner von Olemus</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2013/02/olemus-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Phil Swanson von Seamount</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2012/11/seamount-interview/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2012/11/seamount-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2012 09:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[black sabbath]]></category>
		<category><![CDATA[doom metal]]></category>
		<category><![CDATA[doom rock]]></category>
		<category><![CDATA[earthmother]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[phil swanson]]></category>
		<category><![CDATA[seamount]]></category>
		<category><![CDATA[witchfinder general]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=11278</guid>

					<description><![CDATA[<p>Doom oder doch nicht Doom? Phil Swanson philosophiert über Genre-Fragen.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/11/seamount-interview/">Interview mit Phil Swanson von Seamount</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11279" title="(c) The Church Within Records" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2012/11/seamount.jpg" alt="Seamount" width="620" height="353" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2012/11/seamount.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2012/11/seamount-300x170.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Auch mit ihrem vierten, <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/11/seamount-earthmother/">&#8222;Earthmother&#8220;</a> betitelten Album landen <a href="http://www.facebook.com/pages/Seamount/144409725631012" target="_blank">Seamount</a> einen Volltreffer in den Herzen der Doom- und Düster-Fans. So nachdenklich und finster so manche Passage auch klingt, so hoffnungsvoll und lebensbejahend fallen die Texte aus. Letztlich geht es doch bloß um &#8222;Music&#8220;, wie es bei Witchfinder General so schön heißt. Woher Seamount die Inspiration für Musik und Lyrics beziehen, und wie schwer es war, angesichts der unorthodoxen Arbeitsweise der deutsch-amerikanischen Freundschaft ein Konzeptalbum zu schreiben, verrät Sänger Phil Swanson im Interview.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-11278"></span><code><strong>Euer letztes Album "Sacrifice" war eine der besten Doom-Platten der letzten Jahre. Rückblickend, wie zufrieden bist du damit, und gibt es Dinge daran, die du gerne ändern würdest?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist in der Tat das erste Mal, dass ich mit einem Album voll und ganz zufrieden bin und nichts daran ändern möchte. Ich möchte bloß darauf aufbauen und davon lernen in der Hoffnung, in Zukunft noch bessere Platten aufzunehmen. Ich glaube ehrlich daran, dass ich bereit bin, gute Alben aufzunehmen. Das Selbstvertrauen dazu hatte ich in der Vergangenheit nie.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wann war für euch der richtige Zeitpunkt gekommen, zurück ins Studio zu gehen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir sind immer &#8222;im Studio&#8220;. Wir arbeiten nie konzentriert an einem Album, wir nehmen Song für Song auf, bis wir das Gefühl haben, über ausreichend Material zu verfügen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Gibt es bei Seamount einen Hauptsongwriter - egal ob für Musik oder Texte - oder erarbeitet ihr alles gemeinsam?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Tim schreibt die Musik und ich kümmere mich um sämtliche Texte und Gesangsmelodien. Für uns ist ein Song immer noch eine Sache, die wir gemeinsam erarbeiten, weil wir eine gewisse Freundschaft und ein gewisses Vertrauen teilen, das uns erlaubt, auf diese Art und Weise zu arbeiten, obwohl wir getrennt voneinander schreiben&#8230; macht das Sinn?</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wofür steht der Albumtitel "Earthmother" und in welcher Verbindung steht er mit den Lyrics und dem Artwork?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Tatsächlich ist &#8222;Earthmother&#8220; meine Freundin. 90% dieses Albums drehen sich um unsere Beziehung. Darum geht es für mich bei &#8222;Earthmother&#8220;, aber ich habe versucht, es so zu schreiben, dass auch eine andere Bedeutungsebene möglich ist bzw. dass man die Texte auf seine eigene Situation beziehen kann. Die Platte soll einen sehr epischen, spirituellen Vibe haben, im Endeffekt jedoch ein großer, epischer Lovesong sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Die Texte sollen, so heißt es im Pressetext, einem Konzept folgen, dass von intensiven, düsteren Gesprächen beeinflusst wurde. Kannst du mir einen Einblick in diese Gedankenwelt gewähren?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Es geht darum, dass man sich in seinem Handeln nicht von Dunkelheit beeinflussen lassen darf, dass man sich selbst zugesteht, glücklich zu sein, auch wenn das nicht dem eigenen Naturell entspricht. Man muss sich gestatten zu lieben und geliebt zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Dies ist, wie du sagst, <em>"das erste konzeptartige Album von Seamount"</em>. Nachdem du Konzeptalben zuvor gemieden hast, warum war es dieses Mal eine bzw. die richtige Option?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich meide ich Konzeptalben nicht und habe in der Vergangenheit bereits welche geschrieben. Bei Seamount ist es jedoch so, dass wir stets an neuem Material arbeiten und ich Song für Song nehme, weswegen das Thema nie auf dem Plan stand. Manchmal habe ich ein komplettes Album vor mir, und wenn das passiert, kann ich mit einem Konzept arbeiten. Seamount operieren Stück für Stück, also kommt es auf meine Stimmung an, in welche Richtung ein Song geht. Dieses Mal war meine Stimmung über die gesamte Dauer gesehen relativ gleichförmig, aber ich bin immer wieder zurück gegangen und habe viele Texte umgeschrieben, damit sie zu diesem Album passen, was ich normalerweise komplett vermeide.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Ihr nummeriert eure Alben gewöhnlich durch, "IV" findet sich auch auf dem Cover wieder. Woher kam die Idee dazu?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ich weiß es nicht so genau, es ist irgendwie passiert. Tim ist unser Creative Director, er kümmert sich voll und ganz um die visuelle Komponente. Ich nehme an, dass er findet, dass dies zu uns passt. Ist es nicht unglaublich, dass es uns noch gibt und dass wir schon bei IV sind?</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Lass uns ein wenig über eure Einflüsse sprechen. In eurem Sound hat sich einiges an klassischem Doom versteckt, Spuren von Black Sabbath, Deep Purple und sogar okkultue Rockbands wie The Devil's Blood, wobei euch einzig die Musik verbindet. Wie stehst du zu diesen Vergleich und wo siehst du euch selbst?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl wir mit The Devil&#8217;s Blood befreundet sind, gibt es keinerlei Einflüsse von ihnen, womit sie sicher zustimmen werden, zumal wir schon vor ihnen Platten veröffentlicht haben und ich keine psychedelischen Elemente in unserem Sound erkennen kann. Der &#8222;Doom&#8220;-Begriff hat sich in den letzten Jahren stark erweitert und für Seamount war es immer schon schwer, in eine Schublade zu passen, zumal uns auch gewisse &#8222;Pop&#8220;-Elemente zugrunde liegen. Der Vergleich stört mich nicht, ich verstehe ich bloß nicht. An Seamount gab und gibt es nichts Okkultes; alles Spirituelle ist einzig und allein mit der christlichen Bibel verbunden. Für mich war da schon immer eine Mischung aus Obsessed und Kyuss in unserem Sound verankert, womit sich Black Sabbath und Led Zeppelin von selbst ergeben. Ich würde diese Bands nicht als unsere einzigen Einflüsse bezeichnen, so klingt nur das, was bei uns herauskommt. Seamount wird von allem beeinflusst, was wir hören: Classic Rock, Heavy Metal, Doom, Punk, Death, Stoner, Gothic, Ambient und sogar Pop.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Ihr habt "Music" von Witchfinder General gecovert. Warum gerade diesen Song, was bedeutet er für euch?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Der Titel sollte eigentlich selbsterklärend sein. &#8222;Music&#8220;, das ist alles, darum geht es für uns &#8211; ein großartiger, witziger Song, der all das feiert, worum es bei und für uns geht. Witchfinder General haben es am besten gesagt, niemand kann es besser sagen, also lass es uns einfach wiederholen!</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Noch stehen keine Tour-Daten fest. Wird man euch in Österreich live sehen können?