
Vocals: Johnny Haven
Guitars: Rasmus Normand
Bass: Thue Moeller
Drums: Toby Hoest
Genre: Death / Thrash Metal
Website: www.theburning.dk
Myspace: www.myspace.com/theburningdk
Dänemark ist längst auf dem Sprung in die Champions League der riffenden Rock- und Metal-Brigade. Bands wie Illdisposed, HateSphere und vor allem Volbeat haben den kleinen Staat im hohen Norden längst auf die Hard'n'Heavy-Landkarte befördert. Auch The Burning haben mit ihrem Debütalbum "Storm The Walls" – einem fett groovenden Death-/Thrash-Bastard – bereits aufhorchen lassen. Ob das Quartett mit Pantera-Crossover-Potential die Leistung bestätigen kann, zeigt "Rewakening". Gitarrist Rasmus Normand spricht gerne mit Katzen.
Euer Debütalbum "Storm The Walls" wurde exzellent aufgenommen. Bist du mit der Platte und den Reaktionen darauf nach wie vor zufrieden?
Stimmt, es wurde sehr gut angenommen. Wir hatten keine Ahnung, was wir erwarten sollen. Als wir "Storm The Walls" aufgenommen haben, waren wir noch ohne Plattenvertrag. Beim Songwriting haben wir uns darauf konzentriert, die Songs möglichst hart und fokussiert zu machen, damit sie Reaktionen erzeugen. Es erscheinen so viele Metal-Alben, also muss man sich von der breiten Masse abheben. Ich halte "Storm The Walls"“ nach wie vor für ein gutes Album. Die Reviews waren fast durchwegs positiv, was uns natürlich sehr gut getan hat. Als neue Band hat man es nicht einfach, doch einen größeren Erfolg hätten wir uns nicht erträumen können.
Gab es einen gewissen Druck, als es ans neue Album ging?
(lacht) Ich würde nicht von Druck sprechen, aber wir haben uns natürlich Gedanken gemacht, was man von unseren neuen Songs halten würde. Wir haben uns musikalisch und persönlich seit dem Debüt weiterentwickelt. Außerdem binden wir nun verstärkt melodische Elemente ein – wir riskieren mehr auf "Rewakening". Das mussten wir. Wir wollten kein zweites "Storm The Walls" schreiben, das wirst du von The Burning nicht bekommen. Natürlich wussten wir, dass wir anders klingen mussten. Mit dem Ergebnis sind wir mehr als zufrieden. Solange man immer noch hören kann, dass wir The Burning sind, ist die Entwicklung von Album zu Album hoffentlich interessant mitzuverfolgen.
Kannst du mir ein wenig über die Aufnahmen zu "Rewakening" erzählen?
Wir haben uns für den Kohlekeller in Deutschland entschieden. Wir hatten einige Produktionen von Kristian Kohle gehört und wussten, dass er den Sound realisieren konnte, den wir in Gedanken hatten. Und wow, er hat seine Sache gut gemacht. Ich liebe den Sound von "Rewakening" – so knusprig. Sein Studio ist im Keller seines Hauses, sehr nett eingerichtet. Wir sind dort hingefahren, haben Schlagzeug, Bass und Gitarren eingespielt. Meistens sind wir frühmorgens aufgestanden, haben ein paar Aufnahmen gemacht, uns dann Kaffee geholt und mit Kohles Katzen geredet (lacht). Es war eine großartige und entspannte Zeit.
Wen wollt ihr mit eurem Album wieder erwecken ("re(a)wakening")? Trifft das auch auf die Texte zu?
Zunächst mögen wir den Titel, weil er mehrere Interpretationsmöglichkeiten offen lässt. Außerdem passt er zu einem zweiten Album, weil wir damit sagen "Hey, wir sind zurück und ready to rock". Du wirst uns so schnell nicht los (lacht). Die Texte drehen sich um den Kampf mit sich selbst und zwischen Gut und Böse. Wir wollen keine Predigten halten. Wenn du dich in den Texten wieder findest – gut. Wir erzählen niemandem, was für ihn der richtige We gist.
Bis jetzt sind nur einige Shows in Dänemark bekannt. Wann kommt ihr wieder nach Österreich?
Das ist richtig. Wir waren letztes Jahr mit der "Danish Dynamite Tour" in Österreich und würden gerne wiederkommen. Was für ein wunderschönes Land. Momentan arbeiten wir an einer Europatour und können euch hoffentlich wieder besuchen.
Abschließend: Was macht The Burning einzigartig?
Wir sind die Besten! (lacht) Ernsthaft, ich glaube, wir haben unseren Sound gefunden. Zumindest fällt mir keine andere Band ein, die wie wir klingt. Wir sind mit Pantera, Metallica, Slayer, Testament und Carcass aufgelaufen. Ich glaube, das hört man. Allerdings nicht im Sinne eines bloßen Kopierens, sondern an unserer Herangehensweise an Metal. Uns geht es nicht um Trends. Wir sind, wer wir sind – vier Typen, die Metal mögen.
Hier hast du noch die Gelegenheit ein paar abschließende Worte an unsere Leser und eure österreichischen Fans zu richten:
Danke fürs Lesen. Hoffentlich kauft ihr unser neues Album – es ist großartig. Wir hatten richtig viel Spaß letztes Jahr in Österreich. Also wenn wir zurückkommen, sollten wir ein paar Bierchen zischen. Prost!
Ebenfalls Prost! Danke für das Interview und auf bald.




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