
Hierzulande bereits bekannt und auch erhältlich, nun auch in Deutschland erschienen: Grund genug, Kontrust noch einmal näher unter die Lupe zu nehmen. Die fünf Herren mit Dame zwischen Ried und Warschau stehen für eine kernige Mischung aus Modern Rock und Nu Metal, die hittauglich wie bangverdächtig einem Livepublikum perfekt einheizen kann – siehe das aktuelle Album "Time To Tango".
Eckpunkte sind tiefer gestimmte Gitarren mit KoRn-Affinität und der Wechselgesang von Agata (Sandra Nasic lässt grüßen) und Stefan (hence KoRn) – zusammengefasst in wütend moshende Hymnen mit leichtem Pop-Appeal- Der Opener "Dancer In The Sun" geht für sich bereits ordentlich nach vorne; angefangen mit Endzeit-Gepfeife bis hin zu einer höchst eingängigen Melodie versteckt hinter den wütenden Shouts.
"On The Run" ist ebenso hittauglich, arbeitet deutlicher mit Rock-Elementen und 80er-Einflüssen. Dazu "Personal Rotation", etappenweise sogar radiotauglich. An dieser Stelle sei Agatas warme, kraftvolle Stimme deutlich hervorgehoben. Sie sorgt mit dafür, dass "The Smash Song" etappenweise verdammt stark nach den Guano Apes klingt, kann in ruhigeren Momenten aber auch mit ihrem weichen Timbre punkten.
Nur in der zweiten Hälfte des Albums flaut die Stimmung etwas ab, ein fahler Beigeschmack mischt sich unters Kniescheiben-Grillen. Songs wie "Vodka, Tribe And Dynamite" wirken statisch, kommen nur zeitlupenartig in Gänge, werden durch Interludes gestreckt bzw. abgehackt. Außerdem sind die im Überfluss verwendeten folkloristische Einflüsse ("Bomba") Geschmackssache.
Macht summa summarum also eine herausragende und eine durchschnittliche Hälfte, die Kontrust immer noch eine recht passable Wertung einbringen. Ihre Ideen sind vielleicht nicht neu, dafür weitestgehend unterhaltsam und packend, hitverdächtig, eingängig und amtlich schroff. "Time To Tango" ist noch nicht der ganz große Wurf, allerdings ein guter Schritt in die richtige Richtung.
Wertung: 7/10
Erhältlich ab: 28.08.2009
Erhältlich über: Artist Station (Soulfood Music)
Website: www.kontrust.info
Myspace: www.myspace.com/kontrust
Eckpunkte sind tiefer gestimmte Gitarren mit KoRn-Affinität und der Wechselgesang von Agata (Sandra Nasic lässt grüßen) und Stefan (hence KoRn) – zusammengefasst in wütend moshende Hymnen mit leichtem Pop-Appeal- Der Opener "Dancer In The Sun" geht für sich bereits ordentlich nach vorne; angefangen mit Endzeit-Gepfeife bis hin zu einer höchst eingängigen Melodie versteckt hinter den wütenden Shouts.
"On The Run" ist ebenso hittauglich, arbeitet deutlicher mit Rock-Elementen und 80er-Einflüssen. Dazu "Personal Rotation", etappenweise sogar radiotauglich. An dieser Stelle sei Agatas warme, kraftvolle Stimme deutlich hervorgehoben. Sie sorgt mit dafür, dass "The Smash Song" etappenweise verdammt stark nach den Guano Apes klingt, kann in ruhigeren Momenten aber auch mit ihrem weichen Timbre punkten.
Nur in der zweiten Hälfte des Albums flaut die Stimmung etwas ab, ein fahler Beigeschmack mischt sich unters Kniescheiben-Grillen. Songs wie "Vodka, Tribe And Dynamite" wirken statisch, kommen nur zeitlupenartig in Gänge, werden durch Interludes gestreckt bzw. abgehackt. Außerdem sind die im Überfluss verwendeten folkloristische Einflüsse ("Bomba") Geschmackssache.
Macht summa summarum also eine herausragende und eine durchschnittliche Hälfte, die Kontrust immer noch eine recht passable Wertung einbringen. Ihre Ideen sind vielleicht nicht neu, dafür weitestgehend unterhaltsam und packend, hitverdächtig, eingängig und amtlich schroff. "Time To Tango" ist noch nicht der ganz große Wurf, allerdings ein guter Schritt in die richtige Richtung.
Wertung: 7/10
Erhältlich ab: 28.08.2009
Erhältlich über: Artist Station (Soulfood Music)
Website: www.kontrust.info
Myspace: www.myspace.com/kontrust