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir wollten auf unseren letzten Tourneen nach Österreich kommen, aber es ist sich immer gerade nicht ausgegangen. Momentan planen wir unsere nächste Konzertreise, aber ich muss zunächst einige Dinge erledigen, bevor ich für eine Seamount-Tour bereit bin. Wann diese stattfinden wird, kann ich leider nicht sagen, weil ich diese erst mit meinem Dienstplan abstimmen muss, aber ich hoffe, dass wir im Frühjahr 2013 unterwegs sein können.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wie sehen eure Pläne für die kommenden Wochen und Monate aus?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Einfach das Album sacken lassen; Tim hat bereits angekündigt, an neuem Material zu arbeiten, auf das ich mich bereits freue. Außerdem gibt es Gerüchte über einen künftigen Vinyl-Release.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Was macht Seamount einzigartig?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir passen in kein Muster, wir haben unser eigenes, das wohl sehr persönlich ist, denn ich kenne keine andere Band, die so viel Risiko eingeht wie wir. Wir erkunden unseren Stil wesentlich stärker als andere Bands, sind bereit, Risiken einzugehen, und lassen die Leute all unsere Ideen hören; unabhängig davon, was man bislang von uns kannte. Wir schreiben Songs, die wir selbst hören wollen, und haben nicht vor, irgendwelche Erwartungen oder unseren kreativen Freigeist zu erfüllen. Es gibt keine Vorgaben, wir schreiben Musik, die wir fühlen. Letztlich geht es uns darum, einen guten Song zu schreiben. Es geht nicht darum, Doom zu sein. Wir lassen uns bloß von unseren Einflüssen leiten und vermischen diese mit unseren Ideen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Abschließend bitte ich dich um ein paar letzte Worte:</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Immer der schlimmste Teil eines Interviews: Ich schätze, ich möchte einfach jedem danken, der sich die Zeit nimmt, unsere Musik zu hören und ein paar nette Worte für uns übrig hat; jedem, der sich damit verbunden und davon bewegt fühlt, wenn auch nur ein kleines bisschen, und jeder, der dadurch zu einem Freud geworden ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Vielen Dank für das Interview! Im Namen von Demonic-Nights wünsche ich euch alles Gute für die kommenden Wochen und Monate und hoffe euch bald auf Tour zu sehen.</strong></code></p>
<p>Facebook: <a href="http://www.facebook.com/pages/Seamount/144409725631012" target="_blank">www.facebook.com/pages/Seamount/144409725631012</a></p>
<p><object width="630" height="354" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/WdxmGIO5Nvs?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="630" height="354" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/WdxmGIO5Nvs?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p><object width="630" height="473" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/qFW7Zm3slGQ?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="630" height="473" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/qFW7Zm3slGQ?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/11/seamount-interview/">Interview mit Phil Swanson von Seamount</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2012/11/seamount-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Year Of The Goat</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2012/11/year-of-the-goat-interview/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2012/11/year-of-the-goat-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Nov 2012 09:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[angels necropolis]]></category>
		<category><![CDATA[griftegård]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[occult metal]]></category>
		<category><![CDATA[occult rock]]></category>
		<category><![CDATA[the devil's blood]]></category>
		<category><![CDATA[year of the goat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=11274</guid>

					<description><![CDATA[<p>Okkulter Rock als Nebenschauplatz: T. Sabbathi und der Pope stellen Year Of The Goat vor.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/11/year-of-the-goat-interview/">Interview mit Year Of The Goat</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11275" title="(c) Ván Records" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2012/11/yearofthegoat1.jpg" alt="Year Of The Goat" width="620" height="393" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2012/11/yearofthegoat1.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2012/11/yearofthegoat1-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Während Griftegård eine kleine Pause einlegen, findet Sänger Thomas &#8222;Sabbathi&#8220; Eriksson Platz für seinen Nebenschauplatz Year Of The Goat, bei denen auch unter anderem sein Bandkollege Per Broddesson tätig ist. Nach der starken EP &#8222;Lucem Ferre&#8220; steht nun das Debütalbum &#8222;Angels&#8216; Necropolis&#8220; in den Startlöchern, das okkulte Rockmusik vom Feinsten im Angebot hab. Worum es bei <a href="http://www.yearofthegoat.se/" target="_blank">Year Of The Goat</a> geht, wie man sich gefunden hat und was die Zukunft für Griftegård bereit hält, verraten Sänger Thomas &#8222;Sabbathi&#8220; Eriksson und Keyboarder Mikael &#8222;Pope&#8220; Popovic im Inteview.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-11274"></span><code><strong>Zu einem gewissen Grad liegen die Wurzeln von Year Of The Goat in Griftegård. Kannst du mir einen kleinen Überblick über die Entstehungsgeschichte dieser Band geben?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">T. Sabbathi:<br />
Griftegård wurden 2005 von Ola Blomkvist und Per Broddesson (Year Of The Goat-Gitarrist) gegründet, in etwa ein Jahr nachdem sich ihre letzte Band The Doomsday Cult aufgelöst hatte. Einige Monate danach stieg auch der ehemalige The Doomsday Cult-Schlagzeuger Dennis Ohlsson ein, übernahm jedoch den Bass. 2006 wurde das Line-Up schließlich durch Jens Gustafsson als Schlagzeuger und mich, Thomas, als Sänger vervollständigt. Kurze Zeit später nahmen wir unsere ersten drei Songs auf, von denen einer auf einem 7&#8243;-Doom-Sampler landete, während aus den anderen beiden unsere erste Demo &#8222;Psalmbok&#8220;, die als 12&#8243; und als Single-CD erschien, wurde. 2009 nahmen wir unser Debütalbum &#8222;Solemn. Sacred. Severe.&#8220; für Ván Records auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Für Year Of The Goat hatte ich (Gesang, Gitarre) bereits 2006 die Idee, eine Band zu gründen, deren Wurzeln tief in den 60s und 70s verankert sind. Damals war es nicht viel mehr als das: eine Idee. Die Band fand sich erst um 2009 herum und nahm ein Jahr später Fahrt auf. Wenn man es so betrachtet, hat es nicht besonders lange gedauert, bis unsere erste EP erschienen ist. Zu Beginn spielten Per (Gitarre), Frederik (Schlagzeug) und ich mit einigen Ideen, aus denen schnell vollständige Songs wurden, aber es dauerte eine Weile, bevor wir einen Vollzeit-Bassisten und einen dritten Gitarristen finden konnten. Auf der EP spielen nicht dieselben Mitglieder wie auf dem bald erscheinenden Album. Einige Mitglieder stießen erst am Ende der Aufnahmen zu uns.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Hat euch die Griftegård-Verbindung beim Deal mit Ván geholfen? Wie ist dieser zu Stande gekommen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">T. Sabbathi:<br />
Ich spielte Sven von Ván Records &#8222;Of Darkness&#8220; vor, als wir mit The Devil&#8217;s Blood auf Tour waren. Er hörte sich den Song vier Mal hintereinander an und nahm uns danach unter Vertrag.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Eure erste EP "Lucem Ferre" erhielt gute Kritiken. Rückblickend, wie zufrieden seid ihr mit dieser Veröffentlichung?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">T. Sabbathi:<br />
Darauf hatten wir natürlich gehofft. Die Songs, die wir für diese EP ausgewählt hatten, sind sehr abwechslungsreich. Wir dachten, sie würden der Öffentlichkeit zeigen, worum es bei Year Of The Goat geht: kürzere, &#8211; wenn du so willst &#8211; eingängigere Songs und längere, progressive Tracks. Als wir mit den Aufnahmen von &#8222;Lucem Ferre&#8220; begannen, hatten wir weitere Songs mehr oder minder fertig geschrieben (&#8222;Voice Of The Dragon&#8220; vom kommenden Album wäre beinahe statt &#8222;Vermillion Clouds&#8220; auf der EP gelandet), weswegen das fantastische Feedback auf die EP für uns keinen zusätzlichen Druck bedeutete. Wir hatten unseren Sound schon zur Gründung von Year Of The Goat gefunden und mussten nie nach unserer Identität suchen. Wenn dir &#8222;Lucem Ferre&#8220; gefallen hat, wirst du das Album ebenfalls mögen. Es bietet mehr vor allem: kurze, hitverdächtige Songs, bis hin zu 70s-Prog-Monstern.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wann war für euch die Zeit gekommen, zurück ins Studio zu gehen und das Album aufzunehmen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">T. Sabbathi:<br />
