
Wie aus dem Nichts taucht das Duo Bled Dry aus dem niederösterreichischen Wiener Neustadt auf und beanspruchen die Austro-Death-Metal-Krone für sich. Dürfen die das? Aber selbstverständlich. Für ihre erste EP "...Of Murder And Mankind" haben sich Sänger Michael und Gitarrist Bernd – die letzten trockengebluteten Mohikaner – mit Session Drummer Tom Urbanek schlagkräftige Verstärkung ins Studio geholt.
Neben der Liebe zu Akustik-Gitarren – neben dem Intro "Prelude To Endtime" und dem letzten Drittel von "Sanguis Alternus" spielt metallische Lagerfeuer-Romantik eine wichtige Rolle auf diesem Rundling – demonstrieren die Wr. Neustädter eine ausgeprägte Abneigung für Scheuklappen. "Flesh And Bone" zum Bleistift knüppelt ordentlich los, nimmt aber zur Halbzeit eine unerwartete Wende ins Melodische und thrasht in bester Kreator-Manier los. Von den Brees in "The Hedonistic Murder" ganz zu schweigen.
Der Grundtenor auf "...Of Murder And Mankind" ist aber von Härte, fiesen Growls und dem einen oder anderen Groove geprägt. Songs wie "Embodied Hate" lassen Großes für die Zukunft vermuten – wütend, dennoch melodisch, dazu feine Soli und ein angenehmes Break zum Durchatmen, nur um gen hohen Norden zu ziehen.
Es sei Bled Dry zu wünschen, dass sie bald wieder ein stabiles, komplettes Lineup auf die Beine stellen, mit ihrer aktuellen EP österreichische Bühnen bespielen und vor allem weitere gefinkelte Abrissbirnen schreiben können – viel versprechendes Debüt.
Myspace: www.myspace.com/bleddryband
Neben der Liebe zu Akustik-Gitarren – neben dem Intro "Prelude To Endtime" und dem letzten Drittel von "Sanguis Alternus" spielt metallische Lagerfeuer-Romantik eine wichtige Rolle auf diesem Rundling – demonstrieren die Wr. Neustädter eine ausgeprägte Abneigung für Scheuklappen. "Flesh And Bone" zum Bleistift knüppelt ordentlich los, nimmt aber zur Halbzeit eine unerwartete Wende ins Melodische und thrasht in bester Kreator-Manier los. Von den Brees in "The Hedonistic Murder" ganz zu schweigen.
Der Grundtenor auf "...Of Murder And Mankind" ist aber von Härte, fiesen Growls und dem einen oder anderen Groove geprägt. Songs wie "Embodied Hate" lassen Großes für die Zukunft vermuten – wütend, dennoch melodisch, dazu feine Soli und ein angenehmes Break zum Durchatmen, nur um gen hohen Norden zu ziehen.
Es sei Bled Dry zu wünschen, dass sie bald wieder ein stabiles, komplettes Lineup auf die Beine stellen, mit ihrer aktuellen EP österreichische Bühnen bespielen und vor allem weitere gefinkelte Abrissbirnen schreiben können – viel versprechendes Debüt.
Myspace: www.myspace.com/bleddryband



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