Life Of Agony – A Place Where There’s No More Pain

| 28. April 2017 | 0 Comments
Life Of Agony

(c) Napalm Records

Nach knapp zwölf Jahren melden sich Life Of Agony tatsächlich mit einem Nachfolger zu „Broken Valley“ aus dem Studio zurück. Viel war passiert – Mina Caputos Transgender-Coming-Out, diverse Nebenprojekte, ein weiterer kleiner Split und nur wenige ausgewählte Live-Konzerte. Man wollte erst dann wieder neue Musik schreiben, wenn man etwas zu sagen hätte. „A Place Where There’s No More Pain“ knüpft an alte Großtaten an und lässt ebenso Einflüsse diverser Nebenschauplätze zu.

Kaum setzt das eröffnende Riff von „Meet Your Maker“ ein, wähnt man sich 20 Jahre jünger. Caputo singt stärker und selbstbewusster denn je, die Rhythmusabteilung treibt den leicht düsteren Song mit dezenter Grunge-Note dezent voran. Die metallischen Einflüsse mögen zwar noch weiter zurückgefahren worden sein, der hochmelodische und doch finstere Charme sollte dafür selbst Alice In Chains-Fans überzeugen. Der kurze, knappe Titelsong „A Place Where There’s No More Pain“ erhöht die Schlagzahl ein wenig, erinnert verstohlen an die Anfänge der Band und ist doch fest in der Gegenwart verankert.

Sal Abruscato bringt einen Hauch von A Pale Horse Named Death mit. Was sich beim starken, hypnotischen „A New Low“ hauptsächlich aufs Intro beschränkt, zieht sich durch das ellenlange, bewegende „Bag Of Bones“ wie ein sorgfältig eingeschwärzter Faden. Die kleine Hommage an Pete Steele macht den Fünfminüter noch eine Spur sympathischer. Mit dem kraftvollen „Right This Wrong“ und „Walking Catastrophe“, Caputos bitterböser Abrechnung mit dem US-Celebrity-Kult, streuen Life Of Agony noch ein paar Hits ein. Das abschließende „Little Spots Of You“, eine fragile Piano-Ballade, könnte von einer Soloplatte der charismatischen Sängerin stammen und skizziert den langen, von selbstverletzendem Verhalten begleiteten Weg zur resoluten Powerfrau.

Natürlich ist „A Place Where There’s No More Pain“ kein zweites „River Runs Red“ geworden. Stattdessen entwickeln sich Life Of Agony, lange Studiopause hin oder her, organisch weiter und packen eine Reihe an bewegenden, finsteren Kopfnickern und Power-Riffs aus. Darf man hier schon von einem weisen Alterswerk sprechen? Das Comeback-Werk der US-Veteranen überzeugt und unterhält von vorne bis hinten mit ausgereiftem Songwriting, cleveren Texten und vier Performern in Bestform.

Wertung: 8/10

Erhältlich ab: 28.04.2017
Erhältlich über: Napalm Records (Universal Music)

Website: lifeofagony.com
Facebook: www.facebook.com/lifeofagonyfamiglia

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Category: Magazin, Reviews

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