In diesem Fall ist es besonders schwer zu sagen, weil es mit &#8222;Lucem Ferre&#8220; so schnell ging. Wir versammelten uns alle und probten besonders ausgiebig, bis wir alle mit jedem Song zufrieden waren und spürten, dass der Zeitpunkt gekommen war, ins Studio zu gehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Gibt es bei Year Of The Goat einen Hauptsongwriter - egal für Musik oder Texte - oder erarbeitet ihr alles gemeinsam?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Pope:<br />
Bislang entsprangen die meisten Ideen den bewussten und unbewussten Quellen im Geiste Thomas Sabbathis. Die Band ist der Filter und verfeinert die Musik und Texte, die durch sie durchfließen, bevor daraus ein Year Of The Goat-Song wird. In den Proben und bei den Aufnahmen werden gewisse Dinge bearbeitet, zum Beispiel Gesangsmelodien verändert. Kurzum: Thomas Sabbathi ist der Schöpfer, der Rest von uns versuchen seine Arbeit noch ein wenig heller strahlen zu lassen, sofern das möglich ist. Wir wissen noch nicht, wie sich das Songwriting für das kommende Album gestalten wird. Das wird wohl die Zeit zeigen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wofür steht der Albumtitel "Angels' Necropolis" und in wie weit steht er in Verbindung mit den Lyrics und dem Artwork?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Pope:<br />
Über die Geschichte der Menschheit gesehen, ließen die Unsicherheit und die Furcht vor dem, was nach dem Tod kommt, uns der Spiritualität und der Religion zuwenden. In jenem Teil der Welt, in dem wir aufgewachsen sind, gab das Christentum die Antwort des allwissenden Gottes und seines eingeborenen Sohns. Wenn du an den Sohn glaubst und ihn als deinen Erlöser akzeptierst, bist du sicher. Du kommst in den Himmel, wenn du stirbst bzw. am Jüngsten Tag. Auf diese Art und Weise haben Kirche und Staat über Jahrhunderte die ängstlichen Massen kontrolliert. &#8222;Angels&#8216; Necropolis&#8220; ist eine alternative Geschichte über jene Szenen, die in der Bibel das Ende aller Zeiten beschreibt. Luzifer ist der wahre Retter der Menschheit, der sich im Garten Eden opferte, der Menschheit durch den Apfel Wissen vermittelte und aus dem Himmel geworfen wurde, weil er Gott entgegentrat, der die Menschen als unaufgeklärte Haustiere halten wollte. Würde die Menschheit dumm bleiben, wäre sie leichter zu kontrollieren. Das Wissen, dass Luzifer ihnen gab, befreite sie von diesen Fesseln. Alles, was Gott der Menschheit durch seinen Sohn brachte, war eine Rückkehr zu einem Zustand der Dummheit und des blinden Glaubens an das Unglaubliche, ohne Fragen und ohne Grund; um erneut zu einer Schafherde in seinem privaten Streichelzoo zu werden. Wenn man an die Bibel glaubt, sind Luzifer, Satan und die Schlange ein und dieselbe Entität. Dies könnte eine Analogie für die Unterdrückung der Menschheit durch das Christentum sein. Ebenso könnte man unser Album als ein alternatives Ende sehen, in dem keiner der Unterdrücker im Himmel willkommen ist, wenn eine neue Ordnung in Kraft tritt. Es könnte auch um die Befreiung der Menschheit von den irdischen Fesseln gehen. Es könnte auch absolut nichts bedeuten &#8211; das liegt im Auge des Betrachters. Was bedeutet es für dich? Das ist entscheidend.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Um euren Pressetext zu zitieren: <em>"Dem Album wohnt seine eigene Mythologie inne: die Geschichte des Aufstiegs Luzifers auf den Thron der Überwelt"</em>. Könnte man im Fall von "Angels' Necropolis" somit von einem Konzeptalbum sprechen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Pope:<br />
Es handelt sich hierbei mit Sicherheit um eine Art Konzeptalbum, das sich um das Thema &#8218;Befreiung’&#8216; dreht: <em>&#8222;Ihr werdet zu Kindern, von Christus verkrüppelte Diener&#8220;</em>; <em>&#8222;befreit euch selbst im Licht Luzifers&#8220;</em> &#8211; viele Christen glauben, dass die Bibel das Wort Gottes ist, obwohl es in Wirklichkeit ein von Menschen geschriebener Text ist, ein von Menschen bearbeiteter Text, ein von Menschen zensierter Text, der den irdischen Regenten und deren Prämissen zur Zeit der Entstehung dieser Texte angepasst wurde. Luzifer ist das Symbol der Erleuchtung, der Intelligenz und des Triumphes der Freiheit über die Unterdrückung, Lügen und den Missbrauch von Menschen im Namen Gottes. Dies ist wohl eine Sicht der Dinge. Wir empfehlen mit Nachdruck, sich das Album von Anfang bis Ende anzuhören. Ich weiß, dass dies keine sonderlich originelle Aussage ist, aber wir haben viele Gedanken in dieses Album gesteckt, was man möglicherweise auch hört. Auch findet man verschiedene Arten des Verstehens.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wenn es um Year Of The Goat geht, hört man immer wieder die Genrebezeichnung "Occult Rock/Metal". Stimmt ihr dieser Beobachtung zu, wo seht ihr euch selbst und wen würdet ihr als eure wichtigsten Inspirationsquellen bezeichnen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Pope:<br />
Musik in Schubladen zu stecken, ist oftmals eine schwierige Sache. Wir versuchen uns daran nicht zu beteiligen, aber &#8222;Occult Rock&#8220; ist mit Sicherheit eine Möglichkeit, unseren Sound zu beschreiben. Die Einflüsse sind weit gesteckt, weswegen es schwer ist, bestimmte Quellen hervorzuheben, weil man damit automatisch Dutzende andere übersieht. Wir sind zu sechst und entsprechend unterschiedlich sind unsere Einflüsse. Als wahre Musik-Nerds hören wir viele verschiedene Sachen, aber da wir Musik der späten 60er und frühen 70er lieben, haben wir uns besonders auf Sachen aus dieser Zeit konzentriert. &#8222;Regeln&#8220;, wie bestimmte Genres zu klingen haben, waren meiner Meinung nach damals noch nicht so ausgeprägt wie heute. Uns geht es vor allem um Melodien und wie man mit Motiven umgeht, diese entdeckt, mit verschiedenen Formen experimentiert. Gleichzeitig bleiben wir offen für jedwede Idee, die sich während dem Songwriting ergibt. Hoffentlich ist dabei etwas entstanden, das sich echt anfüllt. Uns geht es nicht darum, anders zu sein, wir wollen wir selbst sein; das ist mit Sicherheit der beste Weg für uns.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Bislang sind noch kaum Tourdaten bekannt. Wann kann man euch live sehen, speziell in Österreich?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Pope:<br />
Wir wollen so oft wie möglich auftreten und überall hin reisen. Österreich ist da natürlich keine Ausnahme; hoffentlich wollen uns genügend Leute sehen, das würde das Booking einer Tour einfacher machen. Es gibt Pläne für das kommende Frühjahr, aber momentan befindet sich noch alles in der Schwebe und wir wissen nicht, ob Österreich auch ansteht, aber ich hoffe darauf. Es ist schon einige Zeit her, dass ich das letzte Mal hier war.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Generell, wie sehen eure Pläne für die kommenden Wochen und Monate aus?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Pope:<br />
Wir spielen zwei Konzerte in Finnland, in Helsinki und Oulu, am 23. und 24. November. Das Album wird am 7. Dezember veröffentlicht und zwei Wochen später mit einer kleinen zeremoniellen Versammlung in unserer Heimatstadt gefeiert. An diesem Tag bricht eine neue Ära an, wenn der 13. Baktun, der Maya-Kalender, endet. Dies könnte der Anfang von etwas Neuem sein oder auch das Ende aller Zeiten. Jene, die überleben, werden es herausfinden.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Als Fan von "Solem. Sacred. Severe" muss ich kurz das Thema wechseln: Wie ist es um die Zukunft von Griftegård bestellt? Gibt es Pläne für ein neues Album?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">T. Sabbathi:<br />
Das freut mich zu hören! Sei dir sicher, dass wir genug Material für ein zweites Album beisammen haben, das veröffentlicht wird, wenn die Zeit reif ist. Es wird &#8222;An Orgy Of Surrender&#8220; heißen und keine drastischen Veränderungen mit sich bringen. Am 16. März 2013 werden wir in Stockholm auf der Bühne stehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Was macht Year Of The Goat hörenswert und/oder einzigartig?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Pope:<br />
