Generation Of Vipers – Howl And Filth

| 11. September 2013 | 0 Comments

Generation Of Vipers

Bestehend aus Mitgliedern von U.S. Christmas und A Storm Of Light, wagen Generation Of Vipers aus Knoxville, Tennessee endlich den Sprung nach Europa. Erst der Einstieg von Bassist und Recording Engineer Travis Kammeyer, lässt die Band verlauten, brachte das US-Trio ihrem heutigen Sound näher. Produziert und gemischt von Kurt Ballou (Converge) sowie gemastert von Nick Zampiello (Isis, Torche, Converge), bekomt das dritte Album „Howl And Filth“ nunmehr einen Österreich-Release.

Die fünf Songs – getrennt durch das Intermezzo „All Of This Is Mine“ – bewegen sich durch die Bank im besonders dreckigen Post Metal- / Sludge-Spannungsfeld und zeichnen sich durch zähe Härte aus. Das abschließende „The Misery Coil“ bringt mit seinen neun Minuten Spielzeit das Geschehen auf den Punkt. Generation Of Vipers beginnen langsam und zögerlich mit finsteren Soundscapes, die man so am ehesten von Neurosis kennt. Nach zwei Minuten setzen brachiale, tief gestimmte Gitarren ein, dazu kommen die verzweifelten, schmerzverzerrten Growls von Josh Holt. Kleinere Zäsuren und beinahe schwarzmetallische Verschärfungen – Planks lassen grüßen – lässen den Track auf seine stattliche Länge kommen, ohne dabei langweilig zu werden. Ballous Produktion sticht hervor, er verpasst seinen Landsleuten einen sauber ausdifferenzierten aber dennoch dichten bis dreckigen Sound, der wie eine Wand auf Hammer, Amboss und Steigbügel zusteuert.

Abgesehen vom angesprochenen Intermezzo gibt es keinerlei Längen, mit dem morbiden „Ritual“ – die singende, schleifende Gitarre zählt zu den Highlights des Albums – sogar einen echten Wellenbrecher. Die Spielzeit von unter 40 Minuten ist allerdings verdammt wenig, da sich „Howl And Filth“ mit seinen ausladenden Arrangements breit macht, vielleicht aber einen weiteren Monolithen vermissen lässt. Mag das Ende auch ein Stück zu früh kommen, Generation Of Vipers wissen zu unterhalten und den Himmel in stilvolles Schwarz zu tauchen. So in etwa klingen Lo! mit ausladenden Arrangements, so macht Post-Sludge Laune.

Wertung: 8/10

Erhältlich ab: 13.09.2013
Erhätlich über: Golden Antenna Records (Broken Silence)

Website: www.generationofvipers.com
Facebook: www.facebook.com/generationofvipers

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Category: Magazin, Reviews

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