
Vielleicht sollte man den ersten Longplayer der martialisch aussehenden Finnen von Kivimetsän Druidi einfach vergessen. "Shadowheart", das fast komplett aus der Feder der Koskinen-Brüder Joni und Antti stammt, war nicht mehr als eine Sammlung alter Demos und EPs, die mehrere Jahre Bandgeschichte in sich vereinte und dementsprechend zusammengeschustert wirkte. Die Stimme der gerade frisch rekrutierten Sängerin Leeni-Maria Hovila harmonisierte nicht mit der Musik und die Produktion ließ zu wünschen übrig. Anno 2010 kann man den Nachfolger "Betrayal, Justice, Revenge" unbesorgt in den CD-Player legen und sich mit dem Genre des Fantasy Metal vertraut machen.
In der fantastischen Welt um den "Crystal Mountain", erdacht von Joni Koskinen und ergänzt von Leeni-Maria, aus deren Feder die meisten Texte des neuen Albums stammen, kann man sich mit Kriegern, Hexen, Zauberern und Goblins ins Abenteuer stürzen. Untermalt werden diese von Melodien, die sich irgendwo zwischen Symphonic, Folk und Thrash Metal bewegen und doch eine ganz eigene Note haben.
"Betrayal, Justice, Revenge" beginnt mit "Lament For The Fallen" ruhig und endet mit "Desolation: White Wolf" – zumindest musikalisch - auch eher versöhnlich. Dazwischen growlt Joni, was das Zeug hält, hinweg über treibende Beats und mal melodische, mal hämmernde Gitarrenriffs. Tracks wie das melodisch beschwingte "Manalan Vartija" oder der unaussprechliche Trinksong "Tuoppein'nostelulaulu" machen einfach nur Laune. Leeni-Marias Gesang hat sich gegenüber "Shadowheart" deutlich verbessert. Virtuous beherrscht sie ihr Instrument mittlerweile und verleiht jedem Song seinen ganz eigenen Charakter - mit Ausnahme von "Of Betrayal", den Joni alleine vertonen durfte.
Das unablässige Touren hat seine Spuren hinterlassen. Hier stand eine gewachsene Band im Tonstudio. Neben Joni, Antti Koskinen und Leeni-Maria haben auch die übrigen Bandmitglieder ihren musikalischen Beitrag zum neuen Material geleistet. Das komplette Album ist dadurch facettenreich geworden und wirkt dennoch, auch wenn es kein Konzeptalbum ist, wie eine in sich geschlossene mythische Erzählung, die hoffentlich bald ihre Fortsetzung findet.
Wertung: 8/10
Erhältlich ab: 23.04.2010
Erhältlich über: Century Media (EMI Music)
Website: www.kivimetsandruidi.com
Myspace: www.myspace.com/kivimetsandruidi
In der fantastischen Welt um den "Crystal Mountain", erdacht von Joni Koskinen und ergänzt von Leeni-Maria, aus deren Feder die meisten Texte des neuen Albums stammen, kann man sich mit Kriegern, Hexen, Zauberern und Goblins ins Abenteuer stürzen. Untermalt werden diese von Melodien, die sich irgendwo zwischen Symphonic, Folk und Thrash Metal bewegen und doch eine ganz eigene Note haben.
"Betrayal, Justice, Revenge" beginnt mit "Lament For The Fallen" ruhig und endet mit "Desolation: White Wolf" – zumindest musikalisch - auch eher versöhnlich. Dazwischen growlt Joni, was das Zeug hält, hinweg über treibende Beats und mal melodische, mal hämmernde Gitarrenriffs. Tracks wie das melodisch beschwingte "Manalan Vartija" oder der unaussprechliche Trinksong "Tuoppein'nostelulaulu" machen einfach nur Laune. Leeni-Marias Gesang hat sich gegenüber "Shadowheart" deutlich verbessert. Virtuous beherrscht sie ihr Instrument mittlerweile und verleiht jedem Song seinen ganz eigenen Charakter - mit Ausnahme von "Of Betrayal", den Joni alleine vertonen durfte.
Das unablässige Touren hat seine Spuren hinterlassen. Hier stand eine gewachsene Band im Tonstudio. Neben Joni, Antti Koskinen und Leeni-Maria haben auch die übrigen Bandmitglieder ihren musikalischen Beitrag zum neuen Material geleistet. Das komplette Album ist dadurch facettenreich geworden und wirkt dennoch, auch wenn es kein Konzeptalbum ist, wie eine in sich geschlossene mythische Erzählung, die hoffentlich bald ihre Fortsetzung findet.
Wertung: 8/10
Erhältlich ab: 23.04.2010
Erhältlich über: Century Media (EMI Music)
Website: www.kivimetsandruidi.com
Myspace: www.myspace.com/kivimetsandruidi



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