Für mich, wenn ich so bescheiden sein darf, sind es viele verschiedene Dinge: die Melodien, die Dunkelheit, die jederzeit aus einem Schleier an fragiler, manchmal süßer Melancholie hervortreten kann, die Dynamik, die von einer beinahe hypnotisch arrangierten Ruhe bis hin zum Ausbruch von totalem Chaos reicht. Das sind einige der Dinge, die mich ein Teil dieser Band sein lassen wollten. Die Musik ist eine emotionale Reise vom ersten bis zum letzten Song. Ob das einzigartig ist, bleibt dem Hörer überlassen. Ist einzigartig ein synonym für gut? In diesem Fall sind wir einzigartig, sehr einzigartig <em>(lacht)</em>.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Abschließend bitte ich euch um einige letzte Worte:</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">T. Sabbathi:<br />
Danke für das Interview und deine Unterstützung. Lepaca lucem ferre!</p>
<p style="text-align: justify;">Pope:<br />
Lepaca lucem ferre!</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Vielen Dank für das Interview. Im Namen von Demonic-Nights wünsche ich euch alles Gute für die kommenden Monate und hoffe euch bald auf Tour in Österreich begrüßen zu dürfen.</strong></code></p>
<p>Website: <a href="http://www.yearofthegoat.se/" target="_blank">www.yearofthegoat.se</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/yearofthegoat" target="_blank">www.facebook.com/yearofthegoat</a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="http://www.youtube.com/embed/9l4IA3CJeEM?rel=0" frameborder="0" width="630" height="354"></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/11/year-of-the-goat-interview/">Interview mit Year Of The Goat</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2012/11/year-of-the-goat-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Under Destruction</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2012/11/under-destruction-interview/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2012/11/under-destruction-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 09:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Local Bands]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[groove metal]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[local band]]></category>
		<category><![CDATA[melodic death metal]]></category>
		<category><![CDATA[melodic thrash metal]]></category>
		<category><![CDATA[origin]]></category>
		<category><![CDATA[steiermark]]></category>
		<category><![CDATA[under destruction]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=11181</guid>

					<description><![CDATA[<p>Melodic Death Metal aus heimischen Landen: Under Destruction stellen sich vor.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/11/under-destruction-interview/">Interview mit Under Destruction</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11182" title="(c) Under Destruction" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2012/11/underdestruction1.jpg" alt="Under Destruction" width="620" height="346" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2012/11/underdestruction1.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2012/11/underdestruction1-300x167.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ein waschechter Geheimtipp in Sachen Melodic Death Metal kommt aus der Steiermark. <a href="http://underdestruction.at/" target="_blank">Under Destruction</a> haben sich in den zwei Jahren seit ihrer Debüt-EP &#8222;Devastated&#8220; musikalisch mächtig vorwärts bewegt und bauen neben Live-Erfahrung (u.a. als Support von Hatesphere, Madball und Kontrust) auf einen deutlich verfeinerten Sound. <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/11/under-destruction-origin/">&#8222;Origin&#8220;</a>, das erste Album des Quintetts, wurde in den Audioriot Recordings Studios unter der Regie von Bassist Stefan Kaschel aufgenommen und legt neben dem wackeligen Klargesang auch jegliche Scheu vor großen Namen ab. Warum man neuerdings nur mehr growlt und welche Vor- und Nachteile es hat, im eigenen Studio aufzunehmen, verraten die Steirer im Interview.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-11181"></span><code><strong>Zugegebenermaßen war mir der Name Under Destruction bis dato fremd. Könnt ihr einen kleinen Überblick eurer Bandgeschichte bis zum Release von "Origin" geben?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Angefangen hat alles 2004, als Skateboarden langweilig wurde und wir an einem Nachmittag in einem Skatepark entschieden, eine Band zu gründen. Die Gründungsmitglieder sind David (Gitarre), Christopher (Gitarre) und Stefan (Drums). Michael, ein gemeinsamer Freund, wurde gebeten, Bass zu spielen und so haben wir angefangen, unsere Instrumente zu lernen. Dann folgten zwei Jahre des Übens und Probens, danach haben wir ein paar Auftritte gespielt. Irgendwann mussten wir uns von unserem Bassisten Michael trennen. Das läutete eine neue Ära ein, weil wir beschlossen, härtere Musik zu machen. Wir holten unseren Sänger Daniel und den neuen Bassisten Maximilian an Bord. Dann entstanden die Lieder, die auf der &#8222;Devastated&#8220; EP sind. Nach &#8222;Devastated&#8220; haben wir neue Nummern geschrieben, die schon mehr in die Richtung von unserem jetzigen Sound gingen. Zwei davon haben wir auch aufgenommen und auf &#8222;Promo 2011&#8220; veröffentlicht. Die Promos sind bei unseren Konzerten verschenkt worden. Nach &#8222;Promo 2011&#8220; hat uns Maximilian verlassen, unser neuer Bassist Stefan ist eingestiegen. Wir haben uns vom Clean-Gesang verabschiedet und uns irgendwann im Melodic Death wiedergefunden. Danach ging&#8217;s ans Songwriting für &#8222;Origin&#8220; und dann im Sommer 2012 ins Studio.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wo liegt euer gemeinsamer musikalischer Nenner? Welche Epochen, welche Bands / Musiker und welche, um das etatmäßige Schubladendenken heraufzubeschwören, Genres haben euch entscheidend beeinflusst?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Unser gemeinsamer musikalischer Nenner ist die Musik, die wir jetzt machen. Wir fünf hören zu einem gewissen Teil die gleichen Bands, zum Beispiel Machine Head, Amon Amarth oder Heaven Shall Burn, aber unsere Geschmäcker gehen natürlich über Metal hinaus und sind halt doch verschieden. Unsere Einflüsse sind also sehr zahlreich und schwer zu definieren, aber definitiv beeinflusst hat uns der Schweden-Tod mit Bands wie At The Gates und Amon Amarth.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Als Bandnamen habt ihr den eigenwilligen Begriff Under Destruction gewählt. Was steckt dahinter?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Entstanden ist der Name durch einen Versprecher von unserem Gitarristen am Gründungstag der Band. Wir haben über die zukünftige Bandhomepage geredet und er wollte &#8222;under construction&#8220; sagen. Herausgekommen ist &#8222;Under Destruction&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Zum Songwriting: Wie geht das Songwriting bei euch vor sich? Gibt es so etwas wie einen Hauptsongwriter, erarbeitet ihr alles gemeinsam, oder bevorzugt ihr das selbstständige Ausarbeiten von Ideen (sprich jeder für sich)?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Früher haben wir alle Songs gemeinsam im Proberaum geschrieben, das war immer ein sehr langer Prozess. Die Hauptideen sind instrumental immer von David, unserem Gitarristen und auch geistigem Vater der Band, gekommen. Irgendwann hat er angefangen, seine Ideen zu Hause aufzunehmen, und hat, statt nur Ideen zu sammeln, ganze Songs geschrieben und als Pre-Productions aufgenommen. Er ist der Hauptsongwriter.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Mit welchem Ziel seid ihr ins Studio gegangen? Habt ihr euch bestimmte Vorgaben oder Regeln gemacht, bspw. wie es zu klingen und wie lang die Platte zu dauern hat, oder habt ihr mehr oder minder darauf los gespielt?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Die Songs standen, bevor wir ins Studio gegangen sind, so ziemlich zu 100 %. David hat von allen Songs Pre-Productions gemacht, um zu sehen, wie sie aufgenommen klingen, ob die Teile harmonieren, ob die Längen passen usw. Vorgaben und Regeln hat es in der Vorbereitungszeit schon gegeben, wir haben uns einen fixen Zeitplan aufgestellt, wann alle Nummern aufnahmebereit sein müssen, sonst wären wir sicher bis jetzt noch nicht im Studio gewesen. Soundmäßig haben wir uns vorgenommen, dass es ein raues, brutales Album ohne klinisch-sterilen Sound werden soll.