
Was Kosheen für den Tag ist, ist Nanuh für die Nacht. Der Schwede Lars Söderberg mixt auf seinem Debütalbum "Scars" Jazz mit Pop und Drum'n'Bass und gibt diesem außergewöhnlichen Cocktail den Namen "Electronic Depression". Er setzt die elektronischen Melodien gekonnt ein, jedoch ohne zu viel an Power zu verschwenden. Deswegen eignen sich die Songs vor allem um bequem auf der Couch zu verweilen, als richtig Party dazu zumachen.
Gleich beim ersten Track "A Spoon Full Of Sugar" wird ausschließlich auf zurückhaltend und zugleich hektisch anmutende Electro-Sounds gesetzt. Nanuh ist eine richtige Ein-Mann-Band, denn Lars spielt nicht nur Schlagzeug, Bass und Gitarre selbst, sondern singt auch noch. Da dies auf Dauer etwas anstrengender werden kann, holt er sich für den Track "The Day Is Today" gesangliche Unterstützung von Sofie Larsson. Sie ist Sängerin von Firstnighter und ihre eindringliche sowie klare Stimme erinnert an Sian Evans von Kosheen.
Der Beginn von "The Masked Face" erinnert etwas an The Prodigy. Die relativ hohen Töne strömen abwechselnd aus dem ein oder anderen Lautsprecher, sodass das Gefühl entsteht man würde sich inmitten einer Verfolgungsjagd befinden. Bei dem anschließenden und letzten Track "Footsteps" wird dieses Klangmodell gleich weiter geführt. Es verändert sich erst, als Lawrence Mackrory von F.K.Ü. mit seinem Gesang einsetzt.
Das Album "Scars" ist eine ausgeklügelte Mischung, es ist unter anderem vergleichbar mit den beklemmend wirkenden Tönen von Massive Attack, ruhiger als Kosheen und nicht ganz so laut wie The Prodigy. Die Vocalparts erscheinen generell eher zweitrangig. Nanuh lässt vor allem der Musik Raum, damit sich diese frei entfalten kann. Die Kombination der verschiedenen Musikrichtungen ist interessant, jedoch gewagt und es bleibt ab zu warten ob das Erstlingswerk den Nerv der Zeit trifft.
Wertung: 7/10
Erhältlich ab: 05.02.2010
Erhältlich über: Vicisolum Productions (Rough Trade Distribution)
Website: www.nanuh.se
Myspace: www.myspace.com/friendsofnanuh
Gleich beim ersten Track "A Spoon Full Of Sugar" wird ausschließlich auf zurückhaltend und zugleich hektisch anmutende Electro-Sounds gesetzt. Nanuh ist eine richtige Ein-Mann-Band, denn Lars spielt nicht nur Schlagzeug, Bass und Gitarre selbst, sondern singt auch noch. Da dies auf Dauer etwas anstrengender werden kann, holt er sich für den Track "The Day Is Today" gesangliche Unterstützung von Sofie Larsson. Sie ist Sängerin von Firstnighter und ihre eindringliche sowie klare Stimme erinnert an Sian Evans von Kosheen.
Der Beginn von "The Masked Face" erinnert etwas an The Prodigy. Die relativ hohen Töne strömen abwechselnd aus dem ein oder anderen Lautsprecher, sodass das Gefühl entsteht man würde sich inmitten einer Verfolgungsjagd befinden. Bei dem anschließenden und letzten Track "Footsteps" wird dieses Klangmodell gleich weiter geführt. Es verändert sich erst, als Lawrence Mackrory von F.K.Ü. mit seinem Gesang einsetzt.
Das Album "Scars" ist eine ausgeklügelte Mischung, es ist unter anderem vergleichbar mit den beklemmend wirkenden Tönen von Massive Attack, ruhiger als Kosheen und nicht ganz so laut wie The Prodigy. Die Vocalparts erscheinen generell eher zweitrangig. Nanuh lässt vor allem der Musik Raum, damit sich diese frei entfalten kann. Die Kombination der verschiedenen Musikrichtungen ist interessant, jedoch gewagt und es bleibt ab zu warten ob das Erstlingswerk den Nerv der Zeit trifft.
Wertung: 7/10
Erhältlich ab: 05.02.2010
Erhältlich über: Vicisolum Productions (Rough Trade Distribution)
Website: www.nanuh.se
Myspace: www.myspace.com/friendsofnanuh



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