
"This Is Freedom"! Hochtrabender Albumtitel, das muss man Cocoon aus Deutschland schon einmal lassen. Klingt ja eher nach 30 Seconds To Mars. Cocoon lassen die amerikanischen Kollegen in Sachen Härte zwar hinter sich, deren Pathos ist aber auf "This Is Freedom" zweifelsohne ebenfalls erkennbar.
Und schon wieder Emocore, möchte man ausrufen. Gibt es für neue Bands, bei denen die Mitglieder vermutlich noch unter 30 sind, wirklich so wenig Auswahl? Immer schön grunzen, aber das normale Singen nicht vergessen, der Kontrast zwischen schön / hässlich muss ja gehalten werden. Bei den Instrumenten im Leben nicht so etwas wie Originalität aufkommen lassen, damit man die Zielgruppe nicht verschreckt, das hier bleibt um jeden Preis Bauchmusik. Den Kopf lassen wir mal aus dem Spiel. Den Songs Titel wie "My Daily Holocaust" geben, um ja die Verzweiflung ausreichend zu symbolisieren.
Checklist abgearbeitet, kommen wir zu den positiven Aspekten. Der cleane Gesang zeigt zwar einige Schwächen, das machen die Shouts dafür wieder wett, die klingen nämlich wirklich gut. Mit den Basis-Songideen ist zwar kein Blumentopf zu gewinnen, dafür verbergen sich einige schön vertrackte Rhythmuswechsel oder gut gemachte Refrains dahinter, so wie bei "This Way Out...Welcome". Und bei Konzerten funktionieren Cocoon sicher auch nicht schlecht, Potential zum Mitgehen haben die Nummern teilweise nämlich satt.
Was soll man noch sagen? Unsympathisch sind solche Bands selten, sie machen ja nicht wirklich etwas falsch. Sie machen halt alles so wie die dreißig Vorgängerbands vor ihnen. Man fragt sich unwillkürlich, wer noch neu für solche Gruppen zu begeistern sein soll, wenn man schon beim Versuch, sie voneinander zu unterscheiden, ins Strudeln kommt. Das Boot für diese Art von Musik ist nicht nur voll, sondern aufgrund akuter Überfüllung knapp vor dem Untergehen.
Wertung: 5/10
Erhältlich ab: 02.02.2010
Erhältlich über: Rising Records (Plastic Head)
Myspace: www.myspace.com/unleashcocoon
Und schon wieder Emocore, möchte man ausrufen. Gibt es für neue Bands, bei denen die Mitglieder vermutlich noch unter 30 sind, wirklich so wenig Auswahl? Immer schön grunzen, aber das normale Singen nicht vergessen, der Kontrast zwischen schön / hässlich muss ja gehalten werden. Bei den Instrumenten im Leben nicht so etwas wie Originalität aufkommen lassen, damit man die Zielgruppe nicht verschreckt, das hier bleibt um jeden Preis Bauchmusik. Den Kopf lassen wir mal aus dem Spiel. Den Songs Titel wie "My Daily Holocaust" geben, um ja die Verzweiflung ausreichend zu symbolisieren.
Checklist abgearbeitet, kommen wir zu den positiven Aspekten. Der cleane Gesang zeigt zwar einige Schwächen, das machen die Shouts dafür wieder wett, die klingen nämlich wirklich gut. Mit den Basis-Songideen ist zwar kein Blumentopf zu gewinnen, dafür verbergen sich einige schön vertrackte Rhythmuswechsel oder gut gemachte Refrains dahinter, so wie bei "This Way Out...Welcome". Und bei Konzerten funktionieren Cocoon sicher auch nicht schlecht, Potential zum Mitgehen haben die Nummern teilweise nämlich satt.
Was soll man noch sagen? Unsympathisch sind solche Bands selten, sie machen ja nicht wirklich etwas falsch. Sie machen halt alles so wie die dreißig Vorgängerbands vor ihnen. Man fragt sich unwillkürlich, wer noch neu für solche Gruppen zu begeistern sein soll, wenn man schon beim Versuch, sie voneinander zu unterscheiden, ins Strudeln kommt. Das Boot für diese Art von Musik ist nicht nur voll, sondern aufgrund akuter Überfüllung knapp vor dem Untergehen.
Wertung: 5/10
Erhältlich ab: 02.02.2010
Erhältlich über: Rising Records (Plastic Head)
Myspace: www.myspace.com/unleashcocoon



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