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Ihr habt euer Album in Eigenregie aufgenommen, begünstigt dadurch, dass euer Bassist Stefan ein eigenes Studio besitzt. War für euch sofort klar, für die Aufnahmen "unter euch" zu bleiben, oder gab es Gedanken, einen externen Produzenten heranzuziehen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Im Vorfeld der Album-Produktion haben wir kurz mit einem Label verhandelt, das Album mit deren Hilfe zu produzieren und zu vertreiben. Im Endeffekt haben wir uns dann aber dagegen entschieden, da es für uns unter dem Strich teurer geworden wäre und wir die bestehende Infrastruktur, also eben das Studio von unserem Bassisten Stefan, gut nutzen wollten, was unter der Flagge des Labels nur bedingt möglich gewesen wäre. Stefan war zwar nicht ganz glücklich darüber, seine eigene Band mischen zu müssen, aber er hat uns alle damit sehr beeindruckt. Wir sind mit dem Sound sehr glücklich.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Welche Vor- und Nachteile hat(te) es, unter sich zu bleiben?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Die Vorteile waren natürlich vorhanden, man kommuniziert viel offener wenn man sich kennt und sitzt nicht schüchtern im Studio, man hat viel mehr Möglichkeiten. Die Nachteile: Wir sind eine Band, bei der man sagen könnte, dass der eine oder andere vielleicht gelegentlich ein bisschen stur ist, was dann natürlich phasenweise schwierig für alle Beteiligten war.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Was steckt hinter dem Albumtitel "Origin" und in welcher Verbindung steht er zu den Texten? Folgen diese möglicherweise einem Konzept?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Origin&#8220; bedeutet &#8218;Ursprung&#8216; oder &#8218;Herkunft&#8216;, der Song &#8222;Origin Of The Blight&#8220; und der Gedanke daran, dass es unser erstes Album ist, hat die Entscheidung für den Albumnamen &#8222;Origin&#8220; geprägt.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Welche Bedeutung hat das Artwork für euch bzw. was soll es ausdrücken? In wie weit ist es mit euch und/oder den Texten eures Albums verbunden?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Auf eine gewisse Art und Weise haben schon alle Songtexte einen Bezug zum Albumnamen, auch das Artwork ist vom Song &#8222;Origin Of The Blight&#8220; inspiriert. Es geht um den Ursprung des Verderbens, im Cover so ausgedrückt, dass ein Mensch, der wie eine Pflanze aus dem Boden wächst, quasi noch bevor er voll entwickelt im Leben steht, sich viel mit Verderben auseinander setzen muss, was durch die Sonnenstrahlen symbolisiert ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Die Songs "Fire" und "Ice" operieren als die beiden "Guardians"-Teile. Was hat es mit diesem Zweiteiler auf sich, wovon handelt er?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Die zwei Songs sind, wie übrigens auch einige andere am Album, Interpretationen einer inzwischen doch recht bekannten Geschichte. Was genau, möchten wir offen halten, wer sie kennt, wird die eine oder andere Anspielung beim Lesen der Texte erkennen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Auffällig ist, dass ihr mittlerweile auf Klargesang verzichtet. Woran liegt das und ist diese Entscheidung endgültig?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Die Entscheidung ist endgültig. David hat gemeint, er will sich voll aufs Gitarre spielen konzentrieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Was hat sich eurer Meinung nach - abgesehen vom fehlenden Klargesang - im Vergleich zu euren beiden vorangegangenen Releases verändert?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir sind härter und teilweise schneller geworden, das Songwriting von David hat einen komplett anderen Level erreicht, er schreibt durchdachte eingängige Nummern und hat ein super Gespür dafür, was ein Song braucht, um nach uns zu klingen. Allgemein könnte man vielleicht sagen, dass wir ein bisschen erwachsener geworden sind und mittlerweile genau wissen, was wir wollen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Ihr hattet Probleme mit eurer Releaseshow, musstet zunächst die Location ändern und danach kurzfristig absetzen. Woran lag es und gibt es bereits einen Nachholtermin?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Die Location musste nicht geändert werden, aber wir mussten das Datum um zwei Wochen nach hinten verschieben, weil beim Buchen des Termins ein Missverständnis passiert ist. Beim Releasetermin hat sich unser David leider eine Lebensmittelvergiftung eingefangen, ist zwei Stunden vorm Auftritt krank geworden und hat einfach nicht spielen können. Nachholtermin gibt es keinen, die nächsten Shows sind schon bald und das ist okay für uns. Einen neuen Releasetermin zu organisieren und einzuschieben, wäre sich nicht ausgegangen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Aktuell habt ihr zwei Konzerte für diesen November geplant. Sind bereits weitere Tourdaten in Arbeit? Könnt ihr bereits ein paar Dates bestätigen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Zur Zeit gibt es noch keine weiteren fixen Termine, wir würden aber gerne dieses Jahr noch weitere Shows spielen. Veranstalter oder Bands können sich gerne via <a href="mailto:booking@underdestruction.at">booking@underdestruction.at</a> melden, wir sind motiviert für Shows.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Generell, wie sehen eure Pläne für die kommenden Wochen und Monate aus?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Shows suchen und spielen, das Album promoten, auf die Reviews warten und regelmäßig proben, um auch kurzfristige Termine spielen zu können. Generell geht es in nächster Zeit darum, unsere Musik unters Volk zu bringen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Was macht Under Destruction einzigartig?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Christoph Brandes, der unser Album gemastert hat, meint, wir sind &#8222;der österreichische Panzer mit schwedischem Kennzeichen&#8220;. Das hört man sicher auch nicht alle Tage.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Vervollständigt diesen Satz: "2013 wird das Jahr von Under Destruction, weil..."</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;&#8230;wir viele Shows spielen und viel Spaß dabei haben werden!&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Abschließend darf ich um einige letzte Worte bitten:</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir freuen uns über jede(n) Einzelne(n), die/der zu unseren Konzerten kommt, eine CD oder ein Shirt mitnimmt, oder uns weitere Live-Shows zukommen lässt. <a href="mailto:booking@underdestruction.at">booking@underdestruction.at</a> &#8211; book us!</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Vielen Dank für eure Zeit. Im Namen von Demonic-Nights wünsche ich euch alles Gute für "Origin"!</strong></code></p>
<p>Website: <a href="http://underdestruction.at/" target="_blank">underdestruction.at</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/UnderDestruction.AT" target="_blank">www.facebook.com/UnderDestruction.AT</a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="http://www.youtube.com/embed/Z5G8eju2plU?rel=0" frameborder="0" width="630" height="354"></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/11/under-destruction-interview/">Interview mit Under Destruction</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2012/11/under-destruction-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Adam Cody von Wretched</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2012/06/wretched-interview/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2012/06/wretched-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[comastar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jun 2012 08:36:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[adam cody]]></category>
		<category><![CDATA[between the buried and me]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[extreme metal]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[melodic death metal]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[metal alliance]]></category>
		<category><![CDATA[progressive death metal]]></category>
		<category><![CDATA[progressive metal]]></category>
		<category><![CDATA[son of perdition]]></category>
		<category><![CDATA[tech metal]]></category>
		<category><![CDATA[the black dahlia murder]]></category>
		<category><![CDATA[through the eyes of the dead]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>
		<category><![CDATA[victory records]]></category>
