
Die Prog-Metaller Nahemah haben sich nach dem Lifeforce-Debüt "The Second Philosophy" für das heurige Jahr große Ziele gesteckt. Mit "A New Constellation" wollen die Spanier mit ihrem breit gefächerten Sound, welcher voll epischer Schönheit und harschen Aggressionen ist, punkten. Nun gilt es das letzte Album zu toppen und zu beweisen, dass man mit Bands wie Amorphis, Katatonia, Cult Of Luna oder sogar Pink Floyd zwar grob verglichen werden kann, trotz alldem bereits einen eigenen Weg und Stil gefunden hat.
Die Spanier haben an ihrem Grundkonzept wenig verändert: spirituell abstrakte, atmosphärische Musik, welche wohl am Besten mit Progressive-Hardcore-Dark-Death-Jazz-Metal zu umschreiben ist. Ein unverkennbares Saxophon, wie es auch bereits beim Vorgänger erfolgreich eingesetzt wurde, gibt dem Album die richtige Würze, ohne aber dabei den Hörer zu überfordern oder sich selbst als schwieriges Geplänkel zu isolieren. Melodien schlittern ins Ohr und verwachsen mit emotional komplexen Keyboardparts. Die Stimme von Pable Egido, welcher Clean- und souverän gesungene, aggressive Parts beisteuert, ist besonders beim Song "Under The Mourning Rays" zu vernehmen.
Nahemah schaffen es ohne große Macken eine saubere Fortsetzung von "The Second Philosophy" auf den Markt zu werfen. Eine Fortsetzung, in deren man unverkennbar den nächsten musikalischen Schritt fühlt und Songs wie "The Perfect Depth Of The Mermaids", "Reaching The Stars" oder auch "Under The Mourning Rays" bereits beim ersten Durchgang hängen bleiben, und man ohne wenn und aber nach der Repeat-Taste bettelt. Der langsame Instrumentaltrack "Air" stört allerdings mehr als er bringt und sollte wohl nur als Bonus Track am Ende der Platte gereiht werden.
Aufgrund der hohen Erwartungshaltung betreffend des Vorgängers "The Second Philosophy", welches rasch ganzkörperlich gezündet hat, braucht es wohl beim Nachfolger "A New Constellation" ein wenig mehr Zeit. Fans, die an melancholischen Tagen gerne dahinträumen und keine Angst vor Genreüberschreitungen haben, sollten sich "A New Constellation" keinesfalls entgehen lassen. Die Grenzen sind durchbrochen. Let's go Nahemah!
Wertung: 8/10
Erhältlich ab: 22.05.2009
Erhältlich über: Lifeforce Records (Soulfood Music)
Website: www.nahemahband.com
Myspace: www.myspace.com/nahemahband
Die Spanier haben an ihrem Grundkonzept wenig verändert: spirituell abstrakte, atmosphärische Musik, welche wohl am Besten mit Progressive-Hardcore-Dark-Death-Jazz-Metal zu umschreiben ist. Ein unverkennbares Saxophon, wie es auch bereits beim Vorgänger erfolgreich eingesetzt wurde, gibt dem Album die richtige Würze, ohne aber dabei den Hörer zu überfordern oder sich selbst als schwieriges Geplänkel zu isolieren. Melodien schlittern ins Ohr und verwachsen mit emotional komplexen Keyboardparts. Die Stimme von Pable Egido, welcher Clean- und souverän gesungene, aggressive Parts beisteuert, ist besonders beim Song "Under The Mourning Rays" zu vernehmen.
Nahemah schaffen es ohne große Macken eine saubere Fortsetzung von "The Second Philosophy" auf den Markt zu werfen. Eine Fortsetzung, in deren man unverkennbar den nächsten musikalischen Schritt fühlt und Songs wie "The Perfect Depth Of The Mermaids", "Reaching The Stars" oder auch "Under The Mourning Rays" bereits beim ersten Durchgang hängen bleiben, und man ohne wenn und aber nach der Repeat-Taste bettelt. Der langsame Instrumentaltrack "Air" stört allerdings mehr als er bringt und sollte wohl nur als Bonus Track am Ende der Platte gereiht werden.
Aufgrund der hohen Erwartungshaltung betreffend des Vorgängers "The Second Philosophy", welches rasch ganzkörperlich gezündet hat, braucht es wohl beim Nachfolger "A New Constellation" ein wenig mehr Zeit. Fans, die an melancholischen Tagen gerne dahinträumen und keine Angst vor Genreüberschreitungen haben, sollten sich "A New Constellation" keinesfalls entgehen lassen. Die Grenzen sind durchbrochen. Let's go Nahemah!
Wertung: 8/10
Erhältlich ab: 22.05.2009
Erhältlich über: Lifeforce Records (Soulfood Music)
Website: www.nahemahband.com
Myspace: www.myspace.com/nahemahband



Keine Kommentare vorhanden.