
Mit "Vale" (2008) lieferten die Power-Metaller Orden Ogan aus Nordrhein-Westfahlen schon ein wirklich starkes Album ab, das allgemein positiv aufgenommen wurde. Sebastian "Seeb" Levermann und seine Recken haben sich mit "Easton Hope" vorgenommen, den Erfolg des Vorgängers zu wiederholen und präsentieren elf Tracks, die 64 Minuten eigentümlichen, aber eingängigen Power-Metal versprechen.
Das Intro beginnt mit einem verspielten Keyboard, und verbreitet durch immer mehr orchestrale Unterstützung sofort Piratenstimmung á la "Pirates of the Caribbean", bevor in "Nobody Leaves" gleich von Anfang an kräftig drauflos gerifft wird und die Basedrum brummt. Viele Rhythmus- und Tempowechsel ziehen sich wie ein roter Faden durch das trotzdem hymnisch angelegte Album. So geht es auch in "Goodbye", das für Besitzer guter Kopfhörer ein besonderes Stereo-Erlebnis auf Lager hat, mal schneller, mal langsamer, aber immer auf höchstem Niveau dahin.
Der siebenminütige Titeltrack ist ein mitreißendes Melodic-Power-Metal-Gewürfel, bei dem Seeb an seinen stimmlichen Grenzen kratzt und zeigt, über was für ein gewaltiges Repertoire er verfügt. Mehrstimmige, hymnische Parts dürfen aber natürlich auch hier nicht fehlen. So geht es anfangs auch in "Welcome Liberty" weiter, bevor Seeb mächtigen Powergesang rein brettert, um dann wieder glasklar zum mehrstimmigen Refrain überzuleiten.
Wie einige andere Songs auf "Easton Hope" erinnert auch "All These Dark Years" ein wenig an Blind Guardian - natürlich mit mehr Power ... und Chor. Instrumental schießen die Westfahlen ein wahres Feuerwerk aus Keyboard und Gitarren ab. "Nothing Remains" kommt recht mächtig daher, ballert mit der Doublebase und serviert gleich zum Anfang ein kurzes Solo, bevor sich (diesmal gleich mit Chor) in die Strophe gestürzt wird. Anschließend wird es besinnlich: "Requiem" ist eine traurige und melancholische Ballade, bei der der durchgeschüttelte Metalhead wieder mal dazu kommt, einen Schluck Bier zu nehmen. Derart gestärkt kann er bei der Piratenhymne "We Are Pirates" wieder standesgemäß mitgrölen.
"The Black Heart" kommt wie ein echtes Power-Brett daher, wobei jedoch nach etwa eineinhalb der sechs Minuten fast balladenhaft dazu aufgerufen wird, die Hoffnung niemals aufzugeben, bevor es bei 3:30 wieder schneller wird um in einem Finale Furioso zu enden. Anfangs geht es beim Schlusspunkt "Of Downfall And Decline" richtig ab, bis die Gitarren während der Strophe plötzlich vollkommen im Hintergrund verschwinden und Seeb begleitet von Bass und Schlagzeug singt. Beim Refrain darf dann kurz sogar auch der Chor mitmachen, bevor gegen Ende des Fast-Neunminüters alle gemeinsam dem Album das i-Tüpfelchen aufsetzen.
Nach dem so gelobten Vorgänger "Vale" hat fast niemand mehr mit einer Steigerung gerechnet, mancher gar das Schlimmste befürchtet. "Easton Hope" vermag diesen aber sogar zu übertreffen und ist ein rundum gelungenes Album. Der nahezu gänzliche Verzicht auf Folk-Elemente hat Orden Ogan hörbar gut getan und auch der in jedem (!!!) Song vorkommende Chor macht sich wider Erwarten tadellos.
Wertung: 9/10
Erhältlich ab: 22.01.2010
Erhältlich über: AFM Records (Soulfood Music)
Website: www.ordenogan.de
Myspace: www.myspace.com/ordenogan
Das Intro beginnt mit einem verspielten Keyboard, und verbreitet durch immer mehr orchestrale Unterstützung sofort Piratenstimmung á la "Pirates of the Caribbean", bevor in "Nobody Leaves" gleich von Anfang an kräftig drauflos gerifft wird und die Basedrum brummt. Viele Rhythmus- und Tempowechsel ziehen sich wie ein roter Faden durch das trotzdem hymnisch angelegte Album. So geht es auch in "Goodbye", das für Besitzer guter Kopfhörer ein besonderes Stereo-Erlebnis auf Lager hat, mal schneller, mal langsamer, aber immer auf höchstem Niveau dahin.
Der siebenminütige Titeltrack ist ein mitreißendes Melodic-Power-Metal-Gewürfel, bei dem Seeb an seinen stimmlichen Grenzen kratzt und zeigt, über was für ein gewaltiges Repertoire er verfügt. Mehrstimmige, hymnische Parts dürfen aber natürlich auch hier nicht fehlen. So geht es anfangs auch in "Welcome Liberty" weiter, bevor Seeb mächtigen Powergesang rein brettert, um dann wieder glasklar zum mehrstimmigen Refrain überzuleiten.
Wie einige andere Songs auf "Easton Hope" erinnert auch "All These Dark Years" ein wenig an Blind Guardian - natürlich mit mehr Power ... und Chor. Instrumental schießen die Westfahlen ein wahres Feuerwerk aus Keyboard und Gitarren ab. "Nothing Remains" kommt recht mächtig daher, ballert mit der Doublebase und serviert gleich zum Anfang ein kurzes Solo, bevor sich (diesmal gleich mit Chor) in die Strophe gestürzt wird. Anschließend wird es besinnlich: "Requiem" ist eine traurige und melancholische Ballade, bei der der durchgeschüttelte Metalhead wieder mal dazu kommt, einen Schluck Bier zu nehmen. Derart gestärkt kann er bei der Piratenhymne "We Are Pirates" wieder standesgemäß mitgrölen.
"The Black Heart" kommt wie ein echtes Power-Brett daher, wobei jedoch nach etwa eineinhalb der sechs Minuten fast balladenhaft dazu aufgerufen wird, die Hoffnung niemals aufzugeben, bevor es bei 3:30 wieder schneller wird um in einem Finale Furioso zu enden. Anfangs geht es beim Schlusspunkt "Of Downfall And Decline" richtig ab, bis die Gitarren während der Strophe plötzlich vollkommen im Hintergrund verschwinden und Seeb begleitet von Bass und Schlagzeug singt. Beim Refrain darf dann kurz sogar auch der Chor mitmachen, bevor gegen Ende des Fast-Neunminüters alle gemeinsam dem Album das i-Tüpfelchen aufsetzen.
Nach dem so gelobten Vorgänger "Vale" hat fast niemand mehr mit einer Steigerung gerechnet, mancher gar das Schlimmste befürchtet. "Easton Hope" vermag diesen aber sogar zu übertreffen und ist ein rundum gelungenes Album. Der nahezu gänzliche Verzicht auf Folk-Elemente hat Orden Ogan hörbar gut getan und auch der in jedem (!!!) Song vorkommende Chor macht sich wider Erwarten tadellos.
Wertung: 9/10
Erhältlich ab: 22.01.2010
Erhältlich über: AFM Records (Soulfood Music)
Website: www.ordenogan.de
Myspace: www.myspace.com/ordenogan