		<category><![CDATA[wretched]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=8646</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schreihals Adam Cody quatscht mit uns über seinen Einstand bei Wretched und das Rennen mit Napalm Death.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/06/wretched-interview/">Interview mit Adam Cody von Wretched</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-8668" title="(c) Double J" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2012/06/wretched.jpg" alt="Wretched" width="620" height="418" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2012/06/wretched.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2012/06/wretched-300x202.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Innerhalb von drei Jahren konnten die US-Tech-Metaller von <a href="http://www.facebook.com/wretchednc" target="_blank">Wretched</a> ihre Fanschar von Album zu Album stetig ausbauen. Da es heutzutage jedoch unzählige technisch talentierte Bands zu geben scheint, wird es immer schwerer sich vom Rest der Meute abzuheben. Deshalb macht es Sinn, dass sich die Jungs ihr Inspirationsfutter für <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/03/wretched-son-of-perdition/">&#8222;Son Of Perdition&#8220;</a> von anderen Bands als den üblichen Verdächtigen geholt haben. Was das Quintett aus North Carolina so besonders macht und warum man sich auf Tour besser von Job For A Cowboy fern halten sollte, erzählt uns der neue Mann am Mikro, Adam Cody.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-8646"></span><code><strong>Bitte erzähl mir etwas über eure Bandgeschichte. Wie ging's bei euch los?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Die ursprünglichen Mitglieder haben während der High School zusammengefunden. Sie haben schließlich angefangen live zu spielen und regional zu touren. Über unseren Produzenten Jamie King kamen wir mit Victory Records ins Gespräch. Ich und unser neuer Bassist Andrew Grevey haben in anderen Bands (Glass Casket und Loculus) gespielt. So haben wir auch die ganze Wretched-Familie kennengelernt. Über die Zeit führte dann eines zum anderen.<br />
<code><br />
<strong>"Son Of Perdition" (dt. "Sohn der Verdammnis") ist eure dritte Platte, welche ja auch als berüchtigtes "Make it or break it"-Album gilt. Habt ihr während den Arbeiten zur neuen Scheibe irgendeine Art Druck verspürt?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ich war schon aufgeregt, weil es für mich das erste Mal als Sänger der Band war. Ich weiß, wie sehr sich ein Sängerwechsel auf die Meinungen über eine Band auswirken kann. Das Album musste ziemlich schnell fertig werden, deswegen hatten wir kaum Zeit uns tiefer damit auseinanderzusetzen. Im Großen und Ganzen betrachte ich dieses Album als unser erstes. Was die Anzahl an Veröffentlichungen angeht, wollen wir es mit Napalm Death aufnehmen. Da dürfen wir keine Zeit verlieren!</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong> Das Album ist nun schon seit einer Weile auf dem Markt. Wie sind die Reaktionen bis jetzt aufgefallen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Die Leute scheinen begeistert davon zu sein. Ein paar Kids kannten bereits die Texte zu einigen Songs noch bevor wir sie veröffentlicht haben. Mit John Vail (Gitarre) befindet sich ein neues songwriterisches Talent im Bilde. Für das letzte Album &#8222;Beyond The Gate&#8220; steuerte er gerade mal ein paar Solos und Arrangements bei. Das war&#8217;s. Mit der Zeit wurde deutlich, wie sehr sich unser Musikgeschmack weiterentwickelt hat. Auch die Vorstellung, wie sich unsere Musik anhören sollte hat sich verändert. Heutzutage wollen wir einfach nur sicher gehen, dass unsere Live-Shows mit den Studioaufnahmen mithalten können. Das ist die ultimative Aufgabe.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong> "Son Of Perdition" ist euer zweites Album, welches ihr mit Jamie King aufgenommen habt. Wie kann man sich die Zusammenarbeit mit ihm vorstellen und was habt ihr im Vergleich zum ersten Mal anderes gemacht?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Son Of Perdition&#8220; ist sogar schon das dritte Album, bei dem Jamie King seine Finger im Spiel hatte. Alle von uns, auch die beiden neuen Mitglieder, haben schon unzählige Male mit Jamie gearbeitet. Wir sind über die Jahre gute Freunde geworden, deswegen gab es auch keine unangenehme Kennenlern-Phase. Der einzige auffällige Unterschied kam beim Mastering zum Tragen. Letztes Mal wurde jemand anderes damit betraut. Dieses Mal nahm Jamie Tracking, Mixing und Mastering selbst in die Hand.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Was sind eure stärksten Einflüsse, was das Songwriting betrifft?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Das ist schwer zu sagen. Bei einigen Einflüssen war es uns klar, dass wir uns davon eher fern halten sollten, wie zum Beispiel Through The Eyes Of The Dead, Between The Buried And Me und The Black Dahlia Murder. Bei allen handelt es sich um großartige Bands, aber ihre Einflüsse findest du heutzutage überall in harter Musik. Wir haben also versucht von den typischen Einflüssen auszubrechen. Ich denke, dass uns auf diesem Album vor allem <a href="http://www.demonic-nights.at/2011/07/cave-in-white-silence/">Cave In</a>, Dimmu Borgir und <a href="http://www.demonic-nights.at/2011/09/opeth-heritage/">Opeth</a> sehr stark beeinflusst haben. Nur um einige zu nennen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Wie kam es eigentlich zum Besetzungswechsel?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ich glaube, dass die Band ihre erste lange Tour absolviert hat, bei der einigen klar wurde, dass dieser Lifestyle nichts für sie sei. Das kann sowohl finanzielle als auch persönliche Gründe haben. Niemand trägt dem anderen etwas nach. Alle beiden ehemaligen Mitglieder supporten die Band weiterhin.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Kannst du mir genauer erzählen, was zu eurem Einstieg bei Wretched führte?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe in der Gegend um North Carolina mit Columns und Glass Casket live gespielt. Als Wretched ihre Hometown CD-Release-Show für &#8222;Beyond The Gate&#8220; spielten, haben sie meine Band Columns gefragt, ob wir nicht als Opener auftreten wollten. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie beeindruckt ich von ihrer Show war. Ich bin dann einfach mit ihnen in Kontakt geblieben. Ein paar Monate später haben sie mich gefragt, ob ich als Sänger für eine Tour einspringen wolle. Sie haben mich auch gefragt, ob ich nicht einige Bassisten kennen würde. Andrew Grevey war ein Freund, den ich im Laufe von verschieden Shows in North Carolina und Virginia kennengelernt habe. Er sprang auf der gleichen Tour ein. Kaum war die erste Hälfte der Tour vorbei, waren wir schon fix in der Band.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Erzähl mir bitte etwas mehr über die neue Platte. Wovon handeln die Lyrics?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Im Großen und Ganzen gibt es nur ein Thema, was davon handelt, dass deine Zeit auf Erden nicht versichert ist. Du oder die Welt könnte zu jedem Zeitpunkt aufhören zu existieren. Das Album befasst sich generell mit Gründen, warum die Welt zu Ende gehen könnte. &#8222;Imminent Growth&#8220; ist einer dieser Gründe. Der Titel spricht eigentlich schon für sich selbst.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong> Wer zeigt sich für das Cover-Artwork verantwortlich und welche Idee steckt dahinter?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Das Cover entstand aus einer Idee von der gesamten Band und Par Olofsson. Das Jahr 2012 und der textliche Inhalt machten es klar für uns, dass wir ein apokalyptisches Feeling erzeugen wollten. Ich habe Par über den Hintergrund eingeweiht und er hat uns ein paar Entwürfe dazu geschickt. Auch wenn seine Werke anfangs bereits super waren, schien irgendetwas zu fehlen. Erst nachdem Marshall (Wieczorek, Drums) ihm seine Vorstellung des &#8222;SON of Perdition&#8220; erläuterte, wirkte auch das Kunstwerk komplett. Die einzelne Figur repräsentiert die Menschheit als Ganzes.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong> Das dreiteilige Instrumental "The Stellar Sunset Of Evolution" hebt sich stark vom restlichen Material ab. Wie kam es zu diesem eher untypischen Stück?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Die Instrumental-Nummern dienen als Ausrede für uns, alles auf &#8222;Freestyle&#8220;-Weise zu schreiben. Wir machen das auf all unseren Platten. Dabei gibt es buchstäblich keine Regeln. Wir spielen auch eine Menge davon live.