
Zwei Songs. Zwei verdammte Songs, die große Hoffnungen wecken. Die deutschen Nachbarn Burden sind Insidern durch ihre selbst produzierte Debütsingle "The Fool" möglicherweise ein Begriff. Ihre Mischung aus Stoner, Sludge und einem Hauch von Doom (Down und Corrosion Of Conformity) lassen grüßen hat bereits Ván Records auf den Plan gerufen. Bevor dort in einigen Monaten das erste Album erscheint, soll die 7" "Man Of No Account" die lange Wartezeit erfolgreich verkürzen.
Ohne langwierige Einleitung legt "The Slug. The Drag. The Misery." mit einem monströsen Riff, das entfernt an Black Sabbaths "Iron Man" erinnert. Schnell verfinstert sich jedoch der Himmel noch weiter, das Tempo wird endgültig herausgenommen, während das Monsterorgan von Sänger Thorsten zugleich melodisch und kernig bitterböse wirkt. Markerschütternd, schwer atmend und überaus amerikanisch – wie auch der bereits bekannte Titeltrack "Man Of No Account", dessen melodische Einschübe wie der Silberstreif am sprichwörtlichen Horizont wirken.
Ist es legitim aufgrund einer Handvoll Songs in Jubelstürme auszubrechen? Selbst wenn man "Man Of No Account" (und seinen bereits erwähnten Vorgänger "The Fool") mit Zurückhaltung betrachtet, ist breiter Optimismus angesagt. Burden liefern beseelten, schwermütigen und extrem wuchtigen Stoner Rock der eingängigen und hypnotischen Sorte, der zügel- und haltlos das Potential zu einem der heißesten Newcomer-Alben 2010 ins Gedächtnis ruft. Der Blick wandert mit Spannung gen Norden.
Wertung: 8/10
Erhältlich ab: 12.03.2010
Erhältlich über: Ván Records (Soulfood Music)
Website: burden-online.com
Myspace: www.myspace.com/listentoburden
Ohne langwierige Einleitung legt "The Slug. The Drag. The Misery." mit einem monströsen Riff, das entfernt an Black Sabbaths "Iron Man" erinnert. Schnell verfinstert sich jedoch der Himmel noch weiter, das Tempo wird endgültig herausgenommen, während das Monsterorgan von Sänger Thorsten zugleich melodisch und kernig bitterböse wirkt. Markerschütternd, schwer atmend und überaus amerikanisch – wie auch der bereits bekannte Titeltrack "Man Of No Account", dessen melodische Einschübe wie der Silberstreif am sprichwörtlichen Horizont wirken.
Ist es legitim aufgrund einer Handvoll Songs in Jubelstürme auszubrechen? Selbst wenn man "Man Of No Account" (und seinen bereits erwähnten Vorgänger "The Fool") mit Zurückhaltung betrachtet, ist breiter Optimismus angesagt. Burden liefern beseelten, schwermütigen und extrem wuchtigen Stoner Rock der eingängigen und hypnotischen Sorte, der zügel- und haltlos das Potential zu einem der heißesten Newcomer-Alben 2010 ins Gedächtnis ruft. Der Blick wandert mit Spannung gen Norden.
Wertung: 8/10
Erhältlich ab: 12.03.2010
Erhältlich über: Ván Records (Soulfood Music)
Website: burden-online.com
Myspace: www.myspace.com/listentoburden



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