Extremity – Extremely Fucking Dead

| 5. April 2017 | 0 Comments
Extremity

(c) Jehnifer Mickalacki-Sublett

Hinter Extremity verbergen sich Veteranen der US-Metal-Szene mit aktuellen und ehemaligen Mitgliedern von Vastum, Cretin, Agalloch und Worm Ouroboros. Dem Underground entstiegen, wagt sich das Bay-Area-Quartett nun auf eine Genre-Weltreise. Florida-Gore, skandinavischer Todesstahl und die klassische britische Groove-Walze geben sich auf der EP „Extremely Fucking Dead“ ein launiges Stelldichein.

Fünf Songs und ein Intro tanken sich durch eine Reihe verschiedener Death-Metal-Spielarten. In „Bestial Destiny“ verbeugt sich das gemischte Quartett beispielsweise vor Bolt Thrower und versetzt die rasiermesserscharfen Attacken mit ordentlich Dampf, ein wenig Groove und dicken Panzerriffs. Ein „Fatal Immortality“ nimmt das Tempo hingegen heraus und zitiert die Florida-Szene mit ihrer ungemein zähen Herangehensweise an das Genre. Wieder eine Tür weiter vermengt „Crepusclar Crescendo“ sämtliche Welten mit herrlich martialischer Wucht – nichts für schwache Nerven.

Was Extremity jedoch fehlt, ist so etwas wie eine musikalische Identität. „Extremely Fucking Dead“ mutet über weite Strecken wie ein Genre-Best-of an und weiß zweifelsohne zu unterhalten, bleibt allerdings ebenso wenig hängen. Wer Death Metal magt, wird den Einstand der nordamerikanischen Underground-Heroen jedoch zu schätzen wissen – sauber gespielt, auf den Punkt und herrlich kotzig arrangiert. Der Name ist bei Band und EP auf jeden Fall Programm.

Wertung: 7/10

Erhältlich ab: 07.04.2017
Erhältlich über: 20 Buck Spin (Soulfood Music)

Facebook: www.facebook.com/extremedeath

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Category: Magazin, Reviews

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