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Es hat den Anschein, als würden Metal-Bands heutzutage technisch immer versierter. Wretched machen dabei keine Ausnahme. Was hebt euch von all den anderen talentierten Bands ab?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Das Besondere an uns ist, dass sich eine grundlegende Melodie durch unsere Musik zieht. Wir wagen uns ans Ende der extremen Seite, flechten aber eine beständige Menge an Melodie in unseren Sound ein, um auch die Aufmerksamkeit alltäglicher Hörer zu wecken. Wir respektieren musikalisches Können, solange es für den Song sinnvoll ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong> Welche Art von Musik hört ihr persönlich? Würden wir auch etwas anderes auf euren MP3-Playern finden als Metal?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir hören sehr viel unterschiedliche Musik. Hier ist eine Liste an Bands, die du in unserem Bus hören würdest: Sigur Rós, Silverchair, Hank Williams und Hank The 3rd, Aesop Rock, Cage, Tame One, Al Green, Sam Cooke, Postal Service, Say Anything, Tech N9ne, Mac Lethal, The Fugees, Hopsin, Björk, The Beatles, The Beach Boys, Lovedrug, Willie Nelson, Pink Floyd, etc.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Dieses Jahr wart ihr bei der Metal Alliance Tour mit u.a. Devil Driver, Dying Fetus, The Faceless und Job For A Cowboy dabei. Der Opener hat es bei diesen Tour-Packages für gewöhnlich nicht einfach. Wie war es für euch?</strong><br />
</code><br />
Die Tour war eine Menge Arbeit, ein Nonstop-Job. Wir wurden aber gut behandelt. Alle auf der Tour waren sehr bodenständig und keineswegs abgehoben. Wir hatten keinen eigenen Fahrer, deshalb wurde Schlaf auf einigen der zehn-stündigen Fahrten zum wahren Luxus. Abgesehen vom Schlaf, hatten wir eine geniale Zeit für tausende von neuen Fans zu spielen. Außerdem waren wir mit einigen unserer Helden unterwegs.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong> Gibt es vielleicht die eine oder andere unterhaltsame Geschichte von dieser Tour zu erzählen?</strong><br />
</code><br />
Die Jungs von Job For A Cowboy haben unseren Gitarristen Steven (Funderburk) dazu gebracht, viel zu viel zu trinken <em>(lacht)</em>. Er hatte ein Blackout und trieb sich auf irgendeinem Campus eines Colleges herum. Er hämmerte wie wild an die Tür eines Dorms, weil er dachte, es sei der Club. Wir haben ihn schließlich um vier Uhr früh gefunden, während er immer noch an die Tür vom Schulgebäude geklopft hat. Ein weiteres Highlight war mit Dying Fetus zum ersten Mal in einem Truck Stop abzuhängen. Johns (Gallagher) tiefe Vocals waren einige der ersten Death Metal-Vocals, die ich je gehört habe.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Mit welchen Bands würdest du unheimlich gerne auf Tour gehen?</strong><br />
</code><br />
Ich würde liebend gerne mit Gojira auf Achse gehen! Converge, <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/03/meshuggah-koloss/">Meshuggah</a> und Cannibal Corpse wären klasse. Eine Tour mit einigen Victory-Bands ware auch cool, wie zum Beispiel mit Blackguard, Jungle Rot, Within The Ruins und natürlich <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/03/god-forbid-equilibrium/">God Forbid</a>.<br />
<code><br />
<strong>Gibt es Pläne für eine Europa-Tour?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt nichts Konkretes. Natürlich wären wir sehr daran interessiert, aber realistisch betrachtet können wir es uns leider nicht leisten. Es sei denn, das Angebot wäre die Schulden wert. Wir werden nächstes Jahr daran arbeiten. Bitte lass es uns wissen, falls ihr interessiert seid!</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Was steht als nächstes für Wretched auf dem Plan?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir stehen kurz vor einer US-Tour mit King Conquer und einer Kanada-Tour mit 3 Inches Of Blood im Juli. Danach geht es bis August wieder in den USA zusammen mit Huntress und Silence The Messenger weiter. Wer weiß, was danach passiert.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Im Namen von Demonic-Nights bedanke ich mich für das Interview und wünsche euch und "Son Of Perdition" alles Gute!</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Vielen Dank, dass du mit uns gequatscht hast, und rock on!</p>
<p>Facebook: <a href="http://www.facebook.com/wretchednc" target="_blank">www.facebook.com/wretchednc</a></p>
<p><object width="630" height="350" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YTbCoZixgNc?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="630" height="350" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/YTbCoZixgNc?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/06/wretched-interview/">Interview mit Adam Cody von Wretched</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2012/06/wretched-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Gregory Dunn von Moving Mountains</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2012/06/moving-mountains-interview/</link>
					<comments>http://www.demonic-nights.at/2012/06/moving-mountains-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[comastar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2012 08:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[ambient]]></category>
		<category><![CDATA[experimental]]></category>
		<category><![CDATA[gregory dunn]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[moving mountains]]></category>
		<category><![CDATA[new light]]></category>
		<category><![CDATA[pneuma]]></category>
		<category><![CDATA[post rock]]></category>
		<category><![CDATA[post-hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[rhiz]]></category>
		<category><![CDATA[rock]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>
		<category><![CDATA[waves]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.demonic-nights.at/?p=8599</guid>

					<description><![CDATA[<p>Moving Mountains stehen auf Herausforderungen. Zumindest behauptet das Greg Dunn, Sänger und Gitarrist der US-Post-Hardcore / -Rocker.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/06/moving-mountains-interview/">Interview mit Gregory Dunn von Moving Mountains</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-8624" title="(c) Mike Dubin" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2012/06/movingmountains.jpg" alt="Moving Mountains" width="620" height="431" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2012/06/movingmountains.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2012/06/movingmountains-300x208.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn eine Band zum ersten Mal durch Europa tourt, dann für gewöhnlich im Vorprogramm einer bereits etablierten Band. Aber seit wann handelt es sich bei den Durchstartern von <a href="http://www.movmou.com/" target="_blank">Moving Mountains</a> schon um eine gewöhnliche Band? Anstatt in ihrer Heimat in den USA, wurde die erste Headliner-Tour ohne lange zu überlegen nach Europa verlegt. Keine große Sache. Nachdem die Jungs ihr Set im kleinen, aber gut gefüllten Rhiz in Wien absolviert haben, erklärte uns Sänger und Gitarrist Gregory Dunn, warum kein Album gut genug für ihn ist, und warum die nächste Platte keine Konkurrenz für Dave Matthews darstellt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-8599"></span><code><strong>Kannst du die Band kurz vorstellen und mir erzählen wie ihr angefangen habt?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Klar. Die Band hat eigentlich als eine Art Experiment von Nick (Pizzolato), dem Schlagzeuger, und mir begonnen. Damals konnte man das nicht wirklich als Band bezeichnen, sondern eher als Studioprojekt. Wir haben Songs geschrieben und aufgenommen, ohne daran zu denken, jemals eine Band daraus zu machen oder die Songs live zu spielen. So haben wir auch unser erstes Album &#8222;Pneuma&#8220; aufgenommen. Danach haben wir uns einfach dazu entschlossen ein paar Leute mit an Bord zu holen und eine echte Band zu formen. Seitdem haben wir drei EPs und noch ein weiteres Album namens &#8222;Waves&#8220; veröffentlicht.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Du hast während dem Konzert gesagt, dass das euer erstes Mal in Europa ist. Wie ist die Tour bis jetzt verlaufen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben eine großartige Zeit, weil es eine komplett neue Erfahrung für uns ist. Bis jetzt gab es Shows, die wirklich klasse waren, aber auch Abende, an denen wir vor gerade mal fünf Leuten gespielt haben. Aber damit musst du rechnen, wenn du zum ersten Mal irgendwo spielst. In den USA ist es nicht anders. Es gibt gute und schlechte Shows. Das ist eben genau das, was es heißt in einer Band zu sein.<br />
