Sundowning / Red Apollo – Split

| 12. August 2013 | 0 Comments

Sundowning

Das Gesetz der Serie besagt: Fortsetzung folgt. Aktuell gilt das vor allem für die Split-Releases von Red Apollo, die kürzlich den ersten Teil ihrer „Transgression“-Trilogie im Rahmen einer gemeinsamen 7″ mit Gottesmorder veröffentlicht haben. Für den zweiten Teil hat man sich Kollegen aus dem Ruhrgebiet eingeladen: Sundowning, die vergangenes Jahr mit „Seizures Of The World“ Post Metal und Sludge auf gar lärmende Art miteinander vermischten, steuern ebenfalls einen brandneuen Track – den ersten seit eben jenem Debütalbum – bei.

Die A-Seite gehört Sundowning, die mit „Ceasing Lamentations“ nahtlos an die Klasse ihres Erstlings anknüpfen. Nach einem langen, düsteren Intro setzen erste Drums und spannungsgeladene Gitarren ein, die zweifelsohne auf die große Explosion vorbereiten. Diese folgt mit Verzögerung und wird über mehrere Stationen aufgebaut. Eine wirkliche Explosion wagen die Mannen aus dem Pott erst in der zweiten Hälfte des Songs, Vocals werden spärlich gesät. Red Apollo jagen „Fear And Devotion“ hinterher, beginnen rasant mit krachendem Black Metal-Einschlag und hohem Tempo. Das obligatorische Breakdown darf nicht fehlen, ebenso wenig wie ein Synthesizer-Finale. Klingt komisch, ist aber so: Mit einer übersichtlichen Dosis Synthetik lassen die Dortmunder den rauschenden Abschluss noch größer, noch eindrucksvoller und mächtiger klingen.

Wer es schmutzig, episch und anspruchsvoll mag, wird an dieser Split nicht vorbeikommen, denn beide Bands laufen hier zur Höchstform auf. Red Apollo übertrumpfen den bereits starken ersten Teil ihrer „Transgression“-Trilogie locker mit überraschendem Elektronik-Abgang, während Sundowning nahtlos an ihr starkes erstes Album anknüpfen: fette 7″, uneingeschränkte Kaufempfehlung.

Wertung: 9/10

Erhältlich ab: 02.08.2013
Erhätlich über: Moment of Collapse Records (Broken Silence)

Facebook: www.facebook.com/sundowning

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Category: Magazin, Reviews

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