
Freunde schwarz-grau melierter Norweger-Pullover dürften sich für das Comeback von Troll begeistern. Hinter diesem Pseudonym steckt immer noch Nagash (The Kovenant, ex-Dimmu Borgir, Chrome Division), der sein Soloprojekt mittlerweile im amtlichen Bandformat führt. "Neo-Satanic Supremacy", das erste Album seit neun Jahren, setzt den überdurchschnittlich Black-Metal-Januar souverän fort.
Bereits die ersten Takte von "Til Helvete Med Alt" klingen, als ob die Zeit stehen geblieben wäre – erinnert an Dimmu Borgir, gerade durch den verstärkten Keyboard-Einsatz, wobei der Song an sich wesentlich direkter und dreckiger wirkt. Auch "Alt For Satan" hat diesen beinahe punkigen Spirit, den die Rock-getränkten "Burn The Witch" und "Age Of Satan" auf die Spitze treiben. Sehr räudig, rotzig und doch gewissermaßen urtypisch für sämtliche von Nagash' (ehemaligen) Bands.
Insofern ist "Neo-Satanic Supremacy" ein verhindertes Karriere-Best-of des Chefs höchstpersönlich, ein Wandern durch wütende Black-Metal-Pfade mit starkem Keyboard-Einsatz und dem gelegentlichen Lemmy-Riff. Stört keineswegs, auch wenn man glaubt diese zehn Songs bereits irgendwo gehört zu haben. Originalität ist ja kein Muss – Hauptsache es knallt. Grundsolider Stoff.
Wertung: 7/10
Erhältlich ab: 29.01.2010
Erhältlich über: Napalm Records (Edel Music Distribution)
Myspace: www.myspace.com/troll
Bereits die ersten Takte von "Til Helvete Med Alt" klingen, als ob die Zeit stehen geblieben wäre – erinnert an Dimmu Borgir, gerade durch den verstärkten Keyboard-Einsatz, wobei der Song an sich wesentlich direkter und dreckiger wirkt. Auch "Alt For Satan" hat diesen beinahe punkigen Spirit, den die Rock-getränkten "Burn The Witch" und "Age Of Satan" auf die Spitze treiben. Sehr räudig, rotzig und doch gewissermaßen urtypisch für sämtliche von Nagash' (ehemaligen) Bands.
Insofern ist "Neo-Satanic Supremacy" ein verhindertes Karriere-Best-of des Chefs höchstpersönlich, ein Wandern durch wütende Black-Metal-Pfade mit starkem Keyboard-Einsatz und dem gelegentlichen Lemmy-Riff. Stört keineswegs, auch wenn man glaubt diese zehn Songs bereits irgendwo gehört zu haben. Originalität ist ja kein Muss – Hauptsache es knallt. Grundsolider Stoff.
Wertung: 7/10
Erhältlich ab: 29.01.2010
Erhältlich über: Napalm Records (Edel Music Distribution)
Myspace: www.myspace.com/troll


