
Nach den alteingesessenen Recken Heathen bringt Kanada mit Aeternam das zweite heiße Metal-Eisen (fünf Euro in die Schlechte-Wortwitz-Kassa) im noch jungen Jahr am Start. Das Quintett aus Quebec City mischt klassischen Todesstahl mit Einflüssen aus dem Mittleren Osten – Namen wie Melechesh oder Nile fallen nicht ganz unverdient im Zusammenhang ihrem Debüt "Disciples Of The Unseen".
Über ein kurzes Intro gelangt man in media res in "Angel Horned", das sich liebend gerne orientalischen Einflüssen hingibt. Gerade in der Melodik werden diese greif- und hörbar, durch ausgiebiges Solieren bis zur gechanteten Katharsis getrieben. Semi-folkloristische Interludes wie "Iteru" verdichten die Atmosphäre weiter. Man glaubt durchaus vor den Pyramiden von Gizeh zu sitzen. Killing Jokes "Pandemonium" lässt grüßen.
Die 44 Minuten von"Disciples Of The Unseen" haben Spuren eines Gesamtkunstwerkes. Ob die elegischen Midtempo-Passagen von "Haumnaptra", der proggige Jam "Circle In Flames" oder der fiese, multipel explodierende Rausschmeißer "Through The Eyes Of Ea" – hier bleibt keine Mumie eingewickelt. Geschickt finden Aeternam ihre Nische im orientalischen Todesstahl, den sie in eine vornehmlich melodische Richtung lenken. Starkes Debüt, das trotz seiner stattlichen Spielzeit zu kurz wirkt – ein Opus Die scheint für die Zukunft greifbar zu sein.
Wertung: 8/10
Erhältlich ab: 12.02.2010
Erhältlich über: Metal Blade (Sony Music)
Website: www.aeternam.ca
Myspace: www.myspace.com/aeternammetal
Über ein kurzes Intro gelangt man in media res in "Angel Horned", das sich liebend gerne orientalischen Einflüssen hingibt. Gerade in der Melodik werden diese greif- und hörbar, durch ausgiebiges Solieren bis zur gechanteten Katharsis getrieben. Semi-folkloristische Interludes wie "Iteru" verdichten die Atmosphäre weiter. Man glaubt durchaus vor den Pyramiden von Gizeh zu sitzen. Killing Jokes "Pandemonium" lässt grüßen.
Die 44 Minuten von"Disciples Of The Unseen" haben Spuren eines Gesamtkunstwerkes. Ob die elegischen Midtempo-Passagen von "Haumnaptra", der proggige Jam "Circle In Flames" oder der fiese, multipel explodierende Rausschmeißer "Through The Eyes Of Ea" – hier bleibt keine Mumie eingewickelt. Geschickt finden Aeternam ihre Nische im orientalischen Todesstahl, den sie in eine vornehmlich melodische Richtung lenken. Starkes Debüt, das trotz seiner stattlichen Spielzeit zu kurz wirkt – ein Opus Die scheint für die Zukunft greifbar zu sein.
Wertung: 8/10
Erhältlich ab: 12.02.2010
Erhältlich über: Metal Blade (Sony Music)
Website: www.aeternam.ca
Myspace: www.myspace.com/aeternammetal



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