Hypnosis - The Synthetic Light Of Hope

Das Chaos hält Einzug. Hypnosis kommen aus Frankreich, haben seit ihrer Gründung 1993 zig Lineup- und Label-Wechsel überlebt und nennen ihren Sound "Hybrid Death Metal". Was bereits eine Warnung sein sollte, wird viel zu einfach in den Wind geschlagen – ihr neues Album "The Synthetic Light Of Hope" ist nun auch in Österreich erhältlich.

Todesstahl mit Synthesizern und Industrial-Gewitter – ein alt bekanntes und bewährtes Rezept mit männlichem (Gitarrist Pierre) und weiblichen (Gitarristin Cindy) Gesang. Die Songs jedenfalls wirken altbacken, fallen beinahe auseinander. Während der Opener "Blood Tears" noch etwas ziellos nach vorne geht und das fiese "An Ordinary Day" seine guten Momente hat, werden in weiterer Folge Deicide, Mnemic, Enter Shikari und The Prodigy in einen Topf geworfen, wie das bei den Franzosen auch immer so war.

Problem dabei – diese Mischung funktioniert einfach nicht, wirkt bieder und cheesy zu gleichen Teilen. Grunzen, proggen, schreien und klimpern, nein danke. Hypnosis beißen sich in den eigenen Schwanz zum wiederholten Mal. "The Synthetic Light Of Hope" ist ein antiquiertes Relikt, das die Geschmackspolizei dringend verhaften sollte.

Wertung: 3/10

Erhältlich ab: 09.10.2009
Erhältlich über: Dark Balance (New Music Distribution)

Website: www.hypnosismetal.fr.st
Myspace: www.myspace.com/hypnosismetal
 
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