
Globalisierung – ein interessantes Konzept, aber muss man deswegen sofort mit Vollgas auf den weltweiten Durchbruch abzielen? Heroes & Zeros haben sich zunächst auf ihre norwegische Heimat konzentriert, waren dort wochenlang in den Charts vertreten, wurden für zwei norwegische Grammys nominiert und haben binnen zwei Jahren über 120 Konzerte gespielt. Besagte Platte trägt den Titel "Strange Constellations" und erscheint nun auch hierzulande.
Vorgestellt wird "Strange Constellations" als Epic Rock. Dahinter versteckt sich prinzipiell Alternative Rock mit progressiven Elementen und einer Sehnsucht, die man eher im Sound von U2 vermutet. "Into The Light" eröffnet schön druckvoll, rast ordentlich in Richtung Refrain. Bono klopft immer wieder an die Tür, auch das Riff hat was von The Edge. Aber keine Angst, reine U2-Klone sind Heroes & Zeros keineswegs. "The Foolproof" zum Beispiel ist ein durchaus bezaubernder Leisetreter der fünf Minuten lang schleicht, sich förmlich unsichtbar verhält und doch zupacken kann.
Den Rausschmeißer "Do This Right" hätte man sich sparen können, zumal die fadenscheinige Pianoballade nach dem mächtigen Rocker „The Thin Line“ komplett untergeht. Es soll der einzige Ausfall auf "Strange Constellations", dem Debütalbum von Heroes & Zeros bleiben. Zu einem gewissen Grad darf man sie mit Sicherheit als norwegische U2 mit einem Hang zu Prog Rock bezeichnen. Sehr oft schleichen sich Gesangsmelodien und Riffs ein, die man eher von den Iren erwartet. Ein wirkliches Plagiat wird hier aber nicht geboten, sondern verträumter Rock mit ansprechender Erzählstruktur. Ansprechend, einen Erfolg ähnlichen dem in ihrer Heimat können die Herrschaften aber nicht erwarten.
Wertung: 7/10
Erhältlich ab: 20.02.2009
Erhältlich über: Redfield Records (Cargo Records)
Website: www.heroesandzeros.no
Myspace: www.myspace.com/heroesandzeros
Vorgestellt wird "Strange Constellations" als Epic Rock. Dahinter versteckt sich prinzipiell Alternative Rock mit progressiven Elementen und einer Sehnsucht, die man eher im Sound von U2 vermutet. "Into The Light" eröffnet schön druckvoll, rast ordentlich in Richtung Refrain. Bono klopft immer wieder an die Tür, auch das Riff hat was von The Edge. Aber keine Angst, reine U2-Klone sind Heroes & Zeros keineswegs. "The Foolproof" zum Beispiel ist ein durchaus bezaubernder Leisetreter der fünf Minuten lang schleicht, sich förmlich unsichtbar verhält und doch zupacken kann.
Den Rausschmeißer "Do This Right" hätte man sich sparen können, zumal die fadenscheinige Pianoballade nach dem mächtigen Rocker „The Thin Line“ komplett untergeht. Es soll der einzige Ausfall auf "Strange Constellations", dem Debütalbum von Heroes & Zeros bleiben. Zu einem gewissen Grad darf man sie mit Sicherheit als norwegische U2 mit einem Hang zu Prog Rock bezeichnen. Sehr oft schleichen sich Gesangsmelodien und Riffs ein, die man eher von den Iren erwartet. Ein wirkliches Plagiat wird hier aber nicht geboten, sondern verträumter Rock mit ansprechender Erzählstruktur. Ansprechend, einen Erfolg ähnlichen dem in ihrer Heimat können die Herrschaften aber nicht erwarten.
Wertung: 7/10
Erhältlich ab: 20.02.2009
Erhältlich über: Redfield Records (Cargo Records)
Website: www.heroesandzeros.no
Myspace: www.myspace.com/heroesandzeros
die Bnd is echt Geil !! echt empfelenswert :D01.03.2009 19:39