<code><br />
<strong>Ist das eure erste Headliner-Tour, oder hattet ihr zuvor schon eigene Tourneen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Das ist irgendwie komisch, denn das ist wirklich unsere erste längere Tour als Headliner. Wenn ich darüber nachdenke, wundert es mich auch, dass diese in Europa stattfindet und nicht bei uns zu Hause.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Für gewöhnlich ist es doch so, dass junge Bands, die zum ersten Mal nach Europa kommen, auf Nummer Sicher gehen und einen Support-Slot ergattern. Warum ist das bei euch anders?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben uns nicht viele Gedanken darüber gemacht und haben es einfach getan. Anfangs hatten wir sogar geplant, die Tour noch länger zu machen. Großbritannien wollten wir genauso abdecken, aber wir waren gezwungen die Tour zu verkürzen. Es wäre für uns einfach zu anstrengend geworden. Dennoch fällt mir kein Grund ein, warum wir uns für eine Headliner-Tour entschieden haben <em>(lacht)</em>. Das Gute daran ist jedoch, dass wir jedes Mal eine neue Support-Band zu sehen bekommen und deswegen sehr viel neue Musik sehen und hören können.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>In den USA wart ihr bereits mit Szene-Größen wie Thrice und Coheed And Cambria unterwegs. Was war das für ein Gefühl?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Das Beste daran, auf Tour zu sein &#8211; abgesehen davon, live zu spielen &#8211; ist mit Bands unterwegs zu sein, die du vergötterst. Wir sind ja alle geheime Fanboy-Nerds und dann mit Bands wie Thrice und Coheed And Cambria eine Bühne zu teilen, ist eine verdammt surreale und schmeichelnde Erfahrung. Wir nehmen das auf keinen Fall als selbstverständlich hin. Wir lernen wirklich eine Menge von solchen Bands. Wenn du dich als Band weiterentwickeln und verbessern willst, dann musst du einfach auf Tour gehen und Shows spielen. Es ist immer witzig, wie aufgeregt und nervös wir bei solchen Dingen werden können.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Das heißt, bis jetzt gab es nur positive Erfahrungen was das Tour-Leben angeht?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir können uns wirklich glücklich schätzen. Wir hatten sehr viele Gelegenheiten mit Bands zu spielen, welche uns inspiriert haben selbst eine Band zu gründen.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Anfangs hast du gesagt, dass Moving Mountains als Studioprojekt angefangen haben. Würdet ihr euch immer noch als Studioband bezeichnen, oder sehr ihr euch mittlerweile mehr als tourende Band?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ich denke, dass wir uns noch in einer Art Übergangsphase befinden. Unser letztes Album &#8222;Waves&#8220; kann als Einführung von uns als Live-Band gesehen werden. Die Platte davor zeigte uns als Studio-Band. Sobald wir von dieser Tour zurück nach Hause kommen, beginnen wir mit der Vorproduktion zum neuen Album, was wahrscheinlich wie eine Mischung aus unseren bisherigen Alben klingen wird. Unsere Band hat sich über die Jahre immer weiterentwickelt. Mit jedem Line-Up-Wechsel sind wir gewachsen. Jede Veränderung bedeutet, dass wir unserem Ziel, eine stabile Band zu werden, immer näher kommen. Es ist eine echt seltsame Evolution, die wir durchmachen.<br />
<code><br />
<strong>Es ist nun ziemlich genau ein Jahr vergangen, seitdem "Waves" veröffentlicht wurde. Wie stehst du heute zur Platte? Würdest rückblickend etwas verändern?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Auf jeden Fall. Für mich ist es extrem hart, älteres Material anzuhören. Ich denke, dass es für jeden Künstler, ob Musiker oder nicht, dasselbe ist. Irgendwie wird das Kunstwerk nie vollendet. Du blickst zurück und suchst dir jedes kleine Detail heraus, um es wieder zu ändern. Eine Platte ist nie wirklich fertig. Sie repräsentiert einfach nur den Punkt, an dem du aufgehört hast, daran zu arbeiten. Also, ja, wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich wohl bis in alle Ewigkeit an der Platte herumwerkeln <em>(lacht)</em>.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Vor kurzem habt ihr euch dazu entschlossen ein paar eurer Songs als Akustik-Songs neu zu interpretieren und als EP zu veröffentlichen. Wie seid ihr auf diese Idee gekommen?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Wir sind eine Band, der es schnell langweilig wird. Wir wollen nicht ein und dieselbe Platte immer und immer wieder aufnehmen. Für diese Philosophie lieben uns die Leute oder sie hassen uns. Unser Ziel war es, die Zeit zur nächsten Platte zu überbrücken. Eine Akustik-EP aufzunehmen, erschien uns dabei als beste Lösung. Wie vorhin erwähnt, blicken wir auf die alten Songs zurück und haben all diese Ideen, wie die Stücke wirklich klingen sollten. Die Akustik-EP ist einfach eine Art Widerspiegelung davon, wie wir die Songs von Anfang an gerne machen wollten.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Bedeutet das etwa, dass die nächste Platte in eine ähnliche Richtung geht und wir es auf einmal mit einer Lounge-Rock-Platte zu tun haben könnten?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(lacht)</em> Nein, absolut nicht! Wir werden bestimmt nicht die nächste Dave Matthews Band <em>(lacht)</em>. Wir wollen einfach verschiedene Dinge ausprobieren. Wir haben einen Sound, der besonders von Hall-Effekten, Gitarren-Delay und von einem allgemein sehr Gitarren-lastigen Sound lebt. Wir wollten sehen, wie es klingt, wenn wir alles bis aufs wesentliche reduzieren. Etwas, dass nicht gerade unsere stärkste Seite ist. Aber ich denke, dass uns das recht gut gelungen ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Somit probiert ihr immer mit jedem weiteren Album neue Dinge aus?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwie schon. Wir wagen uns an Sachen heran, die wir nicht so gut beherrschen. Auch wenn es dir Angst macht, musst du es einfach versuchen. Auf der neuen Platte werden wohl sehr viele solcher Experimente zu finden sein, welche auf den ersten beiden Alben nicht vorgekommen sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Beim Schreiben der Texte für "Pneuma" und "Waves" spielte der Tod eines engen Freundes von dir eine wichtige Rolle. Auf "Waves" hast du dich laut eigener Aussage zum letzten Mal mit diesem Thema auseinandergesetzt.</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Hoffentlich, ja.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Kannst du uns schon erzählen mit welchen Themen du dich auf der neuen Platte beschäftigen wirst?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe eine generelle Idee davon, wovon die Songs handeln sollen. Aber diese Ideen sind nie beständig. Solange das Album nicht gepresst ist, kann sich da noch einiges tun. Es wird sich wohl im Laufe des Aufnahmeprozesses noch sehr viel ändern. Die Lyrics werden nicht von den exakt gleichen Dingen handeln, wie auf den Vorgängern. Ich kann aber nicht abstreiten, dass diese Inspirationsquelle vielleicht auf die eine oder andere Art einen Einfluss auf die neuen Texte haben wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Was steht als nächstes auf dem Plan?</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Die Tour geht am 03. oder 04.07. zu Ende. Es ist schon komisch, dass wir genau am vierten Juli zurück nach Amerika zurückgehen &#8211; irgendwie symbolisch <em>(lacht)</em>. Wir beginnen kurz darauf mit der Vorproduktion zum neuen Album und im August geht es dann ab ins Studio.</p>
<p style="text-align: justify;"><code><strong>Danke für das Interview und alles Gute für den Rest der Tour.</strong></code></p>
<p style="text-align: justify;">Danke dir. Das Konzert heute hat wirklich Spaß gemacht.</p>
<p>Website: <a href="http://www.movmou.com/" target="_blank">www.movmou.com</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/MovingMountains" target="_blank">www.facebook.com/MovingMountains</a></p>
<p><object width="630" height="354" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/BmtDYVqlpFY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="630" height="354" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/BmtDYVqlpFY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/06/moving-mountains-interview/">Interview mit Gregory Dunn von Moving Mountains</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>http://www.demonic-nights.at/2012/06/moving-mountains-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
